Freeride Tipps Obertauern

Gönn Dir was! Als Geschenk an mich gönne ich mir gern mindestens einmal in der Saison einen @Local Guide, wenn ich ein Gebiet noch nicht so gut kenne. Es lohnt sich immer!

  1. Er/sie findet immer den besten Schnee
  2. Und führt Dich zu unglaublichen Hängen, Gipfel, Scharten, die Du sonst nie erleben würdest
  3. Du bist sicherer unterwegs, weil ein Local Guide den Schneedeckenaufbau den ganzen Winter über verfolgt hat
  4. Plus Du erfährst mehr über die Location und wenn Du auch noch das Glück hast wie ich in Obertauern mit Mia von den Local Guides unterwegs zu sein, hast Du auch noch beste Unterhaltung – ne Mia, sei schlau und geh mit einer Frau 😊

264 Zentimeter als mittlere maximale Schneehöhe
damit führt Obertauern das Ranking der schneereichsten Orte an. Mit dem höchsten Skilift bis auf 2.313 Metern Höhe kann sich der Ort zwar nicht in die Riege der um maximale Höhen buhlenden Gebiete einreihen. Aber wer braucht schon diese Superlative? Ich nicht. Ich würde sagen für Freeride Fans ist Obertauern ein must ride. Da der Ort inmitten eines weiten Kessels liegt, manche sagen auch „Powder Schüssel“, so dass man ihn von jedem Punkt des Skigebiets lokalisieren kann, fällt die Orientierung leicht. Rundherum sind die Pisten und zwischen den Pisten viiieeel Platz für Abstecher. Das Auto bleibt für den Urlaub lang stehen, denn man kann von jedem Punkt im Skigebiet wieder zur Unterkunft, ja genau, Ski in Ski out. Ich habe Obertauern noch nicht nach Neuschnee erlebt, dann müssen die Möglichkeiten gigantisch sein. Aber auch knapp 2 Wochen nach dem letzten Neuschnee findet man an den Hängen mit Nordexposition noch feinen lockeren Schnee und hat noch einen großen Variantenreichtum.

Kleine Kesselspitze 2.320 m

Wir logieren in Obertauern erstklassig im Hotel Kesselspitze – der Name ist also vielversprechend, dass ich Local Guide Mia frage, ob wir auf die Kesselspitze steigen können. Die kleine Spitze ist vom Lift aus erreichbar, die große Kesselspitze mit Tourenski/board. Mia fackelt nie lange und auf geht’s mit der Gamsleitenbahn auf die Gamsleitenspitz, von wo man die nett steile Piste auch nehmen könnte. Wir lassen sie aber außer Acht, nehmen nur Schwung, um ein Stück den Hang Richtung Kesselspitze hinauffahren zu können. Hier wird abgeschnallt, das Board am Rucksack befestigt, da man später beide Hände zum Kraxeln braucht, und losgestapft. Den Helm lassen wir zur Sicherheit auf, der Aufstieg ist auch nur sehr kurz, rund 100 hm. Da es recht steil ist, wären mir meine Grödel lieber, aber es geht auch ohne. Eine regelrechte Treppe ist in den Schnee gestapft und so kommt man gut vorwärts. Im gesamten Skigebiet Obertauern hat man sensationelle Ausblicke auf zig Gipfel, wenn man auf der Kesselspitze steht, setzt der Rundum-Blick nochmal einen drauf.

Die Abfahrt nordseitig zwischen kleiner und großer Kesselspitze ist relativ leicht, sehr spaßig, der Schnee offenbar fast immer gut. Man kommt an der Bundesstraße wieder raus, von wo man bald zum Hotel Kessselspitze gelangt und wo auch 2 Lifte starten.

bergwelten.com/t/s/40241

Weiblicher Snowboard Guide

Als Snowboarderin ist es nochmal feiner, mit weiblichem Snowboard-Guide unterwegs zu sein. (Und ich schreibe ganz gewisse nicht Guide*in oder so einen Quatsch). Denn es motiviert nochmal mehr „… wenn sie das kann, kann ich es auch“- auch wenn das vermessen ist, da diese Ladies ja fast jeden Tag on Board verbringen und natürlich mehr können. Trotzdem: es motiviert, es ist lustig, vor allem mit Michaela „Mia“ die viel zu berichten weiß und im Sommer übrigens als Sozial- und Kräuterpädagogin auch in den Bergen unterwegs ist. Ich drücke ihr die Daumen fürs Freeride Rennen X Over Ride Ende März am Kitz! Ihr Treiben könnt Ihr verfolgen auf  instagram.com/tauernhex_mia/

Buchbar bei den Local Guides am Tauern.

Große Kesselspitze 2358 m

Ging sich für mich nicht aus, aber ist wohl empfehlenswert: 3h Aufstieg mit dem Splitboard ab der Passstraße. 950 hm und eine feine Abfahrt:

https://www.outdooractive.com/de/route/skitour/radstaedter-tauern/gr.-kesselspitze-skitour-obertauern/35062901/

Zehnerkar-Rinne

Mit Mia von den Local Guides geht’s weiter zur Y-Rinne – Zehnerkar-Rinne oder wie auch immer das Ding heißen mag, die Rinne scheint unter verschiedenen Namen bekannt zu sein.
Zehnerkarbahn auffi und bei der Auffahrt sieht man sie auch schon rechter Hand. Ab der Gipfelstation rechts aussteigen und ein Stück aufwärts stapfen, das Board muss nicht unbedingt festgeschnallt werden. Und dann weit nach rechts queren bis zum Einstieg der Rinne.
Einblick von oben, ooook, schon recht steil, also lieber nicht lange fackeln und rein. Dazu muss ich sagen, dass wir den Tag Lawinenwarnstufe 1 hatten und der Skifahrer aus der Gruppe schon vorgefahren war – die Location würde ich persönlich aber nicht ohne Guide fahren. So hatte ich Vertrauen zu Mia, was das Thema Snow Safety und meine Skills anbetrifft.
Nach der Rinne rechts halten und zurück zur Zehnerkarbahn.

Generell bietet das Gelände unterhalb der Gamsmilchbar, der mit seiner nordseitigen Exposition guten Schnee bietet, eine traumhafte Spielwiese mit Naturpipes, Tree Runs und Rinnen. Zum Schluss gehts über einen Bach immer wieder zurück zur Talstation der Zehnerkarbahn.

Seekareck

Mit Sessellift auffi, ganz kurzer Aufstieg, Südseite runter und zurück zum Kehrkopflift.

Planungstipps
Skibetrieb von Ende November bis Anfang Mai www.obertauern.com/
Local Guides am Tauern www.local-guides.at/
Snowkiten: Kiteschule Hangon hangon-kiteboarding.com
Lawinenwarndienst Salzburg  lawine.salzburg.at/start.html

Fotos: Tourismusverband Obertauern, Eliane Droemer

Übernachtungstipp:

Hotel Kesselspitze

Raus aus dem Skikeller und rein in den Lift – ab dem Hotel Kesselspitze kann man sogleich wahlweise einen Lift in die südseitigen Sonnenhänge nehmen oder in die schneereichen Nordhänge Richtung Gamsleitenbahn.
Nach dem Wintersport geht‘s in die Kräutersauna  – ein wohltuender Luxus. Schließlich muss man sich mental auf das sensationelle und sehr umfangreiche Gourmetmenü, das den Namen verdient, einstellen. Hier ist die Pâtisserie des Hauses hervorzuheben, das selbst „Nicht-Naschkatzen“ unweigerlich anzieht.

Das stilvoll modern mit lokal passenden Materialen gemütlich eingerichtete Haus mit vielen Unikaten wie der Einhornbar samt Koi-Karpfen und Findling hat einen besonderen Schatz: Das rundum kompetente, immer freundliche und hilfsbereite Stammpersonal, von dem schon einige seit Jahrzehnten die Familie Lürzer unterstützen. Wir haben selten so eine aufmerksame Gastfreundschaft erlebt, da kann sich mancher Tiroler Betrieb eine Scheibe abschneiden. www.hotel-kesselspitze.at/

Splitboardtouren in Bayern – im Pistenbereich

Diesen Winter haben wir unser Bundesland Bayern in Ermangelung von „Grenzüberschreitungen“ von einigen neuen Seiten kennengelernt. Und das ist gut so. Hier meine persönlichen Splitboard Tipps in Bayern.

Auf die Schnelle… Pistentouren. Relativ sicher – relativ daher, da die Pisten nicht gesichert sind, wenn auch das Skigebiet nicht geöffnet ist, siehe den Vorfall am Lenggrieser Brauneck, wo im Januar 21 eine Lawine vom Garland abging. Sowieso gilt immer
CHECK LAWINENLAGEBERICHT
– klar Garmisch Hausberg. Mein Tipp: gleich links halten Richtung Bayernhaus, wo man herrlich sitzen und den Ausblick genießen kann. Oder gleich weiter zur Kreuzspitze und erst auf der Abfahrt vorbeischauen.
Übrigens auch sehr gut per BAHN erreichbar!! also Regionalbahn, klar. Spart man sich auch die 15 Euro Parkgebühren
Oberammergau Kolben – auch 15 Euro Parkgebühren. War besser präpariert diesen Winter als Garmisch, was den Vorteil hat, dass der Schnee länger liegt für die Abfahrt und auch nicht so buckelig ist – macht mir normalerweise nichts aber mit totaler Vereisung eben doch. Mein Tipp: ca. 300 Meter vor der Hütte links halten (ich kann nicht gut schätzen, aber ihr seht was ich meine), dann kommt Ihr auf einen schmalen Steig, der bei entsprechenden Bedingungen an genialen Eiszapfen vorbeiführt. Ab der Hütte hoch Richtung Zahn.
Lenggries Brauneck. Viele Aufstiegsmöglichkeiten.
Hohenschwangau Tegelberg – erst über den Schutzengelweg und dann die relativ steile Piste hoch. Sehr fein bei Neuschnee, da die Abfahrt dann auch genügend steil ist.
Grünten im Allgäu. Das Allgäu bietet immer eine herrliche Aussicht auf das hügelige Voralpenland.

Mehr Details und Tourtipps zu verschiedenen Regionen siehe auch
Splitboard Touren | Splitboard Journal / de (splitboarding.eu)

Tourentipp Split: Marsch und Friedrich im Paznaun

Im Februar 2017 gab es nach einer langanhaltenden Schönwetterphase den lang ersehnten Niederschlag. Davor hatten sich ja bereits Frühjahrsverhältnisse in Form von Firn ab Mittag eingestellt. Also waren aufgrund der bereits sinkenden Schneedecke und schlussendlich bescheidenen Neuschneeprognose die Erwartungen eher verhalten. Aber das Kaiserwetter motivierte uns dennoch dazu, uns ins Gebirge zu stürzen.
Da nirgendwo ordentlich Schnee gefallen war, machten wir uns am Sonntag auf zu einer Tour im Paznauntal. Wir waren dort bereits einmal im Sommer zum Biken – große Empfehlung an dieser Stelle; gemütlicher Forstweg zum rauftreten, Abkühlung im Bergsee, kulinarischer Genuss auf der Hütte und teilweise ansprochsvolle Trailgaudi beim Abfahren) kannten diese Tour aber nicht vom Winter.

Start ist in Piel, ein Weiler nach Ischgl, und dort geht’s vom Parkplatz (ca. 1.450 m) entweder dem Forstweg folgend (= Abfahrt) oder abkürzend über den kurzweiligen Sommerzustieg, der  teilweise ziemlich steil, eisig, wurzlig und steinig war, ab der Baumgrenze über kupiertes Gelände zur Friedrichshafener Hütte (ca. 2.330 m). Diese ließen wir aber rechter Hand liegen und marschierten mit dem Ziel der Hohen Köpfe vor unseren Augen weiter über Almgelände durch Mulden und über Kuppen. Beim Aufstieg merkten wir schon, dass die letzte Schönwetterphase ziemlich an der Schneehöhe genagt hatte und wir kommen mit den Stöcken immer wieder bis auf den steinigen Untergrund durch – also wohlüberlegte Routenwahl bei der Abfahrt, um Mensch und Material zu schützen.
In einem Kessel offenbarten sich ostseitige steile unbefahrene Rinnen und Mulden, welche durch den auflebenden böigen Wind schon etwas eingeblasenen waren und rechter Hand von uns Osthänge, die von älteren Schneebrettern und frischen Lockerschneelawinen gespickt waren. Somit wurde beim Aufstieg der Entschluss gefasst die Normalroute zu nehmen, welche uns in einen bereits eingefahren nordseitigen Hang direkt vom Gipfel mit Neuschnee überraschte. Nach einer ausgiebigen Pause auf der Terasse der (im Winter unvewirtschafteten) Hütte, nahmen wir die weitere Abfahrt über anfangs recht steile Wiesenhänge und anschließend dem flach verlaufendem Forstweg in Angriff.
Diesen Klassiker im Paznauntal können wir sowohl im Winter als auch im Sommer uneingeschränkt empfehlen, speziell, wenn man in dieser schönen aber doch touristischen Region Tirols für längere Zeit ist und genug von Menschenmassen hat.

Tour Facts
Ausgangsort: Parkplatz Piel bei Ischgl
Endort: Parkpaltz Piel
Höhenmeter Aufstieg: 1.068 hm
Höhenmeter Abfahrt: 1.068 hm
Dauer: ca. 3 – 3,5 h

 

Happy Kunde mit Splitboard in den norwegischen Lyngen Alps

Danke an Jonas, dass wir sein positives Feedback veröffentlichen dürfen und für die tollen Bilder!

Servus Simon,

Ich wollte mich noch mal für deine kompetente Beratung beim Boardkauf bedanken.

Das von dir empfohlene Prior BC 168 mit der Völkl Fasttec Bindung kam Mitte April das erste Mal zum Einsatz und war gelinde gesagt der Hammer! Bei unseren Touren rund um die spektakulären Lyngenalps nahe Tromsö war von feinstem Powder bis zu besten Firnabfahrten alles dabei und auch bei eisigen Aufstiegen konnte ich mich immer auf das Board verlassen. Dank unglaublichem Wetter und einer gut einzuschätzenden Lawinensituation standen uns bei der Tourenplanung alle Türen offen. Unter der Woche wurden so einige der schönsten Gipfel auf und um Lyngen erkundet. Vor allem die Gipfel des Daltind (1533m) und des Store Russetind (1405) werden aufgrund ihrer unbeschreiblichen Aussicht auf die umliegenden Fjorde wohl noch lange in Erinnerung bleiben! Zusammenfassend bietet die Gegend rund um Tromsö einzigartige Tourenmöglichkeiten und sollte mit Sicherheit auf der Bucket-List jedes Splitboarders stehen!

Beste Grüße Jonas

Tourtipps für Splitboarder rund um Sulden und den Ortler

Allgemeine InfosDSCN9960
Die Bergwelt ist mit ihren fast Viertausendern wie Ortler und Königsspitze beeindruckend schön und die Orte versprühen gemütlichen Südtiroler Charme samt entsprechendem kulinarischen Angebot. In Sulden ist auch das kleine aber sehenswerte Messner Mountain Museum samt lebender Yaks – keine Sorge die sind draussen 😉

Freeriden
Das Skigebiet Sulden bietet nette unpräparierte Varianten wie Nr. 5 und 11, aber auch zwischen den Pisten ist mit der entsprechenden LVS-Ausrüstung manches zu entdecken. Das Gebiet ist nicht riesig aber für einen kurzen Urlaub mit Freeride- und Skitourtagen wunderbar geeignet. Zudem sind die Liftpasspreise noch human.
Lawinenlagebericht findet Ihr in der Talstation der Gondel.
Was uns auch gut gefallen hat: Ein fix installiertes Avalanche Training Center (ATC) im Skigebiet Sulden neben der Madritschhütte. Hier könnt Ihr jederzeit mit beliebig vielen Personen LVS-Übungen durchführen. Die Besonderheit hier: An der Steuerzentrale, siehe Bild rechts, könnt Ihr einstellen: Anzahl der Verschütteten und Zeitvorwahl. Wenn mit der Sonde ein aktivierter Sender (= quasi Verschütteter) getroffen wird, ertönt ein Tonsignal. So kann man sogar auch mal allein auf Suche gehen und trainieren…

Splitboardtouren
Anspruchsvolle Tourengeher werden hier auf jeden Fall fündig – dank der vielen Gletscher und hohen Berge gibt es einige Touren, die viel Erfahrung, Ausdauer und entsprechende Ausrüstung erfordern. siehe auch Rother Skitourenführer Vinschgau

Wer es bissl ruhiger angehen will, dem seien unsere Tipps empfohlen:

Ab Trafoi zum Schafberg (2935m)
ab Furkelhütte: Aufstieg 800 hm, Abfahrt 1450 m

Wir haben uns gemäß besagtem Rother Skitourenführer ins Nachbartal aufgemacht und sind ab Trafoi (20 Autominuten von Sulden) mit dem historisch anmutenden Sessellift bis zur Furkelhütte gefahren (öffnet erst 9 Uhr, Ticket 11€). Von hier hat man bereits einen phänomenalen Ausblick auf Ortler, Trafoier Eiswand bis zum Sommerskigebiet Stilfserjoch/Trafoi. Wir sahen aber auch gleich am Hang gegenüber (Bild1 unten) die Auswirkungen einer recht breiten Lawine, die zwei Tourengeher offenbar die Woche erst ausgelöst hatten. Nach Rücksprache mit dem Liftpersonal wählten wir eine relativ harmlose Aufstiegslinie mit dünner Schneedecke auf dem Grat Richtung Schafberg. Alles was schätzungsweise Richtung Nordost ausgerichtet war, war bereits abgegangen, oft auch mit Spontanlawinen. Wir blieben vorsichtig und fuhren auf der Aufstiegsspur zurück, schließlich warteten schon die Liegestühle auf der Furkelhütte.

Ab Sulden zur Suldenspitze (3375m)
ab Schaubachhütte: rund 800 hm Aufstieg

Da trotz rückläufigem „ewigen Eis“ doch einige Tourenziele rund um Sulden nur über Gletscher zu erreichen sind, habe ich mich bei einer geführten Tour angemeldet. Die Alpinschule Ortler bietet jede Woche Touren an, Anmeldung erfolgt im Tourismusbüro, ab 80€/Person inkl. Verleih Klettergurt.
Mit Gondelunterstützung gehts bis zur Schaubachhütte (2573m) und dann in gemütlichem Tempo recht bald in vergletschertes Gelände. Mit etwas Kondition können wohl auch Einsteiger diese Tour gehen, es sind keine besonderen Schwierigkeitsgrade auf dem Weg. Als Splitboarder gilt wie immer: Harscheisen dabei haben! auch wenn der Bergführer vorher meint, brauchen wir nicht. Von der Suldenspitze hat man einen genialen Rundumblick, vor allem aber auf den wunderschönen Nachbarberg Königsspitze. Man könnte noch weiter auf den Cevedale steigen, doch wir machen uns abfahrbereit und genießen die laaange Abfahrt ins Tal.

Mehr Infos zu Sulden im Powdermagazin, das digitale kostenfreie Mag!

Tourentipp Split: Unterwegs im Lechquellengebiet

Nach den Schneefällen im Nordstau die letzten Wochen haben wir uns als Tourenziel für dieses Wochenende einen der Niederschlagsmagneten in Österreich für unsere Tour ausgesucht: Der hintere Bregenzerwald um das Gebiet des Zitterklapfen. Der Startpunkt der Tour befindet sich nach dem Tunnel hinter Schoppernau auf der rechten Seite, wo oft schon einige Autos von Tourengehern parken (auf ca. 900m). Zu Beginn des Aufstiegs handelt es sich um eine wahre Genuss-Skitour, sanft ansteigend über Almwiesen hinauf zur Oberschalzbachalpe (1296m).
Weiter geht es dann durch den Wald in das Tal hinein, welches immer enger wird. Hier eröffnen sich einem dann tolle Blicke zu beeindruckenden Eisfällen auf der Ostseite des Tales. Es geht weiter flach ins Tal hinein bis man eine markante, steile und enge Rinne sieht, die sogenannte Ruchwanne. Die gilt es dann zu besteigen, bis man auf dem Joch ist. Die Rinne ist zur rechten Seite von einer senkrechten Felswand abgeschlossen. Am Joch angekommen geht es immer auf dem Rücken in SO-Richtung auf den Gipfel des Ruchwanneneck (2170m) zu.
Von oben bieten sich dann großartige Blicke über das Gebiet des Zitterklapfen. Insgesamt haben wir für den Aufstieg ca. 3.5h gebraucht. Von hier aus gibt es nun verschiedene Abfahrtsmöglichkeiten, entweder entlang der Aufstiegsspur, oder auch auf der Rückseite hinunter direkt nach Au/Schoppenau.  Wir entscheiden uns für die Abfahrt entlang der Aufstiegsspur, hinunter durch die steile Ruchwanne. Besonders im oberen Teil der Abfahrt ist es nordostseitig und schattig, und daher finden wir hier noch sehr guten Pulver. Jauchzend geht es hinab durch das Tal und durch den Wald mit ein paar kleineren Jumps und Pillows, bis wir wieder glücklich unten am Parkplatz ankommen. Insgesamt eine landschaftlich reizvolle Tour, die bis auf eine kurze Forstweg-Passage ideales Skigelände auf breiten Waldschneisen und Almwiesen zu bieten hat.
Tour Facts
Ausgangsort: Postbus Haltestelle Schoppernau-Schalzbach
Endort: Ruchwanneneck
Höhenmeter Aufstieg: 1300hm
Höhenmeter Abfahrt: 1300hm
Dauer: ca. 4-5h

Tourentipp Split: Rund um den Arlberg mit Elisabeth Dünser

Snowboardlehrerin Elisabeth Dünser war letzte Saison soooo glücklich über ihr Prior Brandywine und endlich nicht mehr mit Schneeschuhen aufsteigen zu müssen, dass sie gleich eine Dokumentation ihrer Split-Abenteuer verfasste, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Auf jeden Fall scheint Elisabeth die richtige Adresse zu sein, falls Ihr mal Tourentipps am Arlberg braucht 🙂

 

Meine 1ste Tour mit Splitboard war Maroi-Kopf, Stuben, St. Anton am Arlberg, 

THJUHUIIII, kein bootpacking!!!  22.02.16

Erste Splitboardtour mit meinem Freund Hagen. Lawinenstufe 3, Schnee war schwer, und es war etwas gefährlich. Ein Rutsch ging ab, wie man auf dem einen Pic sieht. Sind dann nordseitig im Schatten hoch. Das gehen fühlte sich Anfangs neu und etwas komisch an, lief wie ein Pinguin, aber Hagen hat mir gleich eine harte, gute Schulung gegeben, wie man richtig läuft, und wie man die Spitzkehren macht.

Tour: Rossfallscharte – Malfontal – Pettneu 24.02.16

Hatten super schönes Wetter, aber sehr, sehr windig und kalt vor allem oben am Sattel, das Ummontieren war eine Challenge mit dem Wind! 😉 *frozen fingers*  Aufstieg dauerte 45 Min. schnaufte wie ein Postross, Abfahrt ins Malfontal war ein Traum, 30 cm Neuschnee, geile turns, 5 Gämse haben wir gesichtet, alles zusammen ein Hammer Tag!

Tour: Knödelkopf – Peitschelkopf, Stuben am Arlberg

Morgens wars sehr neblig, vor allem in Stuben & sehr, sehr windig, am schlimmsten war das lifteln mit der Albona 2 Bahn. Wir waren eine 5 Köpfige Crew, von Deutschland, Neuseeland, Australien, alles dabei! 😉 Rund um den Knödelkopf war noch Nebel, den es aber nach 20 min. verzogen hatte und wir genossen den Blick auf das wunderschöne Nebelmeer! Wir sahen einen Schneehasen und dachten erst es ist ein Schneebroken bis er sich aufwärts bewegte! Auf dem Peitschelkopf haben wir gejaust und sind dann runter nach St. Christoph gefahren, war ein super run, kleine Hügel, kleine jumps, einfach nur genial, und natürlich eine Suuuper Crew! Schnee war gut, weiter unten ein bisschen schwerer, an sehr steilen Hängen kleine Slides, sonst nichts. 1-2 Bier an der Squarebar und dann gings ab zur Arbeit.

Tour: Knödel – Peitschel – Wirth, Stuben am Arlberg 10.03.16 

Erste Tour alleine, tolles Wetter, nur Sonnenschein! Es waren perfekte Touren- Bedingungen. Genoss die Ruhe in vollen Zügen, und vor allem – keine Menschen. Runter nach Christoph übern Playground, soo viel Spass da runter! Wächten, kleine Jumps, ein richtiger Spielplatz! 🙂

Tour: Maroi-Kopf – Wildebene – Verwalltal, Stuben am Arlberg 15.03.16

Hagen, Thomas und ich. Stuben, Albona 1 Bahn, Albona 2, Albonagrat-Bahn, und dann auffi auf den Maroi. Das Wetter war morgens recht gut, später zugezogen. Aufstieg Maroi: 20 min. Dann nach rechts rüber gequert Richtung Wildebene. Aufstieg ca. 1,5 h, war sonnig bis kurz vor dem Gipfel, die letzten 200m mussten wir Bootpacken, wusste zuerst nicht, wie es am geschicktesten ist, die 2 Boardhälften zu tragen, hab dann aber eine gute Lösung gefunden. Wetter wurde deutlich schlechter, Schnee, Wind. Sahen ein Rudel Gämse. Dann gings runter ins Verwalltal, Schneeverhältnisse wechselten ständig, Powder, Bruchharsch, Firn, alles war dabei! 😉 Verwallweg hinaus, scootching ooohne Ende, dann Bus nach Anton und nach Hause unter die warme Dusche! 🙂

Tour: Rendl, Darmstätterhütte, St. Anton am Arlberg

Super sonniger, schöner Tag, Ich und Rhys. Lawienenwarnstufe 3, Rendlbahn, Riffel 1 & Riffel 2 hoch, links rübergequert unter der Rossfallscharte, der schlechteste Schnee in der ganzen Saison für mich, fieser, beschissener Bruchharsch, aber wir habens gemeistert, dann Marsch über den Stausee, Sonne brannte heiss herunter. Die Steine sahen aus, ob sie gleich aus dem Schnee heraus schiessen, hat sau cool ausgeschaut! Aufstieg war sehr gemütlich, ca. 2 h. Ankunft Darmstätter Hütte, haben gejaust, den Scheibler bewundert und erkundigten gleich den Winterraum, schauten ob Holz da ist, da Rhys nächste Woche oben übernachten wollte.  Schnee wurde schnell schwer gegen Nachmittag, besonders an den Sonnenhängen, nichts wie runter! Mitgenommen hab ich einen Sonnenbrand und einen fetten Smile für die Arbeit danach!

Tour: Hinterrendl – Steep Shoot – Kappl – Pettneu am Arlberg 24.03.16

Crew: Hagen, Simon, Melli und ich. First lifts like nearly always, Wetter sollte laut Bergfex sehr gut sein, aber Wolken und Nebel wollten sich oben leider nicht verziehen. Hatten geplant, den Hohen Riffler zu erklimmen, aber mussten unseren Plan bei einem Kaffee zu einem Shoot Richtung Kappl abändern. Endlich verzog sich der Nebel und los gings! Down  Hinterrendl, 1/2 h Bootpack up auf den Sattel,  links gehalten und runter ins Malfontal. Tourten das Face hoch, zu dem North-Shoot! Machten so lang wie es ging Spitzkehren aber es wurde zu steil, die letzten 150m mussten wir gerade hoch bootpacken. Lawinenwarnstufe 2, aber mir kam es gefährlicher vor, ich war die letzte und machte den Fehler, dass ich in der Mitte der Spur ging, statt auf der Seite wo noch mehr Schnee war, da er in der Mitte schon zu sehr abgerutscht ist —> verschiedene Schneelagen, unten kleine Eiskugeln, oben feiner Schnee. Hatte keinen guten Halt und mir ging etwas der Reiss, wenn ich ehrlich bin, war sehr angespannt!! Dann eeendlich oben!! noch 200m weiter und wir waren da, auf dem Joch wo´s links rüber geht nach Kappl! Kurzer Snack und runter gings in dem geilen Shoot, awesome Pow!! 🙂 Abfahrt dann durchs Malfontal nach Pettneu und mit dem Bus zu uns nach Hause. Danach Beer, Barbecue, Steak, Dessert, Wine & everyone had the biggest smile on the face, WHAT A DAY!!!

Tour: Rendl – Klettersteig – Malfontal – Edmund Graf Hütte (Übernachtung im Winterraum) – Malfontal – Pettneu am Arlberg 31.03.- 01.04.16

Crew: ich und Hagen. Wetter: Föhnig, später sehr windig, teils sonnig, teils bewölkt, am späten Nachmittag Wetterumschwung. Schneeverhältnis: Nassschnee, hohe Rutschgefahr, Lawinenwarnstufe: 2, ca. Höhenmeter 600. Die Tour hat nicht sonderlich gut angefangen, hab meine Stöcke vergessen und den Skipass hatte ich in der anderen Jacke 🙁 Mein Schatz war nicht sehr erfreut. Die Bahnfahrten verliefen ohne Worte, aber sobald wir den Klettergurt umschnallten, war auch die gute Stimmung wieder da! 😛 Wir gingen die Hälfte des Klettersteiges, da wir einen unverspurten nordseitigen Shoot gefunden haben, den nie jemand fährt! Es waren zwar nur 10-12 Schwünge aber immerhin, es hat sich schon nach 3 rentiert, aber einen Kratzer von einem bedeckten Felsen hab ich mitgenommen. Dann Hinterrendl, Sattel, runter Malfontal, Schnee war sehr sehr schwer und nass, das schon um 11:00 Mittags,  bei der Materialseilbahn: Hoch die Felle rauf mit Schnelle! gingen sehr zügig hoch, da die Sonne bissig und stark an die Hänge brannte. Sahen 5 Gämse und waren um 13:15 auf der Edmundgraf-Hütte. Haben gejaust, die Sonne genossen, und bald auch die ersten Lawinen gehört. Danach widmeten wir uns dem Winterraum und der lieben Feuerstelle, da das Wetter umgeschlagen hatte. Der Wind wurde immer stärker und stärker. Er kam schlussendlich durch den Kamin in die Hütte und uns kam das ganze Feuer entgegen, vor allem der Rauch!! Mit Tränen vom Rauch, Husten, und einem verrauchten Winterraum schlugen wir uns stundenlang herum, bis ich eine Idee hatte: Blech, Eisen, irgendwas musste gegen Windrichtung beim Kamin befestigt werden. Konnten in der Hütte und rund herum nichts finden, aber dann kam mir die Idee: SCHAUFEL vom Lawinenset! Kabelbinder und Draht aus Hagens Survival-Kit, und ab aufs Dach! TATATATTAAAAA, es funktionierte wie am Schnürchen, und Schaufel, Kabelbinder, Draht, retteten uns die Nacht!!! 🙂 Kerzenschein, Dinner-Hutstyle mit Landjäger, Käse, Brot und selbstgemachte Müsliriegel, Gipfelbuch, Lesen, einen warmen Winterraum, geschlafen wie ein Baby, besser gehts nicht! Die 3. Essensration wurde früh morgens verputzt, und zügig gings runter ins Malfontal nach Pettneu, da es nicht wirklich gefroren ist über die Nacht. Mit Skibus nach Anton, wir stanken wie 2 alte, geräucherte Hütten, die Leute kannten sich nicht aus, bis uns einer fragte, wo wir herkommen! 😉 GENIALE, ABENTEUERLICHE, TOUR!!!

Tour: Portlahorn – Damüls – Bregenzerwald 29.04.16

Spontanaktion Ende April! Heimattour im schönen Damüls mit Peter und Benni.

Wetter: TOP, strahlendblauer Himmel, warm. Lawinenwarnstufe: 2, Schneeverhältnisse: Schwerer Schnee, teils Firn, Frühling, Murmeltiere sind wieder munter.  Aufstieg Oberdamüls, Pension Hertehof 1 1/2 h,  Abfahrt: Richtung Jägerstüble, Furka.

Ausklang: Pension Hertehof mit Mittagessen, Bier, Cafe und Familie 🙂

 

Tourtipp für Splitboarder: Gallruth

Ausgangspunkt: Gemeinde Kaunerberg – Unterfalpetan (1.635 m)
Dauer: ca. 4,5 h
Aufstieg: ca. 1.000 Hm, 7 km
Schwierigkeit: mittel
Ausrichtung: SW – W – N

Im März wurden wir von Bernie (vielen Dank an dieser Stelle;-) auf ein Tourenwochenende auf der Hütte im Kaunertal eingeladen. Nach später Ankunft stieß uns beim Öffnen der Tür schon der Ripperl-Duft in die Nasen, welche wir gleich als Stärkung für die bevorstehende Tour bis zum letzten Rest aufputzen mussten. Nach einer doch recht kühlen und kurzen Nacht begrüßte uns morgens vom Fenster aus unser Tourenziel – Gallruth. Den optischen Eindruck, dass es ein ziemlich langer Hatscher werden wird, bestätigten am nächsten Tag unsere Oberschenkel.

Wir starteten von der Hütte aus zuerst die Gleitsportgeräte tragend, aber bereits nach 200 Metern konnten wir unsere Prior-Boards anschnallen und dem Wirtschaftsweg und später einen Steig durch den Wald folgend, die weite Strecke innerhalb von ca. einer Stunde bis zum Eingang des Tunnels hinter uns bringen. Stirnlampen auspacken und hinein in die ungewisse Dunkelheit. Nach einer halben Stunde in teils gebückter Haltung und unzähligen Ausfallsschritten, um Lacken auszuweichen und die Schuhe trocken zu halten, erblickten wir wieder Licht am Ende.

Wir bewegten uns nun über Almwiesen wieder in der bevorzugten Fortbewegungsart vor und brachten drei Steilstufen zuerst in Richtung Süd, dann in Richtung Ost hinter uns. Nach jeder Geländestufe eröffnete sich wieder feines Abfahrtsgelände und die Motivation stieg wieder, trotz der körperlichen Mühen. Schlussendlich entschieden wir uns aufgrund des langen und mühsamen Rückwegs bis zur Hütte auf einer Höhe von ca. 2.500 m und nach 4, 5 Stunden Aufstieg dafür, die Felle in den Rucksack zu packen und über das herrliche Gelände wieder Richtung Tunnel zu fahren. Bei der Hütte angekommen wurde prompt das wohlverdiente Bier gezapft und die letzten Minuten in der Sonne Energie getankt, bevor wieder die Dunkelheit und Kälte im Tal Einzug hält.

 

 

TEAM S.P.L.I.T. Tipp
Das Skigebiet Kaunertaler Gletscher trumpft mit einer unglaublichen Freeride-Variante auf. Nach Liftunterstützung (Nöderjochlift) sind die letzten 100 Höhenmeter aus eigener Kraft zu erledigen. Anschließend wartet eine Abfahrt mit über 1.000 Höhenmeter auf euch. Der Einstieg ist etwas steiler und teilweise überwechtet, dann folgt schönes kupiertes Gelände, mal steiler mal flacher. Unten links haltend wird man nach der Fahrt durch eine Engstelle, in der ein Bach fließt (Achtung: Lawinenhänge oberhalb beachten), in flachem Gelände und folglich auf der Gletscherstraße wieder ausgespuckt.

Touren im Kleinwalsertal

Das Kleinwalsertal haben wir selbst im schneearmen Winter 15/16 als „schneesichere Bank“ kennengelernt, vor allem weiter hinten im Tal Richtung Baad liegt immer was. Dazu wenig Betrieb und freundliche Menschen… was will man mehr?Hier haben wir auch unser Video „Splitboardumbau“ gedreht, siehe

Splitboardumbau2 from Splitboards Europe on Vimeo.

Auf bergwelten.com haben wir von Local Elmar Müller diese Tourtipps gefunden:

Von der Auerhütte auf das Steinmandl
Der Hausberg der Schwarzwasserhütte bietet eine leichte, kurze und schöne Skitour. Hat man den fast ebenen Zustieg bis zur Melköde erst einmal hinter sich, warten ideale Skihänge. Gut mit weiteren Gipfeln kombinierbar.

Von Baad auf das Grünhorn
Das Grünhorn ist ein beliebter, leichter und lohnender Skiberg in der Baader Bergumrahmung. Bis auf eine Waldstufe ist diese Tour auch skifahrerisch einfach und schön.

Von Baad auf den Gamsfuss
Gemütliche Skitour, die allerdings weitgehend im Schatten verläuft. Das ist zwar etwas kühler, dafür hält sich er Pulver schön lange.

Von Baad auf die Güntlespitze
Wenn man die perfekte Skitour sucht, ist die Güntlespitze ein heißer Tipp. Der Walser Skiberg besticht vor allem durch seine makellosen Hänge auf allen Seiten. Viele Möglichkeiten für Aufstieg und Abfahrt.

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Blick auf den imposanten Ifen

Von der Auerhütte auf den Hehlenkopf
Der Hehlekopf mit seinen 2.058 m ist ein schöner breiter Skitouren-Berg im Schwarzwassertal.Seine makellosen Hänge bieten bei nahezu allen Verhältnissen viel Vergnügen.

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Seefelder Joch (2080 m) / Seefelder Spitz (2221 m)

Die schöne Tour durch Wald und über Piste der Bergbahnen Rosshütte in Seefeld, in unserem Fall bei Schneekanonengestöber, welche anfangs flach aber zunehmend steiler werdend auf das Joch hinaufführt, bietet als Ziel vom Tal aus einen guten Start in die Saison. Der Ausblick  ins Karwendel, Wettersteingebirge, Inntal und Alpenhauptkamm ist bei guter Sicht grandios.

Sowohl jetzt schon als auch im Hochwinter ist der vom Seefelder Joch ausgehende weitere Aufstieg über den recht falchen Kamm auf die Seefelder Spitz optional möglich. Von dort ist dann je nach Bedingungen (siehe Bilder vom WInter 2012/2013), körperlichem Empfinden (sowohl psychisch als auch physisch) die Abfahrt in fast alle Richtungen prinzipiell möglich.
Wir sind wieder durch das Schneekanonengestöber in Richtung Tal gerauscht. Aber auch die anfangs steile, im MIttelteil sehr breite und zu guter letzt sportliche Piste bringt die Oberschenkel so richtig zum Brennen.

Ausgangspunkt: Bergbahnen Rosshütte Parkplatz, Seefeld
Dauer: 2 Stunden
Aufstieg: 968 m
Schwierigkeit: mittel
Ausrichtung: Westen
Foto 13Team S.P.L.I.T. Tipp
Das Skigebiet bietet bei guter Schneelage (wie unten zu sehen im Winter 2012/2013) viele Freeride-Möglichkeiten: steile Waldabfahrten mit ordentlichen Drops, sowohl kurze als auch lange Abfahrten über Kare in alle möglichen Himmelsrichtingen…Ortskenntniss (Absturzgefahr!!!) und ein klarer Kopf vorausgesetzt.