Im Montafon geht immer was – Beginner Camp 11.-13. Dez 2015

Ganz Gallien ist vom Schnee befreit… ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Splitboarder besetztes Dorf hört nicht auf, dem Wärmeeindringling Widerstand zu leisten. Und so konnten wir gleich die zweite Splitboard Gruppe dieser Saison von den Qualitäten der Boards und des Montafons überzeugen. Ein Tag Split-Snowboarden im Gebiet Silvretta Montafon, einen Tag Tourgehen bei Gargellen – Die Splitboard Base Hüttle ist einfach strategisch entscheidend platziert 🙂

Die Gruppe war ein großer Spaß, schließlich hatten wir rekordverdächtige 4 Frauen dabei und endlich auch mal wieder Skifahrer – wir leben ja in friedlichster Koexistenz. Skifahrer gegen Snowboarder und andersrum ist Kinderkacke.

Dazu war uns die Sonne wohlgesonnen und wenn man alles sehen kann, hat das ja auch seine Vorteile. Die neuen Boards und Sets kamen sehr gut an, gleich die halbe Truppe hat sich eingedeckt und Iris gratulieren wir zu ihrem neuen Prior Ski!

Wir hoffen, Euch bald wiederzusehen und wünschen Euch eine tolle Saison!
Euer Splitboards Europe Team mit Simon und Stephan

Testprodukte beim Climb the Mountain 2016

Wir freuen uns sehr über die ersten festen Zusagen folgender Brands, deren geniale Produkte wir nach Lust und Laune beim CTM am 29.-31.1.2016 testen können:

Splitboards von:
Arbor, Burton, Jones, Nitro, Prior, Rossignol, Völkl

Bindungen von:
Rossignol/Plum, Völkl, SP Bindings, Spark

Ski von:
Prior, Rossignol, Völkl

Sicherheits-Equipment von:
Ortovox und ABS

und neu begrüßen wir LEKI, von denen wir dreiteilige und faltbare Stöcke testen können!

Schon jetzt einen herzlichen Dank an die Partner!

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Alpin Camp – Freeriden im Montafon 19.-22.3.2015

Freeride Camp 4 seasons: lachen bis der Arzt kommt!

Es war schon wieder das letzte Freeride Camp für diese Saison – und wieder war es was Besonderes. Nicht nur, dass wir die Sonnenfinsternis erleben durften – nein, das Wetter bescherte uns auch 3 Tage mit 3 Jahreszeiten.

Unser 1. Tag war wie im Frühling: Genau richtig, um als Einstieg in die Camp-Tage eine gemäßigte Tour im Skigebiet Silvretta-Montafon zu unternehmen. Den Sommer haben wir übersprungen und der 2. Tag brachte dann gleich den Herbst: Anfangs Regen bis 1200 Meter, dann Schneefall mit Nebel und richtigem Whiteout am Gipfel im Gebiet um Gargellen. Und am 3. Tag war dann wieder tiefster Winter: 20 cm Neuschnee, kombiniert mit Sonnenschein. Inklusive einer super Powder-Abfahrt.

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Der hohe Frauenanteil tat sein übriges, damit dieses Camp wieder eine runde und stets amüsante Sache wurde. Klar, alle hätten sich 3 volle Tage fetten Powder gewünscht. Aber bei der aktuellen Großwetterlage war das einfach nicht drin. Dafür hat das Montafon einmal mehr bewiesen, dass man bei allen Bedingungen super Tage am Berg erleben kann.

Unter neuer Führung
Auch unserem neuen Guide, dem Matthias aus Gaissach, hat das Montafon prima gefallen. Wobei „neu“ jetzt eher relativ ist, denn er war schon Splitboarder, als viele von uns noch gar nicht wussten, dass es dieses tolle Sportgerät gibt! Er ist früher mit einem 4-teiligen Splitboard unterwegs gewesen. Zwischen einem 4-teiler und einem PRIOR Spearhead XTC mit Spark-Bindung liegen natürlich Welten. Dass Splitboarden so viel Spaß machen kann und so einfach ist, hätte man damals nicht zu träumen gewagt.

Matthias ist schon seit vielen Jahren als Guide „on Tour“, und hat auch schon Gruppen auf Schneeschuhen geführt. Daher kann er als staatlich gepr. Bergführer und Mitglied des DAV Bundeslehrteams bestätigen: „Wenn man sich mal total verausgabt hat, um den Gipfel zu machen, dann ist das Snowboard in der Abfahrt ein wahrer Segen! Denn kein Gleitsportgerät lässt sich so einfach im Gelände und bei allen Schneebedingungen fahren.“ Ein Aspekt, der nicht von der Hand zu weisen ist.

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Ski oder Board?
Da Matthias und ich mit Ski und Snowboard führen, können wir 1:1 vergleichen, und auch die Erfahrungen aus unseren Gruppen widergeben. Ich würde sogar sagen, dass jeder sportliche Erwachsene, der 1 bis 2 Winter im Skigebiet seine Erfahrungen auf dem Snowboard gemacht hat, ein ausreichend gutes Fahrlevel aufweist, um allen Bedingungen entlang des Alpenhauptkamms gewachsen zu sein. Und zwar auf einer Tour! Sogar mit Abfahrts-Spaßfaktor obendrauf.

Stellt man jedoch jemanden auf Ski, dann dauert es ein Vielfaches länger, bis er sich sicher im Gelände bewegen kann. Ob die Abfahrt jemals Spaß macht, bleibt offen. Ein Phänomen, das sich immer wieder beobachten lässt: Die ersten Tage auf einem Snowboard sind die Hölle, doch dann ist mitunter recht schnell ein wirklich gutes Level erreichbar. Ganz im Gegensatz das Skifahren: Schneepflug kann quasi jeder schon am ersten Tag – doch bis ein wirklich guter Skifahrer aus einem wird, dauert es sehr lange.

Aber was soll’s, das ist wie mit Rotwein: Schmecken muss er – ganz einfach! Zum Glück kann jeder sein Tourensportgerät selber aussuchen, das ihm am besten liegt. Egal, ob Splitboard oder Ski.

Vielen Dank an die tolle Gruppe, die mit 3 Humanmedizinern für viele Lacher sorgte. Mit Geschichten aus dem Mediziner-Alltag, und erst recht mit Geschichten, die das Leben so schreibt.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Freeride Camps in der Saison 2015/16!
Euer Splitboards Europe Team
Matthias und Simon

Danke auch Steffi für einen Teil der Bilder!

 

DAV Aufbaukurs Winterbergsteigen Splitboard 8.-13.3.2015

Gelebter Alpinismus!

Einen besonderen Stellenwert unter unseren Ausbildungskursen nimmt der Aufbaukurs ein: maximal 6 Teilnehmer für die das Alpine deutlich im Vordergrund steht. Weiter sollten Material, gute bis sehr gute Ausdauer und alpines Grundlagenwissen vorhanden sein. Die 6 Kandidaten des diesjährigen Aufbaukurses haben alle Voraussetzungen erfüllt – und so konnten wir richtig aus dem Vollen schöpfen!

Tag 1: Madrisella 2.400
Mit ihrem ausgesetzten Grat rauf zum Gipfel bildete sie den Auftakt unserer Ausbildungstage. Über die Ostflanke ging die Abfahrt bis ins Tal: also von 2.400 m bis hinab auf 700 m … mal eben so. nach der Tour war noch längst nicht Feierabend! Es ging rauf aufs Grasjoch zum LVS-Pieps-Testfeld. Hier wurde das LVS-Wissen für die nächsten Tage nochmal aufgefrischt.

20150309_112419Tag 2: Rütihorn 2.340 m
Direkt mit Start am Hüttle auf rund 970 m Höhe ist das ein20150309_122541e durchaus lange Tour. Gerade im Schlussabschnitt noch dazu durch sehr ausgesetztes Gelände. Das Gweiltal war ein wahrer Traum, der wohl wirklich kaum begangen wird. Uns bot sich eine ganz besondere Stimmung. So wie es aussah, war bis kurz unterhalb des Gipfels diesen Winter wohl noch kein Tourengeher gekommen. Da nicht alle den Gipfelsturm im Klettergrad 1-2 in Softboots meistern wollten, haben wir es beim Versuch belassen – und aus Team-bildenden Gründen auf den Gipfel verzichtet.

Tag 3: Im Whiteout …
Bisher lachte immer die Sonne vom Himmel, aber für den 3. Tag war schon die Vorhersage schlecht. Daher begaben wir uns auf eine Orientierungsübung: Bei noch guter Sicht fuhren wir in die Schweiz hinüber ab, um dann am Nachmittag auf dem Rückweg nach Österreich in einen kompletten Whiteout zu geraten. Teils lag die Sicht nur um 10 Meter. Jetzt hieß es, den richtigen Weg zu finden und sich trotz der extremen Verhältnisse in Ruhe sicher zu orientieren. Dabei stiegen wir z. B. auf ein namenloses Joch auf, wobei der sehr steile Anstieg jeden von uns an seine Grenzen bezgl. seiner persönlichen Spitzkehrentechnik brachte. Ich mach‘ es kurz: Natürlich fanden wir alle wieder den Weg retour.

Tag 4: Hochalpin 2.980 m
Mehr Fahrspaß, mehr Höhe – so ging es in die Silvretta auf gut 3.000 Meter. Hinauf auf einen namenlosen Pass, der aber eine hammermäßige Aussicht bietet. Und eine traumhafte, nordseitige Abfahrt nach dazu. Mit gut 1.300 hm Aufstieg ein würdiger Einblick ins Hochalpine.20150311_131347

Auch bei der großen LVS-Übung mit simulierter Mehrfachverschüttung gaben alle ein gutes Bild ab. So konnte ich am Ende unseres Aufbaukurses 6 neue Splitboarder im Kreise des Splitboard Alpinismus willkommen heißen. Und in eine hoffentlich auch weiterhin erfolgreiche Tourensaison entlassen.

Vielen Dank an euch, ihr seid ein Hammer-Team gewesen! Jeder für jeden, einer für alle!

Euer Simon
von Splitboards Europe

alle Bilder auf https://www.facebook.com/splitboards.europe?ref=bookmarks 

Splitboards Europe in Axamer Lizum 13.-15.3.2015

Nur zu gern sind wir zum zweiten Mal mitsamt unserem Splitboard-Pool in die Axamer Lizum gefahren, schließlich bietet das „weiße Dachl“ von Innsbruck nicht nur eine schneebegünstigte Lage für Alpinskifahrer und Freerider sondern auch geniale Tourenmöglichkeiten. Das Skigebiet Axamer Lizum selbst hat Splitboards Europe für ein Beginner Camp gebucht. Eine tolle Idee, die die Freeride- und Tourenkompetenz der Destination stärkt und auch in Splitboarderkreisen bekannt macht.

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Das Gebiet und die Teilnehmer profitieren von unserer Kernkompetenz, der eingespielten Organisation und dem kompletten Splitboards Europe Testpool inklusive LVS-Ausrüstung für 10 Teilnehmer. Der Testpool umfasst das neueste und qualitativste Splitboard-Material am Markt. Unser Anspruch war klar: Wir wollten den neuen Snowboard-Tourengehern ein unvergessliches Wochenende bieten, bei dem alle Fragen rund um Splitboards in Theorie und Praxis geklärt werden und das Freeride-Potential von Axamer Lizum genutzt wird.

Beeindruckend sind in der Axamer Lizum neben tollen Freeridehängen auch ein hammer Panorama mit Blick in die Tiroler Bergwelt. Man steht auf rund 2.300m – schlürft entpannt nen Kaffee auf der größten überdachten Sonnenterasse der Alpen und blickt wie in ein Schaufenster der unzähligen Tourenmöglichkeiten – und das bei Traumwetter.

Der Samstag war straff organisiert und wie bei allen Beginner Camps stand das Fahren der Splitboards (je mehr desto besser) sowie erste Gehversuche im Gelände und LVS-Praxis auf dem Programm. Am Sonntag holten wir uns Verstärkung durch einen staatlichen Guide, um vom Local die besten Spots gezeigt zu bekommen

Unser Ass im Ärmel war das das Skigebiet Axamer Llizum selbst, den mit den Liften konnten wir bequem auf 1.800 starten und uns ganz auf die Erfahrungen am Berg konzentrieren.

Alle Teilnehmer haben ein traumhaftes Splitboard-WE in der Axamer Lizum verbracht und auch für uns war es ein Vergnügen, in diesem Touren-Eldorado Gast sein zu dürfen. Hier noch ein Surftipp zum Thema Freeriden in Axamer Lizum.

Das machen wir nächstes Jahr wieder!
Euer Splitboars Europe Team
Simon & Dirk

 

Privat Camp Freeride Eric & seine Triathleten on Split 25.-28.2.2015

Es hat ihm so gut gefallen, dass er wiederkommen wollte: Eric hat im Vorjahr eines unserer Beginner-Camps besucht. Also fragte er, ob auch ein Privat-Camp machbar sei – eben nur für ihn und seine Freunde? Klar geht das! Gerne erfüllen wir solche Wünsche, wenn sie rechtzeitig bis spätestens Ende August angemeldet werden.

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Mittwochabend stand die Truppe mit Eric und seinen 6 Jungs vor dem Hüttle. Auf dem Plan stand ein „Splitboard Freeride Camp“. Da aber alle noch ohne eigene Ausrüstung waren, wurde es eher ein kombiniertes „Beginner und Freeride Camp“. Dazu gehört bei uns auch immer ein zweiter Guide: nicht nur für optimalen Service, sondern auch für das höchste Maß an Sicherheit. „2nd Guide“ war diesmal unser Andi aus dem Klostertal. Somit hat die Gruppe immer einen Guide als ersten Mann voraus und einen am Ende. Das hilft nicht nur auf Tour, sondern auch bei flotten Abfahrten im Skigebiet.

Zusätzlich können alle Camp-Teilnehmer einen ABS-Rucksack vor Ort am Hüttle mieten. Ein Lawinenairbag gehört unserer Meinung nach heutzutage zu einer kompletten Notfallausrüstung dazu und wird von uns empfohlen.

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Donnerstag ging’s los bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein über Gargellen – ein Traum! Nach ein paar Abfahrten mit dem für die meisten noch neuen Material „Splitboard“ ging es auch gleich ins Backcountry. Nach nur 400 hm Aufstieg, aber einer laaaaangen Abfahrt später waren dann alle froh über ein frisches Helles. Das fette Grinsen war schon vorher da, denn wir waren die Ersten, die ihre Lines in die tollen Hängen des Wintertals zogen!

Zwar war die Truppe nach eigenen Angaben vollends bestückt mit Triathleten … allerdings in den Disziplinen „Schweinsbraten, Helles und Rotwein“. Drum war ein wetterbedingter Tag im Skigebiet mit „nur“ Freeriden durchaus willkommen. 30 cm Neuschnee ließen am Freitag eine Tour nicht zu, dafür konnte das weitläufige Gebiet Silvretta-Monatfon richtig gerockt werden. Und am Nachmittag gab’s dann die legendäre Abfahrt direkt zum Hüttle: auch hier waren wir wieder die Ersten!

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Samstag dann der große Showdown! Wieder blauer Himmel, 40 cm Powder, kaum Wind. Da hieß das Ziel: der Riedkopf. Was soll ich sagen … selbst am viel begangenen Riedkopf mit seiner beliebten Abfahrt vom Riedkopf-Vorgipfel aus in den Osthang war es uns mal wieder vergönnt, die ersten Spuren im Tiefschnee zu ziehen! Eine höchst seltene Ehre!

Männer, gerne wieder nächsten Winter, wenn es heißt: Eric und seine Triathleten „Fickinger mit F“(betonen sie selbst)

Euer Splitboards Europe Team
Simon und Andi

Beginner Camp-Report 6.-8.2.2015: 3x Alex, 2x Bernd, 2x Michael

Irgendwie war gar nicht klar, wer nun kommt: Alex hat sich und 3 Freunde angemeldet – und am Ende hatten wir 2 Bernd’s und 2 Michael’s „on Board“. Egal, umso entspannter war nämlich die komplette Teilnehmerschar an sich. Dank Edgar, der noch seine Tochter Leonie mitgebracht hat, waren mit Corinna auch noch 2 Mädels dabei.

Aber damit nicht genug: Geleitet wurde das Camp diesmal von Team-Mitglied Dirk, der hat gleich noch seine Freundin Rosemarie mit eingepackt. Mit den 3 hübschen Mädels und der Herrentruppe waren wir ein ganz ansehnlicher Club von 13 Leuten. Alles in allem: Mal wieder die besten Voraussetzungen für ein kurzweiliges Camp!

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Freitag wie immer: Boards und Bindungen aussuchen und einstellen, Materialkunde usw. Viel zu schnell war der erste Abend rum. Samstag war wettertechnisch leider recht mau. Aber die Begeisterung für die Splitboards ließ doch die Sonne scheinen – zumindest in den Gesichtern unserer Camp-Teilnehmer/innen.

Andi hat das so formuliert: „Simon, du machst uns zwar heute glücklich, mit so tollen Boards fahren zu dürfen. Aber auch unglücklich, weil Zuhause stehen keine so tollen Boards. Und jetzt müssen wir alle eins kaufen …“
Gerne zitiere ich auch Bernd: „Mir ist klar, wenn ich ein Splitboard kaufe, dann bei dem Händler, der alles Material am Lager hat, nen super Preis und die meiste Erfahrung. Das geht nur bei Splitboards Europe!“ – Danke, dem habe ich nichts hinzuzufügen.

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Super Laune also wieder, die nur von dem nervigen Föhnsturm getrübt wurde. Ein bisschen besorgt waren wir, ob wir von Schruns aus mit den Seilbahnen wieder zurück zum Grasjoch kommen würden. Nicht, dass am Ende die neue Panoramabahn wegen zu starkem Wind außer Betrieb ist. Aber so schlimm kam es nicht – und wohlbehalten haben wir auch den Rückweg mit den „technischen Aufstiegshilfen“ geschafft.

Die LVS-Übung im PIEPS-Testfeld war auch wieder ein voller Erfolg. Und zwar insofern, dass den Teilnehmern/innen klar wurde: Trotz modernster Geräte ist es eben nicht „einfach mal nur suchen …“

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Insgesamt kam Samstag und Sonntag rund 10 cm Neuschnee zusammen, der erste seit 16 Tagen. Daher war er von allen sehr willkommen! Und die von Patrcik geführte Tour am Sonntag überzeugte alle: ein Splitboard muss her!

Danke auch an diese toll organisierte Truppe! Lauter super Snowboarder dabei, mit denen viele schöne Gespräche und interessante Diskussionen über Shapes und Bauweisen geführt werden konnten.

Euer Splitboards Europe Team
Dirk, Patrick und Simon

Splitboard Camp-Report 15.-20.2.2015: DAV Kurs Skibergsteigen mit dem Splitboard

Vom kleinen Houdini, Alpinisten und weiteren „sonnigen Gemüts-Artisten“ …

Zunächst klang die Teilnehmerliste ganz normal: 3 Frauen, 5 Männer. Das versprach eine ausgewogene, angenehme Stimmung in der Gruppe. Pünktlich um 14 Uhr standen dann auch fast alle vorm Hüttle – bei Sonnenschein, winterlichen Temperaturen und genug Schnee. Fast alle? Naja, nur leicht verspätet traf dann auch noch unser „Schwaben-Pärchen“ ein: Anja und Christian. Denn wie so oft Leben, kommt das Beste eben zum Schluss!

Anja, ihres Zeichens Wortjongleurin par excellence, hat die ganze Woche über mit ihren Wortspielereien für so manchen Lacher, zumindest aber für viele Schmunzler gesorgt. Und Christian hat schon mal an einem unserer beliebten Beginner-Test-Camps teilgenommen, hat sich danach ein Venture Splitboard bei uns gekauft – und ist mittlerweile nun auch schon Touren-erfahren.

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Bestens war der Wetterbericht für die Camp-Woche: Viel Sonne … dazu Lawinenwarnstufe von 1-2. Also alles, was das Tourengeherherz begehrt. Zumindest fast alles – denn diese seltene Konstellation hatte schon länger keinen Neuschnee mehr gesehen. Das hieß für mich: die letzten Powder-Geheim-Flecken in den Bergen des Montafon zu finden!

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Der Montag startete dennoch ganz entspannt: mit Freeriden im Skigebiet Silvretta Montafon und den Basics in Sachen LVS-Praxis. Manche Leser hier, die noch nie bei einem unserer Camps waren, fragen sich vielleicht, warum wir immer am ersten Tag ins Skigebiet gehen? Der Grund ist ganz klar: Hier können wir uns einen ersten Eindruck vom fahrtechnischen Level der Gruppe verschaffen. Das dient unserer eigenen Sicherheit – aber vor allem auch der unserer Gäste. Dazwischen gibt’s immer ein wenig Theorie: Diesmal wurde dank Alexandra aus jeder Theorie-Einheit ein angeregter Dialog – denn ihr gehen die Fragen nie aus.

Dienstag die erste Tour, mit allen möglichen Elementen eines Tourentages. Wir hatten eine Route geplant, wo mehrfach umgebaut werden musste. Also ein paar Mal rauf – und wieder runter. Manche nennen das auch „Jojo-Touring“ 😉 Da wird das Umbauen schneller zur Routine und geht immer flotter von der Hand. Der Lohn dafür: wir bekamen auch ein paar Höhenmeter schönen Powder unters Board. In dem Zusammenhang muss ich nochmal auch für zukünftige Teilnehmer/innen an die Kurs-Voraussetzung erinnern: sicheres On- und Off-Piste-Fahren.

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Abends war im Hüttle großes Kino angesagt, der „kleine Houdini“ Viktor konnte mit hammermäßigen Karten-Tricks begeistern.

Mittwoch ging es dann in die Silvretta. Dort musste noch Powder liegen! Aber um in den zu kommen, galt es, gut 1000 HM aufzusteigen. Die Aussicht auf Powder wirkte wie die sprichwörtliche „Möhre vor dem Esel“ – alle kamen oben an. Bei gewohnt tiefblauem Himmel lagen vor uns die Hänge, die wir suchten. Da bringt einen nur ein Splitboard hin! Seinen Ausklang fand dieser super Tourentag dann auf der Bielerhöhe bei einem Bier und noch mehr Sonne auf der Terrasse – der Sonnenterrasse. Hey Anja, der ist doch auch gut, oder? 😉20150219_143645

Der große Showdown am Donnerstag: alles wurde auf eine Karte gesetzt, maximales Risiko für maximalen Spaß! Risiko natürlich nur bezogen auf die Powder-Ausbeute! 100 % CO2-frei starteten wir eine Tour direkt vom Hüttle aus. Das hieß, erst einmal rund 800 HM aufzusteigen, um mit viel Glück nordseitige Powderhänge erreichen zu können. Aber das Glück ist mit den Mutigen! Am Ende waren es etwa 1000 HM Aufstieg für rund 150 HM unberührten, jungfräulichen Powder! Das war es uns wert – und für die Umwelt sowieso.

Am Ende hat es allen gefallen, jede(r) weiß nun, wo er steht, und manche müssen noch an ihrer Fahrtechnik üben. Aber jede(r) weiß nun auch, dass sie/er eigenständig leichte bis mittelschwere Touren planen kann. Ziel erreicht – und obendrauf hatten wir das beste Wetter dieser Saison: Jeden Tag Sonne satt!

Danke für die sonnigen Tage mit euch! Bis bald am Berg, wenn es wieder heißt: Splitboooooooards EUROPE!!!

Euer Simon

Beginner Camp-Report 6.-8.2.2015: Über Blondinen und Mr. Ortovox

Das vorletzte Beginner-Test-Camp war es schon wieder! Die Zeit rast … Am Start waren diesmal vier Frauen und sechs Männer – alle attraktiv und die meisten blond.  🙂

Fast hätten wir also die Fifty-fifty-Verteilung bei den Geschlechtern gepackt. Denn Torsten sah angezogen mit knallgrünem Ortovox-Overall auch schon recht feminin aus. Aber letztendlich war er doch etwas zu füllig. Wie ihr seht: der Spaß bei unseren Camps kam mal wieder nicht zu kurz! Fast war es schon wie ein „Lachseminar“ …

Samstag bot sich uns ein Traumwetter. Und dazu gab es dann noch einen „Traumguide“: nämlich mich … Mr. Splitboards höchstpersönlich. Ursprünglich war Team-Mitglied Dirk für den Samstag eingeplant, aber der war kurzfristig verhindert. So blieb als Ersatz nur der Chef. Kein Problem, machen wir doch! Für die Frauen war das natürlich ein Glücksfall..  hüstl

Aber wir haben nicht nur Witze gemacht, sondern sind auch mit den Splitboards unterwegs gewesen. Und was gehört dazu? Logisch – Lawinenkunde und der Umgang mit dem Sicherheits-Equipment. Hier sorgte die Trainingsrunde im erst kürzlich eröffneten PIEPS-Suchfeld am Silvretta Grasjoch abermals für großes Staunen. Schnell sind 5 Minuten bei der Suche vergangen … und jeder wusste nachher, wo er LVS-technisch steht: am Anfang seiner Touren-Karriere.
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Die Splitboards kamen auch nicht zu kurz, intensiv wurden ihre Eigenschaften auf und neben den Pisten unter die Lupe genommen. Fazit: Läuft!

Leider hat aufkommender Schneefall den Sonntag dann nicht mehr in ganz so schönem Licht erscheinen lassen. Aber wir dürfen nicht jammern: jede Flocke ist willkommen! Denn ohne könnten wir diesen herrlichen Sport ja erst gar nicht ausüben.

Liebe Teilnehmer, vielen Dank für die tolle Stimmung! Eigentlich wird ja immer viel gelacht am Hüttle, aber diesmal war‘s irgendwie besonders viel … mit und über unsere Blondies. 😉

Bis bald mal wieder und noch viele schöne Touren für euch!
Euer Splitboards Europe Team
Simon und Andi

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Camp-Report 1.-6.2.2015 DAV Grundkurs Winterbergsteigen

Männerpartie im Montafon – ohne Hemmingway, aber mit Gidi!

Viele Jahre zurückversetzt fühlte ich mich, in die Anfangszeiten unserer Splitboardcamps, als ich die Teilnehmerliste zu diesem DAV Grundkurs Winterbergsteigen genauer angeschaut habe: keine einzige weibliche Teilnehmerin, nur Männer!

Mindestens genauso lange ist es her, dass ein heute berühmter Mann ins damals kaum erschlossene Montafon kam: niemand geringeres als Ernest Hemmingway! In den Jahren 1926 und 1927 verbrachte er einige Zeit hier in Schruns. Und schrieb an seinem Bestseller, der ihm den Durchbruch brachte: „Fiesta“.

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Literarisch war unsere Woche zwar letztendlich nicht weiter, aber dafür Hochalpin. Das können wir auch besser als Bücher schreiben! Täglich hatten wir einen „aktuellen 3er“ zu beachten, so der Lawinenlagebericht (LLB). Da wurden den Teilnehmern die Grenzen des tourentechnisch Möglichen schnell deutlich gemacht. Täglich Warnungen in den Nachrichten bzgl. der heiklen Lawinensituation – die aber eben einem 3er entsprach.

Dennoch kann bei entsprechender Touren- und Routenwahl in so einem großen Gebiet wie dem Montafon locker jeden Tag eine Tour gegangen werden, ohne sich dabei unnötigen Gefahren auszusetzen. Das hatte am Ende der Woche jeder verinnerlicht.

Wettermäßig hatten wir auch richtig Glück! Rund 40 cm Neuschnee, dann schön kalt, und alles bei meist guter Sicht. Die Jungs waren richtig heiß. Und jeden Abend auch fest am Schrauben: fast jedes Board kam zum Einsatz. Heiß begehrt waren wieder unsere coolsten Teile: das Spearhead 172 und das Fissile 172, beide von PRIOR. Des lieben Friedens willen habe ich dann mal lieber mein eigenes noch zur Verfügung gestellt und bin auf Ski los. Denn eines gilt immer: Für die Gäste nur das Beste!

Kulinarisches Wochen-Highlight war das große BBQ – ein halbes Rind gab‘s. Denn echte Männer brauchen nur Fleisch, offenes Feuer und Bier! Alex hat die Steaks auf unserem großen Gas-Grill perfekt gegrillt. Und alle wurden mehr als satt! Dass noch bis nachts um 1 geschnapselt wurde, merkte „Mann“ bei der großen LVS-Übung am Freitag kaum. Männer eben! Schnaps ist Schnaps und Schul‘ ist Schul‘!

War zwar schade, dass keine Frau mit am Start war. Aber wir haben das ganz gut kompensiert. Dennoch: Jede Woche brauch ich kein reines Männer-Camp! Außer Gidi ist dabei, der macht zur Not auch das Mädchen. 🙂

Bleibt mir nur noch eins: Vielen Dank an euch alle! Und ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder!

Splitboards Europe Team
Euer Simon