Von Montafon bis Kirgistian – Camps und Testevents mit Splitboards Europe

Splitboard-Abenteuer und sportliche Herausforderung nach Belieben – in der großen Vielfalt von 22 Splitboard Camps von Splitboards Europe findet jeder sein nächstes Reiseziel für diesen Winter. Splitboards Europe ist nicht nur der größte Splitboard Shop in Europa und älteste Anbieter von entsprechenden Camps, sondern veranstaltet auch seit 14 Jahren das kultige Test-Event „Climb the Mountain“ im schneesicheren Tourengebiet Bieler Höhe/Silvretta, letztes Jahr mit über 100 Test-Splitboards. Langjährige Erfahrung und kompetente Beratung zeichnet das Team von Splitboards Europe rund um Inhaber Simon Graf aus. Die Camps bieten mehrere Vorteile: Das Testmaterial verschiedener Brands ist inklusive, ein logistisch einwandfreier Ablauf ist gewährleistet und sicheres Tourengehen mit viel Spaß und wertvollen Tipps sowieso. Neben den Einsteiger und Alpin Camps werden auch hochalpine Mehrtagestouren angeboten. Außerdem führt Simon Graf die Ausbildung der Alpenvereinsmitglieder bei den DAV Reisen selber durch. Neu in diesem Winter sind die Runde um den berüchtigten Ortler, das Powder Techniktraining am Arlberg und das Highlight: „mr. splitboards Kirgistan Adventure“. Da die Gruppen immer klein gehalten sind, heißt es bald einen Platz sichern beim nächsten Freeride-Adventure auf splitboards.eu

Alles Camps siehe splitboards.eu
Highlights:

Das erste Camp der Saison
Hintertuxer Splitboard Camp
23.-25.11.18

Größte Testevent mit über 100 Splitboards
Climb the Mountain / Silvretta, Bieler Höhe
25.-27.01.19

Technik Training am Arlberg
13.-16.12.18

mr. splitboards Kirgistan Adventure
09.-17.02.19

Alpin Camp – Ortlerrunde
13.-17.03.19

Alpin Camp – Haute Route
26.04.-02.05.19

DAV Grund- und Aufbaukurse
5 Camps von Mitte Januar bis Ende März

Sowie von Dezember bis März laufend Einsteiger- und Alpin Camps im Montafon.

Winter 2017/2018 – Zusammenfassung Wetterverlauf, Lawinenvorfälle und mehr

Pressemitteilung von DSV aktiv//

Anfang Mai beendeten die letzten Bergbahnen in Deutschland den Winterbetrieb. Mit winterlichen Verhältnissen bis nach Ostern geht damit eine gute Wintersaison 2017/2018 zu Ende. DSV aktiv nutzt den Abschluss der Saison, um ein Resümee des Winters in Bezug auf Wetterverlauf, Schneelage und Lawinengefahr in den Alpenländern zu ziehen.

Nach drei relativ schneearmen Wintern brachte der Winter 2017/2018 den Bergregionen und Skigebieten wieder überdurchschnittlich viel Schnee und sorgte für viele Wintersporttage bei besten Bedingungen.

Schneereich und kalt in den Bergen
Insgesamt war es in den Alpen ein schneereicher, langer Winter, mit einer – für den deutschsprachigen Alpenraum – durchschnittlichen Anzahl von Lawinenopfern.
Nach Auskunft der MeteoSchweiz, des Deutschen Wetterdienstes und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Österreich) zeichnete sich der Winter 2017/2018 vor allem dadurch aus, dass er außergewöhnlich niederschlagsreich und – landesweit betrachtet – etwas zu mild war.

Zur Freude vieler Wintersportler fiel in den Bergen bereits Mitte November viel Schnee. Die niederschlagsreiche Witterung setzte sich im Frühwinter fort. Auch wenn die landesweiten Durchschnittstemperaturen in Deutschland und Österreich leicht über der Norm, in der Schweiz im Bereich der Norm lagen, führten die in höheren Lagen relativ niedrigen Temperaturen dazu, dass die Niederschläge in den Bergen für überdurchschnittlich große Neuschneesummen und viele Schneedeckentage sorgten.

Niederschlag
Der Winter 2017/2018 war im gesamten Alpenraum außergewöhnlich schneereich. Dabei setzte sich die regen- und schneereiche Witterung des Novembers auch im Dezember und Januar fort. In Deutschland überstiegen die Niederschläge des vergangenen Winters bundesweit mit insgesamt rund 195 Litern pro Quadratmeter (l/m²) das Soll von 181 l/m² um neun Prozent. Im Dezember und Februar fielen die Niederschläge teilweise bis ins Flachland als Schnee, der jedoch meist nach kurzer Zeit wieder verschwand.

In Österreich sorgten 25 Prozent mehr Regen und Schnee für einen der vier niederschlagsreichsten Winter der letzten 30 Jahre. Vor allem im Großteil des Berglands hat es sehr viel geregnet und geschneit. In vielen Regionen des österreichischen Berglands lagen auch die Schneedeckentage und die Neuschneesummen deutlich über dem Mittel. So war zum Beispiel die Neuschneesumme im Gebiet vom Arlberg bis zum Hochschwab-Gebiet um rund 50 bis 100 Prozent über den Werten eines durchschnittlichen Winters.

Auch in der Schweiz brachte der Winter reichlich Schnee. Die winterlichen Niederschlagsmengen erreichten verbreitet 130 bis 175 Prozent der Norm (1981-2010). Im Wallis und in vielen Gebieten Graubündens stiegen die Werte regional auf über 200 Prozent. An der Alpensüdseite wurden 100 bis 150 Prozent, lokal auch um 180 Prozent der Norm registriert.

Temperatur
Im Winter 2017/18 lag die Durchschnittstemperatur in Deutschland mit 1,6 Grad Celsius (°C) um 1,4 Grad über dem international gültigen Referenzwert der Periode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,7 Grad. Die häufig starke Bewölkung ließ im Dezember und Januar nur wenig Frost zu. Der Februar brachte dagegen zahlreiche klare Nächte. Am tiefsten sank das Quecksilber mit gemessenen -20,3 °C am 14. Februar in Oberstdorf. Ende Februar folgte in ganz Deutschland nochmals Dauerfrost und verbreitet zweistellige Minusgrade.

In den hochalpinen Lagen Österreichs war der Januar mit einer Abweichung zum klimatologischen Mittel von +2,0 °C deutlich zu warm, im Dezember war es hier jedoch um 1,2 °C kälter als im Mittel. Auf den Bergen gehört der Februar 2018 mit einer Abweichung von -3,9 °C sogar zu einem der kältesten der vergangenen 32 Jahre.

In der Schweiz bewegte sich die Wintertemperatur 2017/18 im landesweiten Mittel im Bereich der Norm (1981-2010). In Berglagen oberhalb von 1000 m blieb sie 0,9 Grad unter der Norm. In den tieferen Lagen der Alpennordseite lag die Wintertemperatur 0,6 Grad über der Norm. Auf der Alpensüdseite bewegte sich die Wintertemperatur in den Tieflagen im Bereich der Norm.

Sonnenschein
Im Winter 2017/2018 wurden im bundesweiten Durchschnitt 170 Sonnenstunden gezählt. Während der Dezember und der Januar insgesamt sehr trüb verlaufen waren, erlebten die Menschen in Deutschland einen ungewöhnlich sonnigen Februar. Dadurch wurde das Soll von 154 Stunden am Ende noch übertroffen.

In Österreich war der Winter 2017/18 insgesamt eher trüb und es gab wenig direkten Sonnenschein. Die Sonnscheindauer lag österreichweit um 15 Prozent unter dem vieljährigen Mittel. Dem klimatologischen Mittel entsprechend lange zeigte sich die Sonne dagegen entlang des Alpenhauptkammes von den Ötztaler Alpen bis zu den Hohen Tauern.

In der Schweiz lag die Sonnenscheindauer in den meisten Gebieten unter dem Durchschnitt. Auf der Alpensüdseite und im Engadin gab es meist Werte zwischen 85 und 95 Prozent der Norm (1981-2010), in den übrigen Gebieten erreichte die winterliche Sonnenscheindauer verbreitet 60 bis 85 Prozent der Norm.

Lawinengefahr 2017/2018
In der Wintersaison 2017/2018 ereigneten sich in den Bergregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz insgesamt 46 tödliche Lawinenunfälle. Während in der Schweiz überdurchschnittlich viele Lawinenopfer verzeichnet werden mussten, lag die Zahl der Lawinentoten in Österreich im vergangenen Winter deutlich unter dem langjährigen Durchnitt. In Deutschland starben drei Personen in Lawinen. Trotz der immer größer werdenden Zahl von Ski- und Schneeschuhtourengehern und Variantenfahrern bleibt die Zahl der bei Lawinenunfällen ums Leben gekommenen Personen damit stabil auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts. Grund dafür könnte der immer besser werdende und leichter abzurufende Wetter- und Lawinenlagebericht sein. Auch die jahrelange Aufklärungs- und Präventionsarbeit sowie vielfältige Ausbildungsangebote zeigen scheinbar Wirkung.

Wie war die Verteilung der Gefahrenstufen?
Als höchste regionale Gefahrenstufe wurde in der Wintersaison 2017/2018 in Deutschland viermal die kritische Gefahrenstufe 4 (groß) ausgerufen. Die Gefahrenstufe 3 (erheblich) wurde 43-mal, die Gefahrenstufe 2 (mäßig) 80-mal und die Gefahrenstufe 1 (gering) 28-mal ausgegeben. Insgesamt wurden in Deutschland an 155 Tagen Lawinenlageberichte erstellt. Dabei wurde die Lawinenwarnstufe 2 im Winter 2017/2018 etwas häufiger als im langjährigen Durchschnitt ausgegeben, etwas weniger häufig die Lawinenwarnstufe 1. Die Häufigkeit der Lawinenwarnstufe 3 unterscheidet sich kaum vom langjährigen Durchschnitt.

In Tirol wurde die Gefahrenstufe 4 (groß) siebenmal, die Gefahrenstufe 3 (erheblich) 58-mal, die Gefahrenstufe 2 (mäßig) 82-mal und die Gefahrenstufe 1 (gering) viermal ausgegeben.

Im Winter 2017/18 wurden in der Schweiz die hohen Gefahrenstufen (4 und 5) häufiger prognostiziert als im langjährigen Mittel. Die Stufe 4 (groß) wurde mit 3,4 % dreimal so oft verwendet wie im Mittel der letzten zehn Jahre (1,1 %). Die Stufe 5 (sehr groß) wurde großflächig an 1,5 Tagen herausgegeben. Sie war seit 2008 nicht mehr verwendet worden, und auch damals nur für ein kleines Gebiet. Zum letzten Mal großflächig prognostiziert wurde die Stufe 5 im Lawinenwinter 1999, damals aber über eine längere Zeitspanne. Günstige Situationen mit Gefahrenstufe 1 (gering) dagegen waren mit 17 % etwas seltener als im langjährigen Mittel (21 %). Mit einer Häufigkeit im Bereich des langjährigen Mittels  wurden die Gefahrenstufen 2 (mäßig) (42 %, langjähriges Mittel 42 %) und 3 (erheblich) (37 %, langjähriges Mittel 36 %) prognostiziert.

Lawinenunfälle in Deutschland

Nach Aussage der Lawinenwarnzentrale Bayern gab es in diesem Winter drei Lawinentote in Bayern (ein Winterwanderer, zwei Skitourengeher). In der Vorsaison hatte es keine Lawinenunfälle mit Todesfolge gegeben.

Lawinenunfälle in Österreich
In den österreichischen Alpen sind im Winter 2017/2018 insgesamt 17 Personen durch Lawinen ums Leben gekommen. Damit liegt die Zahl der Lawinenopfer des vergangenen Winters sowohl unter dem langjährigen Schnitt von 25, als auch unter der Zahl der letztjährigen Saison (22 Opfer). Von den 17 Lawinenopfern der zurückliegenden Saison gerieten acht bei Skitouren und sieben beim Variantenfahren in Lawinen. Je ein Opfer gab es beim Eisklettern und im Straßenverkehr (Güterweg).

Lawinenunfälle in der Schweiz
In den Schweizer Alpen liegt die Gesamtopferzahl im Winter 2017/2018 über dem langjährigen Mittelwert von 21 Personen. Im vergangenen Winter starben in der Schweiz bis Ende April 26 Personen bei Lawinenunfällen. Bei den Lawinenopfern handelte es sich ausschließlich um Wintersportler, davon 18 Tourengeher, sieben Variantenfahrer, eine Person wurde auf einem geöffneten Winterwanderweg von einer Lawine erfasst.

Wie hoch war das Interesse am Lawinenlagebericht?
Der Lagebericht wurde im Internet (www.lawinenwarndienst-bayern.de) ebenso häufig wie in den vergangenen Jahre aufgerufen. Die Anzahl der Telefonabrufe nimmt ab, der Zugriff über Apps (Warnwetter, Snowsafe, etc.) nimmt dagegen stark zu.

Adressen zu den Lawinenlageberichten
Deutschland: www.lawinenwarndienst-bayern.de
Österreich: www.lawine.tirol.gv.at
Schweiz: www.slf.ch
Südtirol: www.wetter.provinz.bz.it/lawinen
Italien: www.aineva.it

Know-how und Versicherungsschutz
DSV aktiv unterstützt die Lawinenkommissionen, die zum Beispiel Gutachten über die Sperrung von Straßen, Pisten und sonstigen Gebieten bei Lawinen- oder Schneebrettgefahr erstellen und das künstliche Auslösen von Lawinen veranlassen, beim Versicherungsschutz. Genau der wird auch Einzelpersonen empfohlen: Bei aller Vorsicht kann ein Unfall passieren, ein Ski im Gelände verloren gehen. Auf der Homepage von DSV aktiv sind Informationen zu Versicherungsangeboten von DSV aktiv zu finden.
Die DSV-Skiwacht ihrerseits dient der Sicherheit im organisierten Skiraum. Die „Roten Engel“ unterstützen die Bergwacht in den Rettungsmaßnahmen und sind bei Unglücken schnellstmöglich vor Ort. Spender leisten einen wertvollen Beitrag für die Arbeit der Roten Engel, als „Unterstützer der DSV-Skiwacht“ (Konto „Stiftung Sicherheit im Skisport“ bei der SEB AG Köln, IBAN: DE 12 5122 0200 0063 5730 05, BIC: ESSEDEFFXXX). Die „Stiftung Sicherheit im Skisport“ ist wegen der Förderung des Umweltschutzes und der Unfallverhütung eine Körperschaft i. S. d. § 5, Abs. 1, Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes. Ihre Zuwendungen sind i. S. d. § 10 b des Einkommenssteuergesetzes in vollem Umfang steuerlich absetzbar. Spender erhalten eine Spendenquittung.

Quellen
www.slf.ch
www.lawine.tirol.gv.at
www.lawinenwarndienst-bayern.de
www.dwd.de
www.meteoschweiz.admin.ch
www.zamg.ac.at

Kunden Feedback: Jones Solution 166 die Bindung Plum Eterlou

Wir danken Pius Caduff für das detaillierte Feedback und teilen hier gern:

Hallo,

im letzen November habe ich bei Euch ein das Jones Solution 166 die Bindung Plum Eterlou mit Harscheisen und die Jones Pomoca Felle bestellt. Ich sollte ein Feedback geben nachdem ich es ausporbiert habe. In der zwischenzeit war ich auf 7 Touren damit unterwegs. Und das ausschliesslich mit Skifahrer/innen.

Nachdem ich telefonisch gute Beraten wurde bestellte ich das Set. Es kam bald an und die Montage war auch nicht all zu schwierig. Am Board gibt es nichts zu Mekern, das geht ab wie Pressluft. Es ist lang und somit manchmal etwas träger als das Hovercraft 156 welches ich normalerweise fahre. Aber in der zwischenzeit fahre ich es manchmal auch auf der Piste wenn ich lust auf speed habe.
Bei der Bindung rutschten mir oft die Toestraps über den Boot. und die Straps die zu lange waren blieben oft im Schnee hangen. Ich habe sie durch capstraps von Burton ersetzt und die zu langen Plastikdinger abgescnitten. Seither bleibt alles wo es sollte. Das Splitten des Boards und Felle aufziehen klappt sehr gut und meistens bin ich nicht der letzte.  Das laufen klappt auch sehr gut. Einige Skier sind ja breiter als die hälfte des Boards. Der zusammenbau erfordert etwas mehr Geduld. Am meisten schwierigkeiten bereitet mir das zusammensetzen des Boards. Oft bleibt Schnee zwischen den Hälften hängen. Irgendwie muss ich da noch etwas optimieren. Die Bindung montieren ist einfach wenn man die wichtigen stellen vorher von Schnee und Eis befreit. Und dann kanns schon wieder losgehen.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Auch wenn ich beim traversieren den Skifahren manchmal hinterherhinke, ich bleib beim Snowboard. Es macht einfach unheimlich viel Spass. Und wenn man an den heiklen Stellen die Stöcke zur Hand hat, kommt man oft sehr weit.

Eventuell besuche ich nächsten Winter einen Kurs bei Euch um weitere Finessen über Splittboarden zu erfahren.

Aber jetzt geniessen wir mal den Sommer. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Freundliche Grüsse

Pius Caduff

Grenzüberschreitender Lawinenwarndienst ab Winter 2018/19: avalanche.report

Der Euregio-Lawinenprognosebericht: Das wegweisende Projekt der Europaregion kommt in die finale Phase

Die Euregio-Länder Tirol, Südtirol und Trentino haben sich zusammengeschlossen, um weltweit ein einzigartiges, innovatives und grenzüberschreitendes Projekt ins Leben zu rufen. Ab Winterbeginn 2018/19 können WintersportlerInnen innerhalb der Europaregion die Lawinenvorhersage über einen gemeinsamen Webauftritt, avalanche.report, beziehen. Es entsteht ein gemeinsames und in seiner Art einzigartiges Informations- und Kompetenzzentrum im Bereich Schnee, Lawinen und Warnung.

Modernste Lawinenwarnung der Euregio

Seit den späten 1960er Jahren informieren die drei Lawinenwarndienste innerhalb der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino die Öffentlichkeit über die aktuelle bzw. zukünftige Lawinensituation. Anfang 2017 hab die Lawinenwarndienste der drei Länder, der EVTZ und die Universtiät Wien das INTERREG-Projekt ALBINA (Die weiße Göttin) ins Leben gerufen, um eine neue, innovative, grenzüberschreitende Plattform für Schnee, Lawinen und Warnung der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Menschen innerhalb der Europaregion erhalten dadurch Zugang zu einem Bürger-Service der nächsten Generation.

Perfekter Austausch auf Euregioebene

„Das Ziel ist es, weltweit die modernste Lawinenwarnung den Bürgern zur Verfügung zu stellen und dieses geballte Know-How auch grenzüberschreitend zu teilen“, erzählt Projektleiter Dr. Christoph Mitterer.

Die Koordination der drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino funktioniert multilingual und multikulturell. Der Projektpartner aus der Arbeitsgruppe Kartographie und Geoinformtion des Instituts für Geographie und Raumforschung der Universität Wien, zahlreiche externe Partner, allen voran die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Agentur Transporter, spielen dabei eine wichtige Rolle und ermöglichen es, neue Technologien zu testen und zum Einsatz zu bringen.

Schon in diesem Winter wurde die erste operative Phase im Trentino umgesetzt und fehlerfrei durchgeführt. Die Prognoseberichte funktionieren dort bereits mit der neuen Software und die Nutzer scheinen die Umstellung gut anzunehmen: Die Zugriffszahlen konnten verdoppelt werden.

Kick-Off beim Internationalen Snow Science Workshop (ISSW) in Innsbruck

Der Zeitpunkt des Starts des gemeinsamen Euregio-Lawinenprognoseberichts „avalanche.report“ ist kein Zufall. Im Oktober 2018 wird der weltweit größte Congress im Bereich Schnee und Lawinen (ISSW: issw2018.com) im Herzen der Alpen tagen. Knapp 1000 Lawinenwarner, Wissenschaftler und Praktiker in diesem Bereich werden sich in Innsbruck treffen, um ihre Erfahrungen und Wissen auszutauschen. An diesen Tagen wird auch das Euregio-Projekt „avalanche.report“ in aller Munde sein und dort den Experten präsentiert. Der operative Betrieb der drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino wird dann aufgenommen und bildet in Zukunft das Innovationszentrum für Schnee, Lawinen und Warnung im Herzen der Alpen.

Hinweis:

Die jeweiligen Länder haben die Möglichkeit das Projekt mit der länderspezifischen URL zu versenden. So stehen folgende Varianten zur Verfügung:- avalanche.report
lawinen.report
valanghe.report

Alle URL´s finden auf avalanche.report zusammen. Die Inhalte werden in der jeweils ausgewählten Sprache angezeigt.
Derzeit noch Infos unter  www.europaregion.info/de/Euregio-Lawinenlagebericht.asp

avalanche.report - Startseite Kopie

Mr. Splitboard – 20 Jahre Erfahrung mit Tourenboards

Im Winter 2017/18 war er ein gefragter Interviewpartner seit auch die dpa auf den Trend „Splitboarden“ aufmerksam wurde und Simon Graf im dpa_Interview2018  als Splitboard Experte und Pionier vorgestellt wurde, der die europäischen Splitboard Szene und den Markt seit 1999 prägt. Es fasziniert immer noch wie gut das inzwischen ausgereifte System von Aufstiegs-Split und Abfahrts-Board funktioniert – und wieviele diesen Sport ausüben wollen. Und so durfte Simon etliche Male Details erklären wie auf:

n-tv.de/reise/Mit-Splitboards-gehen-Snowboarder-auf-Tour-article20258731.html

fnp.de/ratgeber/reise/Splitboards-So-koennen-Snowboarder-Touren-gehen;art329,2895600

derwesten.de/reise/splitboards-so-koennen-snowboarder-touren-gehen-id213300957.html

Als Inhaber von Splitboards Europe führt er jedes Jahr bei Camps über 200 Snowboarder ans Splitboarden heran – u.a. auch für den Deutschen Alpenverein, leitet seit 2007 den größten Shop in Europa für das Material und veranstaltet eines der größten Testevents mit über 100 Splitboard-Modellen, das Climb the Mountain.

Bereits seit 1999 geht Simon Graf mit dem Splitboard auf Tour. Zunächst als Pro-Rider und 2003 schließlich als Teilhaber von Voilé Europe. Im Jahr 2004 legte er mit dem Bau vom Hüttle im österreichischen Montafon den Grundstein für die Splitboard Base. Und er gründete 2007 Splitboards Europe, den Onlineshop, der ganz Europa mit der größten Auswahl an Splitboard Sets und Zubehör beliefert.

Simon ist offizieller Ausbilder der DAV-Splitboard-Kurse. Gemeinsam mit dem DAV hat er die Ausbildungs-Module Skibergsteigen mit dem Splitboard entwickelt. Er selbst ist ausgebildet als „Tourenführer Skibergsteigen“.

Buchbar: Ein Splitboard Camp, exklusiv geleitet von Mr. Splitboard

Wer für eine extra Gruppe oder in einem speziellen Gebiet ein Splitboard Camp buchen möchte, wende sich direkt an Simon Graf unter info@splitboards.eu

Die Vorteile:

Maximales Know-how: Mr. Splitboard klärt alle Fragen
Qualitatives neuestes Material verschiedener Splitboard Systeme
Erfahrung mit Logistik und Organisation für einen reibungslosen Ablauf
Marketingpaket inklusive: PR & Social Media
auf Wunsch auch Buchungsabwicklung

Wie kann ein Ablauf aussehen?

Freitag Nachmittag Materialkunde Splitboard
Freitag Abend Lawinenkunde Theorie
Samstag Freeriden und Splitboard testen im Skigebiet
Samstag Nachmittag LVS Praxis
Sonntag Skitour unter der Leitung eines Bergführers

splitBanner1

 

 

 

 

Referenzen:

Silvretta Montafon
Silvretta Bieler Höhe
Axamer Lizum
Hintertuxer Gletscher
Stubaier Gletscher

www.splitboards.eu/test-camps/

Mr. Splitboard Historie in Bildern:

Stubaier Splitboard Camp 09.03-11.03.18

Das Marketing Team vom Stubaier Gletscher, in Person der Markus, haben dieses super Camp ermöglicht. Es war in Punkto Schneehöhe das mächtigste der ganzen Saison. VIER METER Schnee, das hatten wir schon lange nicht mehr.

Am Freitag Abend trafen alle Teilnehmer pünktlich gegen 17h in unserer Base, dem Hotel Happy Stubai ein. Es war eine super Gruppe von Hannover bis Buchs (CH), die sich zu diesem besonderen Erlebnis einfand. Am nächsten Morgen ging es dann direkt auf den Gletscher.

Da aber manche (wir nennen keine Namen) bis spät in die Nacht feierten, verzögerte sich der Start um 30 Minuten. Daher war genug Zeit für eine Bild mit dem Splitboards Europe Pickup vor der Talstation der Eisgratbahn. Im übrigen ein Hammerteil!

Oben am Berg zog es leider immer weiter zu, so dass die Sicht sehr eingeschränkt war. Daher wurde am Vormittag getestet was das Zeug hält, solange man noch was sah! 2 Stunden rockten alle Teilnehmer (ausser Andi :-D!) die Splitboards am Gletscher – bis es zum Mittagessen ging. Stilvoll – so mussten die Splits nicht draussen bleiben, da wir ja immer auf unseren Stuff besonder aufpassen! Ganzen nebenbei, wurde noch gut Werbung gemacht.

Im Restaurant mit einer super Kulisse, konnte man köstlich speisen und zusehen, wie draussen Sturm und Schneeschauer tobten. Daher wurde die wichtigste Übung: „Umbau der Splitboards„, bei realen Schlechtwetter, also Gipfelbedingungen, direkt vor dem Restaurant gemacht.

Die letzte Stunde, nach der LVS Praxis, konnte jeder noch frei fahren – bis wir dann aus der Höhe wieder in Tal kamen zum gemütlichen Ausklang eines tollen Tages, mit viel Wissen, jede Menge Diskusionen über Shapes, Bindungen, LVS Praxis, das Heiko  Hochtal sowie Theorie der Lawinenkunde.

Für den Sonntag war Föhnsturm mit Orkanböen angesagt, unklar ob das Gletscher Gebiet überhaupt den Liftbetrieb aufnehmen konnte. Aber auch wenn die Lifte laufen würden, wäre es keine gemütliche erste Splitboard Tour geworden. Da man zwischen 2.500m – 3.000m mit voller Wucht dem Föhnsturm ausgeliefert wäre. Daher schlug unser Local Guide, der Betzi, eine Almtour im Stubaital vor. Man muss die Berge und das Wetter respektieren, daher verzichteten wir schweren Herzens auf eine Stubaier Gletscher Tour und machten eine gemütliche Almtour, auch mit 700hm aber fast ohne Sturm, der oben heftig ausgefallen ist, wie das Bild der Föhnwalze Richtung Gletscher eindrucksvoll zeigt:

Da es die ersten 700hm für die Teilnehmer in ihrer Splitboard Tourenkariere waren, hat eine Almtour allemal gereicht.

Zumal unser Local Guide Betzi sehr viel Infos zu Tourenplanung, LLB und Gehtechnik vermittelte. Aber auch für ihn war es lehrreich, mit Mr. Splitboards auf Tour zu sein. Da er mit dem Ski unterwegs ist, obwohl Snowboarder der ersten Stunde, dachte er noch, ein Splitboard Umbau dauere 10 Minuten 🙂 Eine kleine Demo am Gipfel mit Umbau in beide Richtungen (Walk -> Ride und Ride -> Walk) innerhalb von 30 Sekunden hat ihn eines besseren belehrt.
Also der Umbau ist kein Grund, nicht doch mit dem Splitboard zu führen.

Leider war der Schnee recht weich und durchfeuchtet, vom Föhn und der Sonne, die nämlich uns, exakt hinter der Föhnwlaze verwöhnte. Da waren dann doch alle glücklich und froh, das wir die 700hm hatten!

Die etwas mauen Schneeverhältnisse, wurden duch das kulinarsiche Angebot der ALM wet gemacht. Eines meiner Lieblings Bergessen, Kaspressknödel, gab es hier in ausgezeichneter Qualität toller Variante – tipp topp! Dazu erläuterte Bezi den LLB und wechselseitig gaben wir Guides jede Menge Ratschläge und Tipps um die Themen, Splitboards, Touregehen, Tourenwahl sowie Lawinenkunde. Eine tolle Sache, so eine bewirtschaftete Alm. Für diesen speziellen Tag genau richtig, aber ohne die heftigen Naturgewalten, wäre der Gletscher halt doch das größere Abenteuer gewesen.

Das machen wir dann 2019, beim nächsten Stubaier Gletscher Splitboard Camp!

Betzi hat schon zugesagt, dann mit Splitboard den Local Guide zu machen!

Vielen lieben Dank an die tolle Gruppe. Es gilt wieder mal:
Snowboarder, die den Berg hochlaufen wollen, sind nur super nette und interessante Menschen.
Danke an das Marketing vom Stubaier Gletscher, ohne die es dieses besondere Camp nicht geben würde.

Euer Simon

 

 

powder, sun and 80 splitboarder @ CLIMB THE MOUNTAIN 2018

Sometimes everything just fits and the good vibes create a dream weekend in the mountains for everyone involved. This year: Finally more than 2 meters high snow walls when you come out of the tunnel at Silvretta Bielerhöhe! We had already got to know each other in the gondola, somehow it was immediately clear who belonged to the Splitboarders. The gondola is followed by the legendary tunnel taxi and as it climbs up into the sunlight and only snow-capped peaks can be seen, everyone smiles like honeymoon horses and strains the mobile phone cameras until we find out that we are no better than the Asians.

room with a view from Gasthof Piz Buin

room with a view from Gasthof Piz Buin

Splitboarder Welcome

At 5 p. m. we all meet and get to know the whole gang: The more than 60 guests, the team from Splitboards Europe and the representatives of the manufacturers – this time Tobi from Rossignol, Ben from Konvoi, Michael from Never Summer, Victor and Dan from Spark, Willi from Jones and with the longest journey to the valley Tal and Dodo from Plum – with the two Frenchmen having to spend the night involuntarily in the neighbouring valley near Galtür. It is important to pay attention to the dangers of navigation devices that want to send you over the Silvretta Hochalpenstrasse  – this road is closed in winter. So: The valley station Partenen can be reached in winter ONLY via Bludenz.

20180202_CTM18_M08_Preisverleihung_053culinary hightligts

After clarification of the program and all questions we can finally devote ourselves to the evening menu of head chef Manfred in the mountain inn Piz Buin, and that is always sensational:
Extensive salad buffet
various soups to choose from
also sometimes pasta or potato salad in advance.
Main course from home-style cuisine, always 3 to choose from and delicately prepared
if you are not yet completely happy, you will break at the dessert at the latest, this time we had an evening with Kaiserschmarrn
Since we had booked the inn completely for our event, it is easy to get to know the others from different countries after dinner with a nice beer or wine, as we all have a great passion: snowboarding!

20180202_M06_Testpool_105105 Splitboards and many more equpiment

From 9 a. m. on saturday immediately after the group photo, we start testing splitboards, bindings, sticks and later at the „ascent workshop“ also skins and crampons or at the LVS workshop of safety equipment. Approximately 20 day guests have been added and so it is a lively exchange of material and a coming and going – as the lift is right next door, no board stays on the road for a long time and almost everyone can test everything he/she likes. From 12 o‘ clock on it says: One hour break – for everyone, because the „Liftboy“ is taking a break ; -) But there are worse things than eating a sensational Kaspressknoedel soup and a light wheat beer on the sun terrace at Piz Buin, are there? In the afternoon we return to the products of:

Arbor, Burton, Jones, Konvoi, Never Summer, Plum, Prior, Rossignol, Salomon and Weston Snowboards.
Plum, Rossignol/Plum, Spark and Karakoram Bindings
Tourenequipment von Arva, Countour, G3, Kohla, Ortovox and Pieps

Those who have found their dream split-set should hurry up, because Splitboards Europe’s warehouse is already lightening.

Tension and relaxation
After enjoying herbal and Finnish sauna and the repeated extensive dinner it will be exciting. Incredible prizes will be raffled off among all participants of the CTM at the tombola:

20180202_M08_Preisverleihung_0331 Rossignol Sushi Splitboard

1 Prior Splitboard

1 Spark Binding

1 Boardholder  Konvoi

2 G3 Skins

1 Contour Skins

2 Voilé shovel

and much more finds new owners in the fun lottery.
After so much excitement there is again relaxation at our freeride movie evening with 2 splitboard movies of Rossignol and Spark, which take us to other powder countries.

 

sunday = sun + powder

20180202_CTM18_M08_Preisverleihung_075If you have breakfast in the midst of white mountain peaks and the mountain guides are already waiting, there is no stopping and a hustle and bustle is created. Everyone wants to put their stuff on tour and pack up what they want to transport during the day by Team Splitboards Europe. Then it’s finally time to go out, divided into groups and either with or without a mountain guide on one of the many tours into the Silvretta. We take the bus a bit towards the gondola and ascend through a wonderful valley to the Kromer Scharte. The newcomers have the opportunity to get rid of all questions and get used to ascending with Splitboard. The advanced groups make more difference in altitude – but everyone is expecting an amazing descent through the loose powder snow, which has fallen in the night. The honey pie horses say hello again. In the afternoon they all go back down to Partenen by gondola, where you can already pick up your luggage from the busy team of Splitboards Europe. There’s a big farewell in the parking lot, so many new Shred Buddies have found each other and are already making appointments for the next adventures on board.

We thank all participants, it was a party for us!
Simon, Stefan, Dirk, Ollie und Eliane and Julian Kurtenbach, his photos you find here:

www.facebook.com/CTM4splitboarder/

www.instagram.com/splitboards.eu/ 

Powder, Sonne und 80 Splitboarder on Board @ CLIMB THE MOUTAIN

Manchmal passt einfach alles und die good vibes bereiten allen Beteiligten ein Traum-Wochenende in den Bergen. Dieses Jahr: Endlich wieder über 2 Meter hohe Schneewände wenn man aus dem Tunnel auf der Silvretta Bielerhöhe kommt! Wir hatten uns schon in der Gondel bekannt gemacht, irgendwie war gleich klar, wer zu den Splitboardern gehörte. Auf die Gondel folgt das berühmt-berüchtigte Tunneltaxi und als dieses auf der Höhe ins strahlende Sonnenlicht fährt und nur noch schneebedeckte Gipfel zu sehen sind, grinsen alle wie die Honigkuchenpferde und strapazieren die Handykameras bis wir feststellen, dass wir auch nicht besser als die Asiaten sind.

IMG-20180215-WA0005

room with a view – so einen Blick habt Ihr vom Berggasthof Piz Buin. Foto: Rossi Tobi Bär

Der Gasthof Piz Buin von Familie Oberschmid ist nicht schwer zu finden – schließlich gibt es hier auf 2040 Metern Höhe nur 2 Hotels und kaum mehr Gebäude. Erhaben thront der Berggasthof am zugefrorenen Stausee und wird gleich voller Begeisterung in Beschlag genommen. Wer vorausschauend sein Snowboard mitgenommen hatte, konnte gleich Freitag nachmittags noch seine Lines in „unseren“ Testhang ziehen, der gleich beim Haus mit einem Schlepplift erreichbar ist. Hier kann natürlich nicht von einem Skigebiet die Rede sein. Der Hang ist einfach lang und steil genug, dass man sehr gut verschiedene Boards hier testen UND vergleichen kann. Das ganze passiert immer am Testtag Samstag beim CLIMB THE MOUNTAIN, wenn die ganze Mountain Expo aufgebaut ist. Am Freitag kann sich eben wer will gemütlich eincruisen und aus dem frischen Powder rausholen was geht.

 

20180202_CTM18_M08_Preisverleihung_053

Splitboarder Welcome

Um 17 Uhr treffen wir uns alle und lernen die ganze Gang kennen: Die über 60 Gäste, das Team von Splitboards Europe und die Vertreter der Hersteller – diesmal mit Tobi von Rossignol, Ben von Konvoi, Michael von Never Summer, Victor und Dan von Spark, Willi von Jones und mit der weitesten Anreise Tal und Dodo von Plum – wobei die beiden Franzosen an diesem Abend erst mal im Nachbartal bei Galtür unfreiwillig nächtigen mussten. Es gilt nämlich die Tücke von Navigationsgeräten zu beachten, die einem im Winter über die Silvretta Hochalpenstraße schicken wollen – die ist im Winter gesperrt. Also: Die Talstation Partenen ist im Winter NUR über Bludenz erreichbar.

Kulinarische Highlights

Nach Klärung des Programms und aller Fragen dürfen wir endlich uns endlich dem abendlichen Menü von Küchenchef Manfred im Berggasthof Piz Buin widmen, und das ist immer sensationell:
Umfangreiches Salatbuffet
verschiedenen Suppen zur freien Auswahl
ebenso manchmal noch Nudeln oder auch auch Kartoffelsalat vorab
Hauptgericht aus gutbürgerlicher Küche, immer 3 zur Auswahl und delikat zubereitet
wer dann noch nicht vollkommen glücklich sein sollte, knickt spätestens beim Nachtisch ein, diesmal hatten wir einen Abend Kaiserschmarrn

Da wir den Gasthof komplett für unser Event gebucht hatten, ist es einfach, nach dem Essen beim gemütlichen Bier oder Wein die anderen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen, haben wir doch alle eine große Leidenschaft: Snowboarden!

105 Splitboards und eine Menge Ausrüstung

20180202_M06_Testpool_105Gleich ab 9 Uhr morgens nach dem Gruppenfoto geht es los: Munteres Testen von Splitboards, Bindungen, Stöcken und später beim „Aufstiegs-Workshop“ auch Fellen und Harscheisen bzw. beim LVS-Workshop von Safety Ausrüstung. Rund 20 Tagesgäste sind noch hinzugekommen und so ist es ein lebhafter Austausch von Material und ein Kommen und Gehen – da der Lift ja gleich nebenan ist, bleibt kein Board lang unterwegs und fast jeder kann alles testen, was ihm/ihr beliebt. Von 12 Uhr an heißt es: Eine Stunde Pause – und zwar für alle, denn der „Liftboy“ macht Pause 😉 Aber es gibt Schlimmeres als auf der Sonnenterasse beim Piz Buin eine sensationelle Kaspressködelsuppe samt leichtem Weißbier zu verzehren oder? Am Nachmittag heißt es wieder ran an die Produkte von:

Arbor, Burton, Jones, Konvoi, Never Summer, Plum, Prior, Rossignol, Salomon und Weston Snowboards.
Plum, Rossignol/Plum, Spark und Karakoram Bindungen
Tourenequipment von Arva, Countour, G3, Kohla, Ortovox und Pieps

Wer sein Traum-Splitset gefunden hat, sollte sich sputen, denn das Lager von Splitboards Europe lichtet sich bereits.

Spannung und Entspannung

Nach Genuss von Kräuter- und finnischer Sauna und dem wiederholten umfangreichen Abendessen wird es spannend. Unter allen Teilnehmern des CTM werden bei der Tombola unglaubliche Preise verlost:20180202_M08_Preisverleihung_033

1 Rossignol Sushi Splitboard

1 Prior Splitboard

1 Spark Bindung

1 Boardständer von Konvoi

2 Felle von G3

1 Fell von Contour

2 Schaufeln von Voilé

und viel mehr findet bei der spaßigen Auslosung neue Besitzer.
Nach so viel Aufregung gibts wieder Entspannung bei unserem Freeride Filmabend mit 2 Splitboard Filmen von Rossignol und Spark, die uns in andere Powderländer entführen.

Sonntag = Sonne + Powder

20180202_CTM18_M08_Preisverleihung_075Wenn man inmitten weißer Berggipfel frühstückt und die Bergführer schon warten, gibt es kein Halten mehr und ein Gewusel sondergleichen entsteht. Jeder will auf Tour und seine Sachen fertig gepackt abstellen, was tagsüber vom Team Splitboards Europe transportiert werden soll. Dann geht’s endlich raus, in Gruppen aufgeteilt und wahlweise mit oder ohne Bergfüher auf eine der vielen Tourmöglichkeiten in die Silvretta. Wir fahren mit dem Bus ein Stück Richtung Gondel und steigen durch ein traumhaftes Tal auf zur Kromer Scharte. Die Neulinge haben Gelegenheit, alle Fragen loszuwerden und sich ans Aufsteigen mit Splitboard zu gewöhnen. Die Fortgeschrittenen Gruppen machen mehr Höhenmeter – aber alle erwartet an diesem Tag eine Wahnsinns-Abfahrt durch den lockeren Pulverschnee, der in der Nacht bei deutlichen Minusgraden gefallen ist. Die Honigkuchenpferde lassen wieder grüßen. Am Nachmittag fahren alle wieder mit der Gondel nach Partenen hinunter, wo man bereits vom fleißigen Team von Splitboards Europe sein Gepäck in Empfang nehmen kann. Es gibt ein großes Verabschieden auf dem Parkplatz so manche neuen Shred Buddies haben sich gefunden und verabreden sich bereits für die nächsten Abenteuer on Board.

Wir danken allen Teilnehmern, es war uns ein Fest!!

Simon, Stefan, Dirk, Ollie und Eliane
sowie Julian Kurtenbach, dessen sensationelle Fotos zu sehen sind auf:

www.facebook.com/CTM4splitboarder/

Spannungsreiche Momente beim Big Mountain Hochfügen 2018

Steile Lines, riesige Backflips, starke Wildcard Rider – und auch Athleten, denen das Wetter den Start verweigerte – der Contesttag 10.2. hatte für alle 70 Beteiligten aus 12 Nationen des Big Mountain Hochfügen aufregende Momente parat. Bei blauem Himmel und laut Skier Michael Strauß „sensationellen Schneeverhältnissen“ konnte wie geplant um 9.30 Uhr Jérôme Caroli aus der Schweiz als erster in die Ostwand droppen. Das Wetter war zunächst besser als erwartet und die Ostwand präsentierte sich von ihrer besten Seite, so dass alle Fahrer darauf brannten, hier den besten Run zu zeigen. Aufsteigender Nebel erzwang ab mittags immer wieder Unterbrechungen. Der Nebel war schließlich im gesamten Gebiet so dicht, dass der Contest mit den verbleibenden 19 Startern nicht mehr zu Ende gebracht werden konnte.

Gemäß den Regelungen der FWQ waren genug Läufer im Ziel um die Kategorien Ski Men, Ski Women und Snowboard Women zu werten. Snowboard Men konnte leider nicht gezählt werden, da wetterbedingt nicht genügend starten konnten. Alle Sieger ihrer Kategorie zeigten außerordentliche Leistung, so die Snowboarderin Maria Kuzma (NZL) mit stylischen Sprüngen, Eva Batolla (SUI) auf Ski stand die höchsten Drops aller Damen und allen voran der Skifahrer Gorak Wadeck (FRA), dessen Lauf mit zwei massiven Backflips in einer sehr schnellen und kontrollierten Fahrweise das Highlight des Big Mountain Hochfügen 2018 war. Der französische Wildcard Skifahrer Dylan Florit errang mit dem mächtigsten Cliffdrop des Tages Platz 3. Insgesamt wurden 10.000 € Preisgelder vergeben, die Zuschauer freuten sich über kostenfreien Ausrüstungsverleih der Sponsoren in der Expo Area.

Podium Ladies Snowboard

Für mehrere Neuseeländer hatte sich die weite Anreise gelohnt, so auch für Maria Kuzma, die mit einem sehr flüssigen und sauberen Lauf die Zuschauer erfreute. Sie nahm das mittlere Couloir und holte sich mit kraftvollen Turns und stylischen Sprüngen den Sieg. Die Zweitplatzierte Tiphanie Perrotin aus Frankreich zeigte ebenfalls einen flüssigen und sauberen Lauf, zudem Sicherheit in der Linienwahl und zwei schöne Cliffdrops. Die Finnin Mikaela Holsten suchte sich ein schwieriges, sehr steiles Terrain aus, in dem sie mit einer flüssigen Linie überzeugte und so auf Platz 3 stand.

  1. Maria Kuzma (NZL)
  2. Tiphanie Perrotin (FRA)
  3. Mikaela Holsten (FIN)

Podium Ladies Ski

Starker Auftritt von der Schweizerin Eva Battolla: Sie wählte eine für Ladies völlig neue Line, landete die höchsten Drops aller Damen und sicherte sich so den Sieg. Anna Smoothy, Schwester von World Tour Rider Sam Smoothy, zeigte zwei Cliffdrops und überzeugte im steilen Gelände durch ihren kontrollierten, sauberen Style, somit Platz 2 für die Neuseeländerin. Die Deutsche Verena Fendl holte Platz 3 mit einem flüssigen Run durch das mittlere Couloir.

  1. Eva Batolla (SUI)
  2. Anna Smoothy (NZL)
  3. Verena Fendl (GER)

Podium Mens Ski:

Gorak Wadeck aus Frankreich war mit zwei massiven Backflips in einer flüssigen Linie nicht zu schlagen. Und auch hier holte sich ein Neuseeländer Platz 2: Hank Bilous fuhr eine kontrollierte Line mit sauberen Drops und Landings, sprang einen schönen 360 über ein mittelgroßes Cliff und einen sehr hohen Drop zum Abschluss. Mit einer Wildcard auf Platz 3 dank superschnellem Lauf und einem riesigen Backflip – Dylan Florit nutzte seine Chance in dem insgesamt starken Starterfeld der Ski Herren.

  1. Gorak Wadeck (FRA)
  2. Hank Bilous (NZL)
  3. Dylan Florit (FRA)

Das Big Mountain Hochfügen findet jährlich im Februar im Zillertal statt, safe the date.

Eventwebsite Big Mountain Hochfügen: www.bigmountain-hochfuegen.com

Big Mountain Hochfügen 2018 – ★★★★ Freeride World Qualifier – Best Of from World of Freesports on Vimeo.

In Obertauern lohnt es sich im Schnee zu graben

Wie wäre es, vom Sowboarden mit einem nagelneuen BMW X3 nach Hause zu fahren – so ganz legal, das alte Auto kann man ja immer noch holen. Kein Scherz, in Obertauern ist das möglich bei der „größten Schatzsuche der Alpen“, dem
Gamsleiten Kriterium am 14. April 2018.

Die Gamsleiten an sich ist schon eine Reise wert: Die steilste Buckelpiste in den Alpen ist eine Herausforderung. Zudem hat Obertauern auch für Tourengeher einige Varianten zu bieten, hier sieben Tipps auf outdooractive.com

Und Freeride Infos findet Ihr im Spotcheck Obertauern der Ausgabe 32 vom powdermgazin.de .

Freeride_obertauern-(2)Selbst wenn in den Tälern schon die Schneeglöckchen und Krokusse blühen, sind in Obertauern als höchstgelegener Wintersportort im Salzburger Land gute Schneebedingungen und Hüttenbetrieb bis 1. Mai 2018. Also auf Mitte April zum Gamsleiten Kriterium, so kommt Ihr an den Hauptgewinn:

Sobald das Startsignal gegeben wird, wedeln mehr als 1.000 glückliche Schatzgräber, die ein Ticket ergattern konnten, die legendäre Piste hinunter und beginnen anschließend fieberhaft das abgesteckte Areal oberhalb der Talstation umzugraben. Rund 30 Schatzkisten sind im Schnee versteckt, jede versehen mit attraktiven Sachpreisen oder hochwertigen Reisegutscheinen.
Aber eigentlich sind alle auf der Jagd nach dem Hauptpreis, dem Schlüssel zu einem nagelneuen BMW X3, der in einer der Schatullen tief im Schnee vergraben ist.
Bereits am Vorabend der Schatzsuche, am 13. April, werden bei der großen Gamsleitenparty
mit Ö3 Disco die Startnummern verlost.

Die limitierten Teilnahmetickets für die große Schatzsuche sind um 50,- Euro im Tourismusverband Obertauern oder auch online unter www.obertauern-tickets.com erhältlich.

Freeride_obertauern(12)