Kids aufs Brett – Snowboardkurse für Kids ab 3 Jahren

Mit einem Nachwuchsprojekt will der Deutsche Skilehrerverband mit Vorurteilen aufräumen. Nun kann man mutmaßen, dass der DSLV – nicht zu verwechseln mit dem DSV – auch seinerzeit zum Mythos beigetragen hat, Snowboarden sei für Kleinkinder ungeeignet. Wie dem auch sei. Freuen wir uns, dass Ausbilder Tia Baier die Initiative ergriffen und eine Kampagne mit dem DSLV gestartet hat. Hier aus der Pressemitteilung:

Kleine Kinder und Snowboarden – das passt zusammen. Sehr gut sogar. Der  Deutsche Skilehrerverband beweist das mit seinem Projekt „Kids aufs Brett“. Das Team um Ausbilder Tia Baier tritt damit Vorurteilen entgegen und weckt schon früh die Leidenschaft für die Sportart. Sein Credo: Kids können das tun, was ihnen am meisten Spaß macht. Skifahren ab drei Jahren ist kein Muss.

Erst Skifahren, dann Snowboarden, und das erst ab einem Alter von acht Jahren: Dieser Mythos hält sich seit Langem. Aber er ist eben genau das: ein Mythos. Damit will der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) aufräumen. Er hat „Kids aufs Brett“ ins Leben berufen, um Aufklärungsarbeit zu leisten. „Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, dass Kinder die freie Wahl haben“, sagt Tia Baier, Initiator des Projekts und Koordinator der Snowboard-Ausbilder beim DSLV. Vorbei sind die Zeiten, in denen Kinder zuerst Skifahren lernen mussten. „Sie können auch gleich Snowboarden. Und wenn sie beides machen wollen, dann machen sie eben beides.“ Damit eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, um ganz individuell auf die Fähigkeiten der Kinder einzugehen. Denn manchen liegt die seitliche Bewegung besser als das Vorwärts und Rückwärts.

KINDER KÖNNEN SNOWBOARDEN, DENN …
Aus naturwissenschaftlicher Sicht gleichen die körperbaulichen Merkmale von Kindern im Vorschulalter (3–6 Jahre) mehr und mehr denen eines Erwachsenen. Verbesserte Hebelverhältnisse führen allmählich zu einer optimalen Kraftübertragung der Muskulatur über Sehnen- und Bandapparate auf die Gelenkstrukturen.
Die Grundvoraussetzungen zum Snowboarden sind daher bereits gegeben.

KINDER SOLLTEN SNOWBOARDEN, DENN …
Generell gibt es – neben dem Erlebnis in der Natur – wichtige Argumente für das Snowboarden im Kindesalter . Durch die Bewegung auf dem Brett, das mit einem ersten Gleiten und Rutschen in der Ebene beginnt, schulen die Kinder von Anfang an ihr Gleichgewicht, ihre Balance und ihre Koordination – entscheidende Eigenschaften für ein gutes Körpergefühl. Um optimale Lernerfolge zu erzielen, hat das Snowboard-Ausbilderteam des DSLV eine Unterrichtshilfe „Snowboarden ab 3 Jahren“ zusammengestellt mit theoretischem und praktischem Wissen für professionelle Snowboardkurse auch für die Kleinsten. Mit Spaß werden die kleinen Wintersportler herangeführt.

In folgenden Profi-Schulen wird das Programm „Snowboarden für Kids ab 3 Jahren“ angeboten:

Fotos: DSLV_Burton

mr.splitboards bringt eigene Shapes auf den Markt

Drei Shapes, die alle Splitboarder Bedürfnisse abdecken – von „mr.splitboards“ (ohne Leerschritt ja) Simon Graf kommen diesen Winter zum ersten Mal eigene Boards auf den Markt. Über 20 Jahre Erfahrung mit Tourenboards haben den Inhaber von Europas größtem Splitboard Shop und Anbieter von Camps dazu motiviert, drei Splitboards mit zu entwickeln und zunächst mit der polnischen Brand Pathron, dann in Kooperation mit der kanadischen Manufaktur PRIOR zu produzieren.  Wir wollten wissen, warum:

Simon, Du kennst wohl am meisten Splitboard Modelle auf dem Markt, was hast Du vermisst, dass Du jetzt drei eigene Shapes unter dem Namen „mr.Splitboards“ herausbringst?
Jeder Hersteller hat eine ganz eigene Idee, die er konsequent umsetzt. Ich nutze mein Wissen all meiner Hersteller und vereine die Merkmale, welche mir am wichtigsten sind für den jeweiligen Einsatzbereich und die jeweilige Zielgruppe.

Wie unterscheiden sich die drei Modelle, charakterisiere sie bitte mit je EINEM Satz.
mr.splitboards ALL MNT:
Ist bereist seit 2 Jahren am Markt und hat den Grundstein der mr.splitboard shapes gelegt. Der All Mountain ist der Alleskönner zum günstigen Preis.
in 163 und 166

mr.splitboards HIGH MNT
Der Name ist Programm. Leichtbau mit maximalem Fahrspass im Einklang best möglichsten Aufstiegseigenschaften.
in Länge 165

mr.splitboards POWDER MNT
Leichtbau mit 100% Big Turns Feeling und sehr guter Aufstiegsperformance.
in Länge 172

alle zu sehen unter www.splitboards.eu/splitboards/mr.splitboards/

Von Weitem siehst das Design schlicht aus, aber wenn man näher hinschaut, erkennt man Höhenlinien, was hat das auf sich?

Auf dem Deck sind die Höhenlinien des schönsten Berges im Montafon zu sehen, dem Valschavieler Maderer 2.769m. Er ist direkt vor der Haustüre der Test und Camp-Base www.huettle.at und wird auch der König des Montafon genannt. 2008 gelang es mir im 2. Anlauf diesen Gipfel auf der Sommerroute zu besteigen und mit dem Splitboard auf der Skitourenrouten abzufahren.

Camps und Testevents mit Splitboards Europe 2019-20

Von den Pyrenäen übers Montafon bis Kirgistan –

Splitboard-Abenteuer und sportliche Herausforderung nach Belieben – in der großen Vielfalt von 24 Splitboard Camps von Splitboards Europe findet jeder sein nächstes Reiseziel für diesen Winter. Splitboards Europe ist nicht nur der größte Splitboard Shop in Europa und älteste Anbieter von entsprechenden Camps, sondern veranstaltet auch seit 15 Jahren das kultige Test-Event „Climb the Mountain“ im schneesicheren Tourengebiet Bieler Höhe/Silvretta, letztes Jahr mit über 100 Test-Splitboards. Langjährige Erfahrung und kompetente Beratung zeichnet das Team von Splitboards Europe rund um Inhaber Simon Graf aus. Die Camps bieten mehrere Vorteile: Das Testmaterial verschiedener Brands ist inklusive, ein logistisch einwandfreier Ablauf ist gewährleistet und sicheres Tourengehen mit viel Spaß und wertvollen Tipps sowieso. Neben den Einsteiger und Alpin Camps werden auch hochalpine Mehrtagestouren angeboten. Außerdem führt Simon Graf die Ausbildung der Alpenvereinsmitglieder bei den DAV Reisen selber durch. Neu in diesem Winter ist das Splitboard Camp in den Pyrenäen, genauer gesagt Andorra. Nach wie vor ein Highlight: „mr. splitboards Kirgistan Adventure“. Da die Gruppen immer klein gehalten sind, heißt es bald einen Platz sichern beim nächsten Freeride-Adventure auf splitboards.eu

Alle Camps siehe splitboards.eu

E.O.F.T. 2019 mit 2 Freeride Beiträgen on Board

Gleich zwei Beiträge on Board werden bei Europas bekanntestem Outdoor Film Festival ab Oktober bei rund 500 Veranstaltungen gezeigt:

ZEPPELIN SKIING

Wer mit dem Zeppelin zum Freeriden fährt, braucht sich um den Stau auf der Autobahn keine Sorgen machen. Schwindelfrei sind die drei Freerider Stefan Ager, Andreas Gumpenberger und Fabian Lentsch zum Glück: Von der geschützten Gondel aus müssen sie sich erst mal 50 Meter bis zum Gipfel abseilen. Nicht nur bei der Anfahrt, auch bei der heißersehnten Abfahrt finden die drei neue Wege.

CONTRADDICTION

Als Profi-Snowboarder hat Elias Elhardt geschafft, wovon viele andere nur träumen. Powdern ist ein Privileg, das ist dem Allgäuer bewusst. Trotzdem fragt er sich, wie er den Sport noch länger mit seinem Gewissen vereinbar kann. Zweifellos ist Snowboarden sein absoluter Traumjob, aber es macht ihn eben auch zu einem Aushängeschild der Sportindustrie. Genau diese Fragen treiben Elias Elhardt um: Wann entwickelt unsere Begeisterung für die Berge zerstörerische Ausmaße? Wie können wir schützen, was wir lieben? CONTRADDICTION ist beides – ein kluger Film über die Widersprüche unserer Passion und eine Ode an das Leben mit den Bergen.

Mit ihrem Programm bietet die E.O.F.T. Abenteurern und Frischluftfreunden Stoff zum Träumen – einmalige Geschichten, spannende Protagonisten und die wildesten Ecken des Planeten.

Neben klassischen Disziplinen wie Mountainbiken, Freeriden oder alpinen Expeditionen sorgt die Tour mit neuen Spielarten des Outdoorsports und Destinationen abseits bekannter Pfade für Überraschungsmomente.

Dieses Jahr steckt das Programm voller spannender Kontraste und hält gleich mehrere Weltpremieren bereit:

Gezeigt werden 7 – 10 Filme mit einer Gesamtlaufzeit von rund 120 Minuten. Mit Rahmenprogramm und Moderation dauert eine Veranstaltung insgesamt zwischen 2,5 und 3 Stunden.

Alle Termine in Deutschland findet Ihr unter: https://www.eoft.eu/de/tickets/#list/deutschland

Tickets gibt es ab 16.- Euro im lokalen Vorverkauf und online auf www.outdoor-ticket.net

So legendär war Longboardclassic Stuben 2019

von: Muck Müller
Fotos: Jochen Bauer

Longboardclassic Stuben Review: 20 Jahre und noch immer Rock‘n Roll!

Teilnehmer Rekord bei einem der weltweit ältesten Snowboard Events!

Kommen wir gleich mal zu den Superlativen: 560 Shredder war nicht nur persönlicher Rekord des legendären Longboard Classic in Stuben am Arlberg, sondern machen das Woodstock des Snowboardens zu dem Snowboardevent auf diesem Planeten mit der höchsten Teilnehmerzahl überhaupt!

Der Jahrhundertwinter und das Traum-Wetter leisteten natürlich ihren Beitrag dazu, doch zum Grossteil ist der Erfolg der Kontinuität und der Bescheidenheit eines der am längsten, ohne Unterbrechung stattfindenden Snowboard Happenings zu verdanken: Die Mottos „Peace, Music and Snow“ und „Riding with Friends“ werden seit Jahr Eins zelebriert. Dadurch hat der Event trotz der stetig steigenden Teilnehmerzahlen seine Ursprünglichkeit bewahrt und bleibt weiterhin das, was er immer war: Das Woodstock des Snowboardings – Der entspannteste Snowboard Event des Jahres!

Das schönste Geschenk zum runden, zwanzigsten Geburtstag kam wohl von Frau Holle persönlich: Nach dem Rekordwinter 2019 und ohnehin noch über 2m Snowbase in Stuben Ort schneite es am Donnerstag Nacht nochmal 30 cm Fresh, sodass die früh angereisten Powdernasen, darunter Shred Legenden wie Serge Dupraz, Harry Gunz, Ralf Castelberg, Dani Kiwi Meier, Robert Longin, Mats Drougge von Stranda Snowboards, Arlberg Legende Blacky, die LBC Veteranen Mike und Schnüff, Muck Müller und LBC Mastermind Paul Gruber schon am Freitag in unerwarteten Tiefschneegenuß kamen.

Am Freitagabend fand das „Kasspatzn Get Together“ im Mondschein statt und bei dem schon deutlich wurde, dass es noch ein wenig legendärer werden würde, als sonst. Denn viele alte Hasen, die es nicht mehr regelmässig zum LBC schaffen, wollten sich den 20igsten Geburtstag natürlich nicht entgehen lassen.

Sogar die deutsche Legende Olli Holzmann, der mittlerweile in den USA wohnt, war eigens angereist. Olli war vor 20 Jahren massgeblich an der Geburt und an der Entwicklung des LBCs beteiligt. Auch Pascal Kesselmark, der vor Jahrzehnten das Schweizer Magazin Board Generation geführt hat, das in Kürze wieder aus der Asche gehoben werden wird, pilgerte für den Event nach Stuben. Außerdem wurde der Italienische Snowboard Pionier Dino Bonelli gesichtet, der Schweizer Philipp Imhof, die beiden Deutschen Industrie Veteranen Yogi März und Martin Sammet, Josef Holub von Goodboards und nicht zu vergessen Dani Kiwi Meier, der eigentlich zum Inventar des LBCs gehört aber die letzten Jahre aus beruflichen Gründen verhindert war. Mit seinem hautengen Evil Knievel Anzug und der legendären Moderation sorgt er wie jedes Mal wieder für Furore.

Nun aber genug des Name Droppings, wenden wir uns den Ereignissen am Event Tag und der darauffolgenden Party zu:

Die Schlange an der Anmeldung wollte am Samstag Morgen nicht mehr abreißen. Organisator Paul Gruber konnte es kaum fassen und lief nur kopfschüttelnd aber sichtlich glücklich umher. Am Ende reichten die 500 gedruckten Essensgutscheine nicht aus, so dass kurzerhand noch 60 Stück nachproduziert werden mussten was zur offiziellen Teilnehmerzahl von 560 führt. Auch die Jubiläumsshirts die produziert wurden, waren zu wenig. Für einen echten Longboard Classic Freak tut das aber nichts zur Sache, denn: Dabei sein ist Alles – ob mit oder ohne Shirt!

Entsprechend war die Menschenmenge am Albonagrat ohne Übertreibung einfach atemberaubend ! Starter Muck Müller, der bei seinen Ansagen normalerweise niemals um Worte ringen muss, blieb angesichts der vielen und motivierten Teilnehmer die Spucke weg. Als er seine Sprache wieder gefunden hatte wurde es aber umso turbulenter: LBC Masters, LBC No Schools und LBC Old School Teilnehmer starteten wie immer getrennt in Women und Men Category und Muck hatte für alle 6 Starts ein eigenes Startkommando parat. Bei herrlichstem Wetter und mittlerweile weich aufgefirnten Albonahang ging es die 1001 Höhenmeter runter ins Tal nach Stuben Ort.

Obwohl es für viele eher Nebensache ist, ob es am Ende fürs Podium reicht oder nicht, sei vorweg genommen, das sich sowohl bei den Masters Men als auch bei den Mens Old School im Vergleich zu den letzten Jahren nicht viel verändert hat: Ralph Castelberg konnte vor Matthias Jorda und Frans Lebsanft die Masters Wertung für sich entscheiden, während die beiden Waibel Brüder Joe und Matt wieder mal die Top Platzierungen der Old Schooler unter sich aus machten. Bei den „No Schoolern“ Mens gab es allerdings eine Überraschung: Kein geringerer als Freeride Superstar Gigi Ruef war bei seiner ersten LBC Teilnahme als schnellster im Ziel, vor Mambo Jonckheere und Georg „Schorsch“ Wagner.

Auch bei den Damen standen LBC Dauerbrenner auf den Stockerln: Tina Zobel, Ruthie Goepel und Babs Hemund belegten die Plätze 1-3 bei den Masters. Die Weiteren Podiumsplätze sowie die Special Trophies entnehmt bitte der Ergebnisliste im Anschluss. Nur noch soviel dazu: Der Jüngste Rider der dieses Jahr mit dabei war, war Luc aus der Schweiz, der mit zarten 6 Jahren die Albona bezwang. Und speziell für das Kids Guiding wurde Mike Obermeier geehrt, der regelmässig mit dem Nachwuchs und ein paar PR Vertretern das Schlusslicht macht und alle Kids gut ins Ziel bringt!

Sonnenschein und Frühlingstemperaturen verwandelten die Festival Area in einen riesigen Chillout Platz. Nach dem Rennen wurden entweder noch die neuesten Bretter der anwesenden Firmen getestet oder einfach nur die Sonne und der Vibe bei einem gemütlichen Bier und chilligem Sound genossen. Konvoi Snowboards stellte nicht nur eine Micro Skate Ramp in die Area, sondern brachten mit dem rockigen Soundact „New York Wannabe“ auch noch entsprechenden Flair zwischen die Stände.

Für den absoluten Stimmungs-Höhepunkt sorgten dann aber die Live Acts am Samstag Abend im Festzelt: A New Day Band featuring Paul Gruber und Ucee mit seiner Reggae Band!

Eines steht fest: Das Longboard Classic Stuben rockt weiter!
Die 21igste Ausgabe findet am 18. April 2020 statt!

Check out www.longboardclassic.com !

RANKINGS

 LBC Masters (Women)

  1. Tina Zobel (Deutschland )
  2. Ruthie Goepel (Kanada )
  3. Babs Hemund (Schweiz )

 

LBC Masters (Men)

  1. Ralph Castelberg (Schweiz )
  2. Matthias Jorda (Deutschland )
  3. Frans Lebsanft (Deutschland )

 

LBC Original / No School (Women) 

  1. Bronky Scamboya (Slowakei )
  2. Isabelle Müller (Schweiz )
  3. Janina Maier (Deutschland )

 

LBC Original / No School (Men) 

  1. Gigi Rüef (Österreich )
  2. Mambo Jonckheere (Belgien )
  3. Georg Wagner (Deutschland )

 

LBC Old School Women 

  1. Caroline Pitter (Österreich )
  2. Dana Luhanova (T schechien )
  3. Magdalena Nindl (Österreich )

 

LBC Old School Men 

  1. Joe Waibel (Schweiz )
  2. Matt Waibel (Schweiz )
  3. Philipp Krogoll (Deutschland )

 

LBC YOUNGEST RIDER 

Luc Kläusler (6J) (Schweiz )

 

LBC NO BINDING 

Marco Michael (Schweiz)

Tourentipp Split: Marsch und Friedrich im Paznaun

Im Februar 2017 gab es nach einer langanhaltenden Schönwetterphase den lang ersehnten Niederschlag. Davor hatten sich ja bereits Frühjahrsverhältnisse in Form von Firn ab Mittag eingestellt. Also waren aufgrund der bereits sinkenden Schneedecke und schlussendlich bescheidenen Neuschneeprognose die Erwartungen eher verhalten. Aber das Kaiserwetter motivierte uns dennoch dazu, uns ins Gebirge zu stürzen.
Da nirgendwo ordentlich Schnee gefallen war, machten wir uns am Sonntag auf zu einer Tour im Paznauntal. Wir waren dort bereits einmal im Sommer zum Biken – große Empfehlung an dieser Stelle; gemütlicher Forstweg zum rauftreten, Abkühlung im Bergsee, kulinarischer Genuss auf der Hütte und teilweise ansprochsvolle Trailgaudi beim Abfahren) kannten diese Tour aber nicht vom Winter.

Start ist in Piel, ein Weiler nach Ischgl, und dort geht’s vom Parkplatz (ca. 1.450 m) entweder dem Forstweg folgend (= Abfahrt) oder abkürzend über den kurzweiligen Sommerzustieg, der  teilweise ziemlich steil, eisig, wurzlig und steinig war, ab der Baumgrenze über kupiertes Gelände zur Friedrichshafener Hütte (ca. 2.330 m). Diese ließen wir aber rechter Hand liegen und marschierten mit dem Ziel der Hohen Köpfe vor unseren Augen weiter über Almgelände durch Mulden und über Kuppen. Beim Aufstieg merkten wir schon, dass die letzte Schönwetterphase ziemlich an der Schneehöhe genagt hatte und wir kommen mit den Stöcken immer wieder bis auf den steinigen Untergrund durch – also wohlüberlegte Routenwahl bei der Abfahrt, um Mensch und Material zu schützen.
In einem Kessel offenbarten sich ostseitige steile unbefahrene Rinnen und Mulden, welche durch den auflebenden böigen Wind schon etwas eingeblasenen waren und rechter Hand von uns Osthänge, die von älteren Schneebrettern und frischen Lockerschneelawinen gespickt waren. Somit wurde beim Aufstieg der Entschluss gefasst die Normalroute zu nehmen, welche uns in einen bereits eingefahren nordseitigen Hang direkt vom Gipfel mit Neuschnee überraschte. Nach einer ausgiebigen Pause auf der Terasse der (im Winter unvewirtschafteten) Hütte, nahmen wir die weitere Abfahrt über anfangs recht steile Wiesenhänge und anschließend dem flach verlaufendem Forstweg in Angriff.
Diesen Klassiker im Paznauntal können wir sowohl im Winter als auch im Sommer uneingeschränkt empfehlen, speziell, wenn man in dieser schönen aber doch touristischen Region Tirols für längere Zeit ist und genug von Menschenmassen hat.

Tour Facts
Ausgangsort: Parkplatz Piel bei Ischgl
Endort: Parkpaltz Piel
Höhenmeter Aufstieg: 1.068 hm
Höhenmeter Abfahrt: 1.068 hm
Dauer: ca. 3 – 3,5 h

 

Tourenstöcke für Splitboarder

Hier die Auswahl an 3teiligen Tourenstöcken, die wir von Splitboards Europe mehrere Monate lang getestet und in unser Sortiment aufgenommen haben.
Alle Details siehe   splitboards.eu/ausruestung/tourenstoecke/

Grivel Trail Vario Pole
109 €
Gewicht pro Stock: 255 g
Packmass: 53cm
Max. Länge: 130cm

Rossignol Touring Pro  – KLEINSTES PACKMASS
129 €
Gewicht pro Stock: 250 g
Packmass: 40cm
Max. Länge: 125cm

Voilé Tourenstöcke 3-teilig Camlock
115 €
Gewichtpro Stock: 310 g
Packmass: 63cm
Max. Länge: 135cm

Kohla Peak Alpine
79,90 €
Gewichtpro Stock: 325 g
Packmass: 66cm
Max. Länge: 135cm

Kohla Evolution Emotion Pro
99 €
Gewicht pro Stock: 285 g
Packmass: 66cm
Max. Länge: 135cm

FREERIDE WORLD TOUR FIEBERBRUNN: START FREI FÜR SAMSTAG!

FREERIDE WORLD TOUR FIEBERBRUNN: START FREI FÜR SAMSTAG!
Der dritte Wettkampf der Freeride World Tour 2019 kann wie geplant am Samstagmorgen in Fieberbrunn gestartet werden. Dies teilten die Veranstalter am Donnerstag mit.

Der Termin für den dritten von fünf Stopps der Freeride World Tour 2019 (FWT) in Fieberbrunn steht fest: Am Samstag, 23. Februar 2019, starten die weltbesten Freerider ab 9 Uhr in den Nordhang des Wildseeloder! Aufgrund der kräftigen Schneefälle der letzten Wochen und der guten Wetteraussichten kann sich das hochklassige Starterfeld beim einzigen FWT-Wettkampf im deutschsprachigen Raum auf hervorragende Bedingungen einstellen.

Insbesondere die Lokalmatadoren aus Österreich sind heiß auf den Contest in Tirol: Snowboard-Titelverteidigerin Manuela Mandl (AUT), die Snowboarder Thomas Feurstein (AUT) und Gigi Rüf (AUT) sowie Freeskier Fabio Studer (AUT) wollen ebenso auf das Podest wie die zweimalige FWT-Ski-Weltmeisterin Eva Walkner (AUT), die erstmals in dieser Saison zum Tross stößt.

Bei den Damen ist eine weitere Premiere zu vermelden: Zum ersten Mal starten auch die Snowboarderinnen und Skifahrerinnen vom Wildseeloder-Gipfel auf 2.118 Metern in den bis zu 70 Grad steilen 600-Höhenmeter-Hang.

Ebenfalls bestätigt wurde der Starttermin für die Freeride-Junioren. Der 3-Sterne-Event der Freeride Junior Tour by Dynastar findet ebenfalls am Samstag, 23. Februar, nach dem FWT-Event am Ostgrat des Wildseeloder statt.

Die Fans in Fieberbrunn genießen im Contest Village am Lärchfilzkogel einen perfekten Blick auf den Wettkampfhang. Dort stehen auch eine Riesenleinwand zur Liveübertragung sowie Essen und Getränke bereit. Dazu kommt von Freitag bis Sonntag ein umfangreiches Rahmenprogramm im Event-Village an der Talstation Streuböden.

Der Livestream des dritten FWT-Events 2019 in Fieberbrunn beginnt um 8:45 Uhr MEZ auf folgenden Kanälen:

Website: www.freerideworldtour.com
Youtube: https://www.youtube.com/user/FreerideWorldTourTV
Facebook: https://www.facebook.com/FreerideWorldTour/

Die Startliste für den FWT-Wettkampf in Fieberbrunn gibt es hier hier:
https://www.freerideworldtour.com/news/competition-confirmed-fwt-fieberbrunn-austria

Programmübersicht Freeride World Tour Fieberbrunn 2019

Freitag, 22. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
14.00 – 20.00 Uhr DJ Bademeister – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr FWT Eröffnungsfeier – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr Liveband „The Weight” – Bühne Enzianhütte
16.00 – 17.00 Uhr Autogrammstunde – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr DJ Hipbeck & Jackson – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm

Samstag, 23. Februar 2019
06.00 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
08.30 – 12.00 Uhr FWT Wettbewerb – Wildseeloder mit Zuschauerbereich Lärchfilzkogel
09.00 – 17.00 Uhr FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
12.00 – 12.30 Uhr FWT Flower Ceremony – Zielareal
13.00 – 15.00 Uhr FWT After Contest Lounge – Streuböden Alm
14.00 – 15.00 Uhr A1 eSports Winter Cup powered by Saalbach – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr FWT Siegerehrung – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr Liveband „Cotton Underwear” – Bühne Enzianhütte
17.00 – 21.00 Uhr DJ Deep Duen – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr DJ Mischgeschick – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm

Sonntag, 24. Februar
09.00 – 17.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
09.00 – 12.00 Uhr Freeride Junior Tour by Dynastar Wettbewerb – Wildseeloder
09.00 – 17.00 Uhr FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
15.00 – 15.30 Uhr Freeride Junior Tour by Dynastar Siegerehrung – Bühne Enzianhütte

Kunden Feedback zu Splitboard Hardboot Setup

Wir danken Fabian aus der Schweiz für den tollen Erfahrungsbericht.
Er hat übrigens folgendes Setup:
Board Plum Prems
Spark Dyno DH Bindung
Kohla Felle

Lieber Simon,

alles ist gut angekommen, vielen Dank! Am Wochenende hatte ich gleich die Gelegenheit, das Board zu testen. Ich war mit meinem Kollegen Markus (er auf Ski) im Safiental. Dieses sehr abgelegene Tal in Graubunden hat auf seiner westlichen Seite ausgedehnte sanfte Hänge, die wie zum Skitouren gemacht sind. Vielleicht hast du ja schon mal davon gehört oder warst selbst schon dort 🙂

Wir sind am Samstag angekommen und gleich zum Piz Guf aufgestiegen. Bis dahin alles sehr easy. Gehen ist wunderbar mit den sehr beweglichen Skischuhen von Atomic und den Tech-Bindungen. Wir waren schnell unterwegs. Die letzten 200 m bis zum Gipfel haben wir uns geschenkt, weil dieser zu dem Zeitpunkt komplett umnebelt war und wenig lohnenswert aussah. Umbauen super easy, genau wie die Abfahrt. Das Plum Board fährt sich sehr lässig trotz seiner Groesse und hat viel Auftrieb. Wenn man die Skischuhe etwas weiter auf macht, sind sie fast wie Softboots. Schneebedingungen waren von oben bis unten sehr gut.

Nach einem kleinen Bierli und einem Kaffee in der Beiz im Tal wurde das Wetter besser und wir haben uns entschieden, noch mal Richtung Piz Tomuell / Wissensteinhorn aufzusteigen und dabei das Zelt einzupacken. Unterhalb des Grates der zum Gipfel führt wurde es langsam dunkel und wir haben unser Camp mit super Panorama nach Nordost und Windschutz gegen Süden aufgebaut. Wir hatten Glück mit einer sternenklaren Nacht, siehe angehängte Fotos. Das geteilte Board eignet sich wie man sieht auch sehr gut zum Zelt abspannen bei 50 kmh Wind 😉

So schwer bepackt war das Gehen schon etwas schwieriger. Ich glaube man tendiert dann dazu, sich nach vorne zu neigen und der verschobene Schwerpunkt hilft nicht bei der Traktion. Außerdem sind wir (wie viele andere vor uns anscheinend auch) einer sehr eigenartigen, verwirrt wirkenden Spur gefolgt, die ab und zu aus der Not heraus unangenehm steil wurde. Bei Spitzkehren ist es mir mehrmals passiert, dass die Tech Toes ausgelöst haben und ich plötzlich ohne Ski am Fuß da stand. Es war zwar das erste Mal für mich mit dieser Art von Bindung und vielleicht habe ich zu viel seitliche Kräfte ausgeübt, aber ich fand das schon eigenartig und nervig muss ich sagen. Liegt vielleicht aber auch nur an meiner noch nicht vorhandenen Technik. Kannst du mir dazu vielleicht was sagen? Hast du schon mal gehört, dass das anderen passiert ist mit den Tech Toes?

[Antwort von Simon: ich bin auch nur früher mit den Dynafit gegangen. Da war es so, das wenn der hebel auf Ride stand, man im Walk Modus den Ski verloren hat. evtl. haben die Tech Toes den selben mechanismus]

Am nächsten Morgen waren die Schneebedingungen aufgrund des Windes nicht wieder zu erkennen: Oben sehr störanfällige Triebschneeansammlungen (haben drei kleine Rutsche auf Entfernung ausgelöst), und unten jetzt recht hart. Aber auch das für das Board überhaupt kein Problem. Fühle mich sehr sicher damit, kein Vergleich zu meinem Alten.

Im Großen und Ganzen ist das Board genau das, was ich gesucht habe: Sehr effizient im Aufstieg, spielerisch in der Abfahrt, vielen Dank nochmal für eure gute Beratung! Ich kann das nächste Weekend kaum erwarten!

Ganz liebe Gruesse
Fabian

Review CTM Splitboardtestival 2019

CLIMB THE MOUNTAIN seit 2006

Wenn die Silvretta/Bieler Höhe ein ganzes Wochenende wieder fest in Splitboarder Hand ist, dann ist CLIMB THE MOUNTAIN, eines der größten Splitboard Testivals in den Alpen mit über 100 Boards zum Anfassen und Fahren. Die sensationelle Location im und um den Berggasthof Piz Buin konnten wir jetzt schon zum 5. Mal genießen und hatten dazu noch ein Riesenglück mit dem Wetter: Über vier! Meter Schnee, angenehme Temperaturen, weiter leichter Schneefall gemixt mit Sonne, ein Traum.

Das Aufgebot an Brands, die ihr exzellentes Material zur Verfügung stellten, war so groß wie noch nie. Wir sagen BIG THANKS TO Dodo und Tal von Plum, Willi von Jones, Tobi von Rossignol, Martin von ABS, Ben von Konvoi, Max von Rome, Markus von Amplid, Denis von Burton sowie Ralf und Derk von Never Summer sowie an Arbor und Pathron. Safety-Ausrüster waren unsere bewährten Partner Arva, Ortovox und Pieps.
Außerdem konnnte sich JEDER Gast über einen Tombola Preis freuen, der Hammer waren natürlich das verloste Splitboard von Prior, die Spark Bindung, die Felle von G3, Kohla und Contour und die Stöcke von Kohla.

Was macht das CTM aus? Wohnen zwischen Berggipfeln, Speisen wie Gott in Vorarlberg, Informieren über ALLES was mit Splitboarden zu tun hat, Lachen mit Gleichgesinnten sowie TESTEN TESTEN TESTEN, und das ist einzigartig bei uns: Du kannst so viele Shapes wie sonst nirgends am Testtag Samstag fahren und Sonntag mit dem Board Deiner Wahl eine Traumtour in der Silvretta gehen.

Tipp: Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, am besten im Herbst anmelden. Das CTM ist in der Regel zwei Monate vorher ausgebucht.
Deine Wahl:
***Camp für Beginner inkl. Material für beide Tage und mit geführter Tour und Workshops.

***Camp für Advanced inkl. Testtag

***Tagestickets für den Testtag um verschiedene Shapes auf ihre Fahreigenschaften hin zu vergleichen

http://www.climb-the-mountain.com/

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