Climb the Mountain 2015 – So war das größte Splitboard-Camp der Saison

Auf 2000 Meter Höhe am Silvretta Stausee Bielerhöhe – sowas von schneesicher.
56 Teilnehmer, davon 17 Ladies on Splitboard.
Über 50 Testboards von 10 Brands, 4 verschiedene Splitboardbindungen und viel mehr.
Das schnellste Schrauberteam der Welt: Jeder Teilnehmer testete bis zu 7 Splitboards
erst 4 Kräutersauna, dann 4-Gänge-Menü – so lässt es sich aushalten
Splitboardsysteme und LVS-Geräte im Überblick, Verlosung wertvoller Preise,
Freeridefilm und Splitboard-Rennen – es war ein Fest!

10 Jahre nach dem ersten CTM wurde die Vision von Splitboards Europe wahr: 56 Splitboarder & Friends trafen sich auf über 2000 Meter Höhe zum größten Split Camp des Jahres, davon 17 Ladies! Die einzigartige Location rund um den Berggasthof Piz Buin am Silvretta Stausee Bielerhöhe war fest in der Hand der Splitboarder: Von der Kräutersauna bis zum Schlepplift, und alles vor dem grandiosen Panorama der über 3000 Meter hohen Berggipfel.

Der Spaß fing schon mit der Anreise an: Gut gelaunt entstiegen alle dem berüchtigten Tunneltaxi, das Geisterbahnmäßig mit knappen Abstand zur Wand durch den Fels rast. Die nächste positive Überraschung war der Gasthof selbst. Es war schon ein Erfolg, dass nach den 4-Gänge-Menüs am Freitag und Samstag alle dem weiteren Programm folgten. Bis in die Nacht hinein wurden die Splitboardsysteme diskutiert, angeschaut, hier geratscht, da geschraubt. Und mit Verlosung, Freeridefilm und Siegerehrung nach dem Rennen war einiges geboten.

Der Samstag gehörte dem umfangreichen Produkttest und nach den positiven Feedbacks können wir behaupten, dass es wohl noch bei keinem Event die Möglichkeit gab, so viele Splitboard-Produkte zu testen – was auch wirklich umgesetzt wurde. Arbor, Prior, Jones, Goodboards, Nitro, Burton, Rossignol, Venture, Voilé, Völkl, Spark, SP United, Karakoram, ABS-Rucksäcke, Pieps, Ortovox, Freeride Maps, Koch/Contour und G3 – Dank dem hauseigenen Schlepplift, unserer exklusiven Location und der komplett durchdachten Logistik, glich die Teststation einem Haufen Ameisen mit immer neuen Boards unterm Arm oder an den Füßen.

Das ursprüngliche Element des Climb the Mountain war das Rennen für Splitboarder und Freunde. Das haben wir natürlich auch beim 10jährigen Jubiläum am Samstagnachmittag durchgeführt für alle, die Lust auf einen Sprint hatten. Auch wenn das Ziel des Rennens immer der Spaß ist, haben alle Gas gegeben bei der Abfahrt, dem Umbau von Board auf Ski und dem anschließenden Aufstieg bis zum Ziel am Berggasthof. Damit war der Kaiserschmarrn verdient – und der „Pokal“ in Form eines schönen Brotzeitbrettls aus Ahorn samt CTM-Logo für die jeweils drei schnellsten ihrer Kategorie. Die tollen Produkte unserer Sponsoren wurden abends unter allen Teilnehmern des Camps verlost, wie Felle von G3 und Contour, viele Softgoods, ein Reisekoffer von Burton und der heiß begehrte Hauptreis: Ein PRIOR Splitboard.

An einem einzigen großen Tisch wurden trotz der Powdervorhersage bis in die Nacht die Freeridestories ausgetauscht. Bei rund 20 cm Neuschnee gings Sonntag in 4 geführten Tourengruppen oder wahlweise auf eigene Faust ins Backcountry, nicht ohne Lawinenlagebericht und weitere Sicherheitsvorkehrungen durchgecheckt zu haben. Wer mit Bergführer unterwegs war, konnte auch den Sonntag auf dem Leihboard seiner Wahl durch den Schnee pflügen. Währenddessen transportierte die Crew von Splitboards Europe das ganze Gepäck bereits ins Tal.

Nach diesem Erfolg steht fest: Wir kommen wieder! Nächsten Winter wird die Bielerhöhe wieder fest in Splitboarder-Hand sein. Ab Herbst 2015 schalten wir die Anmeldung frei – seid dabei!

www.climb-the-mountain.com

Es dankt das Team von Splitboards Europe
Simon Graf und Volker Scholz mit
Stephan, Dirk, Boris, Jürgen und Eliane
sowie das Team S.P.L.I.T. mit Sören, Domi und Lucas

Alle Fotos seht Ihr auf der Facebook-Seite von Splitboards Europe

DAV Beginner/Splitboard Test Camp 16.-18.1.2015

Von Grün zu Weiß … und topless in Down Under!
Geschichten, die das Leben schreibt.

Grün war es noch rund ums Hüttle, als die DAV-Mitglieder am Freitagnachmittag anreisten. Der letzte Föhn hatte wirklich ganze Sache gemacht und im Tal nichts vom Schnee übrig gelassen. Etwas „unwinterlich“ sah es also aus … noch! Denn schon für die folgende Nacht hatten die Wetterfrösche einen Temperatursturz angekündigt. Und für den Samstag bis zu einem halben Meter Neuschnee obendrauf!

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Ok, ab 1800 Meter eh kein Thema, hier liegt mittlerweile genug Schnee. Trotzdem waren die bis dahin 10 cm Neuschnee auf den Autos vorm Hüttle am nächsten Morgen schon verdammt schön anzuschaun! Und es verhieß ein richtig guter Tourentag am Sonntag zu werden. Aber heute war erst mal Samstag: der Tag, an dem die Splitboards von den Camp-Teilnehmern im Skigebiet auf Herz und Nieren getestet werden. Niemand war ob der Vorfreude auf den Sonntag böse, den ganzen Tag in einem richtigen White-out fahren zu müssen.

Unsere Boards von Voilé, Prior, Venture, Burton und Arbor boten wieder genug Auswahlmöglichkeiten. Jeder fand bei den verschiedenen Shapes sein Lieblingsboard. Logisch, dass Samstagabend alle bei bester Laune waren. Zumal der Wetterbericht verprach, dass es noch bis 7 Uhr am Sonntagmorgen weiter schneien sollte. Trotzdem saß die Truppe am Abend noch lang zusammen. Geschichten werden zum Besten gegeben, die nur das Leben schreiben kann. Andi und Christina stellten z. B. fest, dass beide schon für mehrere Monate in Australien waren. Und Christina sorgte mit ihrer Story für echtes „Kopfkino“ bei den Jungs: Als ihr das Geld ausging, aber der Spaß an Koala, Känguru & Co. noch lange nicht, nahm sie kurzerhand einen Kellner-Job an. In einer „Oben-ohne“-Bar irgendwo im australischen Outback! … Brachte ihr 1000 $ die Woche und nach einem Monat war die Reisekasse wieder voll. 

Nach solchen Geschichten war der Sonntagmorgen dann doch leicht verkatert. Aber beim Anblick des Neuschnees waren alle sofort wieder hellwach und bester Laune. Lediglich der Lawinenlagebericht (LLB) bremste uns etwas ein: Warnstufe 3 galt für den heutigen Tag.
Wie an den Fotos zu sehen ist, haben wir dennoch das Bestmögliche rausgeholt.

Leute, es hat mir einen Riesen-Spaß gemacht mit euch!
Auf bald mal wieder am Hüttle, hoffe ich. Und dann bitte mehr Details zu Australien und so … 😉

Euer Team von Splitboards Europe
Simon mit Kadisha

Beginner Camp-Report 9.-11. Jan 2015: Schweizer Camp auf hohem Niveau

Das hat Seltenheitswert: fast nur Eidgenossen und fast 50 % Prozent Frauen!

Da wären uns doch fast die kürzeren Boards ausgegangen: mit vier weiblichen Teilnehmerinnen war das erste Beginner-Camp in 2015 ein toller Start ins neue Jahr. Denn so viele Frauen und obendrein noch eher „kleinere“ Männer sind selten im Camp dabei. Aber wir sitzen ja an der Quelle: Normalerweise haben wir im Schnitt 1,5 Splitboards pro Camp-Teilnehmer im Pool, so dass also genug Auswahl 20150111_125109vorhanden ist.

Dass diesmal die meisten Teilnehmer aus der Schweiz kamen, war auch eine Premiere. Natürlich eine sehr schöne! Durchweg wirklich gute Boarder sind an diesem Wochenende zu uns ins Montafon gekommen. Selten zuvor konnten wir mit der ganzen Gruppe so durchs Gebiet heizen – ohne jemanden zu verlieren.

Der Samstag war wieder für den Material-Test reserviert. Aber nicht nur für den: Am Grasjoch wurde gerade das neue PIEPS-LVS-Testfeld eröffnet. Bis zu vier Sender können zur Suche ausgewählt werden. Eine super Möglichkeit, sein Können im Umgang mit dem LVS zu schulen. Oder einfach zu erfahren, was es heißt, überhaupt mit einem LVS zu suchen. Die Ergebnisse waren breit gestreut: von zwei bis sechs Minuten Suche war alles dabei, bis der Sender im Schnee gefunden wurde.

Das Wetterglück vom Samstag blieb uns für den Sonntag leider nicht ganz treu. Nach Regen in der Nacht bis auf 1500 Meter hinauf der in starken Nassschneefall überging, wurden bei der geplanten Tour vor allem die Aufstiegsfelle an ihre Grenzen gebracht.

Geführt wurde die Tour von Andi, unserem neuen Guide im Team. Ein Boarder durch und durch – und obendrein noch österreichischer Tourenführer. Er fasste während der Tour prima zusammen, was am Freitag und Samstag schon in der Theorie gehört wurde.

Am Tagesziel angekommen riss dann doch noch der Himmel auf und die Sonne kam kurz durch. Da war es nicht ganz so schlimm, dass wir nicht bis ins Tal abfahren konnten, sondern die letzten 100 Höhenmeter über den Sommerweg absteigen mussten.

Ein großes Dankeschön an die super fitte und vor allem fahrstarke Truppe!
Es würde mich wirklich freuen, wenn ihr mal eine Ausbildungswoche bei und macht. Ihr könnt das! *Daumen hoch*

Euer Simon

Splitboard Camp-Report 4.-9. Jan 2015: DAV Grundkurs Winterbergsteigen

Jede Menge Schnee, mehr als lehrreich … und neue Berggesetze!

Unser erster DAV Grundkurs „Skibergsteigen mit dem Splitboard“ stand unter einem günstigen Stern: die Woche zuvor fiel im Montafon über 1 Meter Neuschnee! Der war auch dringend nötig, doch leider ging der Schneefall mit starkem Sturm einher. Windspitzen von über 80 km/h waren keine Seltenheit. Was das heißt, weiß jeder, der sich mal ein wenig mit Lawinenkunde beschäftigt hat. Somit waren alle Camp-Teilnehmer gespannt, wie sich dieser zweite ergiebige Schneefall der Saison 2014/15 auf die Lawinenlage ausgewirkt hat.20150106_135000-SMILE

Am Sonntag, dem 1. Camp-Tag, haben wir es nach der Anreise der Teilnehmer noch gemütlich angehen lassen. In erster Linie gilt der Tag dem Kennenlernen und es werden die Splitboards eingestellt. Wobei diesmal schon fast die Hälfte der Gruppe ihr eigenes Splitboard dabei hatte und nun etwas Neues in Sachen Splitboarden ausprobieren wollte – sehr gerne, dafür sind wir da! Oder wie Suse, die schon zum zweiten Mal teilgenommen hat, weil sie vom schönen Montafon und dem Hüttle einfach nicht genug bekommen kann.
Somit hatten wir wieder eine bunt gemischte Truppe beisammen: vom Splitboard-Einsteiger bis hin zum schon erfahrenen Tourenboarder.

Montags stand ein Tag im Skigebiet sowie grundlegende LVS-Praxis auf dem Plan. Wie fast schon zu erwarten, hatten alle mit ihren Splitboards auch auf der Piste viel Spaß. Auf der wir auch schön geblieben sind – denn für Ausflüge ins Gelände war die Lage einfach zu heikel, da es tags zuvor noch einmal geschneit hat.

Anschauliche Lawinenkunde
Dienstag ging es dann langsam ans Eingemachte: Zwar noch eine gemütliche Einsteigertour, jedoch genau richtig, um den DAV-Kursteilnehmern zu zeigen, dass es eine besondere Woche werden sollte. Bereits abgegangene Schneebretter wie aus dem Lehrbuch konnten umfangreich und aus sicherer Entfernung genau begutachtet und studiert werden. Selten hat der Lawinenlagebericht (LLB) so exakt die Gefahren beschrieben, welche wir dann auch am Berg genau so vorfinden konnten.

Dank Snowcard und kompromisslosem Verzicht konnten wir Spaß und Sicherheit gut unter einen Hut bringen. Wir erreichten zwar weniger die Gipfel, dafür aber sichere Umkehrpunkte, was der Laune und der Gaudi keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: Die in der Tourenplanung erarbeiteten Entscheidungspunkte waren am Ende alle richtig erkannt und mussten nur noch umgesetzt werden. Eben wie im Lehrbuch. 🙂
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So ging es die Woche weiter: eine sichere Tourenauswahl war der Schlüssel zum sicheren Spaß. Allen Kursteilnehmern wurden die Grenzen deutlich aufgezeigt und wir haben für die Zukunft eine solide Grundlage gelegt. Der Verzicht auf die ein oder andere verlockende Abfahrt fiel am Ende keinem schwer, weil verstanden wurde, warum die Entscheidungen so gefällt werden mussten. Und außerdem: alles wurde ja sowieso vom bestellten, strahlenden Sonnenschein versüßt.

Vielen lieben Dank an eine tolle Gruppe! Und vor allem an die zwei Mädels, die alle Macho-Sprüche ab 1500 Meter Höhe locker weggesteckt haben. Denn ab 1500 Meter darf man sagen, was man denkt. Das ist Berggesetz! (Frei nach Simon Graf.)

Danke für die schönen Tage mit euch!
Euer Simon

Climb the Mountain für Splitboard Beginner

Climb the Mountain 23.-25. Januar 2015

++ Beginner Camp XXL ++
Über 50 Splitboards im Test!
Wir wohnen auf 2.000m!
PRIOR Split zu gewinnen!
2x ÜB HP Hotel Piz Buin
1x Tag Splitboard Test
1x Vortrags/Film Abend
1x LVS Geräte Vergleich
1x Liftticket

Du möchtest mit Splitboarden starten, verschiedene Boards testen, Dich umfassend  über Splitboard-Handling und LVS-Suche informieren und Deine erste Tour in einer traumhaften Bergwelt gehen? Dann bist Du bei dem Festival „Climb the Mountain“ genau richtig. Schnapp Dir bis 8.1.2015 einen der begehrten Plätze und lerne Gleichgesinnte kennen.
hier erfährst Du alles über das Event: www.climb-the-mountain.com/
und hier kannst Du buchen: www.splitboards.eu

Splitboard Festival Climb the Mountain
Splitboard Festival Climb the Mountain

International und … Schnee!!! Review Camp 19.-21.12.2014

Das letzte Wochenende im Jahr 2014 fanden sich 4 Nationen am Hüttle ein: Deutsche, Schweizer, Österreicher und Wiener 🙂
Es war eine lustige und bunt gemischte Gruppe, mit der wir viel Spass hatten und die immer super organisiert war.
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Am SA sind wir noch auf den präparierten Pisten der Silvretta-Montafon gefahren und die Splitboards haben einmal mehr ihre top Fahreigenschaften auf harter Kunstpiste bewiesen. Auffällig war die hohe Zufriedenheit der Fahrer mit den PRIOR twin shapes. Twin bedeudet, dass man mittig auf dem Board steht und nicht wie bei Freeride Shapes, nach hinten versetzt. Twin hat im Powder zwar minimal Nachteile aber dafür hat man beim Fahren einen 100%ig symmetrischen Bewegungsablauf. Z.B. ist Michael aus Vorarlberg mit dem Modell Prior AMF das erste Mal ein Twin gefahren und war so begeistert, dass die Freeride Shapes (direktional) bei ihm nicht mehr punkten konnten. Diesen Trend hat Prior früh erkannt und als erster Hersteller Twin Splitboards angeboten. Aktuell produzieren sie 3 Twin Shapes:

Prior AMF – war das erste Twin Split der Welt, für Kreativität beim Riden

Prior Shotgun – Freestyle Flex für Splitboarder

Prior Slylog – Das Twin Splitboard speziell für Frauen!

Da aber auch bei diesen der Hybrid Rocker zum Einsatz kommt, trübt der kleine Nachteil im Powder nicht den Gesamteindruck und wird duch das „rundere“ Fahrverhalten ausgeglichen.

Am Sonntag konnten wir dann bei 15cm Neuschnee in Gargellen aufsteigen und erste Tourerfahrung sammeln. Da wir die Sperrung der Talabfahrt respektieren, mussten wir mit der Bahn ins Tal fahren. Aber es wurde klar, welche Möglichkeiten sich uns mit dem Splitboard erschließen und das steigerte die Vorfreude auf den kommenden Schnee

Vielen lieben Dank an die Gruppe! Es würde uns sehr freuen, wenn ihr Euer Versprechen wahr macht und Ende Januar zum „Climb the Mountain“, dem großen Splitboard Test, kommt!

Euer Splitboards Europe Team
stephan, boris, dirk und simon

Noch mehr Splitboards testen dank Panorama Bahn in Silvretta Montafon

Im Programmablauf unserer Splitboard Camps verbringen wir den Samstag schon fast traditionell im Skigebiet Silvretta Montafon, um das Fahrverhalten verschiedener Splitboards zu testen – und nebenbei festzustellen, dass sie ebenso stabil fahren wie Solid Boards. Und auch um den ersten kleinen Aufstieg in Angriff zu nehmen.

Ab dieser Saison gibt es im Gebiet Silvretta Montafon die neue Panorama Bahn, von der wir deshalb begeistert sind, weil sie den Kreuzjochsattel mit dem Freeride Gebiet rund ums Grasjoch deutlich schneller verbindet. Die 8er Kabinenbahn verkürzt die Fahrtzeit von Kapell hinauf auf rund 2.400 Meter Höhe von über 30 auf acht Minuten. Bedeutet für uns: weniger Zeit im Lift, mehr Zeit auf dem Splitboard, nice! Oben wartet zudem die atemberaubende Aussicht auf rund 200 Berggipfel.silvretta_montafon_panorama

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DAV Beginner Splitboard Camp 12.-14.12.2014

Der ganze Alpenraum ist von Schnee befreit… Ganz Gallien?
Nein! nicht das Montafon!

Bei der derzeitigen Großwetterlage mit mageren Schneeverhältnissen waren die Teilnehmer unseres ersten DAV Beginner Splitboard Camps in dieser Saison bei der Anreise recht skeptisch. Aber das Montafon ist eben ein besonderes Fleckchen in den Bergen! Und wir konnten alle Zweifel zerstreuen.

Über 5 Millionen Euro haben die Silvretta Montafon Bergbahnen im vergangenen Jahr in die Pistenbeschneiung investiert. Das hat sich gelohnt. Denn jetzt sind auch längere Abfahrten noch länger schneesicher. Am Samstag, dem Pistentag, konnte rund ums Hochjoch munter das neueste Material auf seine Tauglichkeit getestet werden. Zwischen 1600 und 2300 Meter Höhe standen genug Pisten zur Verfügung, um das für die Teilnehmer neue Sportgerät kennenzulernen. Obendrein hat das Wetter auch noch mitgespielt – und so war es am Ende für unsere DAV Camp-Besucher ein gelungener Testtag.

Sonntags stand wie gewohnt eine Tour an. Trotz der noch knappen Schneelage haben wir rund 780 Aufstiegs-Meter auf die Uhr gebracht. Unser Geheimtipp bei solchen Schneelagen? Gargellen! Nur ein paar Kilometer von unserer Base, dem Hüttle, entfernt. Fernab jeglichen Skirummels konnten wir hier das noch geschlossene Skigebiet nutzen. Klar, es gab keine Powderabfahrt. Aber zumindest hatten wir einen schönen Aufstieg.

Auch wenn Frau Holle uns noch nicht wohlgesonnen war, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Zum Glück war mit Johanna wenigstens eine Frau mit am Start. Das ist immer ein schöner Ausgleich. Da fallen die Witze dann nicht ganz so derb aus wie bei reinen Männer-Camps.

Einige Teilnehmer nutzen so ein Camp, um sich danach für ein Board-Modell zu entscheiden. Das freut uns natürlich immer besonders. Tipp für alle DAV-Mitglieder: PRIOR Splits bieten wir jedem DAV-Mitglied mit einem Sonderrabatt von 10 % auf den Set-Preis an.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich bei der tollen Gruppe zu bedanken! Bis aus Gießen im Hessenland sind sie diesmal gekommen. Ja, auch dort ist man schon Splitboard-infiziert. Aber nicht erst seit gestern, wie ich auch weiß … Fürs nächste Wochenende hoffen wir ganz fest auf neuen Schnee, die Prognose sieht ja ganz gut aus. Und wir freuen uns auf neue Tester!

Euer Splitboards Europe Team!
Simon

Splitboard Camps – letzte freie Plätze Saison 2014.15

Warme Semmeln?
Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass die Camps von Splitboards Europe gut organisiert sind, eine große Auswahl an Testmaterial und ein ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Auf jeden Falls sind die knapp 20 Camps pro Saison immer schnell ausgebucht. Die meisten finden bei der Splitboard Base „Hüttle“ im Montafon statt.

Ob Beginner Splitcamp, Ötztal Durchquerung, maximal Freeriden oder Splitboard Festival „Climb the Mountain“ – Hier seht die letzten freien Plätze.

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Da geht noch was: Völkl Split & Freeride Camps mit Aline Bock …und Tourtipp Hochfügen

Alle Fotos: Richard Walch

Optimal für Backcountry Einsteiger auf dem Snowboard: Bei den Völkl Split & Freeride Camps, wovon noch zwei diese Saison anstehen, bist Du von Freitag Abend bis Sonntag mit Gleichgesinnten, super Material und prominenter, perfekter Organisation im Gelände unterwegs.

Völkl Split und Freeride Camps mit Aline Bock

Ich hatte die Ehre, Freeride Weltmeisterin Aline Bock und Ihr Team im Zillertal zu besuchen:

Freitagabend ist Materialschlacht angesagt
…aber keine Sorge, die Organisatorinnen Aline und Pia Schroeter haben für jeden Teilnehmer die passende Ausrüstung parat und helfen bei der Einstellung, bis jeder versorgt ist. Neben der kompletten Völkl Splitboardausrüstung – übrigens durchdachte Produkte mit echten Neuerungen wie sauber verarbeitete Base ohne Schrauben und neuartige Tourenstöcke – kannst Du auch die speziellen Freeride Boots von Deeluxe testen, Helme und Goggles von Marker und LVS-Ausrüstungen von Ortovox.

Da die Ladies die Veranstaltungen in prädestinierten Freeride Gebieten mit jeweils einer ebenso lässigen wie stilvollen Unterkunft anbieten, folgt nach der Arbeit das kulinarische Vergnügen, Welliness UND wertvolle Wissenserweiterung rund um Tourenplanung und alpine Gefahren.

Fotos: Richard Walch, Location: Mountain & Soul im Zillertal
Fotos: Richard Walch, Location: Mountain & Soul im Zillertal

Schöne Frühjahrstour bei Hochfügen
Ich treffe Pia, Bergführer Thomas Schmitt, den Fotografen Richard Walch und die Splitboard Newcomer am nächsten Morgen im Skigebiet Hochzillertal wieder, wo wir ab Hochfügen unsere Tour zum Rosskopf starten. Aline sehen wir leider erst abends wieder, da sie sich diesen Winter nach einem Cliffsprung bei der Landung auf einem Stein den Schienbeinkopf verletzt hat. Auf charmante Begleitung mit Know-How müssen wir trotzdem nicht verzichten, die sehr sympathische Maria Kuzma, Neuseelands Top Big Mountain Fahrerin ist mit von der Partie.


Dank der guten Vorbereitung von Tom finden wir trotz der insgesamt mauen Schneelage noch eine richtig schöne Aufstiegsstrecke und eine teilweise sogar unverspurte Abfahrt, beides gut für Einsteiger machbar.

Rosskopf (2576 Meter) bei Hochfügen im Zillertal

Aufstieg ab Bergstation Sessellift „Hochfügen 2000“: ca. 1 h
Aufstieg direkt ab Hochfügen, am Finsingbach entlang: 3,5 h
Lawinengefahr: mittel
Karte: Kompass Blatt 28, Vorderes Zilleral

Kurzer Aufstieg: Ab Hochfügen die lila 8er Gondel „Jet“ nehmen und dann noch den 4er Sessellift „Hochfügen 2000“ bis auf 2.313 Meter. Das Board abschnallen und am Rucksack befestigen oder einfach unter den Arm klemmen – noch nicht umbauen. Vom Ausstieg des Sessellifts nach links unterhalb der Lawinenverbauung ca. 10 Minuten traversieren. Dann südseitig abfahren bis in die Senke, dort auffellen und max. 1h zum Rosskopf aufsteigen.

Abfahrt vom Rosskopf größtenteils nordseitig durch die Gipfelflanke über die Pfundsalm Mittelleger und dann am Lauf des Finsingbachs entlang. Bis man wieder im Gebiet Hochfügen rauskommt, direkt bei der Talstation der Gondel „Zillertal Shuttle“.

Aus unserer Gruppe kommen alle gesund und sehr glücklich unten an, sogar die hübsche Französin, die erst seit 3! Wochen auf dem Board steht. Darauf ein Weißbier in der Split Base „Mountain & Soul“, wo Aline schon auf uns wartet und natürlich gespannt nachfragt, wie die erste Splitboard-Tour angekommen ist. Sie hat auch einen Erfolg zu vermelden: Nach der zweiten OP absolvierte sie heute die ersten Schritte ohne Krücken. Es geht immer aufwärts!!
Jetzt schnell anmelden für eines der letzten Camps: www.voelkl-snowboards.com
Die Camps von Splitboards Europe starten wieder im Dezember 2014.
mehr über Aline: www.alinebock.de/
Alle Fotos: Richard Walch
Die Völkl Splitboard-Ausrüstung gibt’s ab Herbst bei www.splitboards.eu