Schon jetzt sind die Tickets 2027 verfügbar für das Beginner Camp, das Advanced Camp und NEU sind die Leistungen des DAY Tickets für nur 99 Euro : + Tagesticket (Schlepplift und Gondeltransfer) für den Testtag + Teilnahme am größten Splitboard Test der Alpen (ca. 100 Splitboards) + Splitboard Umbau Workshop + Schnupper-Splitboardtour
SPLITBOARD TESTIVAL CTM SEIT 2006
Eine stolze Historie und eine fortwährende Erfolgsgeschichte: Jedes Jahr Ende Januar treffen sich über 80 Spitboarder auf der Bielerhöhe in der Silvretta um sich auszutauschen, die neuesten Produkte zu testen, Traumtouren zu gehen, Powder zu suchen, im Berggasthof Piz Buin zu schlemmen und zu feiern.
CLIMB THE MOUNTAIN – SPLITBOARD TESTIVAL CTM Checkt die neue Website und die Camp Tickets:
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Seit 1999 teste ich Splitboards im echten Tourenbetrieb. Dieser Guide bündelt meine Erfahrungen: Shapes, Größenwahl, Bindungs-Systeme, Boots, Felle, Sicherheit, Setup-Tipps – alles, was du für die Saison 2025/26 wissen musst.
Ein Splitboard ist ein Snowboard, das sich für den Aufstieg längs teilen lässt (meist 2-teilig). Mit Fellen gehst du wie mit Tourenski bergauf; am Gipfel steckst du beide Hälften werkzeuglos zu einem Board für die Abfahrt zusammen. Du nutzt dieselbe Aufstiegsspur – und fährst in der Abfahrt wie ein Solid-Board.
Mr. Splitboards Expert Tip: Mit dem passenden System fährt ein Splitboard praktisch wie ein One-Piece-Board. Maßgeblich sind Shape, Flex, Kante und Bindungssteifigkeit – nicht die Teilung.
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Der Shape bestimmt Auftrieb, Kantengriff und Stabilität. Für Backcountry & Powder sind Directional-Shapes mit längerer Nose und leichtem Setback im Vorteil.
Die wichtigsten Konzepte
Directional: Eine Fahrtrichtung bevorzugt; mehr Auftrieb, ruhig bei Speed.
Taper: Nose breiter als Tail – surfig, wendig im Tiefschnee.
Camber/Rocker: Camber = Grip & Pop; Rocker (v. a. in der Nose) = Frühauftrieb. Hybrid ist oft der beste Touren-Kompromiss.
Flex: Weicher = fehlerverzeihend, härter = präzise & schnell. Für Touren: mittel bis mittelhart.
Pro Directional/Taper:
Maximaler Auftrieb im Powder
Ruhig bei großen Turns
Beachte:
Switch weniger neutral
Kürzeres Tail verlangt saubere Technik auf harten Querungen
Größenwahl & Boardbreite
Richtwerte für Touren (inkl. Rucksackgewicht):
Allround: Körpergröße ± 0 bis +5 cm. Powder-Fokus: Körpergröße +5 bis +10 cm (Taper/Directional fahren gefühlt kürzer).
Schuhgröße (EU)
Fahrergewicht
Empfehlung Boardbreite / Waist
Hinweis
bis 39
< 70 kg
< 26 cm
„normal“ bis max. ~25,8–25,9 cm
39 – 43
> 65 kg
≤ 26 cm
Übergangsbereich; 25,6–26,0 cm meist ideal
ab 43
> 70 kg
≥ 26 cm
„mid-wide/wide“: 26,0–26,8 cm+
Praxis-Hinweise: Breite Bindungsbasen, geringer Stance-Winkel (z. B. < +12°) oder flacher Setback können mehr Breite benötigen (+0,2–0,4 cm). Bei stark positivem Winkel vorne und schmalen Basen sind schlankere Waists oft ausreichend.
Boot-Überstand: mid-wide/wide verhindert Boot-Drag auf harten Querungen.
Wo kommt der Grip her ? Ein wesentlicher Bestandteil ist die Frage, wo der Grip wirklich benötigt wird. Der meiste Halt kommt direkt unter der Bindung, da dieser Bereich der entscheidende Punkt für die Traktion ist. Das Material an der Spitze und am Ende der Felle erzeugt jedoch unnötigen Widerstand, den man vermeiden kann. Durch den Verzicht auf überflüssige Materialen und durch den Einsatz alternativer Materialien wird das Gleiten und die Effizienz deutlich verbessert, ohne den Grip zu beeinträchtigen.
Harscheisen
Auf hartem, steilem Untergrund unverzichtbar – besser früh als zu spät anlegen. Jede Bindung hat ihre eigenen Harscheisen. Die Harscheisen sind nicht kompatibel. Da könnt ihr also nichts falsch machen. Unser SET Konfigurator bietet euch nur die passenden an.
Stöcke
Teleskopstöcke, große Teller, solide Verschlüsse, handschuhtauglich. Das wichtigste ist das Packmaß. Es sollte max 40cm betragen. Nur wenn die Stöcke in den Rucksack passen, kann man sie am Gipfel bei allen Bedingungen schnell und safe verstauen.
Stance: Schulterbreit bis leicht breiter; steil = eher kompakter
Winkel: Allround +15°/−9° bis +18°/−12°; Freeride vorn oft etwas mehr + . Mein Stands: Vorn +25 / Hinten +10 – das schont die Gelenke.
Setback: 1–3 cm (Allround), mehr für Tiefschnee
Highbacks: Leichter Forward-Lean für Kantenkontrolle für Tour etwas neutraler. Immer im RIDE Modus aufsteigen. Der Boot braucht unbedingt den Kraftschluss zum Highback um den Ski zu kontrollieren.
Traverse-Trick: Gerade Kante tal-/hangseitig außen (Hälften tauschen) für mehr Halt beim Queren
Spitzkehre: Üben, üben und nochmal üben und zwar in einfachem Gelände. Wenn da der „Kick“ etc sitz, dann geht es auf Tour.
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Ja – mit passendem System & sauberem Setup. Entscheidend sind Flex, Shape, Kante und Bindungssteifigkeit.
Puck oder mechanisch – was passt zu mir?
Puck ist simpel & vielseitig (Einstieg bis Allround). Mechanik liefert das Maximum an Steifigkeit & Direktheit.
Softboot oder Hardboot?
Softboot = surfig & komfortabel; Hardboot = maximal effizient im Aufstieg. Für die meisten Tourenfahrer ist ein guter Softboot die beste Wahl.
Welche Länge soll ich nehmen?
Allround etwa Körpergröße bis +5 cm; Powder +5 bis +10 cm. Gewicht, Rucksack & Boot-Breite berücksichtigen.
Glossar
Camber: Vorspannung für Kantengriff & Pop. Rocker: Aufbiegung für Auftrieb. Taper: Breitere Nose als Tail. Setback: Bindung nach hinten versetzt. System/Interface: Verbindung Bindung↔Board (Puck/Mechanik).
Splitboards in Leichtbauweise sind natürlich sehr attraktiv für den Aufstieg. Die Konstruktion ist aufgrund der vielen Bohrungen und dem Anspruch an Flex und Stabilität eine besondere. Und auch die Highend-Materialien wie Carbon oder Koroyd tragen zu den etwas höheren Preisen bei. Grundsätzlich sind es Unisex Modelle für Rider bis maximal 95 kg, von der Breite her eher an größeren Füßen orientiert. Diese drei Leichtgewichte hat mr.splitboards Simon Graf jeweils bei minimum 60 Touren auf Herz und Kante geprüft. Die Testberichte findet Ihr beim Klick auf das Modell unter „Expertentipp“.
Amplid Metamorph 155 > Brand Deutschland > Produktion Taiwan > Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape > Gewicht ohne Bindung: 2,8 kg > Konstruktion: Full Carbon, BBP Core Preis: 1.380 € in 2026
Jones Ultra Butterfly 158 > Brand USA > Produktion Dubai > Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape > Gewichtsverhältniss mit Länge 150 und Karakoram Prime X Bindung: 31g/ cm Shape > Gewicht ohne Bindung: Länge 150 – 2,5 kg // 154 – 2,7 // 158 – 2,8 kg > Konstruktion: Fusion Carbon, Koroyd Preis: 1.699 € in 2026
mr.splitboards High Mountain 165 (Eigenmarke) > Brand Deutschland > Produktion Erzgebirge/Deutschland > Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 28g/ cm Shape > Gewicht ohne Bindung: 2,9 kg > Konstruktion: Glas-Carbon-Verbund Preis 1.199 € in 2026
CAPiTA Mega Split > Brand USA > Produktion Österreich > Gewicht ohne Bindung: 2,5 kg in 157 / 2,6 kg in 159 / 2,7 kg in 161 cm > Konstruktion: Megacarbon, Pappel und Paulownia Preis: 1.499 € in 2026
Peter Bauer hat ein komplett neuen Shape am Markt. Mit dem Metamorph will Amplid einen neuen Standard setzten für ultraleichte Splitboards. Ob der deutschen Brand das gelingt, hat mr.splitboards Simon Graf im Langzeittest herausgefunden.
Die Länge mit 155 soll sich verhalten wir 166 – aber die gute Wendigkeit haben, die man sich an schwierigen Tagen wünscht.
Langzeittest: Amplid Metamorph (Splitboard)
Setup: Amplid Metamorph (155), G3 Felle, Spark Arc Pro Zeitraum: Dezember–April 2024/25 · Umfang: ca. 60 Touren Gebiete & Bedingungen: Schweden, Österreich, Schweiz – von hart bis Softboot-tief, Powder bis maximal kniehoch
Konzept & erster Eindruck
„Kurz, aber effektiv“: In 155 fährt sich das Metamorph spürbar wie ein längeres Board (≈166). Kompakte Länge trifft viel effektive Kante – am Berg klar nachvollziehbar.
Aufstieg
Gewicht: sehr leicht – angenehm auf langen Zustiegen.
Kantenhalt: sicher auf harten Querungen; mit G3-Fellen effizient, kaum Wegrutschen.
Wendigkeit: kurze Gesamtlänge erleichtert Spitzkehren ohne Verlust an Spurtreue.
Abfahrt
Kantenhalt: sehr gut auf hartem Untergrund, berechenbar, kein plötzliches Wegrutschen.
Laufruhe: vermittelt trotz 155 die Stabilität eines längeren Boards.
Agilität: schnelle Richtungswechsel, aktiver Fahrstil wird belohnt.
Powder
Für die (relativ kurze) Länge überraschend guter Float und klar über dem, was viele 155er liefern. Ein echtes 165er hat in tiefem Schnee mehr Reserven, doch bis kniehohem Schnee macht das Metamorph ordentlich Spaß.
Harte & gemischte Bedingungen
Von Bruchharsch bis Refreeze: ruhig, spurtreu, kalkulierbar; die Nose bleibt stabil, kein nervöses Flattern. Im Gegenteil, gerade im Skigebiet beim „Ballern“ war es mir fast ein Tick zu aggresiv.
Haltbarkeit
Materialermüdung: keine spürbaren Ermüdungen nach ~60 Touren.
Hardware: keine Auffälligkeiten mit der Spark Arc Pro.
Für wen?
Tourenorientierte Rider (unisex), die Leichtigkeit, starken Kantenhalt und Agilität suchen sowie oft Mixed Conditions fahren. Das Short-&-Effective-Konzept geht auf.
Größenwahl & Setup
Wer häufig Powder > kniehoch oder viel Gepäck fährt, kann eine Nummer länger als Splitboard erwägen. Für klassische Tourentage ist 155 eine stimmige Balance. G3 Felle + Spark Arc Pro harmonieren sehr gut.
Fazit
Maximal kurz, dennoch effektiv: fährt sich in 155 wie 166, sehr guter Kantenhalt beim Auf- und Abstieg, solider Float bis kniehohen Powder, dazu hohe Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit.
Pro: sehr leicht, überdurchschnittlicher Kantenhalt, agil, „fährt länger als es ist“ Contra: in sehr tiefem Powder hat ein 165er Vorteile
Ich gebe es gerne zu, wenn es nicht ein Shape von Peter Bauer gewesen wäre, dann hätte ich den Langzeittest gar nicht gemacht. Es hat sich einmal mehr bewahrheitet: Es lohnt sich, Dinge neu zu denken – und sich darauf einzulassen.
Balkan, Schweden, Pyrenäen sowie Risk & Safety Camp in den Alpen – um nur ein paar Highlights zu nennen, die mit dem Splitboard erlebt werden können. Im November geht’s schon los: Das erste Camp der Saison mit den Profis von Splitboards Europe findet 21.-23.11.25 auf dem Hintertuxer Gletscher statt. Die Gäste können sich auf nagelneues Testmaterial von 20 Brands freuen. Mit dabei auch die von Inhaber Simon Graf selbst entwickelten drei Shapes unter dem Markennamen mr.splitboards, produziert im Erzgebirge. Der Trip nach Schweden ist ein Splitboard-Juwel: Die unglaubliche, tief verschneite Weite, die Kälte und die einzigartige schwedische Gemütlichkeit, genannt „mysig“ ist erlebenswert. Da die Gruppen immer klein gehalten sind, besser bald einen Platz sichern fürs nächste Freeride-Adventure.
21 Jahre Splitboard Testival CTM
Splitboards Europe ist nicht nur der größte Splitboard Shop in Europa und älteste Anbieter von Snowboardtouren-Camps, sondern veranstaltet auch seit 2006 das kultige Test-Event „Climb the Mountain“ im schneesicheren Tourengebiet Bieler Höhe/Silvretta, mit über 100 Test-Splitboards. Das Tagesticket Testival CTM für 31.1.26 kostet nur 59 Euro, das Camp Ticket fürs ganze Wochenende ab 299 Euro.
Langjährige Erfahrung und kompetente Beratung zeichnet das Team von Splitboards Europe rund um Inhaber Simon Graf aus. Die Camps bieten mehrere Vorteile: Das Testmaterial von verschiedenen Marken ist inklusive, ein logistisch einwandfreier Ablauf ist gewährleistet und sicheres Tourengehen mit viel Spaß und wertvollen Tipps sowieso. Neben den Einsteiger und Alpin Camps werden auch hochalpine Mehrtagestouren angeboten. Außerdem führt Simon Graf die Ausbildung der Alpenvereinsmitglieder bei den DAV Reisen selber durch. Infos und Buchung: www.splitboards.eu
Tipp: Wer schon vorab vom Sofa aus Splitboard Tests und Tech Tutorials verfolgen will, kann das auf www.youtube.com/@mr.splitboards
Eliane vom Splitboards Europe Team initiiert ein Treffen für Splitboarderinnen immer an einem Freitag im Monat von Dezember bis März Nähe München. Leichte Splitboardtour oder auch Pistentour mit eigenem Material und auf eigene Verantwortung.
Übrigens: Bei unserem Splitboard Testival CTM haben wir die größte Auswahl an Damen-Splitboards, die es bei einem Event zu testen gibt – aber es werden natürlich auch Männer da sein.
„Mr. Splitboards“ Simon Graf über Durchhaltevermögen, eine ungewöhnliche Sporthistorie und die Liebe zum Splitboarden
Mit Baujahr 1973, geboren am Bodensee, habe ich die klassische Evolution vom Ski-Kind zum Snowboard-Teenie durchlaufen. Die Berge waren schon immer meine große Leidenschaft. In den späten 1980er Jahren habe ich mir oft gewünscht, die Tourenleidenschaft mit dem Snowboard verbinden zu können. Aber bis weit in die 1990er Jahre habe ich Tourenski benutzt. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, mein Snowboard auf den Rücken zu schnallen und es mit Schneeschuhen an den Füßen den Berg raufzutragen. Schneeschuhe bringen zu viele Nachteile mit sich. Und die zu jener Zeit angebotenen Splitboards waren viel zu schwer, zudem waren die Bindungssysteme nicht wirklich vertrauenerweckend.
Entscheidendes System: Das zweiteilige Splitboard
Als einer der ersten in Europa konnte ich 1999 mit einem zweiteiligen Splitboard von Voilé auf Tour gehen. Sofort war ich vom Potential dieses Splitboards und seines Systems hundertprozentig überzeugt: einfach in der Handhabung, robust, zuverlässig. Ein Potential, das drei- oder vierteilige Splitboards meiner Meinung nach nie hatten. Beim Zweiteiler bleibt der Rücken im Aufstieg frei von Ausrüstung, die ich nur für die Abfahrt benötigen würde. Und in der Abfahrt habe ich mit dem Zweiteiler die stabilste Variante eines Tourensnowboards, die technisch möglich ist. Wie sich langfristig – bis heute – zeigen sollte, war meine Einschätzung goldrichtig.
Ich wurde Teilhaber bei Voilé Europe, einer kleinen Company, die ab 1999 zweiteilige Splitboards aus den USA importierte. Die ersten Jahre waren harte Überzeugungsarbeit. Snowboarder standen dem Splitboard mit großer Skepsis gegenüber. Wir mussten sie aufs Board bringen – und das ging nur direkt am Berg. Viele Wochenenden verbrachten wir in den Skigebieten und boten Testboards an. Fehlentwicklungen anderer Hersteller machten die Arbeit für uns nicht leichter. Doch die Voilé-Splitboards mit ihrem robusten und überaus zuverlässigen Bindungssystem funktionierten!
Lichtblick dank Lizenzen für Bindungen
Der Durchbruch ließ dennoch auf sich warten. Im Jahr 2005 konnten wir gerade einmal rund 150 Splitboards verkaufen. Wirtschaftlich ein Desaster aber mit dem Herzen nach wie vor überzeugt. Mein Partner bei Voilé Europe stieg aus, doch mein Glauben in den Markterfolg des zweiteiligen Splitboards blieb unerschüttert. Voilé begann, Lizenzen für ihr Bindungssystem günstig anzubieten. Ein Lichtblick! Als Burton Snowboards seine marode Splitboard-Sparte endlich auf das Voilé System umstellte, ging es langsam bergauf. Nun begannen immer mehr Hersteller, Splitboards zu bauen. Nebenbei promotete ich das Splitboard auf anspruchsvollen Touren, wie etwa auf den Piz Buin. Und es tat sich noch mehr: Spark war die erste Company, die ausschließlich Splitboard-Bindungen baute. Ab etwa 2010 trug sich dann meine Firma, war wirtschaftlich erfolgreich.
Splitboarden wird ein Markt
Jetzt kam der „Schneeball“ immer mehr ins Rollen. Die Auswahl an Marken, Shapes, an Bindungen und Zubehör wuchs von Saison zu Saison. Und stets wurden die besten Produkte in meinem Online-Shop von www.splitboards.eu vertrieben. Immer nur das Material, das mein Team und ich selbst intensiv getestet haben. Aus den Test-Wochenenden in Skigebieten wurden Camps mit Gästen. Dafür baute ich eine Hütte im schneereichen Montafon. Unter www.huettle.at ist seit 2004 die Splitboard-Base der Alpen zu finden. Tausende Snowboarder sind hier schon zu Splitboardern geworden.
Und wir taten noch mehr, um die Splitboard Community zu vergrößern: seit 2006 ist das „Climb-the-Mountain“ der jährliche Szenetreff in Europa. War es anfangs nur eine handvoll Eingefleischter, treffen sich heute rund 100 Splitboarder jedes Jahr auf der Bielerhöhe in der Silvretta zum größten Splitboard Testival der Alpen. Unterstützt von führenden Herstellern kann hier brandneues Material getestet werden.
Vom Pionier zur Marke: Mr. Splitboards
Irgendwann hat mal jemand „Mr. Splitboards“ aus Spaß zu mir gesagt und es setzte sich fest. Meine Erfahrung hat mich zu Mr. splitboards gemacht. Es gibt niemanden sonst in Europa, der so lange und so erfolgreich den Europäischen Splitboard Markt aufgebaut hat und die Splitboards technisch zu dem gemacht hat, was sie heute sind: 1:1 auf Augenhöhe mit einem Tourenski.
Wenn man über 20 Jahre jeden Winter mit Snowboardern aller Könnens-Stufen Splitboards testet und weltweit in Camps von Kanada über Schweden bis Kirgistan auf Tour ist, als Skitourenführer Ausbildungskurse für den Deutschen Alpen Vereins (DAV) leitet, muss man einfach nur zuhören und erhält dadurch einen unbezahlbaren Erfahrungsschatz. Ein Wissen, das nun in meiner eigenen Splitboard-Linie mr.splitboards Früchte trägt, drei verschiedene Modelle, die in Deutschland produziert werden und die Essenz des Splitboardens ermöglichen.
Heute ist Splitboards Europe der europaweit führende und größte Onlineshop mit den Top-Marken und allem Zubehör und Ersatzteilen, was zum Splitboarden gebraucht wird. Und mit rund 20 Camps pro Jahr, bei denen Interessierten der Sport nahegebracht wird, wo aber auch anspruchsvolle Touren geplant und gegangen werden. Die geballte Kompetenz von einem Anbieter.
mr.splitboards – Ein Name, den ich mir über viele Jahre verdient habe. Durch über 20 Jahre Engagement und Leidenschaft für das Splitboarden.
Tourbeschreibungen mit Karte gibt es zuhauf im Internet wie hier von unserem Partner DAV München Oberland. Anreise ist per Bahn möglich.
Hier speziell für Splitboarder
Infos vom 29.2.24. LLB: Lawinen.report // Mieminger Gebirge // bis 2.600 Stufe 2, darüber 1 Hauptproblem: Gleitschnee
8.30 Uhr öffnet der Lift in Biberwier. Mit der Tourenkarte kommt man mit zwei Sesselliften und einem Schlepper zum Beginn der Tour – natürlich kann man auch hochlaufen. Da die Tour mit 3 x Auffellen/Umbauen schon ca. 5-6 Stunden dauert, haben wir gern die Lifte in Anspruch genommen. Empfehlenswert: Straps und Kabelbinder für alle Fälle dabei zu haben, da man die Tour ja nicht „abkürzen“ kann.
Aufstieg Richtung Hölltörl lange Querung. Harscheisen hilfreich.
Abfellen am Hölltörl und Abfahrt in die „Hölle“.
Auffellen im Talboden und Aufstieg links hoch zur Grünsteinscharte. Dies ist der längste Aufstieg.
Abfellen an der Grünsteinscharte und Abfahrt am Anfang kurz recht steil ins malerische obere Drachenkar, oberhalb des Drachensees, dann direkt weiter so weit rechts wie möglich queren. Dort wieder auffellen 😉
Der dritte Aufstieg ist kurz zum hinteren Tajatörl. Abfahrt ins Brendlkar, links halten. Wenn man um den Tajakopf gefahren ist, sieht man auch schon die Ehrwalder Alm. Abfahren bis zur Loipe
Da das Board an den Rucksack schnallen und am Igelsee vorbei Richtung Ehrwalder Alm laufen. Ab Mitte des Weges kann man wieder anschnallen und ganz abfahren bis zur Talstation. Mit Buslinie 1 zurück nach Biberwier fahren oder wer per Bahn angereist ist, kann natürlich in Ehrwald zum Bahnhof. Viel Spaß! Eliane von Splitboards Europe meine Ausrüstung: Amplid Mahalo mit Spark Arc, Contour Felle – ja auch wenn die Klebefell-Verschwörung immer behauptet, die Adhäsionsfelle würden mehrfach Auffellen nicht mitmachen. Doch, machen sie.
Schneehöhen sind ein wichtiger Bestandteil der Tourplanung. Die Guides von Splitboards Europe nutzen die Informationen, um zu wissen wo der beste Schnee zum Abfahren ist aber auch für eine risikoreduzierte Tourplanung. „Mr. Splitboards“ Simon Graf fiel auf, dass auf der Website vom Lawinenwarndienst Vorarlberg warnung.vorarlberg.at diese entscheidende Information fehlte. Die Wetterkarte mit den Schneehöhen auf lawinen.report endete exakt an der Grenze zu Vorarlberg. Dabei ist hier auf einen Blick durch die farbige grafische Darstellung erkennbar: Schneehöhen, Neuschneemengen, Schneefallgrenze, Schneedifferenz, Wind und die Temperaturen für die Gebiete Tirol, Südtirol und Trentino.
Für
Simon war klar: Die Karte um das Gebiet Vorarlberg zu ergänzen, ist kein
Hexenwerk. Die Daten der Messstationen liegen eh vor und müssen nur in das
Programm der bestehenden Matrix ergänzt werden, wenn die Kollegen vom
lawinen.report mitspielen. Interessehalber fragte er beim LWD Tirol nach, die
seine Annahme bestätigten und Kooperationswillen signalisierten. Also gab Simon
seine Idee an den LWD Vorarlberg weiter, wo seine Nachrichten zur Kenntnis
genommen wurden. Irgendwann Anfang Dezember 2023 checkte Simon wieder den
Lagebericht und siehe da: auf warnung.vorarlberg.at war jetzt prominent auf der
Startseite auch der Button „Schneehöhenkarten“ zu sehen mit der Verlinken auf
lawinen.report. Geht doch, bitte schön 😊
Hintergrund Schneehöhen: Kritische Neuschneemengen sind ebenso Schlagworte aus dem Lawinenlagebericht wie „eingewehte Rinnen und Mulden“. Zusammen mit den Informationen zu Exposition und Steilheit eines Hanges, der Lawinenwarnstufe und den Gefahrenmustern lässt sich eine Aufstiegs- und Abfahrtsspur planen, die maximalen Spaß und minimales Risiko vereinbaren lässt.
Hallo meine lieben Splitboarder und Splitboarderinnen,
wir hoffen ihr hattet einen schönen Sommer und freut euch schon genau so sehr wie wir, auf die kommende Wintersaison. Mit hoffentlich viel Schnee ! 🙂
Auch in der letzten Saison war unser Testteam wieder fleißig und sie wurden von 2 neuen Brands überzeugt.
Wir freuen uns, nun auch Salomon und head Splitboards im Sortiment zu haben.
Hier eine kleine Vorstellung der Brands:
Salomon:
Wir sind eine Gemeinschaft, die in Annecy in den französischen Alpen gegründet wurde und seit 1947 die Zukunft des Sports mitgestaltet. Wir stellen Ausrüstung her, die Sporterlebnisse nachhaltig verbessern. Eine tiefere Verbindung zur Natur und zu den Menschen macht uns alle ein Stück weit besser.
Unser Anliegen: Wir möchten Menschen dabei helfen, die beste Version ihrer selbst zu entwickeln – durch erfüllende Erfahrungen im Outdoor-Sport. Und Menschen zu Botschaftern eines positiven Wandels machen.
Salomon hat sich zu einem wissenschaftsbasierten Ziel verpflichtet: 50 % absolute reduction of our GHG emissions for scope 1 & 2, 30% absolute Reduzierung für Scope 3 bis 2030, ausgehend von einem 2019 Ausgangswert, und Klimaneutralität bis 2050.
Ihr Highpath Splitboard verwendet ihr nachhaltigstes Design in einer leistungsstarken Tapered Directional Shape, mit hochwertiger Plum-Hardware und maßgeschnittenen Pomoca-Fellen. Diese geländetaugliche Form mit Rock Out Camber hat eine Base, die zu 100 % aus Recyclingmaterial und biobasiertem Harz besteht. So kann man auch beim Rippen bergauf und bergab seinen Werten treu bleiben.
Innovationen sind fest in der DNA von HEAD verankert. Das Unternehmen wurde von einem Voreiter des Skisports, Howard Head, gegründet und seine Leidenschaft für Fortschritt findet sich bis heute in jedem einzelnen HEAD Produkt und in allem was wir machen. Die Zusamenarbeit mit Weltklasseathleten zeigt uns wie sich ein Produkt am Limit verhält, ein Feedback, welches kein Computer simulieren kann. Unser R&D Team aus Experten in Österreich nutzen das Feedback der Athleten bei allem was sie tun.
Unsere globalen Ökosysteme sind untrennbar miteinander verbunden. Jede Reduzierung von CO2-Emissionen zählt. Wir können die Klimakrise nicht allein lösen, aber wir können unseren Beitrag dazu leisten. Seit 2005 arbeiten wir mit den führenden Umweltorganisationen Cool Earth und Rainforest Trust zusammen, um Hunderttausende Hektar des artenreichen Regenwalds im Amazonasgebiet zu erhalten. So setzt sich HEAD nachhaltig für das Klima ein.
Sport ist das, was wir lieben und was wir tun. Aber ohne einen lebenswerten Planeten, wird es keinen Sport geben. Das ist das wichtigste Spiel, das wir alle jemals spielen werden – und wir dürfen es nicht verlieren.
Das neue VOY Splitboard ist dein verlässlicher Partner im Backcountry. Der Shape des VOY basiert auf den jahrelangen Erfahrungen im professionellen Freeriden und wurde um spezifische Features zum Splitboarden erweitert – so sind unter anderem bereits vorgeschnittene Felle im Set inkludiert. Dieses Board macht im Aufstieg genauso viel Freude wie bei der Abfahrt – das ist easy Splitboarding!
Gerne stehen wir euch bei eurer Splitboardwahl zur Seite. Bei einer telefonischen Beratung, oder auch vor Ort, finden wir das, was zu euch am besten passt!