Pitztaler Gletscher Opening 2026 – FOR FREE Splitboard Test

07. & 08. November 2026 · Pitztaler Gletscher

Ein Splitboard-Test Anfang November am Gletscher? Für mich ganz klar: Da kann man eigentlich nur gewinnen. 🙂

Entweder erwartet uns eine harte, kompakte Gletscherpiste – und genau das ist für mich sogar einer der ehrlichsten Tests für ein Splitboard. Auf festem Untergrund merkst du sofort, wie sauber die Kante greift, wie ruhig das Board läuft und wie kontrolliert es sich fahren lässt.

Oder wir haben Glück und bekommen schon die ersten guten Schneefälle mit Fresh Powder.

So oder so gilt:

TEST ist garantiert – zu 100 %.

Am Samstag, 07. November und Sonntag, 08. November 2026 sind wir mit Splitboards Europe beim Pitztaler Gletscher Opening und bringen unseren großen herstellerunabhängigen Splitboard-Testpool mit auf den Berg.

  • Termin: 07. & 08. November 2026
  • Ort: Pitztaler Gletscher
  • Splitboard-Test: kostenlos
  • Voraussetzung: gültige Tages- oder 2-Tageskarte für den Pitztaler Gletscher
  • Testmaterial: Splitboards und Bindungen verschiedener führender Hersteller

Alle Infos zum Pitztaler Gletscher Opening 2026 bei Splitboards Europe

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Mehr Informationen

Was kannst du beim Splitboard-Test ausprobieren?

Bei uns geht es nicht darum, dir ein bestimmtes Board oder eine bestimmte Marke schönzureden. Genau das ist der große Vorteil unseres herstellerunabhängigen Testpools.

Du kannst verschiedene Splitboards und Bindungssysteme direkt miteinander vergleichen und selbst herausfinden, welches Setup wirklich zu dir passt.

Dabei kannst du nicht nur ein Board kurz in die Hand nehmen. Du sollst es fahren. Genau dafür sind wir da.

Splitboards im RIDE Mode testen

Viele Splitboarder beschäftigen sich vor dem Kauf zuerst mit Gewicht, Aufstiegssystem, Bindung, Fellhandling oder irgendwelchen technischen Daten.

Alles wichtig.

Aber irgendwann kommt der entscheidende Teil:

Du musst mit dem Splitboard wieder runterfahren. 🙂

Deshalb solltest du ein Splitboard meiner Meinung nach auch wirklich im RIDE Mode fahren, bevor du dich entscheidest.

Wie sauber greift die Kante? Wie reagiert der Shape? Wie ruhig läuft das Board? Wie schnell lässt es sich umkanten? Passt die Breite? Wie fühlt sich die Bindung zusammen mit dem Board an?

Gerade eine harte Gletscherpiste zeigt Unterschiede zwischen verschiedenen Boards ziemlich gnadenlos.

Und wenn es Powder gibt?

Umso besser. 😉

Bindungen im WALK Mode vergleichen

Bei Splitboard-Bindungen liegen zwischen den unterschiedlichen Systemen teilweise Welten. Genau deshalb solltest du auch hier nicht nur Prospekte und technische Daten vergleichen.

Beim Opening kannst du verschiedene Bindungen nicht nur fahren, sondern auch im WALK Mode ausprobieren.

Wie funktioniert der Umbau? Wie beweglich fühlt sich die Bindung im Aufstieg an? Wie einfach ist das Handling? Wie funktionieren die einzelnen Systeme mit Handschuhen?

Das lässt sich durch keine Produktbeschreibung vollständig ersetzen.

Du kaufst dein erstes Splitboard?

Dann ist so ein Test natürlich besonders interessant. Aber du solltest vorher zumindest ungefähr wissen, was du eigentlich testen möchtest.

Wenn Boardlänge, Breite, Shape, Bindungssystem, Boots und Felle für dich noch ziemlich viele Fragezeichen sind, starte mit meinem Beitrag Dein erstes Splitboard 2026/27: 7 Fragen vor dem Kauf.

Noch ausführlicher wird es in meiner Splitboard-Kaufberatung für Einsteiger 2026/27 bei Splitboards Europe. Dort gehe ich Board, Länge, Bindung, Boots, Felle, Harscheisen, Kosten und typische Fehler beim ersten Setup Schritt für Schritt durch.

mr.splitboards persönlich vor Ort

Ich bin an beiden Tagen persönlich am Teststand und helfe dir dabei, aus dem Testpool die Boards und Bindungen herauszusuchen, die für dich überhaupt Sinn ergeben.

Dabei geht es nicht darum, welche Marke gerade am lautesten wirbt.

Es geht um dich:

Wie fährst du? Wie viel wiegst du? Welche Schuhgröße hast du? Welche Touren möchtest du gehen? Und was soll dein Splitboard am Ende besonders gut können?

Seit 1999 fahre und teste ich Splitboards. Seit vielen Jahren bin ich außerdem als Berg- und Skitourenführer mit Splitboardern unterwegs – von unserer Splitboard-Base am Hüttle im Montafon über die Alpen bis nach Schweden, in die Pyrenäen und nach Kirgistan.

Diese Erfahrung kannst du beim Test gern nutzen. Frag mich. Dafür bin ich da.

Für wen lohnt sich das Pitztaler Gletscher Opening?

Eigentlich für jeden, der sich mit Splitboards beschäftigt – vom Einsteiger vor dem ersten Kauf bis zum erfahrenen Splitboarder, der ein neues Board oder ein anderes Bindungssystem vergleichen möchte.

Gerade wenn du zwischen zwei oder drei Boards schwankst, kann ein direkter Vergleich am selben Tag mehr bringen als stundenlanges Lesen von Produktbeschreibungen.

Und falls du noch gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, finden wir das gemeinsam heraus.

Pitztaler Gletscher Opening 2026: Termin und Kosten

Samstag, 07. November 2026
Sonntag, 08. November 2026
Pitztaler Gletscher

Der Splitboard-Test selbst ist kostenlos. Du brauchst lediglich eine gültige Tages- oder 2-Tageskarte für den Pitztaler Gletscher.

Falls du auf unserer Shopseite einen Preis von 0,01 € siehst: Der ist ausschließlich technisch bedingt, weil Shopware für den Artikel einen Preis benötigt.

Ob harte Gletscherpiste oder Fresh Powder:

Wir testen. Wir vergleichen. Wir fahren.

Für mich gibt es kaum einen besseren Start in die Splitboard-Saison 2026/27.

PITZTALER GLETSCHER OPENING 2026 – ALLE INFOS

See you on the glacier. 🙂

Dein Simon – mr.splitboards
since 1999

Splitboard Test beim Pitztaler Gletscher Opening 2026

Dein erstes Splitboard 2026/27: 7 Fragen vor dem Kauf

Du willst dein erstes Splitboard kaufen? Dann hast du wahrscheinlich gerade ein Problem: Je länger du dich einliest, desto komplizierter scheint die Sache zu werden. 🙂

Directional oder Twin? Camber oder Rocker? Puck oder mechanische Bindung? Softboot oder Hardboot? Welche Länge? Welche Breite? Welche Felle? Und dann erzählt dir noch jemand, dass du für den Einstieg unbedingt das leichteste, steifste oder teuerste Setup brauchst.

Ich mache es einfacher.

Für dein erstes Splitboard brauchst du kein exotisches Spezialgerät. Du brauchst ein gutmütiges, ausgewogenes Setup, das zu deinem Gewicht, deiner Schuhgröße und deinem Fahrstil passt – und mit dem du vor allem eines machen kannst: Touren gehen, Erfahrung sammeln und herausfinden, was dir persönlich wichtig ist.

Seit 1999 fahre, teste und verkaufe ich Splitboards. Dazu kommen viele Jahre mit Beginner-Camps, Testevents und Touren. Ich sehe also nicht nur, was für mich funktioniert, sondern auch, womit Einsteiger am Berg gut zurechtkommen – und womit eher nicht.

Wenn du gleich richtig tief ins Thema einsteigen möchtest, findest du hier meine ausführliche Splitboard-Kaufberatung für Einsteiger 2026/27. Dort gehe ich Board, Bindung, Boots, Felle, Harscheisen, Kosten und typische Fehler im Detail durch.

Simon – mr.splitboards bei der Splitboard-Kaufberatung am Berg

Simon – mr.splitboards: Seit den 1990ern mit dem Splitboard unterwegs, seit 1999 im Splitboard-Business.

Bevor wir anfangen: Was bedeutet „Einsteiger“ beim Splitboard?

Das ist für mich eine ziemlich wichtige Frage.

Wenn ich hier von einem Splitboard-Einsteiger spreche, meine ich normalerweise keinen Snowboard-Anfänger.

Die typische Ausgangslage ist:

Du kannst dein Snowboard bereits kontrolliert in unterschiedlichen Schneearten auf und abseits der Piste fahren – bist aber neu beim Splitboard-Tourengehen.

Und ich schreibe ganz bewusst kontrolliert. Du musst nicht perfekt fahren, keine 45-Grad-Rinne beherrschen und auch nicht so schnell unterwegs sein, dass dir die Jacke hinten knattert. 🙂

Splitboarden besteht aber aus zwei ziemlich unterschiedlichen Welten. Ich nenne sie gern RIDE Mode und WALK Mode.

Im RIDE Mode soll sich dein Splitboard möglichst selbstverständlich wie ein gutes Snowboard fahren. Im WALK Mode wird dasselbe Board zu zwei Ski, mit denen du plötzlich aufsteigen, queren, spuren und Spitzkehren gehen sollst.

Genau deshalb sollte dein erstes Setup in beiden Welten funktionieren – ohne in einer davon unnötig extrem zu werden.

Splitboard-Einsteiger bei einem Camp im Montafon

1. Welches Splitboard eignet sich für den Einstieg?

Für das erste Splitboard würde ich fast immer einen vernünftigen Allrounder suchen.

Das bedeutet für mich: directional Shape, sinnvoller Setback, echter Camber unter den Füßen und ein Flex irgendwo rund um medium.

Nicht nervös. Nicht bocksteif. Und bitte auch kein Board, das sich beim Drehen anfühlt wie ein Containerschiff. 🙂

Warum directional?

Weil du beim Tourengehen normalerweise nicht mit dem gleichen Anspruch unterwegs bist wie im Park. Du hast einen Rucksack dabei, fährst wechselnden Schnee und freust dich über etwas zusätzliche Unterstützung von Nose und Setback, wenn es weich und tief wird.

Warum medium?

Weil ein sehr weiches Board zwar einfach zu bewegen sein kann, im Aufstieg und bei anspruchsvolleren Schneeverhältnissen aber Nachteile hat. Ein sehr steifes Board wiederum verlangt mehr Kraft und Technik.

Für das erste Splitboard ist die Mitte erstaunlich oft genau der richtige Ort.

Und noch etwas: Das erste Splitboard ist auch dein Lernboard. Du wirst damit herausfinden, ob du später lieber mehr Powder-Fokus, weniger Gewicht, mehr Laufruhe, einen kürzeren Wide-Shape oder irgendetwas ganz anderes möchtest.

Du musst diese Antwort nicht schon vor deiner ersten Tour kennen.

Splitboard-Einsteiger im RIDE Mode beim Testen verschiedener Shapes

Mein Grundsatz im RIDE Mode: Das erste Splitboard soll Vertrauen schaffen – nicht beweisen, wie speziell dein Material ist.

2. Welche Splitboard-Länge und Breite brauche ich?

Bei der Länge wird gern aus einer einfachen Frage eine Wissenschaft gemacht.

Meine Orientierung für einen klassischen Splitboard-Allrounder ist ziemlich simpel:

Etwa 2 bis 5 cm länger als das normale Snowboard, mit dem du gut zurechtkommst.

Das ist natürlich keine mathematische Vorschrift. Körpergewicht, Körpergröße, Shape und Einsatzbereich spielen ebenfalls mit hinein.

Ein Beispiel: Wenn du mit deinem normalen Snowboard in 160 cm sehr zufrieden bist, würde ich bei einem klassischen Splitboard-Allrounder ungefähr im Bereich 162 bis 165 cm anfangen zu suchen.

Bei modernen kurzen und breiten Shapes kann das wiederum völlig anders aussehen. Ich selbst bin in den vergangenen Wintern beispielsweise auch sehr kurze Boards um 154/155 cm intensiv gefahren – obwohl meine klassische Lieblingsgröße eher bei 165 cm liegt.

Mindestens genauso wichtig wie die Länge ist die Breite.

Gerade bei großen Boots solltest du nicht nur danach schauen, ob irgendwo „Wide“ auf dem Board steht. Viele Splitboards sind konstruktionsbedingt ohnehin relativ breit.

Entscheidend ist die tatsächliche Waist Width in Verbindung mit Boot, Bindungswinkel, Stance und Shape.

Zu breit ist lästig. Zu schmal kann im steilen, harten Gelände richtig unangenehm werden.

3. Welche Splitboard-Bindung ist für Einsteiger sinnvoll?

Hier würde ich beim ersten Setup sogar etwas genauer hinschauen als beim Board.

Im RIDE Mode beeinflusst natürlich auch die Bindung das Fahrgefühl. Im WALK Mode wird ihr Einfluss aber noch deutlicher: Gewicht, Bewegungsablauf, seitliche Stabilität, Steighilfen, Interface und Umbau begleiten dich bei jedem einzelnen Höhenmeter.

Für Einsteiger finde ich ein klassisches Puck-System häufig besonders sinnvoll. Spark R&D, Burton, Nitro oder Voilé arbeiten beispielsweise mit solchen Konzepten.

Der große Vorteil: Die Systeme sind übersichtlich, bewährt und vergleichsweise unkompliziert.

Mechanische Systeme von Karakoram oder PLUM können ebenfalls hervorragend funktionieren. Sie lösen die Verbindung von Board und Bindung technisch anders und können sehr direkt sein.

Das bedeutet aber nicht, dass du für dein erstes Splitboard möglichst viel Mechanik kaufen musst.

Denn eines lernt jeder Splitboarder früher oder später:

Jede Schraube kann sich lockern. Und jede Schraube, die sich lockern kann, kann man auch verlieren. 🙂

Deshalb mag ich für den Einstieg Systeme, deren Funktion du schnell verstehst und die du im Zweifel auch am Berg nachvollziehen kannst.

Wenn du tiefer in Bindungssysteme, Shapes und Technik einsteigen möchtest, findest du dazu auch meinen Splitboard Guide 2026/27 – Kaufberatung, Technik & Praxiswissen.

Splitboard-Einsteiger beim Aufstieg im WALK Mode

Mein Grundsatz im WALK Mode: Je einfacher und natürlicher das Setup funktioniert, desto mehr Energie bleibt dir für die Tour.

4. Brauche ich für den Einstieg spezielle Splitboard-Boots?

Nein.

Das ist wahrscheinlich die angenehmste Antwort in diesem ganzen Artikel. 🙂

Wenn dein bisheriger Snowboardboot gut sitzt, ausreichend Halt hat und noch nicht komplett durchgelatscht ist, würde ich ihn zunächst weiterfahren.

Moderne Splitboard-Softboots können beim Aufstieg natürlich Vorteile bieten. Manche haben eine bessere Beweglichkeit nach hinten, griffigere Sohlen oder Details, die speziell fürs Tourengehen entwickelt wurden.

Aber deshalb musst du nicht am ersten Tag dein komplettes Snowboard-Leben austauschen.

Ich selbst bleibe seit Jahrzehnten beim Softboot.

Ich musste noch nie eine Tour umdrehen, weil ich mit Softboots unterwegs war.

Hardboot-Setups haben klare Vorteile bei Gewicht und technischem Aufstieg. Wer später genau weiß, warum er diese Vorteile möchte, soll sie gern nutzen.

Für den klassischen Einsteiger lautet meine Empfehlung trotzdem:

Du hast einen guten Snowboardboot? Dann fahr ihn erst einmal.

5. Welche Felle und Harscheisen brauche ich?

Beim Fell würde ich für einen Einsteiger eine Eigenschaft ziemlich weit nach oben setzen:

Grip.

Natürlich ist ein gut gleitendes Fell schön. Wer einen sauberen Schritt entwickelt hat und viele Höhenmeter geht, wird das irgendwann sehr zu schätzen wissen.

Aber wenn du in einer steilen Spur ständig rückwärts rutschst, ist die theoretisch hervorragende Gleitfähigkeit eher ein schwacher Trost. 😉

Wenn dein Board eine spezielle Fellaufnahme besitzt, ist das passende Precut-Fell des Herstellers meistens die unkomplizierteste Lösung.

Kannst du frei wählen, würde ich beim ersten Fell eher Richtung sichere Traktion gehen. Mit sehr griffigen Fellen von G3 und Montana habe ich persönlich über viele Jahre gute Erfahrungen gemacht.

Erst Grip. Später optimieren.

Und dann kommen die Harscheisen.

Die gehören für mich von Anfang an ins Setup.

Dafür brauchst du keine extreme Hochtour. Eine harte Aufstiegsspur, eine gefrorene Piste oder eine vereiste Passage reichen völlig aus, damit du sehr froh über zwei Stück Metall im Rucksack bist.

Kaufen, einpacken – und wenn es rutschig wird, montieren.

Wenn du sie den ganzen Winter nicht brauchst, hattest du vermutlich ziemlich viele gute Schneetage. Dagegen hätte ich auch nichts. 🙂

6. Was kostet ein gutes erstes Splitboard-Setup?

Splitboards wirken auf den ersten Blick teuer. Man darf aber nicht vergessen, was man eigentlich kauft.

Ein gutes Snowboard kostet heute schnell 500 bis 800 Euro. Beim Splitboard kommen zusätzlich das geteilte Board, das Interface, eine spezielle Bindung, Felle und Harscheisen dazu.

Als grobe Orientierung für die Saison 2026/27 kannst du ungefähr mit folgenden Größenordnungen rechnen:

  • Splitboard: etwa 500 bis 800 Euro
  • Splitboard-Bindung: ungefähr 500 Euro
  • Felle: etwa 150 bis 250 Euro
  • Harscheisen: ungefähr 150 Euro

Das heißt aber nicht, dass ein komplettes Setup automatisch 1.700 Euro kosten muss.

Bei Sets, reduzierten Komponenten und sinnvoller Zusammenstellung lässt sich deutlich sparen.

Ein vernünftiges komplettes Splitboard-Setup lässt sich ungefähr ab 1.000 Euro zusammenstellen. Für ein hochwertigeres Setup würde ich eher mit rund 1.500 Euro rechnen.

Und ja – nach oben geht natürlich immer mehr. Leichter, exklusiver, kleinere Serien, besondere Materialien oder Produktion in Europa kosten Geld.

Braucht ein Einsteiger das?

Nein.

Später, wenn du genau weißt, was du willst, kannst du sehr viel Freude an solchem Material haben.

Beim ersten Setup würde ich mein Budget lieber ausgewogen verteilen. Ein günstigeres Board mit vernünftiger Bindung und guten Fellen kann die bessere Entscheidung sein als ein extrem teures Board und anschließend Sparmaßnahmen bei allem, was dich tatsächlich den Berg hinaufbringt.

Die komplette Zusammenstellung mit meinen Empfehlungen findest du in der Kaufberatung fürs erste Splitboard-Setup.

7. Sollte ich mein erstes Splitboard testen oder direkt kaufen?

Beides kann richtig sein.

Natürlich ist testen hervorragend.

Gerade wenn du verschiedene Shapes hintereinander fährst, merkst du plötzlich Unterschiede, die sich auf dem Papier kaum erklären lassen. Ein Board funktioniert ordentlich – das nächste fühlt sich plötzlich sofort richtig an.

Genau deshalb veranstalten wir TEST Camps und Testivals.

Beim Pitztaler Gletscher Opening kannst du beispielsweise unterschiedliche Boards und Bindungen direkt vergleichen. Und beim Splitboard-Testival CTM geht das Thema Materialtest noch einmal deutlich größer weiter.

Aber ich sehe das trotzdem entspannt.

Bei unseren Tests bewegen wir uns oft nicht zwischen „komplett falsch“ und „perfekt“, sondern vielleicht zwischen einer deutschen Schulnote 2− und 2+.

Wenn du dich vernünftig beraten lässt, dein Setup zu Gewicht, Boot und Fahrstil passt und du endlich loslegen möchtest, dann darfst du auch einfach kaufen.

Denn das wichtigste Splitboard ist am Ende das, mit dem du tatsächlich Touren gehst.

Die häufigsten Fehler beim ersten Splitboard-Kauf

Viele Fehlkäufe entstehen gar nicht deshalb, weil das Material schlecht wäre. Es passt nur nicht zur Person.

Ein vermeintliches Schnäppchen auf dem Gebrauchtmarkt ist kein Schnäppchen, wenn das Board zu lang, zu weich, zu schmal oder für deinen Einsatz völlig ungeeignet ist.

Bei leichteren Fahrerinnen sehe ich immer wieder zu lange und unnötig schwere Boards. Bei Männern passiert gern das Gegenteil: möglichst kurz, weil es irgendwie spielerisch aussieht – bis nach fünf Stunden Aufstieg die Beine müde sind und das kleine Board bei der Abfahrt plötzlich erstaunlich viel Arbeit macht.

Auch ein neuer Spezialboot ist kein Pflichtkauf, wenn dein bisheriger Boot hervorragend funktioniert.

Und Harscheisen wegzulassen, um etwas Geld zu sparen, halte ich für eine ausgesprochen schlechte Sparidee.

Das Board muss zu dir passen – nicht zu deinem Glück beim Schnäppchensuchen.

Was gehört wirklich zu deinem ersten Splitboard-Setup?

Wenn ich das Ganze auf die technische Grundausstattung herunterbreche, brauchst du ein passendes Splitboard, eine dazu passende Bindung beziehungsweise das Interface, Felle, Harscheisen und gute zusammenfaltbare Tourenstöcke.

Dazu kommt selbstverständlich deine Touren- und Sicherheitsausrüstung mit LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und einem geeigneten Rucksack.

Und damit ist zwar das Material komplett – aber noch lange nicht das Wissen.

Das ist mir wichtig.

Ein gutes Splitboard macht dich nicht automatisch zu einem guten Tourengeher. Und das beste LVS-Gerät ersetzt keine Ausbildung, Tourenplanung oder vernünftige Entscheidungen.

Am Anfang ist das Handling selbst schon spannend genug: Felle aufziehen, Bindung umbauen, Steighilfe bedienen, Split-Ski richtig belasten und anschließend alles wieder in den RIDE Mode verwandeln.

Beim ersten Mal fühlt sich der Umbau vielleicht wie eine halbe Ewigkeit an.

In Wirklichkeit sind es fünf Minuten. 🙂

Später sind es keine zwei mehr.

Mein Fazit: Nicht das perfekte Splitboard suchen – anfangen

Wenn du dein erstes Splitboard kaufen möchtest, brauchst du aus meiner Sicht keinen Materialfetisch und auch keine Doktorarbeit über Carbonlagen.

Du brauchst ein passendes, ausgewogenes Setup.

Ein guter Allround-Shape. Passende Länge und Breite. Eine zuverlässige Bindung. Felle mit ausreichend Grip. Harscheisen im Rucksack. Und einen Boot, in dem du dich wohlfühlst.

Den Rest lernst du draußen.

Du wirst nach zehn Touren Dinge anders beurteilen als nach deiner ersten. Nach zwei Wintern wirst du ziemlich genau wissen, ob du beim nächsten Board mehr Powder, weniger Gewicht, mehr Aufstiegsperformance oder ein surfigeres Fahrgefühl möchtest.

Genau deshalb würde ich beim ersten Splitboard nicht versuchen, schon heute jede spätere Vorliebe vorherzusagen.

Fang mit dem Hobby an. Geh Touren. Sammle Erfahrung.

Wenn du jetzt dein Setup konkret zusammenstellen möchtest, findest du hier meine ausführliche:

→ Splitboard-Kaufberatung für Einsteiger 2026/27 – Board, Bindung, Boots, Felle, Kosten und typische Fehler

Und wenn du danach noch tiefer in Shapes, Technik, Material und die Saison 2026/27 einsteigen willst, geht es hier weiter zum großen Splitboard Guide 2026/27.

Aber irgendwann ist auch genug gelesen.

Dann geh Splitboarden. 🙂

Dein Simon – mr.splitboards
since 1999

Splitboard Guide 2026/27 – Kaufberatung, Technik & Praxiswissen

Der Splitboard Guide 2026/27 verbindet Kaufberatung, Materialwissen und echte Praxiserfahrung aus über 25 Jahren Splitboarding. Wir zeigen, worauf es bei Splitboard, Bindung, Boots, Fellen und Harscheisen wirklich ankommt – inklusive Größenwahl, Shape, Aufstiegstechnik, Material-News und unseren persönlichen Erfahrungen aus Touren, Camps und Langzeittests.

Bevor wir aber in Technik, Setups und Kaufberatung für 2026/27 einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick zurück.

Denn die Saison 2025/26 hat wieder einmal gezeigt, wie unterschiedlich Winter inzwischen verlaufen können.

Splitboard Tour in den Bergen

Rückblick auf die Saison 2025/26

Trockenheit war bereits im vergangenen Winter ein großes Thema. Gerade der Osten Österreichs bekam davon einiges ab.

Wir hatten mit unserer Splitboard Base am Hüttle im Montafon/Vorarlberg mehr Glück. Der Westen bekam immer wieder mehr Niederschlag und so konnten wir trotz schwieriger Phasen eine überraschend gute und lange Saison fahren.

Spannend war die Saison auch beim Thema Snow Safety. Sobald man den gesicherten Pistenbereich verlässt, zeigen unterschiedliche Schneedecken, Wetterwechsel und lokale Bedingungen immer wieder, wie wichtig fundiertes Wissen und gute Entscheidungen am Berg sind.

Dabei geht es nicht darum, Tourengehen gefährlich zu reden – im Gegenteil: Wer Bedingungen richtig einschätzen kann, ist entspannter und sicherer unterwegs. Genau deshalb kann ich unsere DAV Camps nur empfehlen. Dort vermitteln wir dieses Wissen praxisnah direkt im Gelände.

Meine Konsequenz ist einfach: Wer regelmäßig abseits gesicherter Pisten unterwegs ist, sollte sich auch regelmäßig aus- und weiterbilden.

Aber am besten waren die Bedingungen dort, wo wir mit einigen unserer Adventure Camps unterwegs waren:

in den Pyrenäen und in Schweden.

Und genau diese Reisen waren auch zwei meiner persönlichen Highlights der vergangenen Saison.

Splitboard-Testival CTM – seit 2006 das Original in Europa

Eine wichtige News für die Saison 2026/27 betrifft diesmal nicht das Material, sondern unsere Splitboard-Szene selbst.

Aus der früheren Domain climb-the-mountain.com wurde ganz bewusst: www.splitboard-testival.eu

Der Name Climb the Mountain stammt noch aus der Gründungszeit des CTM im Jahr 2006.

Damals gehörte sogar ein Rennen zum Programm. Das Splitboard-Testival CTM war das erste Testival seiner Art in Europa – zu einer Zeit, als sich die Splitboard-Szene hier gerade erst entwickelte.

Vieles entstand damals im klassischen Try-and-Error-Verfahren. Nicht nur beim CTM, sondern auch mit Splitboards Europe. Es gab kaum Vorbilder, keine fertigen Konzepte und wir mussten selbst herausfinden, was Splitboarder wirklich wollen.

Nach einigen Jahren wurde eines ziemlich deutlich:

Die meisten Splitboarder wollen sich am Berg nicht miteinander messen.

Sie wollen Touren gehen, Material ausprobieren, Neues lernen, andere Splitboarder kennenlernen und gemeinsam einen guten Tag am Berg verbringen.

Das Rennen verschwand deshalb aus dem Programm. Geblieben ist das, was das CTM bis heute ausmacht:

Testen. Touren. Lernen. Community.

Was heute allgemein häufig als Splitboard-Festival bezeichnet wird, haben wir bereits 2006 als Splitboard-Testival CTM gestartet.

Und der Begriff Testival beschreibt für uns bis heute viel besser, worum es eigentlich geht:

Splitboards, Bindungen und Boots nicht nur anschauen, sondern direkt am Berg testen. Gemeinsam mit Herstellern, Guides und anderen Splitboardern.

Ab etwa 2015 entstanden auch andere größere Veranstaltungen dieser Art in Europa. Einige davon verschwanden nach wenigen Jahren wieder.

Das CTM ist geblieben.

Und wir haben daraus noch etwas gelernt:

Man muss auch klar sagen, was es ist.

Deshalb heißt unsere Domain heute ganz bewusst:

splitboard-testival.eu

Splitboard-Testival CTM – Climb the Mountain. Seit 2006 Europas erstes Splitboard-Testival und heute das größte auf über 2.000 Metern.

Und diese Höhe ist beim CTM nicht einfach nur eine Zahl fürs Marketing.

Wir treffen uns nicht unten im Tal, sondern gemeinsam oben auf der traumhaften Silvretta-Bielerhöhe im Montafon. Unser Hotel ist komplett nur für das Testival gebucht und wenn am Nachmittag die letzte Bahn ins Tal gefahren ist, bleiben Splitboarder, Guides und Hersteller gemeinsam oben am Berg.

Tagsüber wird getestet und Tour gegangen. Danach sitzt man zusammen, tauscht Erfahrungen aus, spricht über Material und plant vielleicht schon die nächste Tour.

Genau daraus ist über die Jahre etwas entstanden, das für mich mindestens genauso wichtig ist wie der Materialtest: die CTM-Community.

Neue Domain. Gleiche Idee. Seit 2006.

SPLITBOARD-TESTIVAL CTM ENTDECKEN

Der ganze Bericht siehe

https://www.splitboards.eu/splitboard/splitboard-guide-2026/27-kaufberatung-technik-praxiswissen

DAS Splitboard Testival CTM jetzt mit neuen Tickets

Splitboard-Testival CTM – Climb the Mountain. Seit 2006 Europas erstes Splitboard-Testival und heute das größte auf über 2.000 Metern

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Weitere Informationen

Schon jetzt sind die Tickets 2027 verfügbar für das Beginner Camp, das Advanced Camp und NEU sind die Leistungen des DAY Tickets für nur 89 Euro :
+ Tagesticket (Schlepplift und Gondeltransfer) für den Testtag
+ Teilnahme am größten Splitboard Test der Alpen (ca. 100 Splitboards)
+ Splitboard Umbau Workshop
+ Schnupper-Splitboardtour

SPLITBOARD TESTIVAL CTM SEIT 2006

Eine stolze Historie und eine fortwährende Erfolgsgeschichte: Jedes Jahr Ende Januar treffen sich über 80 Spitboarder auf der Bielerhöhe in der Silvretta um sich auszutauschen, die neuesten Produkte zu testen, Traumtouren zu gehen, Powder zu suchen, im Berggasthof Piz Buin zu schlemmen und zu feiern.

CLIMB THE MOUNTAIN – SPLITBOARD TESTIVAL CTM
Checkt die neue Website und die Camp Tickets:

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Weitere Informationen

Splitboard Guide 2025/26 – der komplette Leitfaden von Simon – mr.splitboards

Seit 1999 teste ich Splitboards im echten Tourenbetrieb. Dieser Guide bündelt meine Erfahrungen: Shapes, Größenwahl, Bindungs-Systeme, Boots, Felle, Sicherheit, Setup-Tipps – alles, was du für die Saison 2025/26 wissen musst.

mr-splitboards-1-1-blog

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Was ist ein Splitboard?

Ein Splitboard ist ein Snowboard, das sich für den Aufstieg längs teilen lässt (meist 2-teilig). Mit Fellen gehst du wie mit Tourenski bergauf; am Gipfel steckst du beide Hälften werkzeuglos zu einem Board für die Abfahrt zusammen. Du nutzt dieselbe Aufstiegsspur – und fährst in der Abfahrt wie ein Solid-Board.

Mr. Splitboards Expert Tip: Mit dem passenden System fährt ein Splitboard praktisch wie ein One-Piece-Board. Maßgeblich sind Shape, Flex, Kante und Bindungssteifigkeit – nicht die Teilung.

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Mehr Informationen

→ Zu allen Splitboards

Shapes, Rocker, Camber & Flex

Der Shape bestimmt Auftrieb, Kantengriff und Stabilität. Für Backcountry & Powder sind Directional-Shapes mit längerer Nose und leichtem Setback im Vorteil.

Die wichtigsten Konzepte

  • Directional: Eine Fahrtrichtung bevorzugt; mehr Auftrieb, ruhig bei Speed.
  • Taper: Nose breiter als Tail – surfig, wendig im Tiefschnee.
  • Camber/Rocker: Camber = Grip & Pop; Rocker (v. a. in der Nose) = Frühauftrieb. Hybrid ist oft der beste Touren-Kompromiss.
  • Flex: Weicher = fehlerverzeihend, härter = präzise & schnell. Für Touren: mittel bis mittelhart.

Pro Directional/Taper:

  • Maximaler Auftrieb im Powder
  • Ruhig bei großen Turns

Beachte:

  • Switch weniger neutral
  • Kürzeres Tail verlangt saubere Technik auf harten Querungen

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Größenwahl & Boardbreite

Richtwerte für Touren (inkl. Rucksackgewicht):

Allround: Körpergröße ± 0 bis +5 cm. Powder-Fokus: Körpergröße +5 bis +10 cm (Taper/Directional fahren gefühlt kürzer).

Schuhgröße (EU)FahrergewichtEmpfehlung Boardbreite / WaistHinweis
bis 39< 70 kg< 26 cm„normal“ bis max. ~25,8–25,9 cm
39 – 43> 65 kg≤ 26 cmÜbergangsbereich; 25,6–26,0 cm meist ideal
ab 43> 70 kg≥ 26 cm„mid-wide/wide“: 26,0–26,8 cm+

Praxis-Hinweise: Breite Bindungsbasen, geringer Stance-Winkel (z. B. < +12°) oder flacher Setback können mehr Breite benötigen (+0,2–0,4 cm). Bei stark positivem Winkel vorne und schmalen Basen sind schlankere Waists oft ausreichend.

Boot-Überstand: mid-wide/wide verhindert Boot-Drag auf harten Querungen.

→ Splitboards ansehen | → Größenberatung mit Simon

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Bindungs-Systeme: Puck vs. mechanisch

Puck-System (z. B. Spark/Voilé/Burton Hitchhiker)

  • Einfach, bewährt, hohe Kompatibilität
  • Wenig Teile, leicht zu warten
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mechanische Systeme (z. B. Karakoram/Plum)

  • Maximale Kopplungssteifigkeit Board↔Bindung
  • Direktes Ansprechverhalten, je nach Serie mehr Dämpfung

Faustregel: Puck für Einstieg bis Allround-Touren; Mechanik für maximale Präzision, steile Lines, höhere Fahrergewichte.

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Mehr Informationen

→ Zu den Bindungen | → Interface-Teile & Ersatz

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Splitboard-Bindungen (Überblick)

  • Puck-Bindungen: Spark R&D, Burton Hitchhiker, Voilé – leicht, unkompliziert, tourentauglich.
  • Mechanik-Bindungen: Karakoram (u. a. Connect-Serie), Plum – sehr steif & präzise.
  • Union: Komfortable Kunststoff-Base; im Aufstieg etwas verwindungsfreudiger als Alu-Basen.

Expert Tip: Achte auf Steighilfe-Stufen, Handschuhtauglichkeit der Ratschen, Ersatzteil-Verfügbarkeit.

→ Alle Bindungen ansehen

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Softboot vs. Hardboot

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Softboot – Pro:

  • Surfiges Fahrgefühl, dämpfend & komfortabel
  • Vertrautes Snowboard-Handling

Softboot – Beachte:

  • Im Aufstieg weniger effizient
  • Präzision abhängig von Boot/Bindung

Hardboot – Pro:

  • Sehr effizient im Aufstieg
  • Präzise Kantenarbeit auf harter Traverse

Hardboot – Beachte:

  • Abfahrtsgefühl weniger „surfig“
  • Feintuning (Cuffs, Spoiler, Plates) nötig

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Mehr Informationen

Meine Praxis: Für die meisten Tourenfahrer liefert ein guter Softboot den besten Mix aus Komfort & Spaß.

→ Zu den Boots

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Felle, Harscheisen & Stöcke

Felle

  • Mohair: Leicht & gleitfreudig, temperaturempfindlicher
  • Nylon: Robust & griffig, etwas schwerer
  • Mischfelle: Allround-Kompromiss

Wo kommt der Grip her ?
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Frage, wo der Grip wirklich benötigt wird.
Der meiste Halt kommt direkt unter der Bindung, da dieser Bereich der entscheidende Punkt für die Traktion ist.
Das Material an der Spitze und am Ende der Felle erzeugt jedoch unnötigen Widerstand, den man vermeiden kann.
Durch den Verzicht auf überflüssige Materialen und durch den Einsatz alternativer Materialien wird das Gleiten und die Effizienz deutlich verbessert, ohne den Grip zu beeinträchtigen.

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Harscheisen

Auf hartem, steilem Untergrund unverzichtbar – besser früh als zu spät anlegen. Jede Bindung hat ihre eigenen Harscheisen. Die Harscheisen sind nicht kompatibel. Da könnt ihr also nichts falsch machen. Unser SET Konfigurator bietet euch nur die passenden an.

Stöcke

Teleskopstöcke, große Teller, solide Verschlüsse, handschuhtauglich. Das wichtigste ist das Packmaß. Es sollte max 40cm betragen.
Nur wenn die Stöcke in den Rucksack passen, kann man sie am Gipfel bei allen Bedingungen schnell und safe verstauen.

→ Felle & Zubehör | → Harscheisen | → Tourenstöcke

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Lawinen-Sicherheit & Pflichtausrüstung

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  • LVS-Gerät, Sonde, Schaufel (immer!)
  • Airbag-Rucksack optional, Erste-Hilfe, Biwaksack
  • Planung: Lawinenlagebericht, Exposition, Höhenstufen, Timing/Strahlung
  • Gruppe: Kommunikation, Abstände, Spitzkehrentechnik üben

Praxis: Defensive Entscheidungen schlagen jedes Material-Upgrade. Regelmäßiges Training ist Pflicht.

→ LVS-Geräte | → Sonden | → Schaufeln

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Setup: Stance, Winkel, Highbacks & Kantentricks

  • Stance: Schulterbreit bis leicht breiter; steil = eher kompakter
  • Winkel: Allround +15°/−9° bis +18°/−12°; Freeride vorn oft etwas mehr + . Mein Stands: Vorn +25 / Hinten +10 – das schont die Gelenke.
  • Setback: 1–3 cm (Allround), mehr für Tiefschnee
  • Highbacks: Leichter Forward-Lean für Kantenkontrolle für Tour etwas neutraler. Immer im RIDE Modus aufsteigen. Der Boot braucht unbedingt den Kraftschluss zum Highback um den Ski zu kontrollieren. 
  • Traverse-Trick: Gerade Kante tal-/hangseitig außen (Hälften tauschen) für mehr Halt beim Queren
  • Spitzkehre: Üben, üben und nochmal üben und zwar in einfachem Gelände. Wenn da der „Kick“ etc sitz, dann geht es auf Tour.

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Pflege, Wartung & Ersatzteile

  • Felle trocknen, Kleber sauber halten, Lagerfolie nutzen am Besten mit Skinny!
  • Schrauben/Clips regelmäßig prüfen (nicht überziehen)
  • Kanten entgraten, Belag wachsen; Ersatz-Pins/Ratschen im Pack

→ Ersatzteile & Service | → Wachs & Pflege

​Schnelle Empfehlungen nach Fahrstil

Einsteiger / Allround

  • Board: Directional All-Mountain, Hybrid Camber/Rocker
  • System: Puck (Spark/Voilé/Burton Hitchhiker)
  • Boots: Mittlerer Flex, solider Fersenhalt
  • Felle: Mischfelle

Powder-Fokus / Freeride

  • Board: Directional mit Taper, längere Nose
  • System: Mechanik (Karakoram/Plum) oder steife Puck-Kombi
  • Boots: etwas straffer
  • Harscheisen: Pflicht auf eisigen Passagen

Steile Lines / Schwerere Fahrer

  • Board: Länger & torsionssteif
  • System: Mechanik für maximale Kopplung wenn nötig.
  • Boots: fester Flex

→ Komplette Sets (-20 % bis -40 %) | → Individuelle Beratung mit Simon

​FAQ

Fährt ein Splitboard wie ein Solid-Board?

Ja – mit passendem System & sauberem Setup. Entscheidend sind Flex, Shape, Kante und Bindungssteifigkeit.

Puck oder mechanisch – was passt zu mir?

Puck ist simpel & vielseitig (Einstieg bis Allround). Mechanik liefert das Maximum an Steifigkeit & Direktheit.

Softboot oder Hardboot?

Softboot = surfig & komfortabel; Hardboot = maximal effizient im Aufstieg. Für die meisten Tourenfahrer ist ein guter Softboot die beste Wahl.

Welche Länge soll ich nehmen?

Allround etwa Körpergröße bis +5 cm; Powder +5 bis +10 cm. Gewicht, Rucksack & Boot-Breite berücksichtigen.​

Glossar

Camber: Vorspannung für Kantengriff & Pop.
Rocker: Aufbiegung für Auftrieb.
Taper: Breitere Nose als Tail.
Setback: Bindung nach hinten versetzt.
System/Interface: Verbindung Bindung↔Board (Puck/Mechanik).

Die leichtesten Splitboards im Test

Splitboards in Leichtbauweise sind natürlich sehr attraktiv für den Aufstieg. Die Konstruktion ist aufgrund der vielen Bohrungen und dem Anspruch an Flex und Stabilität eine besondere. Und auch die Highend-Materialien wie Carbon oder Koroyd tragen zu den etwas höheren Preisen bei. Grundsätzlich sind es Unisex Modelle für Rider bis maximal 95 kg, von der Breite her eher an größeren Füßen orientiert. Diese drei Leichtgewichte hat mr.splitboards Simon Graf jeweils bei minimum 60 Touren auf Herz und Kante geprüft. Die Testberichte findet Ihr beim Klick auf das Modell unter „Expertentipp“.

Amplid Metamorph 155
> Brand Deutschland
> Produktion Taiwan
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: 2,8 kg
> Konstruktion: Full Carbon, BBP Core
Preis: 1.380 € in 2026

Jones Ultra Butterfly 158
> Brand USA
> Produktion Dubai
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape 
> Gewichtsverhältniss mit Länge 150 und Karakoram Prime X Bindung: 31g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: Länge 150 – 2,5 kg // 154 – 2,7 // 158 – 2,8 kg
> Konstruktion: Fusion Carbon, Koroyd
Preis: 1.699 € in 2026

mr.splitboards High Mountain 165 (Eigenmarke)
> Brand Deutschland
> Produktion Erzgebirge/Deutschland
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 28g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: 2,9 kg
> Konstruktion: Glas-Carbon-Verbund
Preis 1.199 € in 2026

CAPiTA Mega Split
> Brand USA
> Produktion Österreich
> Gewicht ohne Bindung: 2,5 kg in 157 / 2,6 kg in 159 / 2,7 kg in 161 cm
> Konstruktion: Megacarbon, Pappel und Paulownia
Preis: 1.499 € in 2026

Langezeit TEST Amplid Metamorph mit mr.splitboards

Peter Bauer hat ein komplett neuen Shape am Markt. Mit dem Metamorph will Amplid einen neuen Standard setzten für ultraleichte Splitboards. Ob der deutschen Brand das gelingt, hat mr.splitboards Simon Graf im Langzeittest herausgefunden.


Die Länge mit 155 soll sich verhalten wir 166 – aber die gute Wendigkeit haben, die man sich an schwierigen Tagen wünscht.

Langzeittest: Amplid Metamorph (Splitboard)

Setup: Amplid Metamorph (155), G3 Felle, Spark Arc Pro
Zeitraum: Dezember–April 2024/25 · Umfang: ca. 60 Touren
Gebiete & Bedingungen: Schweden, Österreich, Schweiz – von hart bis Softboot-tief, Powder bis maximal kniehoch

Konzept & erster Eindruck

„Kurz, aber effektiv“: In 155 fährt sich das Metamorph spürbar wie ein längeres Board (≈166). Kompakte Länge trifft viel effektive Kante – am Berg klar nachvollziehbar.

Aufstieg

  • Gewicht: sehr leicht – angenehm auf langen Zustiegen.
  • Kantenhalt: sicher auf harten Querungen; mit G3-Fellen effizient, kaum Wegrutschen.
  • Wendigkeit: kurze Gesamtlänge erleichtert Spitzkehren ohne Verlust an Spurtreue.

Abfahrt

  • Kantenhalt: sehr gut auf hartem Untergrund, berechenbar, kein plötzliches Wegrutschen.
  • Laufruhe: vermittelt trotz 155 die Stabilität eines längeren Boards.
  • Agilität: schnelle Richtungswechsel, aktiver Fahrstil wird belohnt.

Powder

Für die (relativ kurze) Länge überraschend guter Float und klar über dem, was viele 155er liefern. Ein echtes 165er hat in tiefem Schnee mehr Reserven, doch bis kniehohem Schnee macht das Metamorph ordentlich Spaß.

Harte & gemischte Bedingungen

Von Bruchharsch bis Refreeze: ruhig, spurtreu, kalkulierbar; die Nose bleibt stabil, kein nervöses Flattern. Im Gegenteil, gerade im Skigebiet beim „Ballern“ war es mir fast ein Tick zu aggresiv.

Haltbarkeit

  • Materialermüdung: keine spürbaren Ermüdungen nach ~60 Touren.
  • Verschleiß: Kanten/Belag/TopSheet optisch nahezu tipptopp.
  • Hardware: keine Auffälligkeiten mit der Spark Arc Pro.

Für wen?

Tourenorientierte Rider (unisex), die Leichtigkeit, starken Kantenhalt und Agilität suchen sowie oft Mixed Conditions fahren. Das Short-&-Effective-Konzept geht auf.

Größenwahl & Setup

Wer häufig Powder > kniehoch oder viel Gepäck fährt, kann eine Nummer länger als Splitboard erwägen. Für klassische Tourentage ist 155 eine stimmige Balance. G3 Felle + Spark Arc Pro harmonieren sehr gut.

Fazit

Maximal kurz, dennoch effektiv: fährt sich in 155 wie 166, sehr guter Kantenhalt beim Auf- und Abstieg, solider Float bis kniehohen Powder, dazu hohe Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit.

Pro: sehr leicht, überdurchschnittlicher Kantenhalt, agil, „fährt länger als es ist“ 
Contra: in sehr tiefem Powder hat ein 165er Vorteile

Ich gebe es gerne zu, wenn es nicht ein Shape von Peter Bauer gewesen wäre, dann hätte ich den Langzeittest gar nicht gemacht.
Es hat sich einmal mehr bewahrheitet: Es lohnt sich, Dinge neu zu denken – und sich darauf einzulassen.

Danke Peter – hat ehrlich Spaß gemacht 🙂

https://www.splitboards.eu/splitboards/amplid

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Vorfreude: Über 20 neue Camps und Events auf splitboards.eu

Balkan, Schweden, Pyrenäen sowie Risk & Safety Camp in den Alpen – um nur ein paar Highlights zu nennen, die mit dem Splitboard erlebt werden können. Im November geht’s schon los: Das erste Camp der Saison mit den Profis von Splitboards Europe findet 21.-23.11.25 auf dem Hintertuxer Gletscher statt. Die Gäste können sich auf nagelneues Testmaterial von 20 Brands freuen. Mit dabei auch die von Inhaber Simon Graf selbst entwickelten drei Shapes unter dem Markennamen mr.splitboards, produziert im Erzgebirge. Der Trip nach Schweden ist ein Splitboard-Juwel: Die unglaubliche, tief verschneite Weite, die Kälte und die einzigartige schwedische Gemütlichkeit, genannt „mysig“ ist erlebenswert. Da die Gruppen immer klein gehalten sind, besser bald einen Platz sichern fürs nächste Freeride-Adventure.

21 Jahre Splitboard Testival CTM

Splitboards Europe ist nicht nur der größte Splitboard Shop in Europa und älteste Anbieter von Snowboardtouren-Camps, sondern veranstaltet auch seit 2006 das kultige Test-Event „Climb the Mountain“ im schneesicheren Tourengebiet Bieler Höhe/Silvretta, mit über 100 Test-Splitboards. Das Tagesticket Testival CTM für 31.1.26 kostet nur 59 Euro, das Camp Ticket fürs ganze Wochenende ab 299 Euro.

Langjährige Erfahrung und kompetente Beratung zeichnet das Team von Splitboards Europe rund um Inhaber Simon Graf aus. Die Camps bieten mehrere Vorteile: Das Testmaterial von verschiedenen Marken ist inklusive, ein logistisch einwandfreier Ablauf ist gewährleistet und sicheres Tourengehen mit viel Spaß und wertvollen Tipps sowieso. Neben den Einsteiger und Alpin Camps werden auch hochalpine Mehrtagestouren angeboten. Außerdem führt Simon Graf die Ausbildung der Alpenvereinsmitglieder bei den DAV Reisen selber durch.  Infos und Buchung: www.splitboards.eu

Tipp: Wer schon vorab vom Sofa aus Splitboard Tests und Tech Tutorials verfolgen will, kann das auf www.youtube.com/@mr.splitboards

Split Women Frei Raus

Eliane vom Splitboards Europe Team initiiert ein Treffen für Splitboarderinnen immer an einem Freitag im Monat von Dezember bis März Nähe München. Leichte Splitboardtour oder auch Pistentour mit eigenem Material und auf eigene Verantwortung.

Termine: 26.12.25 / 23.1.26 / 20.2.26 / 20.3.26

Bei Interesse Email an eliane@splitboards.eu

Übrigens: Bei unserem Splitboard Testival CTM haben wir die größte Auswahl an Damen-Splitboards, die es bei einem Event zu testen gibt  – aber es werden natürlich auch Männer da sein.

checkout: https://www.splitboards.eu/test-camps/

Splitboard Pionier Simon Graf

„Mr. Splitboards“ Simon Graf über Durchhaltevermögen, eine ungewöhnliche Sporthistorie und die Liebe zum Splitboarden

Mit Baujahr 1973, geboren am Bodensee, habe ich die klassische Evolution vom Ski-Kind zum Snowboard-Teenie durchlaufen. Die Berge waren schon immer meine große Leidenschaft. In den späten 1980er Jahren habe ich mir oft gewünscht, die Tourenleidenschaft mit dem Snowboard verbinden zu können. Aber bis weit in die 1990er Jahre habe ich Tourenski benutzt.
Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, mein Snowboard auf den Rücken zu schnallen und es mit Schneeschuhen an den Füßen den Berg raufzutragen. Schneeschuhe bringen zu viele Nachteile mit sich. Und die zu jener Zeit angebotenen Splitboards waren viel zu schwer, zudem waren die Bindungssysteme nicht wirklich vertrauenerweckend.

Entscheidendes System: Das zweiteilige Splitboard

Als einer der ersten in Europa konnte ich 1999 mit einem zweiteiligen Splitboard von Voilé auf Tour gehen. Sofort war ich vom Potential dieses Splitboards und seines Systems hundertprozentig überzeugt: einfach in der Handhabung, robust, zuverlässig. Ein Potential, das drei- oder vierteilige Splitboards meiner Meinung nach nie hatten. Beim Zweiteiler bleibt der Rücken im Aufstieg frei von Ausrüstung, die ich nur für die Abfahrt benötigen würde. Und in der Abfahrt habe ich mit dem Zweiteiler die stabilste Variante eines Tourensnowboards, die technisch möglich ist. Wie sich langfristig – bis heute – zeigen sollte, war meine Einschätzung goldrichtig.

Ich wurde Teilhaber bei Voilé Europe, einer kleinen Company, die ab 1999 zweiteilige Splitboards aus den USA importierte. Die ersten Jahre waren harte Überzeugungsarbeit. Snowboarder standen dem Splitboard mit großer Skepsis gegenüber. Wir mussten sie aufs Board bringen – und das ging nur direkt am Berg. Viele Wochenenden verbrachten wir in den Skigebieten und boten Testboards an. Fehlentwicklungen anderer Hersteller machten die Arbeit für uns nicht leichter. Doch die Voilé-Splitboards mit ihrem robusten und überaus zuverlässigen Bindungssystem funktionierten!

Lichtblick dank Lizenzen für Bindungen

Der Durchbruch ließ dennoch auf sich warten. Im Jahr 2005 konnten wir gerade einmal rund 150 Splitboards verkaufen. Wirtschaftlich ein Desaster aber mit dem Herzen nach wie vor überzeugt. Mein Partner bei Voilé Europe stieg aus, doch mein Glauben in den Markterfolg des zweiteiligen Splitboards blieb unerschüttert. Voilé begann, Lizenzen für ihr Bindungssystem günstig anzubieten. Ein Lichtblick! Als Burton Snowboards seine marode Splitboard-Sparte endlich auf das Voilé System umstellte, ging es langsam bergauf. Nun begannen immer mehr Hersteller, Splitboards zu bauen. Nebenbei promotete ich das Splitboard auf anspruchsvollen Touren, wie etwa auf den Piz Buin. Und es tat sich noch mehr: Spark war die erste Company, die ausschließlich Splitboard-Bindungen baute. Ab etwa 2010 trug sich dann meine Firma, war wirtschaftlich erfolgreich.

Splitboarden wird ein Markt

Jetzt kam der „Schneeball“ immer mehr ins Rollen. Die Auswahl an Marken, Shapes, an Bindungen und Zubehör wuchs von Saison zu Saison. Und stets wurden die besten Produkte in meinem Online-Shop von www.splitboards.eu vertrieben. Immer nur das Material, das mein Team und ich selbst intensiv getestet haben. Aus den Test-Wochenenden in Skigebieten wurden Camps mit Gästen. Dafür baute ich eine Hütte im schneereichen Montafon. Unter www.huettle.at ist seit 2004 die Splitboard-Base der Alpen zu finden. Tausende Snowboarder sind hier schon zu Splitboardern geworden.

Und wir taten noch mehr, um die Splitboard Community zu vergrößern: seit 2006 ist das „Climb-the-Mountain“ der jährliche Szenetreff in Europa. War es anfangs nur eine handvoll Eingefleischter, treffen sich heute rund 100 Splitboarder jedes Jahr auf der Bielerhöhe in der Silvretta zum größten Splitboard Testival der Alpen. Unterstützt von führenden Herstellern kann hier brandneues Material getestet werden.

Vom Pionier zur Marke: Mr. Splitboards

Irgendwann hat mal jemand „Mr. Splitboards“ aus Spaß zu mir gesagt und es setzte sich fest. Meine Erfahrung hat mich zu Mr. splitboards gemacht. Es gibt niemanden sonst in Europa, der so lange und so erfolgreich den Europäischen Splitboard Markt aufgebaut hat und die Splitboards technisch zu dem gemacht hat, was sie heute sind: 1:1 auf Augenhöhe mit einem Tourenski.

Wenn man über 20 Jahre jeden Winter mit Snowboardern aller Könnens-Stufen Splitboards testet und weltweit in Camps von Kanada über Schweden bis Kirgistan auf Tour ist, als Skitourenführer Ausbildungskurse für den Deutschen Alpen Vereins (DAV) leitet, muss man einfach nur zuhören und erhält dadurch einen unbezahlbaren Erfahrungsschatz. Ein Wissen, das nun in meiner eigenen Splitboard-Linie mr.splitboards Früchte trägt, drei verschiedene Modelle, die in Deutschland produziert werden und die Essenz des Splitboardens ermöglichen.

Heute ist Splitboards Europe der europaweit führende und größte Onlineshop mit den Top-Marken und allem Zubehör und Ersatzteilen, was zum Splitboarden gebraucht wird. Und mit rund 20 Camps pro Jahr, bei denen Interessierten der Sport nahegebracht wird, wo aber auch anspruchsvolle Touren geplant und gegangen werden. Die geballte Kompetenz von einem Anbieter.

mr.splitboards – Ein Name, den ich mir über viele Jahre verdient habe. Durch über 20 Jahre Engagement und Leidenschaft für das Splitboarden.

Simon Graf
Mr. Splitboards

Simon Graf (Unternehmer) – Wikipedia

Historie Youtube: https://youtu.be/dbm6WbEiBKY

Climb the mountain Youtube:
https://youtu.be/t3neM42saNk
Splitboards Europe
Shop – Camps – Testevents