Kurse von Splitboards Europe beim DAV buchbar

In Sachen Splitboards vertraut der Deutsche Alpenverein in Theorie und Praxis auf die Kompetenz von Splitboards Europe. Ein wenig stolz sind wir schon, mitteilen zu können, dass der DAV nach der erfolgreichen Kooperation der letzten Jahre sein Angebot in Zusammenarbeit mit uns deutlich ausgebaut hat. Immerhin konnten wir in 12 Jahren Splitboard-Vertrieb und bei den Testcamps, die wir seit 2005 an fast jedem Winterwochenende durchführen, auch vielfältige Erfahrung sammeln. Und vor allem: Es macht Freude, diese Erfahrung weiterzugeben!

Mitglieder des Alpenvereins, Sektion München, können im Winter 2013/14 drei verschiedene Splitboard-Angebote buchen, die von Simon Graf, Fachübungsleiter Skibergsteigen DAV, geleitet werden. Der Winter beginnt mit Theorie-Abenden ab 21.11.2013 in München, Servicestelle am Hauptbahnhof zu den Themen „Splitboards, Systeme, Techniken, Ausblicke“.
Am 13.12.2013 startet das erste Beginner/Test Camp in der Basis von Splitboards Europe, dem „Hüttle“ in St. Gallenkirch/Montafon.
Am 5.1.2014 kann man den ersten „Grundkurs Winterbergsteigen“ belegen, ebenfalls mit Basis im Hüttle.

Mein Kommentar: Wer einen neuen Sport fundiert lernt, tut sich leichter und hat schneller mehr Spaß. Beim Tourengehen ist zudem noch alpines Wissen gefragt, das man sich nicht so mal eben selbst beibringen kann. Last but not least: Lernen in der Gruppe macht Spaß!
Das vollständige Angebot siehe    www.davplus.de/alpinprogramm    >> Link zu „Snowboardbergsteigen“

Foto: Volker Scholz. Rider: Melanie Speck

 

CTM 2013 – viele tolle Menschen am Start!

Das war das Climb-the-Mountain 2013

Auch im 8. Jahr sind wieder viele Tourengeher ins Montafon gepilgert, um am CTM teilzunehmen. Bei bestem Frühlingswetter trafen sich Gleichgesinnte mit unterschiedlichstem Aufstiegsmaterial, am Hochjoch im Skigebiet Silvretta-Montafon um an dem Spaßrennen teilzunehmen.

Die Sieger on Board
Schnellster war Christian aus Vorarlberg mit der Kombi Schneeschuh+Board, dicht gefolgt von Peter mit dem Splitboard. Verena war die schnellste Lady on Board in Kombination mit Kurzski.

Die Sieger auf Ski
Schnellster Mann auf Tourenski war Joe während bei den Damen Silvia und Brigitte zeitgleich das Ziel erreichten.

Traditionell erhalten die Erstplatzierten beim CTM nicht die Hauptgewinne – diese werden unter allen verlost – aber sie freuten sich jeweils über eine Voile T6 XLM Lawinenschaufel zur Erinnerung an diesen schönen Tag. Die Schaufeln waren von Splitboards Europe gestiftet und natürlich stilecht in grün gehalten. Über den Board-Hauptgewinn freute sich Nina aus Tirol, sie konnte ein Burton Tree in 162 mit nach Hause nehmen. Gerhard aus Freising gewann die stylischen Ski von Powderequipment, wir gratulieren nochmal!

Am Sonntag ging es mit der tollen Truppe auf Tour. Die einen genossen die Madrisa Rundtour, während die zweite Gruppe auf die Rotspitze stieg, um in den sonnenabgewanten Hängen noch mit traumhaften Powderabfahrten belohnt zu werden.

Wir freuen uns schon alle auf 2014 – wenn es das 9. mal heisst:
Alle Snowboard- und Skitourengeher treffen sich zum CTM am Hochjoch im Skigebiet Silvretta Montafon!

DAS Event für alle Tourengeher: CTM am 2. März 2013

Climb-the-Mountain
Internationales Get-together aller Tourenfreunde beim CTM am Samstag, 2. März 2013 am Hochjoch im Montafon/Vorarlberg, egal ob Du mit Splitboard, Tourenski oder anderen Aufstiegshilfen dabei bist.

Gleichgesinnte treffen, gemeinsam Spaß haben, Informationen austauschen, am Spaßrennen teilnehmen und vielleicht sogar den Hauptgewinn, ein Burton Freebird Splitboard oder ein Paar Ski von powderequipment mit nach Hause nehmen – besser gehts nicht, also kommt vorbei!!

Die wertvollen Sachpreise gehen nicht einfach an die Sieger sondern werden traditionell unter allen Teilnehmern ausgelost. Das zeigt, dass es hier in erster Linie allen um den Spaß am Tourengehen geht. Beim CTM dabei zu sein, lohnt sich für jeden.

Programm und weitere Infos findet Ihr hier: www.climb-the-mountain.com

Beginner Camp FEB I – Gute Laune statt gutes Wetter!

Hoher Frauenanteil, Rheinländische Frohnaturen und Sportler durch und durch – das garantiert sogar bei stürmischem Wetter, 30cm frischestem Powder  (15cm davon sind gefühlt während der Tour am Sonntag gefallen!) und Sicht zero-zero gute Laune! Dieses mal wurden die Teilnehmer also keineswegs vom Design der Boards und Skier beeinflusst, sondern konnten sich rein auf ihr Fahrgefühl verlassen 😉 Auch die LVS-Übung fand unter widrigen Umständen statt, vielleicht wurden gerade deshalb die Sender im Übungsfeld so schnell gefunden? Am Tourentag hatte es aber den Vorteil, dass jeder seine eigene unverspurte Line ziehen konnte, durchkreuzt nur von Camphund Kadishas „Line“, die sich mal wieder nur teilweise daran hielt, sich schneeschonend bergab zu bewegen. Das hinderte aber keinen Teilnehmer daran, nach der Abfahrt ein dickes Grinsen im Gesicht zu haben.
Wir sehen uns bei den Alpin Camps? – Dann könnt ihr euch auch vom traumhaften Panorama im Montafon überzeugen, von dem ihr ja dieses Mal leider nicht mal ansatzweise etwas mitbekommen habt, und nicht nur vom geilen Powder, den´s dort gibt!
Kathrin

Camp Jan III 2013 – the international camp!

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Fernsicht konnten die Teilnehmer des Camps aus Frankreich, der Schweiz, aus den Niederlanden und aus Deutschland ihre Boards und Skier am Samstag beim Pistentag testen. Mit ein bisschen Glück fanden einige sogar noch eine kleine, aber feine Powderauflage, die den Genussfaktor nochmals erhöhte! Da die „Verschütteten“ entweder so schnell gefunden wurden oder aber wegen gebrochener Sonden gar nicht weiter gesucht wurden, blieb nach der LVS-Übung noch Zeit, das Equipment noch weiter zu testen.
Was sollte dann am Sonntag noch Besseres kommen? Auf jeden Fall wieder Sonne für den Aufstieg und trotz der geringen Schneeauflage sogar nochmals ein wenig unberührten Powder – danke Patrick für die Spurwahl! Eine lustige Truppe, die sich heut den Berg hochgequält hat und trotzdem noch Luft hatte, dabei aus einer Mischung von deutsch-niederländisch-englisch-französisch zu quatschern!
Keep on talking-walking!
Kathrin

Camp Jan II 2013 – Kritischer Materialtest, Prior Boards am beliebtesten

7 Jungs und 3 Mädels haben sich an diesem WE eingefunden. Am Samstag hatten wir ideale Verhältnisse mit Powder und Sonne, nur der starke Südföhn machte es in der Höhe etwas ungemütlich.
Da wir uns zentral im Grasjoch aufhielten, konnten die Boards eifrig unterinander getauscht werden. Als Favouriten wurden nach einer kritischen Prüfung durch die Jungs und vor allem die Mädels die Boards von Prior gehandelt. Die superleichte XTC Kontruktion sowie die Shapeauswahl haben alle beeindruckt und bekamen durch die Bank die Note 1 mit Sternchen.
Fahrspass gab es natürlich auch jede Menge.
Neu und eine super Sache im Skigebiet Silvretta-Montafon: Wir haben das LVS-Übungsfeld im Grasjoch genutzt, da man an der top modernen Anlage sehr gut üben kann. Wer auf eigene Faust los zieht, sollte auf jeden Fall sein Equipment an den LVS Sicherheit-Checkpoints prüfen.
Das auch der Tourentag wieder ein voller Erfolg war, braucht ja fast nicht mehr erwähnt zu werden 🙂
Vielen Dank, dass ihr da gewesen seid! Hat wie immer Spaß gemacht.
Simon

Erfahrung mit der Karakoram Bindung

Ziemlich viele Anfragen erreichen uns zu den Bindungen von Karakoram. Mit hohen Erwartungen werden die Bindungen aufs Board geschraubt, doch diese Erwartungen werden leider nicht immer erfüllt.

Nach unseren intensiven Erfahrungen rund um Splitboards und die diversen Bindungen haben wir die Karakoram schon letzten Winter ausführlich getestet. Es ist ein interessantes, innovatives System, aber da sind doch so ein paar Dinge, die uns aufgefallen sind. Und die wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Wir mussten leider feststellen, dass die Karakoram-Bindungen nicht ganz problemlos auf die Splitboards aller Hersteller zu montieren sind. Natürlich gibt es beim Setzen der Inserts immer wieder produktionsbedingte, geringe Toleranzen. Bei einem Bindungssystem wie dem von Voilé, dass hier genügend Spielraum bietet, ist dies schon fast einkalkuliert. Hier muss alles exakt sitzen, damit im System alle Teile funktionell ineinander greifen können.

Weiter bietet die Karakoram-Bindung in der Praxis nur eine eingeschränkte Auswahl der möglichen Montagewinkel (Front kann nur +30 oder -5, Rear kann nur +5 oder -30).

Wir freuen uns immer wieder über Neuentwicklungen im Splitboardbereich! Aber unsere jahrelange Erfahrung hat uns gezeigt, dass die meisten Hersteller 2-3 Jahre benötigen, um den Ansprüchen in den Bergen gerecht zu werden. Dasselbe gilt für Karakoram, die Haltbarkeit der Verschlussteile muss sich noch bewähren.

Ein weiterer Aspekt sind die Karakoram-Hooks: Sie spannen die Boardhälften sehr stark zusammen. Was den natürlichen Flex des Splitboards bei sehr gut verarbeiteten Boards negativ beeinflusst. Das kann sogar soweit führen, dass sich die beiden Boardhälften nach oben ziehen und sich dies negativ auf das Fahrverhalten auswirkt.

Dennoch: Wir bleiben dran und werden die Bindung weiter im Schnee und auf Tour testen. Und nicht nur wir von Splitboards4Europe, sondern auch die Teilnehmer in unseren Camps. So bekommen wir weiteres Feedback, das wir hier gerne an Euch weitergeben….oder Ihr berichtet hier selbst von Euren Erfahrungen!