Rider über das Face beim Big Mountain Hochfügen

 

Snowboarder Alex Hoffmann, Sieger Big Mountain Hochfügen 2017:
Was ist für Dich die Besonderheit beim BM Hochfügen – was unterscheidet das Rennen/Face von anderen Freeride Contests?

Das Face ist eigentlich wie ein Funpark für Freerider. Es gibt sehr gute Take offs, es gibt viele technische Teile und einfach viel um Spaß zu haben. Es ist für Jeden was dabei. Auf der anderen Seite ist es sehr anspruchsvoll weil man von oben nicht hinein sieht und viele Sprünge und Abschnitte blind anfahren muss.

Was ist Dein Ziel dieses Jahr – außer zu gewinnen?

Heuer freu ich mich ganz besonders auf den Contest. Die letzten Jahre hat es immer sehr wenig Schnee gehabt. Dieses Jahr scheint es von der Schneemenge perfekt zu sein. In dem Face gibts noch einige Lines und Features dich ich noch machen wollte, es aber immer zu wenig Schnee gehabt hat. Mal schauen was heuer geht. Vielleicht tun sich auch ganz neue Möglichkeiten auf.

Wie schaut das Punktemäßig aus, damit Du bei der FWT mitfahren kannst?

Für mich ist es heuer der erste Contest. Also ich starte bei 0.

Wer sind Deine härtesten Konkurrenten?

Die, die mitfahren, waren alle schon mal auf dem Podest oder haben Wettbewerbe gewonnen, … ich denke jeder hat eine Chance zu gewinnen. Ich will einen Run haben mit dem ich 100 % zufrieden bin (das hab ich noch nie gehabt) … des wär amal was.

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Sieger 2017 Alexander Hoffmann

Judge Chris Fuschlberger:

„Der Big Mountain Hochfügen ist für viele Rider der wichtigste Freeride Contest in Österreich, nicht nur wegen den 4 Sterne. Das Face bietet viele Möglichkeiten und sollte für jeden Style gutes Gelände bieten: Es hat anspruchsvolle technische Passagen für Big Mountain Fahrer und bietet den Freestylern gute Absprünge um ordentlich punkten zu können. Die gesamte Freeride Familie fühlt sich in Hochfügen bestens aufgehoben und genießt den Contesttag.“
Anreise und mehr Infos auf der Eventwebsite Big Mountain Hochfügen:

www.bigmountain-hochfuegen.com

www.facebook.com/bigmountain.hochfuegen/

 

 

Kostenlose Lawinen-Workshops mit SnowHow in Obergurgl und auf der Zugspitze

Immer wieder spannend, immer wieder lehrreich und sowieso unabdingbar für uns Splitboarder: LVS-Training.
Wie interpretiert man vorhandene Daten aus dem Wetter- und Lawinenlagebericht richtig? Wie kalkuliert man das Risiko? Wie weiß man, wann’s noch geht oder wann das Risiko zu hoch ist? Und was ist im Ernstfall zu tun?

Die staatlich geprüften Berg- und Skiführer von SnowHow haben in mehrjähriger Ausbildung und in der Praxis gelernt, welche Strategien wann im Gelände wo anzuwenden sind und geben ihr Wissen gerne an Powderfans weiter. Kostenlos wohlgemerkt! Denn den Tourismusverbänden und Bergbahnen liegt auch viel daran, dass Freerider in ihrem Skigebiet unfallfrei das Backcountry genießen können. Deshalb ermöglichen sie auch die ein- und zweitägigen Lawinen-Workshops für alle interessierten Skifahrer und Snowboarder.

Den Auftakt in die SnowHow Saison 17/18 machen diesmal Obergurgl-Hochgurgl und die Bayerische Zugspitzbahn mit je einem eintägigen, kostenlosen SnowHow Workshop Lawine. Dabei geht es nicht nur um Lawinen, sondern um alle alpinen Gefahren, um die Beurteilung derer und um Risikomanagement. Die TeilnehmerInnen der  Workshops bekommen kurz und kompakt, die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen gezeigt und lernen auch mit Hilfe von digitalen Werkzeugen Daten zu analysieren und die daraus gewonnen Erkenntnisse richtig anzuwenden. Jeder Bergführer nimmt eine Gruppe von maximal 7 Personen mit ins Gelände, um an praktischen Beispielen die Grundlagen der Lawinenkunde zu vermitteln. Leih-Notfallausrüstung (LVS, Sonde, Schaufel, Rucksack) haben die SnowHow Guides für alle mit dabei. Das Liftticket muss sich jeder selber besorgen.

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Übrigens! SnowHow  führ auch kostenfreie Kurse für Schulen durch, Infos und Anmeldung: Schullawinenkurse
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EINTÄGIGE WORKSHOPS LAWINE

16.12.2017 SNOWHOW Workshop Lawine in Obergurgl-Hochgurgl
09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl

20.01.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Bayerische Zugspitzbahn
09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet der Bayerischen Zugspitzbahn
ZWEITÄGIGE WORKSHOPS LAWINE

17./18.01.2018 SNOWHOW Workshop Lawine in Obergurgl-Hochgurgl
Dieser Workshop Lawine findet im Rahmen der Powder-Snow-Week Obergurgl statt.
17.01.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag
18.01.: 09:00 bis 15:30 Uhr, Treffpunkt: Talstation Festkogelbahn

03./04.02.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Freeride City Innsbruck / Axamer Lizum
03.02.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag im Café Brennpunkt in den Viaduktbögen in Innsbruck
04.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Axamer Lizum

10./11.02.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Freeride City Innsbruck / Nordkette
10.02.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag im Café Brennpunkt in den Viaduktbögen in Innsbruck
11.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Nordkette

Infos und Anmeldung auf www.snowhow.info/freeride
SNOWHOW PARKS

28.01.2018 SNOWHOW Kids’ Day im Golden Roof Park Axamer Lizum
Obstacles, Rails und Kicker mit Profis und Guides shredden lernen, ab 8 Jahren, Teilnahme kostenlos
09:00 Uhr Talstation der Schönbodenbahn, Parksession bis 14:00 Uhr

16.02.2018 SNOWHOW Kids’ Day im Quattro Snowpark Obergurgl-Hochgurgl
Obstacles, Rails und Kicker mit Profis und Guides shredden lernen, ab 8 Jahren, Teilnahme kostenlos
09:00 Uhr Talstation der Hohe Mut Bahn in Obergurgl, Parksession bis 14:00 Uhr

Infos und Anmeldung: www.snowhow.info/parks
SNOWHOW TOUR

16.-18.02.2018 SNOWHOW Camp für Tourengeher in der Freeride City Innsbruck
16.02.: 18:00 Theoretische Lawinenkunde in der SPURART-Werkstatt
17.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Lawinenkunde, Tourenplanung, Routenwahl, Notfallmanagement
18.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Lawinenkunde, Tourenplanung, Routenwahl, Notfallmanagement
Kosten: EUR 180,- ohne Unterkunft und Liftticket

23.-25.03.2018 SNOWHOW Camp für Tourengeher in Navis
23.03.: 12:00 Materialcheck, Notfallübung, theoretische Lawinenkunde, Tourenplanung
24.03.: 09:00 bis 15:30 Uhr Skitouren mit Lawinenkunde, Routenwahl, Aufstiegstechnik,…
25.03.: 09:00 bis 15:30 Uhr Skitouren mit Lawinenkunde, Routenwahl, Aufstiegstechnik,…
Kosten: EUR 240,- inkl. Unterkunft im Hubird – Bluebirdmountain Hostel

Infos und Anmeldung: www.snowhow.info/tour
Fotocredit: Klaus Kranebitter

Splitboarden & Freeriden im Gebiet Silvretta Montafon

Bei den Beginner Camps von Splitboards Europe wird der Samstag immer genutzt, um das Fahrverhalten verschiedener Splitboard Shapes im Gebiet Silvretta Montafon zu testen und sich mit dem Handling der Boards, Bindungen und Felle vertraut zu machen. Nicht nur da die Base von Splitboards Europe in Gargellen liegt, ist Silvretta Montafon die erste Wahl für die Camps, sondern auch da kaum ein anderes Gebiet so zuverlässig gute Schneebedingungen bietet und ein immer größer werdendes Angebot an Freeride Runs und Informationen wie über das Freeride Center forciert.

Hier die Neuigkeiten von Silvretta Montafon zur Saison 2017/18

Splitboard

Ab 8.12.2017 nahezu jedes Wochenende ein Splitboard Camp von Splitboards Europe

Freeride

Ab dem 22. Dezember 2017 – Gipfelsturm Zamangspitze
Treffpunkt jeden Freitag 08.20 Uhr Valisera Bahn Talstation, St. Gallenkirch
Preis: € 49,- pro Person; nur in Kombination mit einer gültigen Tages-, Mehrtages- oder
Saisonkarte

25. Dezember 2017 bis 02. April 2018 – Freeride Safety Check
Treffpunkt jeden Montag 13.00 Uhr Freeride Center, Grasjoch
Preis: € 49,- pro Person; nur in Kombination mit einer gültigen Tages-, Mehrtages- oder
Saisonkarte

Ab dem 26. Dezember 2017 – Freeride Abenteuertag
Treffpunkt jeden Dienstag und Donnerstag 08.30 Uhr an der Valisera Bahn Talstation,
St. Gallenkirch
Preis: € 70,- pro Person; nur in Kombination mit einer gültigen Tages-, Mehrtages- oder
Saisonkarte

Ab dem 27. Dezember 2017 – Skitour
Treffpunkt jeden Mittwoch 08.30 Uhr an der Valisera Bahn Talstation, St. Gallenkirch
Preis: € 50,- pro Person; nur in Kombination mit einer gültigen Tages-, Mehrtages- oder
Saisonkarte

Oder auch mal…

26. Dez 2017 bis 30. März 2018 – PistenBully Fahren
Treffpunkt jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag an der Grasjochhütte, eine halbe Stunde vor
Beginn, eigenständige Auffahrt mit der Grasjoch Bahn
Preis Selberfahren: € 239,- pro Person, Preis Mitfahren: € 89,- pro Person

25. Dez 2017 bis 02. April 2018 – Abenteuer Iglu Nacht
Treffpunkt jeden Montag 16.30 Uhr Valisera Hüsli, eigenständige Auffahrt mit der
Valisera Bahn
Preis Schnee-Iglu Erwachsene: € 129,-; Kinder ab 12 Jahren € 69,-
Preis Iglu-Glamping Erwachsene € 144,-; Kinder ab 12 Jahren € 79,-

Anreise Silvretta Montafon
mit dem Auto
von München ca. 2,5 Stunden / 260 Kilometer
von Stuttgart ca. 3 Stunden / 290 Kilometer
von Lindau ca. 1 Stunde / 90 Kilometer
von Frankfurt ca. 4,5 Stunden / 490 Kilometer
von Innsbruck ca. 2 Stunden / 150 Kilometer
von St. Gallen ca. 1 Stunde / 90 Kilometer

mit der Bahn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es gute ICE- und EC-Verbindungen.
Diese führen über München, Lindau, Innsbruck oder St. Gallen bis nach Bludenz. Von
Bludenz mit der Montafonerbahn Bludenz-Schruns sind es ca. 20 Minuten zum Ziel.
Weitere Informationen zu den Fahrzeiten und zum Fahrplan, zu den Verbindungen und
Dienstleistungen gibt es unter www.montafonerbahn.at.

Fotos: Markus Gmeiner

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Review Pitztal Wildface 2017

Das Pitztal Wild Face 2017 kürt bekannte Gesichter zu Siegern
Mehr Frauen sind gefragt!!

Das Pitztal liefert in Sachen Freeride auf Bestellung. Immer wenn sich Ende Februar die Szene hinten im Tal zum Pitztal Wild Face trifft, dann steht Frau Holle auf den Tag genau parat. So auch wieder am 25. Februar zur 7. Auflage des Freeride Extreme Contests. Diesmal war der Linke Fernerkogel Schauplatz des Action geladenen Wettbewerbes. Das Zielgelände in der Eisarena am Mittelbergferner bot für Rider und Zuschauer eine faszinierende Kulisse und bot den perfekten Rahmen für diesen Event. Nur ganz oben auf den Siegertreppchen sah man wieder alt Bekannte. Tobias Heinle (Ski) und Matthias Jorda (Snowboard) hatten schon öfters die beliebte Wurzelsepp-Trophäe vom Pitztal mit nach Hause genommen.

Seit 2010 wird am Mittagskogel im hintersten Pitztal das Pitztal Wild Face Freeride Extreme ausgetragen. Bereits zum zweiten Mal in Folge mussten die Veranstalter heuer auf Grund der Schneesituation auf eine andere Strecke ausweichen. Da es am Pitztaler Gletscher aber genug Möglichkeiten zum Freeriden gibt, war schnell eine Ersatzstrecke gefunden und stand eine Verschiebung oder Absage nie zur Diskussion. Der 3.278 Meter hohe Linke Fernerkogel bot das ideale Gelände und die perfekten Bedingungen für diese Art von Contest. Das Pitztal Wild Face ist ein 2-Sterne-Bewerb der Freeride Wold Qualifier Serie, aber der einzige in Österreich, der auf Zeit ausgetragen wird. Hier zählt nur Geschwindigkeit, und die fordert über diese Distanz ordentlich Kondition.

In sagenhaften 2:55,68 raste der Allgäuer Wild Face Seriensieger Tobias Heinle über die 828 Höhenmeter und 2,5 Kilometer und nahm dabei seinem stärksten Konkurrenten Lokalmatador Frederik Eiter fast 11 Sekunden ab. Die zwei Freunde liefern sich jährlich beim Pitztal Wild Face ein hartes Duell. Nach 2015 war es wieder einmal Heinle, der den Pitztaler Frederik Eiter und alle anderen auf die Plätze verwies. Heinle verdient im Winter als Skiführer am Arlberg seine Brötchen, im Sommer ist er Almhirte in der Schweiz. Obwohl nichts an die legendäre Mittagskogel-Abfahrt herankomme, habe ihm die diesjährige Strecke gefallen, meinte er. „Skitechnik und Ausdauer sind hier wichtig“, so Heinle. Den zweistündigen Aufstieg habe er gemütlich im Himalaya-Tempo in Angriff genommen. Sein insgesamt 3. Sieg beim Pitztal Wild Face ist für ihn Grund genug, trotzt seiner 29 Lenze nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen. Lieber eine höhere Startnummer hätte gerne der Pitztaler Frederik Eiter gehabt. „Die Strecke war durch den gestrigen Schneefall sicher am Anfang noch langsamer“, meinte er, der mit Nummer 25 ins Rennen gegangen war. Er gönne seinem Freund Tobi Heinle aber den Sieg. Den 3. Rang in der Kategorie Ski Herren sicherte sich bei seinem ersten Pitztal Wild Face Start Überraschungsmann Hannes Namberger. Der Polizist ist gemeinsam mit Tobias Heinle im Lehrteam des DSLV und wurde von ihm dazu „angestiftet“.  Der undankbare 4. Platz ging an Andreas Hörterer (GER), der nach Platz drei im Jahr 2015 und Platz zwei 2016 gerne einmal das oberste Treppchen für sich in Anspruch genommen hätte. Großes Pech hatte der deutsche Freeride World Tour Rider Felix Wiemers. Übermotiviert kam er mit Vollgas um die Ecke und dabei in der Traverse zu tief heraus, so dass er die Ski abschnallen und etwas aufsteigen musste. Platz 33 gab es daher nur für ihn.

Auch bei den Snowboardern sah das Pitztal Wild Face 2017 einen alt bekannten Sieger. Matthias Jorda (GER) konnte bei seinem 6. Pitztal Wild Face heuer seinen 3. Sieg einheimsen. Der Sieger von 2015 Koen Goris aus Belgien hatte diesmal das Nachsehen und erreichte nur Platz zwei. „Eine geile Strecke“, meinte Jorda. Die Traverse habe das Rennen vor allem für die Snowboarder spannend gemacht.

Bei den Damen mangelte es heuer an Starterinnen. Nur 6 Ladies wagten sich auf die Strecke vom Linken Fernerkogel. Bei den Snowboarderinnen machten sich zwei Österreicherinnen den Sieg aus, den Elisabeth Dünser auf einem Prior Splitboard für sich verbuchen konnte. Die Bulgarin Elena Mitrengova gewann bei den Skifahrerinnen in ihrer zweiten Contestsaison zum ersten Mal und verwies die beiden deutschen Mädels Vera Lentner und Petra Zeller auf die Plätze zwei und drei.

www.pitztal-wildface.com und https://www.facebook.com/pitztal.wildface

Fotocredit: Daniel Hug | terragraphy.de

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Review Climb the Mountain 2017 – Erfolgreicher Splitboardtest über den Wolken

Das dritte Mal durften wir mit dem größten Splitboard-Testevent der Alpen zu Gast sein auf der Bieler Höhe in der Silvretta, genauer gesagt im Berggasthof Piz Buin. Und wieder wurden wir mit 3 Tagen Sonne belohnt und im Gasthof verwöhnt mit geradezu einem 6-Gänge-Menu. Dazu waren so viele Firmenvertreter wie noch nie vor Ort und machten den Testablauf mega entspannt, dazu unten mehr. Diesmal haben auch alle am Freitag die Anreise mit Gondel und Tunneltaxi geschafft, nur so kommt man in den Genuss auf 2000 Metern Höhe zu schlafen… und vom Frühstücksraum gleich in die grandiose Bergwelt zu „fallen“.
Alle Fotos des Events seht Ihr übrigens auf der Facebookseite Climb the Mountain

Der Samstag im Zeichen des Splitboards

Nach dem üppigen Frühstücksbuffet am Samstag konnte gleich ab Haus ausgeliehen werden und am quasi eigenen Schlepplift wurden die Fahreigenschaften der Splitboards und Bindungen getestet werden. Die kurzen Wege und die eingespielten Schrauberteams ermöglichten es, dass wir am Nachmittag öfter hörten: „jetzt habe ich alles getestet, was ich wollte“ – so soll es ein 🙂  Nach der Mittagspause wies Dirk die Einsteiger in die Aufstiegstechnik ein, so dass am Tag darauf jeder mit einem Grundwissen an der Tour teilnehmen konnte.

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Unsere Partner

Neben dem Team von Splitboards Europe, die die Boards vorbereiteten von Arbor, Burton, Prior und  Pathron sowie Bindungen von SP United, waren sieben weitere Partner vor Ort. Victor Perise präsentierte Salomon Boards und Spark Bindungen. Er scheute keine Mühen und war extra mit seiner Freundin von Barcelona angereist. Außerdem betreibt Victor auch das www.splitboardmag.com
Französischen Charme brachten die Jungs Tal und Jeremy von Plum mit auf den Berg. Von Plum konnten sowohl Boards als auch Bindungen getestet werden. Die traumhaft schönen Holzdecks von der deutschen Schmiede Pogo brachte Ben unter die Leute. Der routinierte Tobi Bär überzeugte viele von der Qualität der 2018er Rossignol Modelle, vor allem die weiblichen Teilnehmer von den Diva Splitboards. Jones Boards und Karakoram Bindungen sind ein Begriff und entsprechend hatte Willi viel zu schrauben.

Der Andrang bei Stephans LVS-Gerätevergleich mit Pieps, Arva und Ortovox war so groß, dass wir ausnahmsweise dafür das Spaßrennen gecancelt haben. Sicherheit geht schließlich vor. Dann hieß es entspannen und saunieren… Kräutersauna, Finnische Sauna, Infrarotkabine. Ruheraum mit Zirbenstube und Panoramablick auf die Silvretta. We like!

Wahnsinnspreise bei der Tombola

Nach dem Abendessen wurde es seeeehr spannend: Die Verlosung mit echt fetten Preisen stand bevor. Hauptpreise: PRIOR Splitboard Khyber im Wert von 989 Euro! Spark Bindung ARC! Sowie die praktischen Felle Contour Hybrid! Und weitere wie die begehrte Holzbrettl von Pogo, die tolle Fußmatte von Jones oder die Sicherheitsschlösser von Safeman. Am Ende nahm jeder Teilnehmer mindestens ein Geschenk mit nach Hause.

Besuch von Aline Bock

Damit der Highlights nicht genug, als Ehrengast war Freeride Weltmeisterin Aline Bock angereist, die ihren Film WAY EAST zeigte und danach mit viel Elan die ganzen Fragen beantwortete. Im Film verbinden sie und die Freeskierin Lena Stoffel ihre Leidenschaft für Wintersport und Surfen mit der Frage, wie geht es den Menschen in Japan wirklich nach dem Tsunami, fünf Jahre nach Fukushima. Aline erzählte nachdenkliche und lustige Anekdoten und gab praktische Reisetipps für Japan. Am Tag darauf begleitete sie uns auch bei der Tour in die Silvretta.

Gebucht – bekommen: Traumtour in der Silvretta

Aufgeteilt in mehreren Gruppen ging es Sonntag endlich bei Sonne in die tolle Bergwelt der Silvretta. Bei Lawinenwarnstufe 2 gaben die Bergführer viele Informationen zur Schneedecke, dem Gelände und der Spurwahl. Da die meisten Splitboard-Einsteiger waren, ließen es die Guides langsam angehen und bei gemütlichen 500 Höhenmetern konnten viele Fragen beantwortet werden. Trotz verblasener Stellen war die Abfahrt erstaunlich gut und alle kehrten heil und glücklich zurück zum Berggasthof Piz Buin oder gleich Richtung Tunneltaxi. Sehr komfortabel: In der Zeit hatten die fleißigen Helfer Stephan, Olli und Dirk von Splitboards Europe bereits das gesamte Gepäck ins Tal transportiert. So dass jeder gleich durchstarten konnte auf den Heimweg nach einem ereignisreichen und trotzdem sehr entspannten Wochenende in den Bergen, das unsere freundliche Splitboard Community wieder vergrößert hat. Wir danken allen Teilnehmern und Partnern für die good vibes und den Spaß!!!

ABS bietet seine P.RIDE-Airbags zur Miete – einfache Abwicklung, schnelle Lösung

München, Januar 2017 – Pünktlich zum ersten Schnee des Jahres bietet ABS Lawinenairbags ab sofort allen Kunden die Möglichkeit, das innovative Partnerauslösungssystem im Modell P.RIDE auch zu mieten. Dadurch erleichtert der Marktführer allen Wintersportlern, sich und seine Begleiter beispielweise nur für ein Wochenende in den Bergen mit dem System auszustatten und dabei aktive, vorauswirkende Kameradenhilfe zu leisten. Damit möglichst viele Wintersportler von diesem Plus an Sicherheit profitieren, wickelt ABS das Angebot wird ganz praktisch und einfach über die eigene Homepage ab.

Auf https://abs-airbag.com/de/p.ride/miete könnt Ihr zwischen den drei Rucksackgrößen 18L, 32L und 45+5L und den zwei Farben deep blue und ocean blue wählen, der Mietpreis ist immer derselbe. Im Anschluss werden Wunschzeitraum und Anzahl bestimmt. Pro Versand können bis zu drei Rucksäcke ausgeliehen werden. Die Lawinenairbags werden danach inklusive Rückversandschein bequem nach Hause geliefert und stehen für Ausflüge in den Schnee zur Verfügung. Die Mindestmietdauer beträgt ein Wochenende (Freitag bis Montag) und kostet 88,50 Euro. Es kann beliebig um weitere Tage für je 29,50 Euro verlängert werden. Entschließt man sich innerhalb von 30 Tagen nach Mietende zum Kauf eines P.RIDE Modells im Fachhandel oder Online Shop, werden bis zu fünf Tagesmietsätzen pro Rucksack rückvergütet. Geschäftsführer Peter Aschauer ist der Meinung, „Uns ist es wichtig ist, den Kunden zu zeigen, dass sie bei sämtlichen Wintersportaktivitäten abseits der gesicherten Pisten vorausschauend planen sollten und alles dafür tun müssen, eine Lawinenverschüttung zu vermeiden. Der ABS P.RIDE ist der einzige Lawinenairbag, bei dem ich den Airbag meiner Kameraden auslösen und damit eine Verschüttung verhindern kann. Mit dem einfachen Verleihsystem hat jeder, der keinen Lawinenairbag besitzt, trotzdem die Chance damit auf Tour zu gehen“. Auch werden auf diese Weise alle angesprochen, die bereits ein P.RIDE Modell besitzen, und mit jemanden unterwegs sind, der ebenfalls von dem Plus an Sicherheit profitieren will und es gerne vorab kennenlernen und ausprobieren möchte.

Weitere Infos zur Abwicklung der Miete: https://abs-airbag.com/de/p.ride/miete

 

Größtes Splitboard-Testevent CTM führt ins Silvretta Backcountry

12 “Climb the Mountain” 27.-29.1.2017 am Silvretta Stausee/Österreich

Wer ins Splitboarden einsteigen will oder nach neuem Material Ausschau hält oder einfach in einer grandiosen Bergwelt auf Tour mit Gleichgesinnten gehen will, ist beim Splitboard Event „Climb the Mountain“ vom 27.-29.1.2017 genau richtig. Eingeschneit auf über 2000 Metern Höhe liegt der Berggasthof Piz Buin am Silvretta Stausee, der von Freitag bis Sonntag die Basis für den größten Produkttest rund um Splitboards bildet. Dieses Jahr wird sogar ein Ehrengast dabei sein: Freeride Weltmeisterin Aline Bock stellt Ihren Film WAY EAST persönlich vor! Rund 60 Snowboarder waren letztes Jahr begeistert von dem Angebot an Freeride Runs, der Unterkunft, dem Essen und dem hauseigenen Lift, wo am Samstag im Schnitt jeder sechs bis acht verschiedene Splitboards, diverse Bindungen und Zubehör ausprobieren kann. Möglich ist das durch die starke Präsenz einiger Splitboardbrands und das eingespielte Schrauberteam von Splitboards Europe mit zwölf Jahren CTM-Erfahrung. Das neue umfassende Programm wird jeden Snowboarder interessieren: MountainEXPO, LVS-Lehrgang, Freeride Filme, Splitboard-Race und das Gewinnspiel. Nach dem Testtag geht es sonntags auf eine Traumtour in die Silvretta, wahlweise mit Guide. Camppreis ab 220 €.

Anmeldung und Programm unter www.climb-the-mountain.com/
News wie neue Brands auf: www.facebook.com/CTM4splitboarder/

press release in english

Biggest Splitboard Testevent “Climb the Mountain”
27-29 January 2017 in Austria: Silvretta/Bieler Hoehe

 Imagine: You wake up at 2032 m high and when you look out of the window you see only the silvretta peaks …and splitboarder. In January 2017 again more than 60 splitboarder will come together to celebrate the “Climb the Mountain” event. The CTM is being held since 2006 and is well known for the easy atmosphere and the MountainEXPO featuring the latest testing material of the partner companies including more than 80 Splitboards. Getting to know other fellow alpinists, testing new products, take part in the fun competition if you like, join the avalanche clinic and the freeride cinema. Based in the comfortable Berggasthof Piz Buin we enjoy good food, sauna and an extraordinary location. On Sunday a guided tour at Silvretta is planned. Prize for the weekend 219 EUR/241CHF.

Schedule and sign in can be found on http://www.climb-the-mountain.com

how it was last year:  CLIMB THE MOUNTAIN 2016

Splitboard Experience @ Snow Safety Conference 2016 in Lech Zürs

Am 2. Dezember starteten die Lifte am Arlberg und wir mit ihnen. Auch wenn das aktuelle stabile Hoch auf eine Fönwoche folgte und dementsprechend das Angebot an Off-Piste-Möglichkeiten eingeschränkt war, so konnten wir konnten wir uns doch auf den wichtigsten Aspekt der Veranstaltung konzentrieren: Sicherheit. Gerade zu Anfang der Saison ist es so wichtig, nochmal alle Tour- bzw. Freeride-Safety Details ins Gedächtnis zurückzurufen, zu trainieren – ebenso mental wie praktisch – und umso besser, wenn man noch Neues dazulernt, was mit einem Guide bei der SSC garantiert der Fall ist. Zum Praxisteil gleich mehr.

Was ist die Snow Safety Conference (SSC)

Die zweitägige Veranstaltung in Lech Zürs zu Saisonbeginn ist vielmehr als eine Konferenz mit ihren spannenden Vorträgen und Diskussionen innerhalb des kostenfreien Abendprogramms sowie dem vielfältigen Outdoor-Programm zum Thema Sicherheit im Schnee. Lech Zürs gründete vor fünf Jahren diese offizielle Plattform für Experten und Besucher da „Tiefschneefahren tief verwurzelt ist in unserer Skikultur und damit auch der sichere Umgang mit dem Schnee“. Zur Praxis gehören Materialtests wie von ABS und Pieps (keine Hardware für Snowboarder ausleihbar, daher unbedingt eigenes Material vollständig mitbringen!), Freeride und LVS-Training mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern oder den Profis der Freeride-Szene ab 55 €.

Snowboard Programm

Ausgeschrieben war „Splitboard Experience“ Lawinenkunde & Splitboardtechnik unter Leitung von Chris Schnabel, Inhaber der Tiroler Snowboardschule www.intothewhite.at/. Aufgrund der Schneesituation machte es keinen Sinn, auf Tour zu gehen, also waren wir mehr mit Snow- als mit Splitboards unterwegs aber da alle Teilnehmer eigene Splits besitzen, war das Handling eh klar. Ich hatte Chris schon in diversen abgefahrenen Videos gesehen und wusste, dass er bei der Freeride World Tour mitgefahren ist und als Guide den Nachwuchs bei den Freeridecamps.at unterstützt. Dass er sein Business von der Pike auf gelernt hat und staatlich geprüfter Snowboardlehrer und -führer ist, war mir neu. Nach der Programmbeschreibung machte ich mich auf alles gefasst, ggfs. auch mit Splitboard-Neulingen nochmal das grundsätzliche Tourengehen durchzuexerzieren doch weit gefehlt: Ich hatte die Ehre mit zwei Teilnehmerinnen der Freeride World Tour snowboarden zu gehen: Mit Freeride Weltmeisterin Aline Bock und mit der Finnin Mikaela Hollsten, genannt Miki. Vervollständigt wurde die Damenrunde von zwei weiteren Medienvertretern. Aline organisiert selbst mit Save on Snow Lawinenkurse für Frauen, die wir mit Splitboards Europe auch unterstützen. Nun konnte sie mal einen Safetykurs als Teilnehmerin erleben und selber nach dem LVS-Gerät buddeln. Miki hat für diesen Winter ihre Base von Finnland an den Arlberg verlegt und freut sich auf die neuen Stops der Freeride World Tour – ich drücke die Daumen!

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von links: Miki, Aline, Chris, Eliane

Das Safety Brainstorming begann bereits im Tal vor dem Veranstaltungsort Robinson Club Alpenrose Zürs. Denn was bringt es oben am Berg erst festzustellen, was man an Ausrüstung vergessen hat. Ebenso ist es ratsam, den LVS-Check direkt zu machen, solange noch leere Batterien unkompliziert durch neue ersetzt werden können.
Wie plane ich eine Tour?
Ist meine Ausrüstung vollständig? HIER findet Ihr übrigens eine Packliste.
Mit wem gehe ich auf Tour?
Was sagt der Lawinenlagebericht?
So viel ist zu bedenken und gerade wenn man ein halbes Jahr nicht mehr Freeriden gegangen ist, lieber in Ruhe alles früh genug planen.

Mit der neuen Trittkopf- und der neuen Flexenbahn waren wir in kürzester Zeit im Gebiet St. Anton. Mit dieser Verbindung ist jetzt das gesamte Gebiet Lech Zürs, St. Christoph, Stuben, St. Anton sowie Warth Schröcken on Board erreichbar, weshalb Ski Arlberg sich aktuell das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs nennen kann. Laut Tourismusverband ging der Ausbau ohne Bedenken oder Proteste von statten, auch da keine neue Pisten entstanden. Auf der Webseite heißt es „Zusätzlich sind ab Inbetriebnahme der Flexenbahn durch die Flexengalerie zwischen Zürs uns Stuben/Alpe Rauz täglich 120 Busfahrten weniger notwendig“. Im Internet konnte ich keine gegenteiligen Stimmen finden.

Stop or go

Rund um den Klassiker Schindler Spitze fand Chris trotz der geringen Schneemenge noch Stellen, wo wir die Safety Themen praktisch üben konnten und auch überraschenderweise ein paar feine Lines ziehen konnten. „Heute ist kein Tag für Helden also bitte lasst es piano angehen“, mahnte Chris. Denn auch wenn die Pisten sehr gut präpariert waren, so waren Off-Piste doch viele Steine zu sehen. Immer wieder hielten wir an, um die umgebenden Hänge hinsichtlich Hangneigung und Exposition zu analysieren, ebenso die Schneebeschaffenheit und die Gefahrenmuster, die trotz Lawinenwarnstufe 1 gegeben waren. Hier seht Ihr übrigens alle 10 Gefahrenmuster, die der Lawinenwarndienst Tirol zusammengestellt hat. Empfehlenswert ist es auch, jeden Winter mindestens einmal eine LV-Suche selber durchzuführen. Wir trainierten eine Mehrverschüttetensuche auf Zeit, da der Sauerstoff in der Regel für etwa 15 Minuten reicht und danach die Überlebenswahrscheinlichkeit des Verschütteten rapide sinkt.

 

 

Tags darauf konnten wir anhand des Schneeprofils das Wetter der bisherigen Saison nachvollziehen, den stärkeren Schneefall von November, der von dem Fön mit hoher Windstärke Ende November abgelöst wurde, erkennbar an einem festen Harschdeckel und darauf nochmal eine geringe Menge etwas älterer Schnee. Chris machte deutlich, dass das Schneeprofil nichts über die Schneelage an einem anderen Hang aussagt sondern nur sehr kleinräumig gilt. Um wirklich ein Gefühl für die Schneesituation in einem Gebiet zu bekommen ist es erforderlich, die Niederschlagshistorie mitzuerleben und immer wieder Profile an verschiedenen Stellen zu graben.

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Schneeprofil

Im Gebiet und in den Pausen thematisierten wir noch viele weitere strategische Entscheidungshilfen zur Beurteilung der Lawinengefahr u.a. mit der SnowCard vom DAV und der Reduktionsmethode außerdem setzten wir Vorsichtsmaßnahmen praktisch um. Taktisch geschickt führte Chris uns zum Schluss noch in ein feines Rinnen-Schmankerl. Bestens gelaunt und trotz der Steine mit unversehrter Snowboardbase kehrten wir nachmittags zurück nach Zürs, wo nach einem Drink an der Bar auch schon das kostenfreie Abendprogramm in der Alpenrose begann. Übrigens ist das Foyer hier ein regelrechter Melting Pot für die Freeride Branche, eine schöne Gelegenheit für den Austausch. Von den Ridern waren neben Chris, Aline und Miki auch Flo Orley, Lorraine Huber, Stefan Häusl, Björn Heregger und Hauni vor Ort.

Vorträge und Diskussionen bei der SSC

Die Praxis der Safety Days wird bei der SSC ergänzt durch die kostenfreien Vorträge und Diskussionen zwischen 17 und 19 Uhr in der Alpenrose Zürs. Auch eine Expo mit den Partnerfirmen wie Hersteller von Safety Equipment, Ski und Bekleidung ist geboten, wo tagsüber Produkte für den Test ausgeliehen werden können. Die Vorträge von Experten wie Lawinenforscher, Sachverständige für Alpinunfälle, Bergführern oder diesmal mit Reinhard Haller auch ein Gerichtspsychiater sind sehr zu empfehlen. So erinnere ich mich auch noch lebhaft an den Vortrag von Rudi Mair und Patrick Nairz über „Lehren aus dem heimtückischen Winter 2014/15“. Das schon kultige Experten-Duo des Lawinenwarndienstes Tirol referierte ebenso spannend wie lehrreich.

Die Vorträge bei der SSC 2016:

Walter Steinkogler: Lawinen – schnell, mächtig, unberechenbar?

Walter Würtl: No friends on powder days! Cooler Spruch oder knallharte Realität?

Michael Larcher: Vertrauen ist gut, (Eigen-)Verantwortung tut Not

Lisi Steurer: Recht auf Risiko – getrennte Welten?

Reinhard Haller: Psychische Folgen von Lawinenkatastrophen

Anschließende Experten-Diskussion zum Zwiespalt „(Eigen-) Motivation und Pflichtgefühl“

Fazit

Die Snow Safety Conference ist ein denkbar guter Einstieg in die Wintersaison um an zwei Tagen wichtige Safety Aspekte mit Profis am schönen Arlberg zu trainieren und abends in ungezwungener Atmosphäre sich mit Pro Ridern, Bergführern und Gleichgesinnten auszutauschen sowie bei den Vorträgen neue Perspektiven unseres geliebten Wintersports kennenzulernen. Das Safety Training mit ausgebildeten Guides ist ebenso spannend wie lehrreich und gehört m.E. mindestens einmal pro Saison zum Freeriden oder Tourengehen dazu. Freeride Guides findet Ihr sowohl in Skischulen als auch selbständige Guides im Internet wie beispielsweise in der App Guidfinder.

Unterkünfte

In Lech Zürs gibt es von der Jugendherberge Lech bis zu einer Auswahl von 5-Sterne-Hotels alle Kategorien. Wer gern nah an der SSC wohnt und vor oder nach dem Snowboarden auch ein paar Runden schwimmen oder saunieren möchte, dem sei der Zürser Hof empfohlen, denn die Spa Landschaft bietet ein beeindruckendes Angebot. Auch ein Fitness-Studio, eine Tennishalle und Personal Coaching sind im Programm, also für Sportler definitiv ein interessantes Haus. Verschiedene Packages inkl. Skipass sind zur Zeit der SSC buchbar ab 1466€. Direkt im Veranstaltungsort Robinson Club Alpenrose Zürs gibt es kein Package zur Zeit der SSC, regulärer Preis ist für 2 ÜN inkl. Vollpension ohne Skipass ab 342€.

Weitere hilfreiche Links:

Snow Safety Conference in Lec Zürs

Interaktive Skimap Ski Arlberg

Into the White, Freeride Guides

Ape Map, App mit GPS Karten kostenfrei und downloadbar

Guidfinder App

Snow Safety Conference 2016 – jetzt auch mit Splitboardprogramm

Sicherheit im Schnee – Snow & Safety Conference in Lech Zürs von 1.-3.12.2016

Die Veranstaltung zu Saisonbeginn ist vielmehr als eine Konferenz mit ihren Vorträgen, Diskussionen und dem vielfältigen Outdoor-Programm zum Thema Sicherheit im Schnee. Lech Zürs gründete diese offizielle Plattform für Experten und Besucher da „Tiefschneefahren tief verwurzelt ist in unserer Skikultur und damit auch der sichere Umgang mit dem Schnee“.
Neu im Programm:
SPLITBOARD EXPERIENCE – Lawinenkunde & Splitboardtechnik: Müheloses Tourengehen und gewohntes Snowboard-Feeling beim Freeriden. Chris Schnabel (intothewhite.at) übermittelt euch im ersten Teil der Splitboard Experience vor allem praktische Schnee- und Lawinenkunde und zeigt euch den richtigen Umgang mit dem Splitboard.
Zur Praxis gehören der Test von Ski und Sicherheitsequipment, Freeride und LVS-Training mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern oder den Profis der Freeride-Szene wie bei dem Gratis Guiding für Jugendliche oder dem Mädels Freeride Coaching mit Lorraine Huber. Es lohnt sich das Programm zu studieren, mit seinen vielen kostenfreien Angeboten sowie praktischem Coaching ab 55€.

Lech Zürs – Das Freeridepotential ist der echte Luxus

Snow Safety Conference im Dezember 2015. Beim Blick auf die Berge denke ich angesichts der nicht gerade üppigen Schneelage: Das wird wohl eher Pistenrutschen als Freeriden. Doch ich sollte mich täuschen. … Am Abend zuvor hatte ich wie gebannt den Vortrag von Rudi Mair und Patrick Nairz verfolgt über „Lehren aus dem heimtückischen Winter 2014/15“. Das schon kultige Experten-Duo des Lawinenwarndienstes Tirol referierte ebenso spannend wie lehrreich. Und auch bei dem heutigen „Einser“ im Lagebericht ist klar, dass trotzdem alpine Gefahren bestehen. Allein daher freut sich unsere kleine Gruppe an Snowboardern auf den „örtlichen“ Guide, der sich mit unverkennbar holländischem Akzent als Bas Elhorst vorstellt. Mit ihm erleben wir unerwartet einen genialen Freeridetag und kommen in den Genuss eines ebenso kundigen, wie umsichtigen als auch fordernden Guidings. Unsere Boards berühren kaum die Pisten des Gebietes, nach und nach steigert Bas die Anforderung und ebenso unsere Mundwinkel. Nach dieser Erfahrung ist klar, wenn es hier bei vergleichsweise wenig Schnee schon so viele feine Routen gibt, dann müssen die propagierten 200 Tiefschneekilometer am Arlberg auch bald erkundet werden. Und natürlich – mit Guide.

Alles zum Freeriden in Lech Zürs und zur SSC unter www.lech-zuers.at/winter/

snowandsafetyconferenceinzuers

Sprungbrett 2017 – Die Talentscouting-Serie mit Nicola Thost

Snowboard Nachwuchs gesucht – Vom Local zum Hero!

Die Talentscouting-Serie mit Nicola Thost

Gern posten wir die Nachricht von Nicola:

Wir bieten begeisterten Nachwuchs Snowboardern eine Basis, um ihrem Traum als Profi näher zu kommen. In den besten Resorts & Snowparks werden die Rookies von erfahrenen Pros & Coaches optimal betreut und haben die Chance entdeckt zu werden.

In den besten Resorts & Snowparks Leogang, Westendorf und Ehrwald in Österreich ist für alle Sprungbrett Rookies wieder einiges geboten. Ganz besonders freuen wir uns über die große Nachfrage bei Eltern, Familien und Mini-Shreds U10, die gerade die Begeisterung für’s Snowboarden entdeckt haben. Mit Freunden Snowboarden, Lernen von den „Großen“, neue Shred Buddies treffen, Kontakte knüpfen, tolle Erlebnisse, viel Spaß und eindrucksvolle Actionshots mit nach Hause nehmen – das ist Sprungbrett!

Zur Einstimmung seht Ihr unten unser Video Preview für 2017.

Also, liebe Eltern – Kalender checken, anmelden und auf einen entspannten Tag am Berg freuen, während sich die Kids mit dem Coachteam im Park austoben. Auch für die Eltern ist heuer etwas geboten: beim „Eltern-Shred“ mit Nicola erkunden wir vormittags gemeinsam das Gebiet und feilen an unserer Fahrtechnik für noch mehr Spaß im Schnee.

Termine Sprungbrett  2017

So, 14. Januar 17        Nitro Snowpark, Leogang (A)
So, 05. Februar 17      boarders playground, Westendorf (A)
So, 19. Februar 17      Wettersteinbahnen, Ehrwald (A)

Anmeldung www.pleasuremag.com/sprungbrett

Infos & News
www.facebook.com/sprungbrett
www.instagram.com/sprungbrett_events

Seid’s dabei und spread the word – wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße,
nicola*

Video Preview für 2017: https://vimeo.com/185000077

 

Sprungbrett Preview Winter 2017 from Sprungbrett Events on Vimeo.