Dein erstes Splitboard 2026/27: 7 Fragen vor dem Kauf

Du willst dein erstes Splitboard kaufen? Dann hast du wahrscheinlich gerade ein Problem: Je länger du dich einliest, desto komplizierter scheint die Sache zu werden. 🙂

Directional oder Twin? Camber oder Rocker? Puck oder mechanische Bindung? Softboot oder Hardboot? Welche Länge? Welche Breite? Welche Felle? Und dann erzählt dir noch jemand, dass du für den Einstieg unbedingt das leichteste, steifste oder teuerste Setup brauchst.

Ich mache es einfacher.

Für dein erstes Splitboard brauchst du kein exotisches Spezialgerät. Du brauchst ein gutmütiges, ausgewogenes Setup, das zu deinem Gewicht, deiner Schuhgröße und deinem Fahrstil passt – und mit dem du vor allem eines machen kannst: Touren gehen, Erfahrung sammeln und herausfinden, was dir persönlich wichtig ist.

Seit 1999 fahre, teste und verkaufe ich Splitboards. Dazu kommen viele Jahre mit Beginner-Camps, Testevents und Touren. Ich sehe also nicht nur, was für mich funktioniert, sondern auch, womit Einsteiger am Berg gut zurechtkommen – und womit eher nicht.

Wenn du gleich richtig tief ins Thema einsteigen möchtest, findest du hier meine ausführliche Splitboard-Kaufberatung für Einsteiger 2026/27. Dort gehe ich Board, Bindung, Boots, Felle, Harscheisen, Kosten und typische Fehler im Detail durch.

Simon – mr.splitboards bei der Splitboard-Kaufberatung am Berg

Simon – mr.splitboards: Seit den 1990ern mit dem Splitboard unterwegs, seit 1999 im Splitboard-Business.

Bevor wir anfangen: Was bedeutet „Einsteiger“ beim Splitboard?

Das ist für mich eine ziemlich wichtige Frage.

Wenn ich hier von einem Splitboard-Einsteiger spreche, meine ich normalerweise keinen Snowboard-Anfänger.

Die typische Ausgangslage ist:

Du kannst dein Snowboard bereits kontrolliert in unterschiedlichen Schneearten auf und abseits der Piste fahren – bist aber neu beim Splitboard-Tourengehen.

Und ich schreibe ganz bewusst kontrolliert. Du musst nicht perfekt fahren, keine 45-Grad-Rinne beherrschen und auch nicht so schnell unterwegs sein, dass dir die Jacke hinten knattert. 🙂

Splitboarden besteht aber aus zwei ziemlich unterschiedlichen Welten. Ich nenne sie gern RIDE Mode und WALK Mode.

Im RIDE Mode soll sich dein Splitboard möglichst selbstverständlich wie ein gutes Snowboard fahren. Im WALK Mode wird dasselbe Board zu zwei Ski, mit denen du plötzlich aufsteigen, queren, spuren und Spitzkehren gehen sollst.

Genau deshalb sollte dein erstes Setup in beiden Welten funktionieren – ohne in einer davon unnötig extrem zu werden.

Splitboard-Einsteiger bei einem Camp im Montafon

1. Welches Splitboard eignet sich für den Einstieg?

Für das erste Splitboard würde ich fast immer einen vernünftigen Allrounder suchen.

Das bedeutet für mich: directional Shape, sinnvoller Setback, echter Camber unter den Füßen und ein Flex irgendwo rund um medium.

Nicht nervös. Nicht bocksteif. Und bitte auch kein Board, das sich beim Drehen anfühlt wie ein Containerschiff. 🙂

Warum directional?

Weil du beim Tourengehen normalerweise nicht mit dem gleichen Anspruch unterwegs bist wie im Park. Du hast einen Rucksack dabei, fährst wechselnden Schnee und freust dich über etwas zusätzliche Unterstützung von Nose und Setback, wenn es weich und tief wird.

Warum medium?

Weil ein sehr weiches Board zwar einfach zu bewegen sein kann, im Aufstieg und bei anspruchsvolleren Schneeverhältnissen aber Nachteile hat. Ein sehr steifes Board wiederum verlangt mehr Kraft und Technik.

Für das erste Splitboard ist die Mitte erstaunlich oft genau der richtige Ort.

Und noch etwas: Das erste Splitboard ist auch dein Lernboard. Du wirst damit herausfinden, ob du später lieber mehr Powder-Fokus, weniger Gewicht, mehr Laufruhe, einen kürzeren Wide-Shape oder irgendetwas ganz anderes möchtest.

Du musst diese Antwort nicht schon vor deiner ersten Tour kennen.

Splitboard-Einsteiger im RIDE Mode beim Testen verschiedener Shapes

Mein Grundsatz im RIDE Mode: Das erste Splitboard soll Vertrauen schaffen – nicht beweisen, wie speziell dein Material ist.

2. Welche Splitboard-Länge und Breite brauche ich?

Bei der Länge wird gern aus einer einfachen Frage eine Wissenschaft gemacht.

Meine Orientierung für einen klassischen Splitboard-Allrounder ist ziemlich simpel:

Etwa 2 bis 5 cm länger als das normale Snowboard, mit dem du gut zurechtkommst.

Das ist natürlich keine mathematische Vorschrift. Körpergewicht, Körpergröße, Shape und Einsatzbereich spielen ebenfalls mit hinein.

Ein Beispiel: Wenn du mit deinem normalen Snowboard in 160 cm sehr zufrieden bist, würde ich bei einem klassischen Splitboard-Allrounder ungefähr im Bereich 162 bis 165 cm anfangen zu suchen.

Bei modernen kurzen und breiten Shapes kann das wiederum völlig anders aussehen. Ich selbst bin in den vergangenen Wintern beispielsweise auch sehr kurze Boards um 154/155 cm intensiv gefahren – obwohl meine klassische Lieblingsgröße eher bei 165 cm liegt.

Mindestens genauso wichtig wie die Länge ist die Breite.

Gerade bei großen Boots solltest du nicht nur danach schauen, ob irgendwo „Wide“ auf dem Board steht. Viele Splitboards sind konstruktionsbedingt ohnehin relativ breit.

Entscheidend ist die tatsächliche Waist Width in Verbindung mit Boot, Bindungswinkel, Stance und Shape.

Zu breit ist lästig. Zu schmal kann im steilen, harten Gelände richtig unangenehm werden.

3. Welche Splitboard-Bindung ist für Einsteiger sinnvoll?

Hier würde ich beim ersten Setup sogar etwas genauer hinschauen als beim Board.

Im RIDE Mode beeinflusst natürlich auch die Bindung das Fahrgefühl. Im WALK Mode wird ihr Einfluss aber noch deutlicher: Gewicht, Bewegungsablauf, seitliche Stabilität, Steighilfen, Interface und Umbau begleiten dich bei jedem einzelnen Höhenmeter.

Für Einsteiger finde ich ein klassisches Puck-System häufig besonders sinnvoll. Spark R&D, Burton, Nitro oder Voilé arbeiten beispielsweise mit solchen Konzepten.

Der große Vorteil: Die Systeme sind übersichtlich, bewährt und vergleichsweise unkompliziert.

Mechanische Systeme von Karakoram oder PLUM können ebenfalls hervorragend funktionieren. Sie lösen die Verbindung von Board und Bindung technisch anders und können sehr direkt sein.

Das bedeutet aber nicht, dass du für dein erstes Splitboard möglichst viel Mechanik kaufen musst.

Denn eines lernt jeder Splitboarder früher oder später:

Jede Schraube kann sich lockern. Und jede Schraube, die sich lockern kann, kann man auch verlieren. 🙂

Deshalb mag ich für den Einstieg Systeme, deren Funktion du schnell verstehst und die du im Zweifel auch am Berg nachvollziehen kannst.

Wenn du tiefer in Bindungssysteme, Shapes und Technik einsteigen möchtest, findest du dazu auch meinen Splitboard Guide 2026/27 – Kaufberatung, Technik & Praxiswissen.

Splitboard-Einsteiger beim Aufstieg im WALK Mode

Mein Grundsatz im WALK Mode: Je einfacher und natürlicher das Setup funktioniert, desto mehr Energie bleibt dir für die Tour.

4. Brauche ich für den Einstieg spezielle Splitboard-Boots?

Nein.

Das ist wahrscheinlich die angenehmste Antwort in diesem ganzen Artikel. 🙂

Wenn dein bisheriger Snowboardboot gut sitzt, ausreichend Halt hat und noch nicht komplett durchgelatscht ist, würde ich ihn zunächst weiterfahren.

Moderne Splitboard-Softboots können beim Aufstieg natürlich Vorteile bieten. Manche haben eine bessere Beweglichkeit nach hinten, griffigere Sohlen oder Details, die speziell fürs Tourengehen entwickelt wurden.

Aber deshalb musst du nicht am ersten Tag dein komplettes Snowboard-Leben austauschen.

Ich selbst bleibe seit Jahrzehnten beim Softboot.

Ich musste noch nie eine Tour umdrehen, weil ich mit Softboots unterwegs war.

Hardboot-Setups haben klare Vorteile bei Gewicht und technischem Aufstieg. Wer später genau weiß, warum er diese Vorteile möchte, soll sie gern nutzen.

Für den klassischen Einsteiger lautet meine Empfehlung trotzdem:

Du hast einen guten Snowboardboot? Dann fahr ihn erst einmal.

5. Welche Felle und Harscheisen brauche ich?

Beim Fell würde ich für einen Einsteiger eine Eigenschaft ziemlich weit nach oben setzen:

Grip.

Natürlich ist ein gut gleitendes Fell schön. Wer einen sauberen Schritt entwickelt hat und viele Höhenmeter geht, wird das irgendwann sehr zu schätzen wissen.

Aber wenn du in einer steilen Spur ständig rückwärts rutschst, ist die theoretisch hervorragende Gleitfähigkeit eher ein schwacher Trost. 😉

Wenn dein Board eine spezielle Fellaufnahme besitzt, ist das passende Precut-Fell des Herstellers meistens die unkomplizierteste Lösung.

Kannst du frei wählen, würde ich beim ersten Fell eher Richtung sichere Traktion gehen. Mit sehr griffigen Fellen von G3 und Montana habe ich persönlich über viele Jahre gute Erfahrungen gemacht.

Erst Grip. Später optimieren.

Und dann kommen die Harscheisen.

Die gehören für mich von Anfang an ins Setup.

Dafür brauchst du keine extreme Hochtour. Eine harte Aufstiegsspur, eine gefrorene Piste oder eine vereiste Passage reichen völlig aus, damit du sehr froh über zwei Stück Metall im Rucksack bist.

Kaufen, einpacken – und wenn es rutschig wird, montieren.

Wenn du sie den ganzen Winter nicht brauchst, hattest du vermutlich ziemlich viele gute Schneetage. Dagegen hätte ich auch nichts. 🙂

6. Was kostet ein gutes erstes Splitboard-Setup?

Splitboards wirken auf den ersten Blick teuer. Man darf aber nicht vergessen, was man eigentlich kauft.

Ein gutes Snowboard kostet heute schnell 500 bis 800 Euro. Beim Splitboard kommen zusätzlich das geteilte Board, das Interface, eine spezielle Bindung, Felle und Harscheisen dazu.

Als grobe Orientierung für die Saison 2026/27 kannst du ungefähr mit folgenden Größenordnungen rechnen:

  • Splitboard: etwa 500 bis 800 Euro
  • Splitboard-Bindung: ungefähr 500 Euro
  • Felle: etwa 150 bis 250 Euro
  • Harscheisen: ungefähr 150 Euro

Das heißt aber nicht, dass ein komplettes Setup automatisch 1.700 Euro kosten muss.

Bei Sets, reduzierten Komponenten und sinnvoller Zusammenstellung lässt sich deutlich sparen.

Ein vernünftiges komplettes Splitboard-Setup lässt sich ungefähr ab 1.000 Euro zusammenstellen. Für ein hochwertigeres Setup würde ich eher mit rund 1.500 Euro rechnen.

Und ja – nach oben geht natürlich immer mehr. Leichter, exklusiver, kleinere Serien, besondere Materialien oder Produktion in Europa kosten Geld.

Braucht ein Einsteiger das?

Nein.

Später, wenn du genau weißt, was du willst, kannst du sehr viel Freude an solchem Material haben.

Beim ersten Setup würde ich mein Budget lieber ausgewogen verteilen. Ein günstigeres Board mit vernünftiger Bindung und guten Fellen kann die bessere Entscheidung sein als ein extrem teures Board und anschließend Sparmaßnahmen bei allem, was dich tatsächlich den Berg hinaufbringt.

Die komplette Zusammenstellung mit meinen Empfehlungen findest du in der Kaufberatung fürs erste Splitboard-Setup.

7. Sollte ich mein erstes Splitboard testen oder direkt kaufen?

Beides kann richtig sein.

Natürlich ist testen hervorragend.

Gerade wenn du verschiedene Shapes hintereinander fährst, merkst du plötzlich Unterschiede, die sich auf dem Papier kaum erklären lassen. Ein Board funktioniert ordentlich – das nächste fühlt sich plötzlich sofort richtig an.

Genau deshalb veranstalten wir TEST Camps und Testivals.

Beim Pitztaler Gletscher Opening kannst du beispielsweise unterschiedliche Boards und Bindungen direkt vergleichen. Und beim Splitboard-Testival CTM geht das Thema Materialtest noch einmal deutlich größer weiter.

Aber ich sehe das trotzdem entspannt.

Bei unseren Tests bewegen wir uns oft nicht zwischen „komplett falsch“ und „perfekt“, sondern vielleicht zwischen einer deutschen Schulnote 2− und 2+.

Wenn du dich vernünftig beraten lässt, dein Setup zu Gewicht, Boot und Fahrstil passt und du endlich loslegen möchtest, dann darfst du auch einfach kaufen.

Denn das wichtigste Splitboard ist am Ende das, mit dem du tatsächlich Touren gehst.

Die häufigsten Fehler beim ersten Splitboard-Kauf

Viele Fehlkäufe entstehen gar nicht deshalb, weil das Material schlecht wäre. Es passt nur nicht zur Person.

Ein vermeintliches Schnäppchen auf dem Gebrauchtmarkt ist kein Schnäppchen, wenn das Board zu lang, zu weich, zu schmal oder für deinen Einsatz völlig ungeeignet ist.

Bei leichteren Fahrerinnen sehe ich immer wieder zu lange und unnötig schwere Boards. Bei Männern passiert gern das Gegenteil: möglichst kurz, weil es irgendwie spielerisch aussieht – bis nach fünf Stunden Aufstieg die Beine müde sind und das kleine Board bei der Abfahrt plötzlich erstaunlich viel Arbeit macht.

Auch ein neuer Spezialboot ist kein Pflichtkauf, wenn dein bisheriger Boot hervorragend funktioniert.

Und Harscheisen wegzulassen, um etwas Geld zu sparen, halte ich für eine ausgesprochen schlechte Sparidee.

Das Board muss zu dir passen – nicht zu deinem Glück beim Schnäppchensuchen.

Was gehört wirklich zu deinem ersten Splitboard-Setup?

Wenn ich das Ganze auf die technische Grundausstattung herunterbreche, brauchst du ein passendes Splitboard, eine dazu passende Bindung beziehungsweise das Interface, Felle, Harscheisen und gute zusammenfaltbare Tourenstöcke.

Dazu kommt selbstverständlich deine Touren- und Sicherheitsausrüstung mit LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und einem geeigneten Rucksack.

Und damit ist zwar das Material komplett – aber noch lange nicht das Wissen.

Das ist mir wichtig.

Ein gutes Splitboard macht dich nicht automatisch zu einem guten Tourengeher. Und das beste LVS-Gerät ersetzt keine Ausbildung, Tourenplanung oder vernünftige Entscheidungen.

Am Anfang ist das Handling selbst schon spannend genug: Felle aufziehen, Bindung umbauen, Steighilfe bedienen, Split-Ski richtig belasten und anschließend alles wieder in den RIDE Mode verwandeln.

Beim ersten Mal fühlt sich der Umbau vielleicht wie eine halbe Ewigkeit an.

In Wirklichkeit sind es fünf Minuten. 🙂

Später sind es keine zwei mehr.

Mein Fazit: Nicht das perfekte Splitboard suchen – anfangen

Wenn du dein erstes Splitboard kaufen möchtest, brauchst du aus meiner Sicht keinen Materialfetisch und auch keine Doktorarbeit über Carbonlagen.

Du brauchst ein passendes, ausgewogenes Setup.

Ein guter Allround-Shape. Passende Länge und Breite. Eine zuverlässige Bindung. Felle mit ausreichend Grip. Harscheisen im Rucksack. Und einen Boot, in dem du dich wohlfühlst.

Den Rest lernst du draußen.

Du wirst nach zehn Touren Dinge anders beurteilen als nach deiner ersten. Nach zwei Wintern wirst du ziemlich genau wissen, ob du beim nächsten Board mehr Powder, weniger Gewicht, mehr Aufstiegsperformance oder ein surfigeres Fahrgefühl möchtest.

Genau deshalb würde ich beim ersten Splitboard nicht versuchen, schon heute jede spätere Vorliebe vorherzusagen.

Fang mit dem Hobby an. Geh Touren. Sammle Erfahrung.

Wenn du jetzt dein Setup konkret zusammenstellen möchtest, findest du hier meine ausführliche:

→ Splitboard-Kaufberatung für Einsteiger 2026/27 – Board, Bindung, Boots, Felle, Kosten und typische Fehler

Und wenn du danach noch tiefer in Shapes, Technik, Material und die Saison 2026/27 einsteigen willst, geht es hier weiter zum großen Splitboard Guide 2026/27.

Aber irgendwann ist auch genug gelesen.

Dann geh Splitboarden. 🙂

Dein Simon – mr.splitboards
since 1999

Splitboard Guide 2026/27 – Kaufberatung, Technik & Praxiswissen

Der Splitboard Guide 2026/27 verbindet Kaufberatung, Materialwissen und echte Praxiserfahrung aus über 25 Jahren Splitboarding. Wir zeigen, worauf es bei Splitboard, Bindung, Boots, Fellen und Harscheisen wirklich ankommt – inklusive Größenwahl, Shape, Aufstiegstechnik, Material-News und unseren persönlichen Erfahrungen aus Touren, Camps und Langzeittests.

Bevor wir aber in Technik, Setups und Kaufberatung für 2026/27 einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick zurück.

Denn die Saison 2025/26 hat wieder einmal gezeigt, wie unterschiedlich Winter inzwischen verlaufen können.

Splitboard Tour in den Bergen

Rückblick auf die Saison 2025/26

Trockenheit war bereits im vergangenen Winter ein großes Thema. Gerade der Osten Österreichs bekam davon einiges ab.

Wir hatten mit unserer Splitboard Base am Hüttle im Montafon/Vorarlberg mehr Glück. Der Westen bekam immer wieder mehr Niederschlag und so konnten wir trotz schwieriger Phasen eine überraschend gute und lange Saison fahren.

Spannend war die Saison auch beim Thema Snow Safety. Sobald man den gesicherten Pistenbereich verlässt, zeigen unterschiedliche Schneedecken, Wetterwechsel und lokale Bedingungen immer wieder, wie wichtig fundiertes Wissen und gute Entscheidungen am Berg sind.

Dabei geht es nicht darum, Tourengehen gefährlich zu reden – im Gegenteil: Wer Bedingungen richtig einschätzen kann, ist entspannter und sicherer unterwegs. Genau deshalb kann ich unsere DAV Camps nur empfehlen. Dort vermitteln wir dieses Wissen praxisnah direkt im Gelände.

Meine Konsequenz ist einfach: Wer regelmäßig abseits gesicherter Pisten unterwegs ist, sollte sich auch regelmäßig aus- und weiterbilden.

Aber am besten waren die Bedingungen dort, wo wir mit einigen unserer Adventure Camps unterwegs waren:

in den Pyrenäen und in Schweden.

Und genau diese Reisen waren auch zwei meiner persönlichen Highlights der vergangenen Saison.

Splitboard-Testival CTM – seit 2006 das Original in Europa

Eine wichtige News für die Saison 2026/27 betrifft diesmal nicht das Material, sondern unsere Splitboard-Szene selbst.

Aus der früheren Domain climb-the-mountain.com wurde ganz bewusst: www.splitboard-testival.eu

Der Name Climb the Mountain stammt noch aus der Gründungszeit des CTM im Jahr 2006.

Damals gehörte sogar ein Rennen zum Programm. Das Splitboard-Testival CTM war das erste Testival seiner Art in Europa – zu einer Zeit, als sich die Splitboard-Szene hier gerade erst entwickelte.

Vieles entstand damals im klassischen Try-and-Error-Verfahren. Nicht nur beim CTM, sondern auch mit Splitboards Europe. Es gab kaum Vorbilder, keine fertigen Konzepte und wir mussten selbst herausfinden, was Splitboarder wirklich wollen.

Nach einigen Jahren wurde eines ziemlich deutlich:

Die meisten Splitboarder wollen sich am Berg nicht miteinander messen.

Sie wollen Touren gehen, Material ausprobieren, Neues lernen, andere Splitboarder kennenlernen und gemeinsam einen guten Tag am Berg verbringen.

Das Rennen verschwand deshalb aus dem Programm. Geblieben ist das, was das CTM bis heute ausmacht:

Testen. Touren. Lernen. Community.

Was heute allgemein häufig als Splitboard-Festival bezeichnet wird, haben wir bereits 2006 als Splitboard-Testival CTM gestartet.

Und der Begriff Testival beschreibt für uns bis heute viel besser, worum es eigentlich geht:

Splitboards, Bindungen und Boots nicht nur anschauen, sondern direkt am Berg testen. Gemeinsam mit Herstellern, Guides und anderen Splitboardern.

Ab etwa 2015 entstanden auch andere größere Veranstaltungen dieser Art in Europa. Einige davon verschwanden nach wenigen Jahren wieder.

Das CTM ist geblieben.

Und wir haben daraus noch etwas gelernt:

Man muss auch klar sagen, was es ist.

Deshalb heißt unsere Domain heute ganz bewusst:

splitboard-testival.eu

Splitboard-Testival CTM – Climb the Mountain. Seit 2006 Europas erstes Splitboard-Testival und heute das größte auf über 2.000 Metern.

Und diese Höhe ist beim CTM nicht einfach nur eine Zahl fürs Marketing.

Wir treffen uns nicht unten im Tal, sondern gemeinsam oben auf der traumhaften Silvretta-Bielerhöhe im Montafon. Unser Hotel ist komplett nur für das Testival gebucht und wenn am Nachmittag die letzte Bahn ins Tal gefahren ist, bleiben Splitboarder, Guides und Hersteller gemeinsam oben am Berg.

Tagsüber wird getestet und Tour gegangen. Danach sitzt man zusammen, tauscht Erfahrungen aus, spricht über Material und plant vielleicht schon die nächste Tour.

Genau daraus ist über die Jahre etwas entstanden, das für mich mindestens genauso wichtig ist wie der Materialtest: die CTM-Community.

Neue Domain. Gleiche Idee. Seit 2006.

SPLITBOARD-TESTIVAL CTM ENTDECKEN

Der ganze Bericht siehe

https://www.splitboards.eu/splitboard/splitboard-guide-2026/27-kaufberatung-technik-praxiswissen

Splitboard Guide 2025/26 – der komplette Leitfaden von Simon – mr.splitboards

Seit 1999 teste ich Splitboards im echten Tourenbetrieb. Dieser Guide bündelt meine Erfahrungen: Shapes, Größenwahl, Bindungs-Systeme, Boots, Felle, Sicherheit, Setup-Tipps – alles, was du für die Saison 2025/26 wissen musst.

mr-splitboards-1-1-blog

Schnell zur passenden Kategorie

Marken Shortcuts


Schnell zu:


Was ist ein Splitboard?

Ein Splitboard ist ein Snowboard, das sich für den Aufstieg längs teilen lässt (meist 2-teilig). Mit Fellen gehst du wie mit Tourenski bergauf; am Gipfel steckst du beide Hälften werkzeuglos zu einem Board für die Abfahrt zusammen. Du nutzt dieselbe Aufstiegsspur – und fährst in der Abfahrt wie ein Solid-Board.

Mr. Splitboards Expert Tip: Mit dem passenden System fährt ein Splitboard praktisch wie ein One-Piece-Board. Maßgeblich sind Shape, Flex, Kante und Bindungssteifigkeit – nicht die Teilung.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

→ Zu allen Splitboards

Shapes, Rocker, Camber & Flex

Der Shape bestimmt Auftrieb, Kantengriff und Stabilität. Für Backcountry & Powder sind Directional-Shapes mit längerer Nose und leichtem Setback im Vorteil.

Die wichtigsten Konzepte

  • Directional: Eine Fahrtrichtung bevorzugt; mehr Auftrieb, ruhig bei Speed.
  • Taper: Nose breiter als Tail – surfig, wendig im Tiefschnee.
  • Camber/Rocker: Camber = Grip & Pop; Rocker (v. a. in der Nose) = Frühauftrieb. Hybrid ist oft der beste Touren-Kompromiss.
  • Flex: Weicher = fehlerverzeihend, härter = präzise & schnell. Für Touren: mittel bis mittelhart.

Pro Directional/Taper:

  • Maximaler Auftrieb im Powder
  • Ruhig bei großen Turns

Beachte:

  • Switch weniger neutral
  • Kürzeres Tail verlangt saubere Technik auf harten Querungen

GOPR1301-EDIT

Größenwahl & Boardbreite

Richtwerte für Touren (inkl. Rucksackgewicht):

Allround: Körpergröße ± 0 bis +5 cm. Powder-Fokus: Körpergröße +5 bis +10 cm (Taper/Directional fahren gefühlt kürzer).

Schuhgröße (EU)FahrergewichtEmpfehlung Boardbreite / WaistHinweis
bis 39< 70 kg< 26 cm„normal“ bis max. ~25,8–25,9 cm
39 – 43> 65 kg≤ 26 cmÜbergangsbereich; 25,6–26,0 cm meist ideal
ab 43> 70 kg≥ 26 cm„mid-wide/wide“: 26,0–26,8 cm+

Praxis-Hinweise: Breite Bindungsbasen, geringer Stance-Winkel (z. B. < +12°) oder flacher Setback können mehr Breite benötigen (+0,2–0,4 cm). Bei stark positivem Winkel vorne und schmalen Basen sind schlankere Waists oft ausreichend.

Boot-Überstand: mid-wide/wide verhindert Boot-Drag auf harten Querungen.

→ Splitboards ansehen | → Größenberatung mit Simon

​

Bindungs-Systeme: Puck vs. mechanisch

Puck-System (z. B. Spark/Voilé/Burton Hitchhiker)

  • Einfach, bewährt, hohe Kompatibilität
  • Wenig Teile, leicht zu warten
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mechanische Systeme (z. B. Karakoram/Plum)

  • Maximale Kopplungssteifigkeit Board↔Bindung
  • Direktes Ansprechverhalten, je nach Serie mehr Dämpfung

Faustregel: Puck für Einstieg bis Allround-Touren; Mechanik für maximale Präzision, steile Lines, höhere Fahrergewichte.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

→ Zu den Bindungen | → Interface-Teile & Ersatz

​

Splitboard-Bindungen (Überblick)

  • Puck-Bindungen: Spark R&D, Burton Hitchhiker, Voilé – leicht, unkompliziert, tourentauglich.
  • Mechanik-Bindungen: Karakoram (u. a. Connect-Serie), Plum – sehr steif & präzise.
  • Union: Komfortable Kunststoff-Base; im Aufstieg etwas verwindungsfreudiger als Alu-Basen.

Expert Tip: Achte auf Steighilfe-Stufen, Handschuhtauglichkeit der Ratschen, Ersatzteil-Verfügbarkeit.

→ Alle Bindungen ansehen

​

Softboot vs. Hardboot

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Softboot – Pro:

  • Surfiges Fahrgefühl, dämpfend & komfortabel
  • Vertrautes Snowboard-Handling

Softboot – Beachte:

  • Im Aufstieg weniger effizient
  • Präzision abhängig von Boot/Bindung

Hardboot – Pro:

  • Sehr effizient im Aufstieg
  • Präzise Kantenarbeit auf harter Traverse

Hardboot – Beachte:

  • Abfahrtsgefühl weniger „surfig“
  • Feintuning (Cuffs, Spoiler, Plates) nötig

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Meine Praxis: Für die meisten Tourenfahrer liefert ein guter Softboot den besten Mix aus Komfort & Spaß.

→ Zu den Boots

​

Felle, Harscheisen & Stöcke

Felle

  • Mohair: Leicht & gleitfreudig, temperaturempfindlicher
  • Nylon: Robust & griffig, etwas schwerer
  • Mischfelle: Allround-Kompromiss

Wo kommt der Grip her ?
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Frage, wo der Grip wirklich benötigt wird.
Der meiste Halt kommt direkt unter der Bindung, da dieser Bereich der entscheidende Punkt für die Traktion ist.
Das Material an der Spitze und am Ende der Felle erzeugt jedoch unnötigen Widerstand, den man vermeiden kann.
Durch den Verzicht auf überflüssige Materialen und durch den Einsatz alternativer Materialien wird das Gleiten und die Effizienz deutlich verbessert, ohne den Grip zu beeinträchtigen.

grip-verteil

Harscheisen

Auf hartem, steilem Untergrund unverzichtbar – besser früh als zu spät anlegen. Jede Bindung hat ihre eigenen Harscheisen. Die Harscheisen sind nicht kompatibel. Da könnt ihr also nichts falsch machen. Unser SET Konfigurator bietet euch nur die passenden an.

Stöcke

Teleskopstöcke, große Teller, solide Verschlüsse, handschuhtauglich. Das wichtigste ist das Packmaß. Es sollte max 40cm betragen.
Nur wenn die Stöcke in den Rucksack passen, kann man sie am Gipfel bei allen Bedingungen schnell und safe verstauen.

→ Felle & Zubehör | → Harscheisen | → Tourenstöcke

​

Lawinen-Sicherheit & Pflichtausrüstung

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
  • LVS-Gerät, Sonde, Schaufel (immer!)
  • Airbag-Rucksack optional, Erste-Hilfe, Biwaksack
  • Planung: Lawinenlagebericht, Exposition, Höhenstufen, Timing/Strahlung
  • Gruppe: Kommunikation, Abstände, Spitzkehrentechnik üben

Praxis: Defensive Entscheidungen schlagen jedes Material-Upgrade. Regelmäßiges Training ist Pflicht.

→ LVS-Geräte | → Sonden | → Schaufeln

​

Setup: Stance, Winkel, Highbacks & Kantentricks

  • Stance: Schulterbreit bis leicht breiter; steil = eher kompakter
  • Winkel: Allround +15°/−9° bis +18°/−12°; Freeride vorn oft etwas mehr + . Mein Stands: Vorn +25 / Hinten +10 – das schont die Gelenke.
  • Setback: 1–3 cm (Allround), mehr für Tiefschnee
  • Highbacks: Leichter Forward-Lean für Kantenkontrolle für Tour etwas neutraler. Immer im RIDE Modus aufsteigen. Der Boot braucht unbedingt den Kraftschluss zum Highback um den Ski zu kontrollieren. 
  • Traverse-Trick: Gerade Kante tal-/hangseitig außen (Hälften tauschen) für mehr Halt beim Queren
  • Spitzkehre: Üben, üben und nochmal üben und zwar in einfachem Gelände. Wenn da der „Kick“ etc sitz, dann geht es auf Tour.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

IMG_0202

Pflege, Wartung & Ersatzteile

  • Felle trocknen, Kleber sauber halten, Lagerfolie nutzen am Besten mit Skinny!
  • Schrauben/Clips regelmäßig prüfen (nicht überziehen)
  • Kanten entgraten, Belag wachsen; Ersatz-Pins/Ratschen im Pack

→ Ersatzteile & Service | → Wachs & Pflege

​Schnelle Empfehlungen nach Fahrstil

Einsteiger / Allround

  • Board: Directional All-Mountain, Hybrid Camber/Rocker
  • System: Puck (Spark/Voilé/Burton Hitchhiker)
  • Boots: Mittlerer Flex, solider Fersenhalt
  • Felle: Mischfelle

Powder-Fokus / Freeride

  • Board: Directional mit Taper, längere Nose
  • System: Mechanik (Karakoram/Plum) oder steife Puck-Kombi
  • Boots: etwas straffer
  • Harscheisen: Pflicht auf eisigen Passagen

Steile Lines / Schwerere Fahrer

  • Board: Länger & torsionssteif
  • System: Mechanik für maximale Kopplung wenn nötig.
  • Boots: fester Flex

→ Komplette Sets (-20 % bis -40 %) | → Individuelle Beratung mit Simon

​FAQ

Fährt ein Splitboard wie ein Solid-Board?

Ja – mit passendem System & sauberem Setup. Entscheidend sind Flex, Shape, Kante und Bindungssteifigkeit.

Puck oder mechanisch – was passt zu mir?

Puck ist simpel & vielseitig (Einstieg bis Allround). Mechanik liefert das Maximum an Steifigkeit & Direktheit.

Softboot oder Hardboot?

Softboot = surfig & komfortabel; Hardboot = maximal effizient im Aufstieg. Für die meisten Tourenfahrer ist ein guter Softboot die beste Wahl.

Welche Länge soll ich nehmen?

Allround etwa Körpergröße bis +5 cm; Powder +5 bis +10 cm. Gewicht, Rucksack & Boot-Breite berücksichtigen.​

Glossar

Camber: Vorspannung für Kantengriff & Pop.
Rocker: Aufbiegung für Auftrieb.
Taper: Breitere Nose als Tail.
Setback: Bindung nach hinten versetzt.
System/Interface: Verbindung Bindung↔Board (Puck/Mechanik).

Die leichtesten Splitboards im Test

Splitboards in Leichtbauweise sind natürlich sehr attraktiv für den Aufstieg. Die Konstruktion ist aufgrund der vielen Bohrungen und dem Anspruch an Flex und Stabilität eine besondere. Und auch die Highend-Materialien wie Carbon oder Koroyd tragen zu den etwas höheren Preisen bei. Grundsätzlich sind es Unisex Modelle für Rider bis maximal 95 kg, von der Breite her eher an größeren Füßen orientiert. Diese drei Leichtgewichte hat mr.splitboards Simon Graf jeweils bei minimum 60 Touren auf Herz und Kante geprüft. Die Testberichte findet Ihr beim Klick auf das Modell unter „Expertentipp“.

Amplid Metamorph 155
> Brand Deutschland
> Produktion Taiwan
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: 2,8 kg
> Konstruktion: Full Carbon, BBP Core
Preis: 1.380 € in 2026

Jones Ultra Butterfly 158
> Brand USA
> Produktion Dubai
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape 
> Gewichtsverhältniss mit Länge 150 und Karakoram Prime X Bindung: 31g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: Länge 150 – 2,5 kg // 154 – 2,7 // 158 – 2,8 kg
> Konstruktion: Fusion Carbon, Koroyd
Preis: 1.699 € in 2026

mr.splitboards High Mountain 165 (Eigenmarke)
> Brand Deutschland
> Produktion Erzgebirge/Deutschland
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 28g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: 2,9 kg
> Konstruktion: Glas-Carbon-Verbund
Preis 1.199 € in 2026

CAPiTA Mega Split
> Brand USA
> Produktion Österreich
> Gewicht ohne Bindung: 2,5 kg in 157 / 2,6 kg in 159 / 2,7 kg in 161 cm
> Konstruktion: Megacarbon, Pappel und Paulownia
Preis: 1.499 € in 2026

Good to Know: Splitboardstöcke

Den Unterschied zwischen einem Splitboard Tourenstock und einem Skitourenstock? – ja den gibt’s. 🙂

Der Skitourenstock wird einmal am Parkplatz aufgebaut und eingestellt, dann bleibt er die ganze Tour über so. Am Parkplatz bei derselben Temperatur wie beim Zusammenbau, wird er wieder abgebaut. Der Splitboard Tourenstock wird immer am Gipfel wo es kühler wird, zerlegt und dann wieder eingepackt.

Das bedeutet, dass der Splitboard Tourenstock einen besseren Schließmechanismus braucht. Es darf kein Mechanismus sein, der mit Reibung oder Spannung funktioniert.

Am besten geeignet ist z. B das Sondenprinzip, dadurch lässt er sich leicht in 3 kleine Teile zerlegen.

In der Länge könnt ihr zwischen voreingestellten wie z. B dem Rossignol Touring wählen oder den verstellbaren wie z. B G3, Nitro, Burton etc. Die Länge des Stockes ist eigentlich immer gleich eingestellt. Wenn ihr steht sollte der Winkel eures Ellenbogens annähernd 90° haben. 125cm sind für eine 180cm große Person ausreichend.

Wichtiger Tipp: Bei einer Tour nie mit euren Händen in die Schlaufen gehen (sowohl im Aufstieg als auch in der Abfahrt), im Fall einer Lawine ist der Stock ein Hindernis der euch auch verletzen kann!

Angenehm langer EVA Griff

Den besten Druck im Aufstieg bekommt ihr übrigens, wenn ihr eure Hand oben auf den Knauf legt.

Bei der Wahl eures Stockes, solltet ihr darauf achten das kleinstmögliche Packmaß und das geringste Gewicht zu wählen. Wenn ihr euren Stock außen am Rucksack lässt, ist das Packmaß nicht ganz so wichtig. Wir empfehlen jedoch, die Stöcke im Rucksack zu verstauen. Dann können sie bei der Abfahrt nicht verloren oder kaputt gehen.

Wenn du auf der Suche nach einem zuverlässigem Tourenstock bist, wirst du bei uns auf jeden fall fündig:

https://www.splitboards.eu/ausruestung/tourenstoecke/

Bis bald!

Denise

Team Splitboards Europe

Union Charger Splitboardbindung

Hallo meine lieben Splitboardfreunde,

heute stellen wir euch eine unserer Produktneuheiten für diese Saison vor:

Die Pinless– Weiterentwicklung der Union Explorer, die Union Charger! Die Charger ist wie die Explorer, nur eben ohne Pin. 🙂

Falls ihr gerne mehr Infos zur Union Explorer Splitboard Bindung haben möchtet, schaut euch doch gerne unseren Blog Beitrag dazu an:

https://splitboards4europe.com/union-explorer-splitboard-bindung/

Alle bis auf Karakoram und Plum, haben mit einem Pin oder Splint angefangen. Dieser hat das Handling etwas beeinträchtigt, war aber in der Funktion unschlagbar einfach. Mit der Charger ist nun auch Union den entscheidenden nächsten Schritt gegangen. Pinless und weiterhin das beste surf Feeling in der Abfahrt.

Hier eine kleine Bedienungsanleitung für die Charger:

Kurzanleitung Umbau Aufstieg:

  1.  Drehe die Baseplate senkrecht und richte sie an den Halterungsspitzen aus.
  2.  Schiebe die Baseplate bis zum spürbaren Anschlag nach innen. Achte darauf, die Baseplate ganz einzuschieben, bevor du sie herunterdrückst. Die Baseplate löst sich erst bei einem vollen 90°-Winkel.
  3.  Du bist jetzt bereit für deine Tour. Zur Unterstützung bei steilen Anstiegen, klappe den Fersenaufsatz unter der Grundplatte herunter und raste ihn sicher ein.

Kurzanleitung Umbau Abfahrt:

  1.  Ziehe den Hebel in der hinteren Grundplatte nach oben und positioniere die Grundplatte im 90°-Winkel über der Scheibe. Der Hebel sollte mit den beiden Referenzpunkten auf der Scheibe übereinstimmen.
  2.  Drücke die Grundplatte nach unten auf die Scheibe.
  3.  Drehe die Grundplatte gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. Durch die Drehung der Bindung werden die beiden Hälften des Splitboards zusammengezogen, was eine optimale Verbindung des Splitboards ermöglicht.
  4.  Drücke den Hebel nach unten, um die Bindung zu verriegeln. Jetzt kannst du dich anschnallen und die Abfahrt genießen. 🙂

Wir haben die Bindung bereits seit letzter Saison umfangreich getestet und auch im Hintertuxer Test Camp als auch letztes Wochenende im Pitztaler Test Camp dabei gehabt. Hier ein paar Eindrücke:

Tipp! Den Hebel mit WD40 oder einem anderen Schmierfett auf Öl Basis einfetten. Dann lässt sich die Befestigung viel geschmeidiger rauf und runter klappen.

Dafür haben wir für euch eine Schritt für Schritt Anleitung gemacht:

Unser Experten Tipp von Simon:

Simons (mr.splitboards und Inhaber von Splitboards Europe) Experten Tipp:

Ich hab einen ersten Proto bereist im Winter 21/22 testen können und muss sagen: Ja, es funktioniert! Aber es ist sensibler geworden. Das bedeutet, man muss beim Umbau etwas behutsam umgehen. Ich bin mir aber sehr sicher, das sich die Charger am Markt behaupten wird. Nach wie vor, hat UNION das schönste Fahrfeeling, welches eine Alu-Bindung einfach nicht leisten kann. Aber wenn ich 50 Tourentage oder mehr im Jahr gehe, dann sind und bleiben die Alu Splitboardbindungen einfach am stabilsten. Es kann also jeder frei skalieren, was er möchten und worauf er seinen Schwerpunkt legt. Wer sein Splitboard als vollwertiges Freeride Snowboard nutzt, also 30% im Skigebiet und 70% auf Tour bei rund 25 Schneetagen, der hat mit der Charger ein super Produkt.

Hier eine Veranschaulichung was Simon unter anderem mit sensibler meint: 

Bei der Explorer, lässt sich die Bindung leicht draufdrehen und schiebt somit auch den Schnee etwas weg.

Bei der Charger ist es ein stärkeres draufdrücken und der Schnee muss besser weggetan werden.

Für ein komplettes Setup mit der Charger oder einer anderen Bindung, meldet euch doch bei uns.

Wir helfen euch gerne weiter!

Eure Denise

Team Splitboards Europe

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Alles rund um Airbag Rucksäcke

Hallo meine lieben Splitboardfreunde,

heute gehen wir mal das Thema ABS an. Welche Systeme gibt es ? Welches Volumen benötige ich? Worauf sollte ich beim Kauf achten ?

Doch zu aller erst, was ist ein Airbag Rucksack und wann brauche ich ihn?

Ein Lawinenairbag ist ein Rucksack, der mit einem aufblasbaren Ballonsystem ausgestattet ist, um das Volumen und die Auftriebsfläche eines Ski- / Snowboardfahrers zu erhöhen. Die größeren Partikel neigen dazu, an der Oberfläche zu gleiten. Dies verringert das Risiko, verschüttet zu werden. Wir gehen abseits der Piste nur mit ABS Rucksack. 🙂

Das Prinzip aller Airbagsysteme ist gleich. Der Airbag befindet sich in einem speziellen Fach des Rucksacks und wird vom Träger ausgelöst, wenn er an einem Griff zieht. Dies löst das Aufblasen des Airbags auf dem Rücken des Trägers aus. Das Ziel ist immer dasselbe: Dein Volumen und deine Tragfähigkeit zu erhöhen, um so weit wie möglich an die Oberfläche der Lawine zu gelangen. Die Tiefe der Verschüttung kann den entscheidenden Unterschied machen.

Welche Airbag Systeme gibt es

1. mit Druckluftkartusche:

Dieses System ist das erste, das aufn den Markt gekommen ist. Du ziehst an einem Griff, um pyrotechnischen Druck zu erzeugen. Dadurch sticht die Nadel durch die Druckluftkartusche und der Ballon bläst sich auf. Wie beim Gaskartuschensystem muss die Druckluftkartusche nach jedem Gebrauch wieder aufgeladen werden.

2. mit Gaskartusche:

Das Prinzip ist einfach: Du ziehst an einem Kabel und das in der Kartusche enthaltene Druckgas wird im Inneren des Airbags freigesetzt. Wie oben schon erwähnt, gilt auch hier das erneute Aufladen nach einem Gebrauch.

3. mit Elektrischem Ventilator und Batterie:

Hier wird die Gaskartusche durch eine Batterie und einem Ventilator ersetzt. Der Ventilator wird per Knopfdruck aktiviert. Dieser nutzt die Außenluft um den Ballon aufzublasen. Bei diesem System werden dir mehrere Fahrten mit einer Akkuladung ermöglicht. Der Nachteil liegt am Gewicht und Volumen.

In unserem Sortiment findet ihr die Airbag Rucksäcke von ARVA:

Das Arva Reactor System basiert auf einer Gaskartusche. Mit dem Auslösegriff kannst du den Reactor Airbag in nur wenigen Sekunden aufblasen. Das System ist kompakt und leicht (ca.680g) und kann vom Rucksack getrennt werden. So kannst du das System von einen Rucksack auf einen anderen übertragen. So kannst du das Rucksackvolumen immer deiner Tour Dauer anpassen. Die Gasflaschen sind auf einen Druck von 300 Bar ausgelegt und können nur von Arva aufgeladen werden.

Welches Volumen sollte ich wählen?

Das Volumen deines Rucksacks hängt von deinem Erlebnis und deiner Dauer des Ausflugs ab. Bei den Arva Rucksäcken beginnt das Taschenvolumen bei 18 Litern.  Dieses Volumen ist am besten für Freeride- Enthusiasten geeignet. Die 24/25 Liter Rucksäcke sind eher für Tagestouren gedacht und die 30/32 Liter für Tourengeher auf langen Ausflügen oder Alpinisten.

Tipps für deine Kaufentscheidung!

  • Form des Ballons – Neben dem Aufblasen des Airbags ist auch die Form des Ballons wichtig. Die Rucksäcke von Arva bieten einen Doppel Airbag für mehr Sicherheit bei Durchstichen oder Reißen eines der Ballons an, sowie eine umhüllende U-Form insbesondere in Kopfhöhe, zum besseren Schutz des Fahrers.
  • Komfort – Der Komfort sollte bei deiner Auswahl eine wichtige Rolle spielen. Denn ein störender Rucksack verdirbt einem schnell die Tour. Idealerweise sollte die Rückseite aus Schaumstoff sein. Auch die unterschiedlichen Gurteinstellungen können einen großen Unterschied beim Komfort ausmachen. Auch gepolsterte Schultergurte bieten zusätzlichen Komfort.
  • Gewicht – klar am Berg zählt jedes Gramm, und mehr Komfort bedeutet in der Regel auch mehr Gewicht. Achtet trotzdem darauf dass der Rucksack so leicht wie möglich ist, ohne an Tragekomfort zu sparen. Die paar Gramm erschweren deine Tour weniger, als ein unbequemer Rucksack. Entscheidet euch lieber für eines der komfortableren Systeme und versucht den Inhalt des Rucksacks so leicht wie möglich zu halten. 😉

!Wichtig! Ihr solltet euren Airbag alle 2 Jahre warten lassen. Der Auslösemechanismus muss regelmäßig getestet und überprüft werden.

Bis zum nächsten mal! 🙂

Eure Denise

Team Splitboards Europe

Das richtige einstellen/montieren der Splitboard Bindung.

Hallo meine lieben Splitboardfreunde,

wir hoffen ihr hattet einen schönen Sommer und seid nun bereit für die kommende Wintersaison. 🙂

Bei uns geht es heute um das richtige einstellen der Splitboard Bindung.

Zwei  Möglichkeiten bei Puck Bindungen – Montage Anleitung Splitboard Bindungen

1. über die Pucks:

Die Voile Pucks gezielt nicht mittig Schrauben, sondern je nach Winkel sind bis zu +/- 1,5 cm seitlicher Versatz möglich.

Auch bei den Spark Pucks nicht mittig schrauben, sondern mittels der Langlöcher um +/- 1,5 cm verschieben.

2.  am besten die Bindung über den Heelcup verstellen und die Pucks mittig Schrauben.

Hier eine Veranschaulichung anhand der Spark und der Voile:

Spark / Hier sind in der Baseplate 4 Bohrungen vorgesehen. Damit kann z. B aus jeder M auch eine L werden. Entsprechend der Abbildung ändert ihr die Größe der Bindung. Die Grundplatten sind nahezu identisch, aber der Heelcup hat unterschiedlich große Radien, sowie Positionen an der Baseplate.

Voile / Hier hast du ebenso durch die Zacken 4 Einstellungen. Auch hier gilt, aus M mach L.

Und hier ein Beispiel für die mechanischen Bindungen:

In unserem Fall die Union Explorer, die Karakoram Prime Nomad und die Plum Eterlou

Union / Bei der Union ist die Möglichkeit der Einstellung begrenzt, aber 1-2 cm sind trotzdem drin.

Karakoram / Auch bei der Karakoram ist es nur eine begrenzte Einstellung um jeweils ein Loch.

Plum /Bei der Rossignol Plum Bindung funktioniert die Einstellung ebenso über die Löcher, wie bei der Spark und Voile Bindung. Auch hier sind die beiden Baseplates nahezu identisch. Mit der M/L hast du durch einer größeren Anzahl an Bohrungen mehr Einstellungen, als bei der S/M.

Wir beobachten oft, dass Kunden bei der Bindung nur die Straps passend einstellen. Die mittige Position des Boots auf dem Splitboard, wird selten kontrolliert und gegebenenfalls nachjustiert.

Wenn der Boot nicht mittig steht, hat die überstehende Kante einen geringeren Kraftaufwand als die nicht überstehende. Das stört beim Kantenwechsel und führt zu einem nicht harmonischem Fahrverhalten.

Des weiteren besteht die große Gefahr dass, der überstehende Boot euch im jeweiligen Turn auf der harten Piste aushebelt und ihr stürzt.

So ist es richtig. Überstand von +/- 1cm  ist in Ordnung -> Northwave Domain Boot -> HMS

 

 

 

Und so machen wir es lieber nicht. 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also hier die Grundlegenden Dinge um deine Bindung in die beste Abfahrt Position zu bringen:

– Boot checken

–  Abstand messen

– Bindung entsprechend einstellen

– Boot in die Bindung schnallen (ohne eure Füße)

– Überstand kontrollieren, +/- 1cm gleichmäßiger Überstand

Bist du auf der Suche nach einem neuen Boot ? Dann schaut euch doch gerne mal mr.splitboards Tech Tutorial an:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Und am besten ihr kommt mal mit uns an den Berg, zu einem unserer zahlreichen Camps und lasst euch das direkt am Berg zeigen. Hier findet ihr unsere Camps:

https://www.splitboards.eu/test-camps/

Von Beginner bis Fortgeschritten, es ist für jeden was dabei. 🙂

Habt noch eine schöne Woche!

Eure Denise

Team Splitboards Europe

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Welches Fell für mich?

Hallo meine lieben Splitboardfreunde,

heute erkläre ich euch die wesentlichen Unterschiede unserer Felle + deren Pro und Contra. Alle unserer Felle haben unseren Praxistest exzellent bestanden, es kommt nur auf die Vorlieben des Käufers und deren Einsatzbereiches an.

Wir unterscheiden in Klebefell und Hybridfell.

Die Klebefelle halten immer gut und vor allem wenn sie in einem Skinny (Fellsack) geschützt sind, auch ziemlich lange. 3-5 Jahre je nach Nutzung. + durch die Benutzung eines Skinnys bleibt das Fell beim Ab- und Aufziehen nicht an Dir kleben und macht das Handling  wesentlich leichter, als mit einer rumflatternden Trennfolie.

Hier das Video zum Fellsack Skinny:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Wer sein Board selber wachst, wird sich wahrscheinlich nicht ganz so lange an einem Klebefell erfreuen können, da meist zu viel Wachs auf dem Board ist und das Wachs den Kleber auf Dauer beschädigt.

Die Hybridfelle von Contour (Produktion in Tirol) funktionieren ohne Kleber und haften mittels Oberflächenspannung nur an der Boardbase. Sie sind etwas sensibler, du musst sie regelmäßig reinigen. Am besten mit dem Hybrid Cleaning Spray oder ganz vorsichtig mit lauwarmen Spülmittelwasser. Wenn sie verschmutzt sind oder nicht richtig gereinigt wurden, verschlechtert sich ihr Halt.

Wer aber einfach keine Klebefelle mag, ist mit dem Hybrid am besten dran.  Unsere Eliane geht schon lange damit und schwört drauf, während wir lieber bei den herkömmlichen Klebefellen bleiben. Es ist also auch reine Geschmackssache. 🙂

Für unsere Jones Boards haben wir die bereits zugeschnittenen Pomoca Felle aus der Schweiz, diese passen durch den Zuschnitt und den Verschlüssen genau richtig auf dein Board und haben ausreichenden Grip!

Im Vergleich G3 und Kohla:

Kohla: Guter Allrounder zum kleinen Preis, sehr leicht und kommt aus Innsbruck/Österreich.

G3: haben die besten Verschlüsse und das beste Handling + du kannst den Gripp und das Gewicht frei skalieren.

Schwerer aber MAX Gripp -> Gripp PLUS

Leichter und Gripp wie Kohla -> Universal

Leichter und max. Glide Eigenschaft -> Glide

Gerade das Universal kann direkt mit dem Kohla verglichen werden, hat aber die besseren Applikationen / Verschlüsse etc…

Für Anfängern empfehlen wir das G3 Gripp, mehr Gripp können sie für Geld nicht kaufen. Dann liegts nur noch an der Technik wenn sie rutschen. 😉

Das Zuschneiden aller Felle ist nicht schwer, und braucht nur etwas Zeit.  Ich hab mich auch schon an allen gewagt und mir ist noch keins misslungen.
Hier haben wir Dir auch eine Anleitung erstellt.

Hier findet ihr das passende Video für euch von mr. splitboards :

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Viele Grüße

Team Splitboards Europe

Eure Denise

Langzeittest Tourenstöcke MSR DynaLock Ascent

von Eliane Droemer
Die MSR (Mountain Safety Research) sind mein sechstes Paar Tourenstöcke und endlich bin ich zufrieden, denn sie bieten genau das, was ich erwarte von einem guten Tourenstock zum Splitboarden:

  • geringes Gewicht
    meine in Länge S (100-120cm) 235 Gramm pro Stock
    in L (120-140 cm) 248 Gramm
  • kleines Packmaß in S nur 38 cm
  • sehr leichtes Handling beim Zusammenfalten und Fixieren
  • sehr angenehmer langer EVA-Griff
  • Neoprenschlaufen, in die man leicht rein- und rauskommt
  • am besten gefällt mir das DynaLock Verschlusssystem, das auch schon sehr hochwertig aussieht
  • robust trotz des geringen Gewichts und dünnen Stocks, gefertigt aus Kevlar-verstärkten Carbonfasern
  • Mit dem Griff-Kopf kann man die Steighilfen bedienen und er ist groß genug, um sich drauf zu stützen

Sollte bei der Abfahrt ein Flachstück zu erwarten sein, lassen sich die MSR Stöcke auch kompakt in der Hand halten, um sich ggfs. nochmal anstoßen zu können.
Kleinste Verbesserungsmöglichkeit nach meiner Ansicht: Der Teller könnte griffiger sein, die zwei abgerundeten Seiten greifen nicht immer.
Die Bauform ist ident zu denen von Burton und Black Diamond.

Alle Infos:
DynaLock™ Ascent Backcountry-Stöcke aus Kohlefaser | Ascent Series | MSR (msrgear.com)

Über MSR (Mountain Safety Research)

MSR, der in Seattle ansässige Hersteller, entwickelt seit 1969 Standard setzende High-Performance Outdoor Ausrüstung. Das Ziel
von MSR ist immer: Innovative Produkte auf höchstem Qualitätsniveau herzustellen. Die MSR Markenprodukte beinhalten Kocher,
Wasserfilter, Trinksysteme, Zelte, Schneeschuhe und Ganzjahres-Wander- und Trekkingstöcke. Der Großteil der Produkte wird in
den Fertigungsanlagen in Seattle, USA und Cork, Irland, hergestellt.