Freeride World Tour 2020: Die Champions!

Nach der Absage des 25. Xtreme Verbier stehen die Weltmeisterinnen und Weltmeister der FWT 2020 fest.   Verbier, Schweiz – 17. März 2020Von Hakuba über Kicking Horse und Ordino Arcalís bis Fieberbrunn: In einer bislang herausragenden Saison konnten die Athletinnen und Athleten der Freeride World Tour (FWT) 2020 ihr Können eindrucksvoll beweisen. Nach der Absage des FWT-Finales beim Xtreme Verbier stehen die Weltmeisterinnen und Weltmeister nun ebenso bereits fest wie die Athletinnen und Athleten, die sich für die FWT 2021 qualifiziert haben. Die Gesamtwertungen der FWT 2020 werden auf dem derzeitigen Stand eingefroren.

Snowboard Damen
Bei den Snowboarderinnen setzt Marion Haerty (FRA) ihre Dominanz fort und gewinnt den Weltmeisterinnentitel zum dritten Mal in Folge. Dank dreier Saisonsiege stand die 28-Jährige schon nach dem Stopp in Fieberbrunn und damit vor der Absage des Xtreme als Gesamtsiegerin fest. Nur eine konnte sie diese Saison einmal schlagen: Newcomerin Michaela Davis-Meehan (28, AUS) holte sich den Sieg in Ordino Arcalís und wird damit Zweite im  Gesamtklassement. Dritte ist Erika Vikander (29, USA), die in den letzten beiden Wintern jeweils Platz vier belegt hatte.

Hier das Gesamtranking mit den vier Snowboarderinnen, die für die FWT 2021 qualifiziert sind.

Snowboard Herren
Er ging mit einer Wildcard an den Start und holte sich gleich den Gesamtsieg: Nils Mindnich (USA) konnte die Freerideszene bei seinem FWT-Debüt 2020 nachhaltig beeindrucken. Nach einem zweiten Platz beim Auftakt in Japan schlug der 25-Jährige vor allem in Fieberbrunn zu, wo er nicht nur den Österreich-Stopp gewann, sondern auch die am gleichen Tag nachgeholte Andorra-Etappe. Platz zwei ging an Titelverteidiger Victor De Le Rue (30, FRA). Dritter wird der dreimalige Weltmeister Sammy Luebke (30, USA), der damit seit seinem FWT-Debüt 2013 immer unter den Top Vier platziert war. Dank seines zweiten Platzes in Fieberbrunn ist Gigi Rüf (38, AUT) mit dem sechsten Gesamtrang als einziger Österreicher für die nächste FWT-Saison qualifiziert.

Hier das Gesamtranking mit den sechs Snowboardern, die für die FWT 2021 qualifiziert sind.

Ski Damen
Das hat es bei den Skifahrerinnen noch nie gegeben: Arianna Tricomi (ITA) ist zum dritten Mal hintereinander Weltmeisterin der Freeriderinnen! Dabei hatte die 27-jährige Italienerin sich nach dem Tourstopp in Kicking Horse (Golden, BC) am Fuß verletzt. Trotz dieses Rückschlags gab sie den Kampf um den Titel nicht auf und startete erfolgreich auch bei den Etappen in Europa. Platz zwei ging an Hedvig Wessel (24, NOR), die letzte Saison Vierte gewesen war und die vor allem mit ihren Backflips beeindruckte. Dritte wurde mit Jaclyn Paaso (USA) die erfahrenste Skifahrerin der Tour: Die 38-Jährige ist seit 2013 bei der FWT am Start und erkämpfte sich den Podiumsplatz mit starken Auftritten in Ordino Arcalís und Fieberbrunn. „Rookie of The Year 2020“ wird Jessica Hotter (26, NZL), die konstante Leistungen zeigte und den Contest in Kanada gewann.

Hier das Gesamtranking mit den sechs Skifahrerinnen, die für die FWT 2021 qualifiziert sind.

Ski Herren
Dank seiner lässigen Freestyletricks, allen voran der Switch 540 Misty in Andorra, heißt der neue Champion bei den Skifahrern Isaac Freeland (USA). Als FWT-Newcomer gewinnt der 24-Jährige auch den „Rookie of The Year Award 2020“. Platz zwei geht wie im Vorjahr an den Weltmeister von 2018, Kristofer Turdell (30, SWE), der damit zum vierten Mal hintereinander unter den Top Drei landet. Rang drei sichert sich Andrew Pollard (25, USA), der letzte Saison Platz vier belegt hatte und als „Rookie of The Year 2019“ geehrt worden war.
Hier das Gesamtranking mit den 13 Skifahrern, die für die FWT 2021 qualifiziert sind.
Freeride World Tour Champions 2020!
v.l.n.r. Arianna Tricomi (Ski, ITA), Marion Haerty (SB, FRA), Isaac Freeland (Ski, USA) , Nils Mindnich (SB, USA)

Aktuelle Informationen zur Freeride World Tour und zum Line-up der FWT 2021 auf www.freerideworldtour.com sowie den Social-Media-Kanälen der FWT.

Splitboard Testival CTM

Das jährlich auf der Bieler Höhe in der Silvretta stattfindende Splitboard Event CLIMB THE MOUNTAIN mit über 100 Splitboard Shapes zur Auswahl und einem sehr schönen Rahmenprogramm erfreut sich inzwischen größter Beliebtheit und ist schnell ausgebucht. Als kleiner Guide, wer was buchen kann, hier die TOP 4 für wen ist das Splitboard Testival:

Für Beginner:
Wer Snowboarder ist und in die fabelhafte Welt der freien Linienwahl einsteigen will, findet beim CTM die geballte Splitboard Kompetenz zum Ausfragen, Ausquetschen, Austesten: Am Freitag gibt’s einen Überblick über die verschiedenen Systeme Boards/Bindings. Samstag die große Mountain EXPO, bei der eine Auswahl von über 100 Splitboards zum Testen bereit steht. Die freundlichen Vertreter der Hersteller schrauben selbst und so geschwind, dass Du bis zu 8 Modelle am hauseigenen Lift testfahren kannst – wenn Du da noch den Überblick behälst. Und Sonntag kannst Du mit dem Board Deiner Wahl und unter Anleitung eines erfahrenen Guides eine erste Tour gehen – im gemütlichen Tempo, so dass jeder sich reinfinden kann. Desweiteren bieten an dem Wochenende kurze Workshops Einblicke in den Lawinenlagebericht, in LVS-Geräte und Handling/Umbau der Boards.
3 Tage für den besten Ein- und Überblick ab 259 Euro siehe TICKET

Für Materialtester:
Du hast schon ein eigenes Splitboard und brauchst neues/zusätzliches Material oder willst Dich informieren was es Neues am Markt gibt? Dann bist Du beim CTM goldrichtig denn die Hersteller haben oft sogar schon Boards und Bindungen des Folgewinters dabei, Ihr seid also die ersten, die es testen dürfen! Und eins können wir behaupten: Bei keinem anderen Event kannst Du so viele verschieden Splitboard Shapes FAHREN. Denn unsere Base am Berggasthof Piz Buin ist erste Sahne: Vorm Haus die ganzen Aussteller, die blitzschnell schrauben können, und gleich nebenan der von uns besetzte Lift, der auch immer wieder zum Haus zurückführt. Wer ein Board Sonntag mit auf Tour nehmen will, bucht einen Guide und lässt sich sein Traum-Set zusammenstellen. Dein Advanced Ticket kannst Du Dir ab 199 Euro individuell zusammenstellen.

Für Aufsteiger:
Wer schon sein bestes Setup schon gefunden hat und einfach das grandiose Tourenpotential der Bieler Höhe/Silvretta nutzen will, kann das an beiden Tagen Sa/So entweder auf eigene Faust gleich ab Haus oder kann sich in eine Gruppe mit Guide einbuchen. Bei früher Anreise am Freitag steht einem die Gestaltung des Tages selbstverständlich frei. Das kostenfreie Rahmenprogramm startet Freitag Abend. Einmalig ist auf jeden Fall die CTM Atmosphäre mit rund 80 Splitboard Fans auf 2000 Metern Höhe am Silvrettastausee. Dein Advanced Ticket kannst Du Dir ab 199 Euro individuell zusammenstellen.

Für schnelle Forellen:
Wer keinen Camp-Platz mehr bekommen hat oder nur Samstag Zeit hat, kann auch nur zum Materialtest der MountainEXPO kommen. Dann reist Du Samstag morgen mit der Gondel + Tunneltaxi auf die Bieler Höhe und Dir steht bis zur Abfahrt am Nachmittag ebenso der gesamte Testpool zur Verfügung, um Boards beim FAHREN zu vergleichen. Oder auch den ein oder anderen Workshop mitzumachen. Zum CTM Day Ticket für nur 29 Euro gehts HIER

E.O.F.T. 2019 mit 2 Freeride Beiträgen on Board

Gleich zwei Beiträge on Board werden bei Europas bekanntestem Outdoor Film Festival ab Oktober bei rund 500 Veranstaltungen gezeigt:

ZEPPELIN SKIING

Wer mit dem Zeppelin zum Freeriden fährt, braucht sich um den Stau auf der Autobahn keine Sorgen machen. Schwindelfrei sind die drei Freerider Stefan Ager, Andreas Gumpenberger und Fabian Lentsch zum Glück: Von der geschützten Gondel aus müssen sie sich erst mal 50 Meter bis zum Gipfel abseilen. Nicht nur bei der Anfahrt, auch bei der heißersehnten Abfahrt finden die drei neue Wege.

CONTRADDICTION

Als Profi-Snowboarder hat Elias Elhardt geschafft, wovon viele andere nur träumen. Powdern ist ein Privileg, das ist dem Allgäuer bewusst. Trotzdem fragt er sich, wie er den Sport noch länger mit seinem Gewissen vereinbar kann. Zweifellos ist Snowboarden sein absoluter Traumjob, aber es macht ihn eben auch zu einem Aushängeschild der Sportindustrie. Genau diese Fragen treiben Elias Elhardt um: Wann entwickelt unsere Begeisterung für die Berge zerstörerische Ausmaße? Wie können wir schützen, was wir lieben? CONTRADDICTION ist beides – ein kluger Film über die Widersprüche unserer Passion und eine Ode an das Leben mit den Bergen.

Mit ihrem Programm bietet die E.O.F.T. Abenteurern und Frischluftfreunden Stoff zum Träumen – einmalige Geschichten, spannende Protagonisten und die wildesten Ecken des Planeten.

Neben klassischen Disziplinen wie Mountainbiken, Freeriden oder alpinen Expeditionen sorgt die Tour mit neuen Spielarten des Outdoorsports und Destinationen abseits bekannter Pfade für Überraschungsmomente.

Dieses Jahr steckt das Programm voller spannender Kontraste und hält gleich mehrere Weltpremieren bereit:

Gezeigt werden 7 – 10 Filme mit einer Gesamtlaufzeit von rund 120 Minuten. Mit Rahmenprogramm und Moderation dauert eine Veranstaltung insgesamt zwischen 2,5 und 3 Stunden.

Alle Termine in Deutschland findet Ihr unter: https://www.eoft.eu/de/tickets/#list/deutschland

Tickets gibt es ab 16.- Euro im lokalen Vorverkauf und online auf www.outdoor-ticket.net

So legendär war Longboardclassic Stuben 2019

von: Muck Müller
Fotos: Jochen Bauer

Longboardclassic Stuben Review: 20 Jahre und noch immer Rock‘n Roll!

Teilnehmer Rekord bei einem der weltweit ältesten Snowboard Events!

Kommen wir gleich mal zu den Superlativen: 560 Shredder war nicht nur persönlicher Rekord des legendären Longboard Classic in Stuben am Arlberg, sondern machen das Woodstock des Snowboardens zu dem Snowboardevent auf diesem Planeten mit der höchsten Teilnehmerzahl überhaupt!

Der Jahrhundertwinter und das Traum-Wetter leisteten natürlich ihren Beitrag dazu, doch zum Grossteil ist der Erfolg der Kontinuität und der Bescheidenheit eines der am längsten, ohne Unterbrechung stattfindenden Snowboard Happenings zu verdanken: Die Mottos „Peace, Music and Snow“ und „Riding with Friends“ werden seit Jahr Eins zelebriert. Dadurch hat der Event trotz der stetig steigenden Teilnehmerzahlen seine Ursprünglichkeit bewahrt und bleibt weiterhin das, was er immer war: Das Woodstock des Snowboardings – Der entspannteste Snowboard Event des Jahres!

Das schönste Geschenk zum runden, zwanzigsten Geburtstag kam wohl von Frau Holle persönlich: Nach dem Rekordwinter 2019 und ohnehin noch über 2m Snowbase in Stuben Ort schneite es am Donnerstag Nacht nochmal 30 cm Fresh, sodass die früh angereisten Powdernasen, darunter Shred Legenden wie Serge Dupraz, Harry Gunz, Ralf Castelberg, Dani Kiwi Meier, Robert Longin, Mats Drougge von Stranda Snowboards, Arlberg Legende Blacky, die LBC Veteranen Mike und Schnüff, Muck Müller und LBC Mastermind Paul Gruber schon am Freitag in unerwarteten Tiefschneegenuß kamen.

Am Freitagabend fand das „Kasspatzn Get Together“ im Mondschein statt und bei dem schon deutlich wurde, dass es noch ein wenig legendärer werden würde, als sonst. Denn viele alte Hasen, die es nicht mehr regelmässig zum LBC schaffen, wollten sich den 20igsten Geburtstag natürlich nicht entgehen lassen.

Sogar die deutsche Legende Olli Holzmann, der mittlerweile in den USA wohnt, war eigens angereist. Olli war vor 20 Jahren massgeblich an der Geburt und an der Entwicklung des LBCs beteiligt. Auch Pascal Kesselmark, der vor Jahrzehnten das Schweizer Magazin Board Generation geführt hat, das in Kürze wieder aus der Asche gehoben werden wird, pilgerte für den Event nach Stuben. Außerdem wurde der Italienische Snowboard Pionier Dino Bonelli gesichtet, der Schweizer Philipp Imhof, die beiden Deutschen Industrie Veteranen Yogi März und Martin Sammet, Josef Holub von Goodboards und nicht zu vergessen Dani Kiwi Meier, der eigentlich zum Inventar des LBCs gehört aber die letzten Jahre aus beruflichen Gründen verhindert war. Mit seinem hautengen Evil Knievel Anzug und der legendären Moderation sorgt er wie jedes Mal wieder für Furore.

Nun aber genug des Name Droppings, wenden wir uns den Ereignissen am Event Tag und der darauffolgenden Party zu:

Die Schlange an der Anmeldung wollte am Samstag Morgen nicht mehr abreißen. Organisator Paul Gruber konnte es kaum fassen und lief nur kopfschüttelnd aber sichtlich glücklich umher. Am Ende reichten die 500 gedruckten Essensgutscheine nicht aus, so dass kurzerhand noch 60 Stück nachproduziert werden mussten was zur offiziellen Teilnehmerzahl von 560 führt. Auch die Jubiläumsshirts die produziert wurden, waren zu wenig. Für einen echten Longboard Classic Freak tut das aber nichts zur Sache, denn: Dabei sein ist Alles – ob mit oder ohne Shirt!

Entsprechend war die Menschenmenge am Albonagrat ohne Übertreibung einfach atemberaubend ! Starter Muck Müller, der bei seinen Ansagen normalerweise niemals um Worte ringen muss, blieb angesichts der vielen und motivierten Teilnehmer die Spucke weg. Als er seine Sprache wieder gefunden hatte wurde es aber umso turbulenter: LBC Masters, LBC No Schools und LBC Old School Teilnehmer starteten wie immer getrennt in Women und Men Category und Muck hatte für alle 6 Starts ein eigenes Startkommando parat. Bei herrlichstem Wetter und mittlerweile weich aufgefirnten Albonahang ging es die 1001 Höhenmeter runter ins Tal nach Stuben Ort.

Obwohl es für viele eher Nebensache ist, ob es am Ende fürs Podium reicht oder nicht, sei vorweg genommen, das sich sowohl bei den Masters Men als auch bei den Mens Old School im Vergleich zu den letzten Jahren nicht viel verändert hat: Ralph Castelberg konnte vor Matthias Jorda und Frans Lebsanft die Masters Wertung für sich entscheiden, während die beiden Waibel Brüder Joe und Matt wieder mal die Top Platzierungen der Old Schooler unter sich aus machten. Bei den „No Schoolern“ Mens gab es allerdings eine Überraschung: Kein geringerer als Freeride Superstar Gigi Ruef war bei seiner ersten LBC Teilnahme als schnellster im Ziel, vor Mambo Jonckheere und Georg „Schorsch“ Wagner.

Auch bei den Damen standen LBC Dauerbrenner auf den Stockerln: Tina Zobel, Ruthie Goepel und Babs Hemund belegten die Plätze 1-3 bei den Masters. Die Weiteren Podiumsplätze sowie die Special Trophies entnehmt bitte der Ergebnisliste im Anschluss. Nur noch soviel dazu: Der Jüngste Rider der dieses Jahr mit dabei war, war Luc aus der Schweiz, der mit zarten 6 Jahren die Albona bezwang. Und speziell für das Kids Guiding wurde Mike Obermeier geehrt, der regelmässig mit dem Nachwuchs und ein paar PR Vertretern das Schlusslicht macht und alle Kids gut ins Ziel bringt!

Sonnenschein und Frühlingstemperaturen verwandelten die Festival Area in einen riesigen Chillout Platz. Nach dem Rennen wurden entweder noch die neuesten Bretter der anwesenden Firmen getestet oder einfach nur die Sonne und der Vibe bei einem gemütlichen Bier und chilligem Sound genossen. Konvoi Snowboards stellte nicht nur eine Micro Skate Ramp in die Area, sondern brachten mit dem rockigen Soundact „New York Wannabe“ auch noch entsprechenden Flair zwischen die Stände.

Für den absoluten Stimmungs-Höhepunkt sorgten dann aber die Live Acts am Samstag Abend im Festzelt: A New Day Band featuring Paul Gruber und Ucee mit seiner Reggae Band!

Eines steht fest: Das Longboard Classic Stuben rockt weiter!
Die 21igste Ausgabe findet am 18. April 2020 statt!

Check out www.longboardclassic.com !

RANKINGS

 LBC Masters (Women)

  1. Tina Zobel (Deutschland )
  2. Ruthie Goepel (Kanada )
  3. Babs Hemund (Schweiz )

 

LBC Masters (Men)

  1. Ralph Castelberg (Schweiz )
  2. Matthias Jorda (Deutschland )
  3. Frans Lebsanft (Deutschland )

 

LBC Original / No School (Women) 

  1. Bronky Scamboya (Slowakei )
  2. Isabelle Müller (Schweiz )
  3. Janina Maier (Deutschland )

 

LBC Original / No School (Men) 

  1. Gigi Rüef (Österreich )
  2. Mambo Jonckheere (Belgien )
  3. Georg Wagner (Deutschland )

 

LBC Old School Women 

  1. Caroline Pitter (Österreich )
  2. Dana Luhanova (T schechien )
  3. Magdalena Nindl (Österreich )

 

LBC Old School Men 

  1. Joe Waibel (Schweiz )
  2. Matt Waibel (Schweiz )
  3. Philipp Krogoll (Deutschland )

 

LBC YOUNGEST RIDER 

Luc Kläusler (6J) (Schweiz )

 

LBC NO BINDING 

Marco Michael (Schweiz)

FREERIDE WORLD TOUR FIEBERBRUNN: START FREI FÜR SAMSTAG!

FREERIDE WORLD TOUR FIEBERBRUNN: START FREI FÜR SAMSTAG!
Der dritte Wettkampf der Freeride World Tour 2019 kann wie geplant am Samstagmorgen in Fieberbrunn gestartet werden. Dies teilten die Veranstalter am Donnerstag mit.

Der Termin für den dritten von fünf Stopps der Freeride World Tour 2019 (FWT) in Fieberbrunn steht fest: Am Samstag, 23. Februar 2019, starten die weltbesten Freerider ab 9 Uhr in den Nordhang des Wildseeloder! Aufgrund der kräftigen Schneefälle der letzten Wochen und der guten Wetteraussichten kann sich das hochklassige Starterfeld beim einzigen FWT-Wettkampf im deutschsprachigen Raum auf hervorragende Bedingungen einstellen.

Insbesondere die Lokalmatadoren aus Österreich sind heiß auf den Contest in Tirol: Snowboard-Titelverteidigerin Manuela Mandl (AUT), die Snowboarder Thomas Feurstein (AUT) und Gigi Rüf (AUT) sowie Freeskier Fabio Studer (AUT) wollen ebenso auf das Podest wie die zweimalige FWT-Ski-Weltmeisterin Eva Walkner (AUT), die erstmals in dieser Saison zum Tross stößt.

Bei den Damen ist eine weitere Premiere zu vermelden: Zum ersten Mal starten auch die Snowboarderinnen und Skifahrerinnen vom Wildseeloder-Gipfel auf 2.118 Metern in den bis zu 70 Grad steilen 600-Höhenmeter-Hang.

Ebenfalls bestätigt wurde der Starttermin für die Freeride-Junioren. Der 3-Sterne-Event der Freeride Junior Tour by Dynastar findet ebenfalls am Samstag, 23. Februar, nach dem FWT-Event am Ostgrat des Wildseeloder statt.

Die Fans in Fieberbrunn genießen im Contest Village am Lärchfilzkogel einen perfekten Blick auf den Wettkampfhang. Dort stehen auch eine Riesenleinwand zur Liveübertragung sowie Essen und Getränke bereit. Dazu kommt von Freitag bis Sonntag ein umfangreiches Rahmenprogramm im Event-Village an der Talstation Streuböden.

Der Livestream des dritten FWT-Events 2019 in Fieberbrunn beginnt um 8:45 Uhr MEZ auf folgenden Kanälen:

Website: www.freerideworldtour.com
Youtube: https://www.youtube.com/user/FreerideWorldTourTV
Facebook: https://www.facebook.com/FreerideWorldTour/

Die Startliste für den FWT-Wettkampf in Fieberbrunn gibt es hier hier:
https://www.freerideworldtour.com/news/competition-confirmed-fwt-fieberbrunn-austria

Programmübersicht Freeride World Tour Fieberbrunn 2019

Freitag, 22. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
14.00 – 20.00 Uhr DJ Bademeister – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr FWT Eröffnungsfeier – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr Liveband „The Weight” – Bühne Enzianhütte
16.00 – 17.00 Uhr Autogrammstunde – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr DJ Hipbeck & Jackson – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm

Samstag, 23. Februar 2019
06.00 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
08.30 – 12.00 Uhr FWT Wettbewerb – Wildseeloder mit Zuschauerbereich Lärchfilzkogel
09.00 – 17.00 Uhr FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
12.00 – 12.30 Uhr FWT Flower Ceremony – Zielareal
13.00 – 15.00 Uhr FWT After Contest Lounge – Streuböden Alm
14.00 – 15.00 Uhr A1 eSports Winter Cup powered by Saalbach – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr FWT Siegerehrung – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr Liveband „Cotton Underwear” – Bühne Enzianhütte
17.00 – 21.00 Uhr DJ Deep Duen – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr DJ Mischgeschick – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm

Sonntag, 24. Februar
09.00 – 17.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
09.00 – 12.00 Uhr Freeride Junior Tour by Dynastar Wettbewerb – Wildseeloder
09.00 – 17.00 Uhr FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
15.00 – 15.30 Uhr Freeride Junior Tour by Dynastar Siegerehrung – Bühne Enzianhütte

Review CTM Splitboardtestival 2019

CLIMB THE MOUNTAIN seit 2006

Wenn die Silvretta/Bieler Höhe ein ganzes Wochenende wieder fest in Splitboarder Hand ist, dann ist CLIMB THE MOUNTAIN, eines der größten Splitboard Testivals in den Alpen mit über 100 Boards zum Anfassen und Fahren. Die sensationelle Location im und um den Berggasthof Piz Buin konnten wir jetzt schon zum 5. Mal genießen und hatten dazu noch ein Riesenglück mit dem Wetter: Über vier! Meter Schnee, angenehme Temperaturen, weiter leichter Schneefall gemixt mit Sonne, ein Traum.

Das Aufgebot an Brands, die ihr exzellentes Material zur Verfügung stellten, war so groß wie noch nie. Wir sagen BIG THANKS TO Dodo und Tal von Plum, Willi von Jones, Tobi von Rossignol, Martin von ABS, Ben von Konvoi, Max von Rome, Markus von Amplid, Denis von Burton sowie Ralf und Derk von Never Summer sowie an Arbor und Pathron. Safety-Ausrüster waren unsere bewährten Partner Arva, Ortovox und Pieps.
Außerdem konnnte sich JEDER Gast über einen Tombola Preis freuen, der Hammer waren natürlich das verloste Splitboard von Prior, die Spark Bindung, die Felle von G3, Kohla und Contour und die Stöcke von Kohla.

Was macht das CTM aus? Wohnen zwischen Berggipfeln, Speisen wie Gott in Vorarlberg, Informieren über ALLES was mit Splitboarden zu tun hat, Lachen mit Gleichgesinnten sowie TESTEN TESTEN TESTEN, und das ist einzigartig bei uns: Du kannst so viele Shapes wie sonst nirgends am Testtag Samstag fahren und Sonntag mit dem Board Deiner Wahl eine Traumtour in der Silvretta gehen.

Tipp: Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, am besten im Herbst anmelden. Das CTM ist in der Regel zwei Monate vorher ausgebucht.
Deine Wahl:
***Camp für Beginner inkl. Material für beide Tage und mit geführter Tour und Workshops.

***Camp für Advanced inkl. Testtag

***Tagestickets für den Testtag um verschiedene Shapes auf ihre Fahreigenschaften hin zu vergleichen

http://www.climb-the-mountain.com/

Weitere Bilder  auf
www.facebook.com/splitboards.europe
www.instagram.com/splitboards.eu/

Snow Safety Conference News 18/19

Die Snow Safety Conference in Lech Zürs jedes Jahr zu Beginn der Saison eignet sich perfekt für ein persönliches Safety Update für Tourengeher und Freerider sowie zum Testen neuer Produkte wie von ABS Airbag und Pieps, deren Vertreter auch vor Ort sind. Und vor allen Dingen, um den Rettungsablauf im Falle von alpinen Gefahren einfach nochmal zu trainieren… Denn ein „wie war das nochmal?“ können wir uns nicht erlauben wenns ernst wird.

Was die Veranstaltung in Lech Zürs aber besonders macht, sind die abendlichen Angebote und die Gäste: An zwei Abendenden locken kostenfreie und von namhaften Experten geführte Vorträge oder Diskussionsrunden, die spannende Analysen mit Beispielen aus der Praxis zum Thema „Sicherheit im Schnee“ verbinden. Da sich alle danach an der Hotelbar in der Alpenrose Zürs einfinden, ist in lockerer Runde immer ein interessanter Austausch mit Akteuren der Freeride und Ski-/Splitboardtour-Szene möglich. Sei es mit Snow Safety Experten wie den Mitarbeitern vom Lawinenwarndienst Tirol, Rudi Mair, Patrick Nairz und Christoph Mitterer, die regelmäßig zu den Vortragenden der SSC zählen, Mitarbeitern vom SLF oder Weltklasseathleten, von denen mehrere zu den Lokalmatadoren zählen wie Lorraine Huber, Stefan Häusl oder Björn Heregger. Dieses Jahr ergänzte eine spannende Frau die Vortragsrunde: Die Schweizerin Geraldine Fasnacht erweiterte das Safety Thema um Fragen zu Risk Managment aus ihrer Erfahrung als professionelle Freeriderin und Wingsuit Pilotin. Da ich das Glück hatte, im Veranstaltungshotel Alpenrose zu schlafen, konnten ich mit Geraldine beim Frühstück ein interessantes Gespräch zu den Themen Ego, Bauchgefühl und reale Gefahr führen. Das Hotel ist sehr empfehlenswert, näher am Event gehts nicht, zum Entspannen bieten sich Hallenbad und Saunalandschaft an, Kulinarik und Service sind hervorragend.

Stimmen am SSC Wochenende zusätzlich die Schneebedingungen, kommt man in den Genuss von exzellenten Arlberger Freeride Abfahrten mit lokalen Guides oder den Freeride Profis, die IMMER eine geniale Route im Backcountry finden.

LLB Lawinenlagebericht
Wie sagte es Lukas Ruetz in seinem Vortrag bei der SSC am Samstagabend: Würde der LLB von allen Tourengehern und Freeridern genau gelesen und verstanden (nicht nur die Gefahrenstufe), gebe es merklich weniger Lawinenunfälle. Er hielt einen Vortrag zu praktischer Nivologie, also Schneekunde und seinen Namen solltet Ihr Euch merken. Der sehr junge und sympathische Mann aus dem Tiroler Sellraintal gräbt an die 120 Schneeprofile auf seinen über 140 Touren pro Saison. Seine ganzen Qualifikationen mit Anfang 20 hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, ich beschränkte mich hier mit der Empfehlung seiner Website, wo viele interessante Inhalte zum Thema sind: www.lukasruetz.at

Lawinen.report
Wer in der Region Tirol, Südtirol oder Trentino eine Tour plant, kann jetzt schon am Vortag ab 17 Uhr den LLB abrufen, der seit dieser Saison auch grenzüberschreitendes Kartenmaterial bietet.
Mehr Details zu diesem weltweit einzigartigen Projekt, genannt, Albina haben wir HIER gesammelt. Merke: Genaue Tourenplanung am Vortag mit LLB, Landkarte, Wetter- und Ausrüstungscheck und Ihr seid auf einem guten Weg. Meine Empfehlung: Um die immer wieder kehrenden Begrifflichkeiten des LLB schneller zu erfassen und auch um die Entwicklung der Schneedecke über den Verlauf des Winters besser zu verstehen, einfach jeden Tag in den LLB für das präferierte Gebiet schauen, so kann man gleich seine eigene Einschätzung aufgrund des Wetters gegenprüfen und die Vorfreude steigern.
Hilfreiche Apps:
avalanche.report  Tirol, Südtirol und Trentino in einem LLB
www.snowsafe.at (einzelne LLBs für D, AT, Island, Norwegen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Venetien)
www.whiterisk.ch/de/ Schweiz

Safety Training bei der SSC Lech Zürs //kostenfrei
Ist im Grunde jede Saison einmal durchzuspielen, quasi Mental- und Praxistraining in einem. Ob Ihr es mit Freunden an einem chilligen Nachmittag durchführt oder bei einem der vielen Veranstalter, die inzwischen kostenfreies LVS-Training anbieten. Zum einen ruft man sich den Ablauf in Erinnerung, zum anderen übt man, mit der Ausrüstung umzugehen.
Stichworte: LVS-Gerätecheck und Funktionsweise des Geräts, Handhabung Sonde und richtig schaufeln will auch gelernt sein. Grobsuche, Feinsuche, Punktortung. Das alles wäre ohne Übung und vor allem in einer höchst stressigen Situation nicht so einfach effektiv durchführbar, trotz heutigem Stand der Technik. Wir hatten Freitag gleich nach unserer Ankunft Gelegenheit zum Safety Training, so dass wir den Samstag zum Snowboarden nutzen konnten.

Wettlauf gegen die Zeit
Das Training für eine schnelle Rettung ist deshalb so wichtig weil
1. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Verschütteten nach 18 Minuten rapide sinkt
2. Rettungsteams im Durchschnitt 90 Minuten benötigen um an der Unfallstelle zu sein
3. Kameradenrettung die Lebensversicherung ist, denn die schnellstmögliche Ortung und Hilfe.

Lawinen-Notfallszenario mit Mehrfachverschüttung //kostenfrei
mit Stefan Rössler, österr. Bergführerausbilder
Die Teilnahme ist sehr empfehlenswert, zumal man nicht alle Tage Gelegenheit hat eine professionell vorbereitete Mehrfachverschüttung – hier mit „verschütteten“ Puppen – zu trainieren. Hier wird’s komplex, die Aufgabenstellung war: Zwei Gruppen von Tourengehern müssen sich organisieren um mehrere Personen zu retten. Wie viele verschüttet sind, ist ungewiss, ein Teil davon mit LVS, ein Teil ohne aber mit Recco und ein Teil ohne irgendwelche Sendesysteme, einer war dank Lawinenairbag von ABS nur teilweise verschüttet.
Simuliert wurde der Ablauf der Kameradenrettung (von den Personen, die ein LVS-Gerät tragen) mit Mehrfachverschüttung in Kombination mit der nachfolgenden, organisierten Rettung (von den Personen, die kein LVS-Gerät aber einen RECCO-Reflekor tragen).

RECCO – was war das nochmal
Wer kennt es nicht: Man fährt im Skigebiet und neben der Piste lockt der Powder… ah mal eben schnell einen Abstecher machen, auch wenn das LVS-Gerät im Auto liegt, nicht eingeschaltet ist oder oder oder. Fehler – keine Frage. Wenn die Schneedecke abgeht, was nicht selten direkt neben der Piste schon passiert ist – hat man im Falle der Verschüttung ein ernsthaftes Problem. Retten kann einen dann nur noch die organisierte Rettung mit dem Recco Detektor, sofern man mindestens einen Reflektor trägt.

Stefan Rössler demonstriert das Recco Detektor

Der kleine Reflektor mit nur 4 Gramm Gewicht und 6 x 1,5 cm Größe ist teilweise schon in Wintersportbekleidung und -ausrüstung eingenäht oder kann auch für etwas über 20 Euro extra gekauft werden. Empfehlenswert ist es, mehrere davon zu tragen und zusätzlich zum LVS-Gerät dabei zu haben. Denn je mehr Reflektoren man an verschiedenen Körperstellen trägt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines besseren und schnelleren Signalempfangs. Und im Gegensatz zum LVS-Gerät muss der Reflektor nicht eingeschaltet, gewartet oder aufgeladen werden und verliert über Jahre keine Signalstärke – und schließlich stört er auch nicht, sondern ist immer unauffällig dabei. Das System ist in über 700 Skigebiete der Welt im Einsatz.
Merke: Das Recco System ist KEIN Ersatz für LVS-Gerät und Kameradenrettung! 
RECCO in zwei minuten (DE) from RECCO AB on Vimeo.

Must see für Splitboarder: Filmabend in Rosenheim am 21.12.

Alle Snow- und Splitboarder sind herzlich eingeladen zum Augen- und Burrito-Schmaus!

Filmvorführung ODE TO MUIR (58 Min.)
präsentiert von
Jones Snowboards, Splitboards Europe und der Burrito Company
wann: Freitag, 21.12.2018 um 20 Uhr
wo: Burrito Company, Herzog-Otto-Straße 13, 83022 Rosenheim
steigert die Vorfreude auf den Schnee und die Burritos sind super lecker!

Photocredit: @andrew_miller

Der Film ODE TO MUIR mit Jeremy Jones und Elena Hight

Eine 65 Kilometer lange Splitboard-Expedition in die Traumlandschaft der kalifornischen Wildnis als Hommage an den Naturforscher John Muir: Snowboarder und Abenteurer Jeremy Jones und die zweifache Olympiateilnehmerin Elena Hight erleben das volle Programm mit Wintercamping, Bergsteigen und Big Lines im Backcountry.

„In every walk with nature, one receives far more than he seeks”, wusste schon John Muir, der erstmals die Idee der Nationalparks in den USA aus der Taufe hob. Der Entdecker und Buchautor aus Kalifornien lud Präsident Theodore Roosevelt auf eine mehrtägige Tour durch das Yosemite Valley ein und überzeugte Roosevelt von der Bedeutung des Natur- und Landschaftsschutzes.

Photocredit: @andrew_miller

 

Snow & Safety Conference und Namika Konzert an einem Wochenende in Lech Zürs

Eröffnung der Wintersaison mit gleich zwei Highlights am letzten November Wochenende
Optimale Vorbereitung auf den Powderspaß in Lech/Zürs

Bereits zum 7. Mal lädt die „Snow and Safety Conference“ (SSC) – heuer vom 30.11. bis 01.12.2018 – nach Zürs und bieten Interessierten aus nah und fern ein ebenso erstklassiges wie umfassendes Programm zum Thema Risikomanagement im Schnee. Zum Start der Saison eröffnet sie die Chance, sich optimal auf die Tiefschneefreuden vorzubereiten, und weiß auf hervorragende Weise, fundierte Theorie mit konkreter Praxis zu verbinden. Austragungsort ist der Robinson Club Alpenrose Zürs, in dem – neben dem täglichen Aktivprogramm – ausgewählte Sportartikelhersteller neuestes Freeride-Equipment präsentieren und zum Testen vor Ort kostenlos zur Verfügung stellen. Kostenfrei sind auch die Vorträge mit anschließender Diskussion, jeweils von 17:00 – 19:00 Uhr, im Veranstaltungssaal. Zu den Referenten zählen Christoph Mitterer, der derzeit das Interreg-Projekt ALBINA beim Tiroler Lawinenwarndienst koordiniert, und als weiterer Experte Bergführer und Geograf Stephan Harvey mit seinem Vortrag „Entscheiden im Einzelhang – Antworten auf die wichtigen Fragen richtig kombinieren“. Auch Lukas Ruetz, bekannt durch Skitouren abseits des Mainstreams und geschätzt als Bindeglied zwischen Schneeforschung und der Praxis im Gelände, wird mit seinem Vortrag über praktische Nivologie wertvolle Erkenntnisse und Tipps liefern. Ebenso Freeride-Profi und Wingsuit-Fliegerin Géraldine Fasnacht aus der Schweiz, die zu „Risk Management during Adventure“ referiert.

Wertvolle Praxis und einmalige Gelegenheiten – wie Coaching von top Freeride-Profis
Kostenlos ist auch ein Gutteil der Workshops und Gelände-Coachings, wird bei der SSC doch großes Gewicht auf die Praxis gelegt. Beim Workshop „Schneedeckenstabilitätstest“ lässt sich im Freeride-Gelände lernen, wie dieser zwecks Lawinenprognose selbst durchzuführen ist. Das „Safety Training“ vermittelt wiederum Grundkenntnisse und -fähigkeiten bei der Suche nach Lawinenverschütteten mit LVS-Gerät sowie Sonde. Auch das „Lawinen-Notfallszenario mit Mehrfachverschüttung“ bietet als realitätsnahe Simulation die Möglichkeit, sein Können bei der Anwendung der Notfallausrüstung zu testen. Zum Gratis-Angebot zählt des Weiteren das „Freeride & Safety Coaching für Jugendliche“ (14 – 18 Jahre), bei dem gezeigt wird, wie man ideale Lines am Berg auswählt, das Gelände spielerisch ausnützt und dabei das Risiko minimiert. Das Training mit Größen der Freeride-Szene – zugleich versierte Locals wie Lorraine Huber, die zweifache Freeride-Weltmeisterin Nadine Waldner und Worldtour-Freerider Stefan Häusl – findet auch bei den Erwachsenen als Angebot mit Kostenbeitrag großen Anklang. Ebenso einmalig ist die Gelegenheit, einen Tauflug am eigenen Leib mitzuerleben, die sich beim „Helicopter Rescue am Arlberg“ bietet. Die Crew der Arlberg Air Ambulance (Gallus 3) präsentiert dabei aus Sicht von Notarzt, Flugretter und Pilot, wie ein professioneller Einsatz abläuft.

übrigens:
Namika eröffnet mit Radio 7 die Wintersaison in Lech Zürs am Arlberg am 1.12.

Am Samstag, 1. Dezember kommt die Frankfurterin an den Arlberg und eröffnet im Rahmen des Radio 7 Events „Snow, Stars & Barbecue“ die Wintersaison – ganz stimmungsvoll mit einem Konzert in der Rud-Alpe. Das Package mit Skipass, Konzert und Grillbüffet kostet 79 Euro und ist auf radio7.de buchbar und hier:

https://en.xing-events.com/snow-stars-barbecue.html

Weitere Informationen unter: www.lech-zuers.at/snow-and-safety-conference

Mehr Snowboarden! Mehr Frauenpower! beim Freeride Filmfestival 2018

Frauen-Power und Mountaineering als Highlights beim Freeride Filmfestival 2018

Zum neunten Mal tourt das Freeride Filmfestival Anfang November eine Woche lang durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Mit im Gepäck eine Selektion der neuesten Filme aus der Ski- und Snowboardszene. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr sind einzigartige Filmprojekte von insgesamt fünf Freeride-Weltmeisterinnen. Dazu rücken wir hochalpines Skibergsteigen in den Fokus und würzen das Ganze mit einer Prise Slapstick & Augenzwinkern.

Tourdaten 2018

08.11. 20:00 Innsbruck, Metropol Kino / 09.11.18:00 Luzern, Bourbaki Kino / 10.11. 20:00 Zürich, Arthouse Le Paris / 11.11. 20:00 München, Gloria / 12.11. 20:00 Köln, Cinedom /  13.11. 20:00 Berlin, Kino in der KulturBrauerei / 14.11. 20:00 München, Alte Kongresshalle / 15.11. 20:00 Wien, Gartenbaukino

FFF Specials
18.11. 20:00 Salzburg, Das Kino / 19.11. Villach, Stadtkino / 20.11. 20:00 Dornbirn, Spielpoden / 20.11. 20:00 Graz, Ziegelwerk

 

Official Trailer Freeride-Filmfestival 2018 from FREILUFTDOKU on Vimeo.

Fotos aus den Filmen:

A LAND SHAPED BY WOMEN
zu sehen in Luzern, Zürich, Stuttgart, Köln, Berlin;

CH/DE 2018 / 26 min. / Englisch / Deutsche UT

Dieser Film zeigt die inspirierende Reise von zwei Snowboard-Weltmeisterinnen durch Island. Anne-Flore Marxer and Aline Bock erkunden das Land in einem Campervan auf der Suche nach perfekten Spots für ihre Lieblingssportarten Snowboarden und Surfen. Während sie sich auf ihrer fast achtwöchigen Tour spielerisch in den Bergen, in den Wellen und unter dem Nordlicht bewegen, begegnen sie auch herausragenden isländischen Frauen, die sich für Gleichberechtigung stark machen.

SPARKS
zu sehen in Innsbruck, Luzern, Zürich, Berlin, Wien, Salzburg, Villach, Dornbirn;

AT 2018 / 20 min / Englisch

„Wolle“ Nyvelt und „Mone“ Monsberger geht es in diesem Film nicht um außerordentliche Heldentaten, sondern um die Werkschau eines ganzen Winters. Darum auch der Titel „Sparks“, weil sie möglichst viele Funken, Fragmente und Facetten des Snowboardens zeigen wollen: Sie genießen die feinen Schneebedingungen daheim im Zillertal mit den Homies & Friends und begeben sich auf die Suche nach guten Action-Shots, neuen Spots und freshen Tricks.