Splitboard Guide 2025/26 – der komplette Leitfaden von Simon – mr.splitboards

Seit 1999 teste ich Splitboards im echten Tourenbetrieb. Dieser Guide bündelt meine Erfahrungen: Shapes, Größenwahl, Bindungs-Systeme, Boots, Felle, Sicherheit, Setup-Tipps – alles, was du für die Saison 2025/26 wissen musst.

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Was ist ein Splitboard?

Ein Splitboard ist ein Snowboard, das sich für den Aufstieg längs teilen lässt (meist 2-teilig). Mit Fellen gehst du wie mit Tourenski bergauf; am Gipfel steckst du beide Hälften werkzeuglos zu einem Board für die Abfahrt zusammen. Du nutzt dieselbe Aufstiegsspur – und fährst in der Abfahrt wie ein Solid-Board.

Mr. Splitboards Expert Tip: Mit dem passenden System fährt ein Splitboard praktisch wie ein One-Piece-Board. Maßgeblich sind Shape, Flex, Kante und Bindungssteifigkeit – nicht die Teilung.

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→ Zu allen Splitboards

Shapes, Rocker, Camber & Flex

Der Shape bestimmt Auftrieb, Kantengriff und Stabilität. Für Backcountry & Powder sind Directional-Shapes mit längerer Nose und leichtem Setback im Vorteil.

Die wichtigsten Konzepte

  • Directional: Eine Fahrtrichtung bevorzugt; mehr Auftrieb, ruhig bei Speed.
  • Taper: Nose breiter als Tail – surfig, wendig im Tiefschnee.
  • Camber/Rocker: Camber = Grip & Pop; Rocker (v. a. in der Nose) = Frühauftrieb. Hybrid ist oft der beste Touren-Kompromiss.
  • Flex: Weicher = fehlerverzeihend, härter = präzise & schnell. Für Touren: mittel bis mittelhart.

Pro Directional/Taper:

  • Maximaler Auftrieb im Powder
  • Ruhig bei großen Turns

Beachte:

  • Switch weniger neutral
  • Kürzeres Tail verlangt saubere Technik auf harten Querungen

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Größenwahl & Boardbreite

Richtwerte für Touren (inkl. Rucksackgewicht):

Allround: Körpergröße ± 0 bis +5 cm. Powder-Fokus: Körpergröße +5 bis +10 cm (Taper/Directional fahren gefühlt kürzer).

Schuhgröße (EU)FahrergewichtEmpfehlung Boardbreite / WaistHinweis
bis 39< 70 kg< 26 cm„normal“ bis max. ~25,8–25,9 cm
39 – 43> 65 kg≤ 26 cmÜbergangsbereich; 25,6–26,0 cm meist ideal
ab 43> 70 kg≥ 26 cm„mid-wide/wide“: 26,0–26,8 cm+

Praxis-Hinweise: Breite Bindungsbasen, geringer Stance-Winkel (z. B. < +12°) oder flacher Setback können mehr Breite benötigen (+0,2–0,4 cm). Bei stark positivem Winkel vorne und schmalen Basen sind schlankere Waists oft ausreichend.

Boot-Überstand: mid-wide/wide verhindert Boot-Drag auf harten Querungen.

→ Splitboards ansehen | → Größenberatung mit Simon

Bindungs-Systeme: Puck vs. mechanisch

Puck-System (z. B. Spark/Voilé/Burton Hitchhiker)

  • Einfach, bewährt, hohe Kompatibilität
  • Wenig Teile, leicht zu warten
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mechanische Systeme (z. B. Karakoram/Plum)

  • Maximale Kopplungssteifigkeit Board↔Bindung
  • Direktes Ansprechverhalten, je nach Serie mehr Dämpfung

Faustregel: Puck für Einstieg bis Allround-Touren; Mechanik für maximale Präzision, steile Lines, höhere Fahrergewichte.

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→ Zu den Bindungen | → Interface-Teile & Ersatz

Splitboard-Bindungen (Überblick)

  • Puck-Bindungen: Spark R&D, Burton Hitchhiker, Voilé – leicht, unkompliziert, tourentauglich.
  • Mechanik-Bindungen: Karakoram (u. a. Connect-Serie), Plum – sehr steif & präzise.
  • Union: Komfortable Kunststoff-Base; im Aufstieg etwas verwindungsfreudiger als Alu-Basen.

Expert Tip: Achte auf Steighilfe-Stufen, Handschuhtauglichkeit der Ratschen, Ersatzteil-Verfügbarkeit.

→ Alle Bindungen ansehen

Softboot vs. Hardboot

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Softboot – Pro:

  • Surfiges Fahrgefühl, dämpfend & komfortabel
  • Vertrautes Snowboard-Handling

Softboot – Beachte:

  • Im Aufstieg weniger effizient
  • Präzision abhängig von Boot/Bindung

Hardboot – Pro:

  • Sehr effizient im Aufstieg
  • Präzise Kantenarbeit auf harter Traverse

Hardboot – Beachte:

  • Abfahrtsgefühl weniger „surfig“
  • Feintuning (Cuffs, Spoiler, Plates) nötig
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Meine Praxis: Für die meisten Tourenfahrer liefert ein guter Softboot den besten Mix aus Komfort & Spaß.

→ Zu den Boots

Felle, Harscheisen & Stöcke

Felle

  • Mohair: Leicht & gleitfreudig, temperaturempfindlicher
  • Nylon: Robust & griffig, etwas schwerer
  • Mischfelle: Allround-Kompromiss

Wo kommt der Grip her ?
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Frage, wo der Grip wirklich benötigt wird.
Der meiste Halt kommt direkt unter der Bindung, da dieser Bereich der entscheidende Punkt für die Traktion ist.
Das Material an der Spitze und am Ende der Felle erzeugt jedoch unnötigen Widerstand, den man vermeiden kann.
Durch den Verzicht auf überflüssige Materialen und durch den Einsatz alternativer Materialien wird das Gleiten und die Effizienz deutlich verbessert, ohne den Grip zu beeinträchtigen.

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Harscheisen

Auf hartem, steilem Untergrund unverzichtbar – besser früh als zu spät anlegen. Jede Bindung hat ihre eigenen Harscheisen. Die Harscheisen sind nicht kompatibel. Da könnt ihr also nichts falsch machen. Unser SET Konfigurator bietet euch nur die passenden an.

Stöcke

Teleskopstöcke, große Teller, solide Verschlüsse, handschuhtauglich. Das wichtigste ist das Packmaß. Es sollte max 40cm betragen.
Nur wenn die Stöcke in den Rucksack passen, kann man sie am Gipfel bei allen Bedingungen schnell und safe verstauen.

→ Felle & Zubehör | → Harscheisen | → Tourenstöcke

Lawinen-Sicherheit & Pflichtausrüstung

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  • LVS-Gerät, Sonde, Schaufel (immer!)
  • Airbag-Rucksack optional, Erste-Hilfe, Biwaksack
  • Planung: Lawinenlagebericht, Exposition, Höhenstufen, Timing/Strahlung
  • Gruppe: Kommunikation, Abstände, Spitzkehrentechnik üben

Praxis: Defensive Entscheidungen schlagen jedes Material-Upgrade. Regelmäßiges Training ist Pflicht.

→ LVS-Geräte | → Sonden | → Schaufeln

Setup: Stance, Winkel, Highbacks & Kantentricks

  • Stance: Schulterbreit bis leicht breiter; steil = eher kompakter
  • Winkel: Allround +15°/−9° bis +18°/−12°; Freeride vorn oft etwas mehr + . Mein Stands: Vorn +25 / Hinten +10 – das schont die Gelenke.
  • Setback: 1–3 cm (Allround), mehr für Tiefschnee
  • Highbacks: Leichter Forward-Lean für Kantenkontrolle für Tour etwas neutraler. Immer im RIDE Modus aufsteigen. Der Boot braucht unbedingt den Kraftschluss zum Highback um den Ski zu kontrollieren. 
  • Traverse-Trick: Gerade Kante tal-/hangseitig außen (Hälften tauschen) für mehr Halt beim Queren
  • Spitzkehre: Üben, üben und nochmal üben und zwar in einfachem Gelände. Wenn da der „Kick“ etc sitz, dann geht es auf Tour.

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Pflege, Wartung & Ersatzteile

  • Felle trocknen, Kleber sauber halten, Lagerfolie nutzen am Besten mit Skinny!
  • Schrauben/Clips regelmäßig prüfen (nicht überziehen)
  • Kanten entgraten, Belag wachsen; Ersatz-Pins/Ratschen im Pack

→ Ersatzteile & Service | → Wachs & Pflege

​Schnelle Empfehlungen nach Fahrstil

Einsteiger / Allround

  • Board: Directional All-Mountain, Hybrid Camber/Rocker
  • System: Puck (Spark/Voilé/Burton Hitchhiker)
  • Boots: Mittlerer Flex, solider Fersenhalt
  • Felle: Mischfelle

Powder-Fokus / Freeride

  • Board: Directional mit Taper, längere Nose
  • System: Mechanik (Karakoram/Plum) oder steife Puck-Kombi
  • Boots: etwas straffer
  • Harscheisen: Pflicht auf eisigen Passagen

Steile Lines / Schwerere Fahrer

  • Board: Länger & torsionssteif
  • System: Mechanik für maximale Kopplung wenn nötig.
  • Boots: fester Flex

→ Komplette Sets (-20 % bis -40 %) | → Individuelle Beratung mit Simon

​FAQ

Fährt ein Splitboard wie ein Solid-Board?

Ja – mit passendem System & sauberem Setup. Entscheidend sind Flex, Shape, Kante und Bindungssteifigkeit.

Puck oder mechanisch – was passt zu mir?

Puck ist simpel & vielseitig (Einstieg bis Allround). Mechanik liefert das Maximum an Steifigkeit & Direktheit.

Softboot oder Hardboot?

Softboot = surfig & komfortabel; Hardboot = maximal effizient im Aufstieg. Für die meisten Tourenfahrer ist ein guter Softboot die beste Wahl.

Welche Länge soll ich nehmen?

Allround etwa Körpergröße bis +5 cm; Powder +5 bis +10 cm. Gewicht, Rucksack & Boot-Breite berücksichtigen.​

Glossar

Camber: Vorspannung für Kantengriff & Pop.
Rocker: Aufbiegung für Auftrieb.
Taper: Breitere Nose als Tail.
Setback: Bindung nach hinten versetzt.
System/Interface: Verbindung Bindung↔Board (Puck/Mechanik).

Die leichtesten Splitboards im Test

Splitboards in Leichtbauweise sind natürlich sehr attraktiv für den Aufstieg. Die Konstruktion ist aufgrund der vielen Bohrungen und dem Anspruch an Flex und Stabilität eine besondere. Und auch die Highend-Materialien wie Carbon oder Koroyd tragen zu den etwas höheren Preisen bei. Grundsätzlich sind es Unisex Modelle für Rider bis maximal 95 kg, von der Breite her eher an größeren Füßen orientiert. Diese drei Leichtgewichte hat mr.splitboards Simon Graf jeweils bei minimum 60 Touren auf Herz und Kante geprüft. Die Testberichte findet Ihr beim Klick auf das Modell unter „Expertentipp“.

Amplid Metamorph 155
> Brand Deutschland
> Produktion Taiwan
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: 2,8 kg
> Konstruktion: Full Carbon, BBP Core
Preis: 1.380 € in 2026

Jones Ultra Butterfly 158
> Brand USA
> Produktion Dubai
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 29g/ cm Shape 
> Gewichtsverhältniss mit Länge 150 und Karakoram Prime X Bindung: 31g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: Länge 150 – 2,5 kg // 154 – 2,7 // 158 – 2,8 kg
> Konstruktion: Fusion Carbon, Koroyd
Preis: 1.699 € in 2026

mr.splitboards High Mountain 165 (Eigenmarke)
> Brand Deutschland
> Produktion Erzgebirge/Deutschland
> Gewichtsverhältniss mit Spark Arc Pro Bindung: 28g/ cm Shape 
> Gewicht ohne Bindung: 2,9 kg
> Konstruktion: Glas-Carbon-Verbund
Preis 1.199 € in 2026

CAPiTA Mega Split
> Brand USA
> Produktion Österreich
> Gewicht ohne Bindung: 2,5 kg in 157 / 2,6 kg in 159 / 2,7 kg in 161 cm
> Konstruktion: Megacarbon, Pappel und Paulownia
Preis: 1.499 € in 2026

Langezeit TEST Amplid Metamorph mit mr.splitboards

Peter Bauer hat ein komplett neuen Shape am Markt. Mit dem Metamorph will Amplid einen neuen Standard setzten für ultraleichte Splitboards. Ob der deutschen Brand das gelingt, hat mr.splitboards Simon Graf im Langzeittest herausgefunden.


Die Länge mit 155 soll sich verhalten wir 166 – aber die gute Wendigkeit haben, die man sich an schwierigen Tagen wünscht.

Langzeittest: Amplid Metamorph (Splitboard)

Setup: Amplid Metamorph (155), G3 Felle, Spark Arc Pro
Zeitraum: Dezember–April 2024/25 · Umfang: ca. 60 Touren
Gebiete & Bedingungen: Schweden, Österreich, Schweiz – von hart bis Softboot-tief, Powder bis maximal kniehoch

Konzept & erster Eindruck

„Kurz, aber effektiv“: In 155 fährt sich das Metamorph spürbar wie ein längeres Board (≈166). Kompakte Länge trifft viel effektive Kante – am Berg klar nachvollziehbar.

Aufstieg

  • Gewicht: sehr leicht – angenehm auf langen Zustiegen.
  • Kantenhalt: sicher auf harten Querungen; mit G3-Fellen effizient, kaum Wegrutschen.
  • Wendigkeit: kurze Gesamtlänge erleichtert Spitzkehren ohne Verlust an Spurtreue.

Abfahrt

  • Kantenhalt: sehr gut auf hartem Untergrund, berechenbar, kein plötzliches Wegrutschen.
  • Laufruhe: vermittelt trotz 155 die Stabilität eines längeren Boards.
  • Agilität: schnelle Richtungswechsel, aktiver Fahrstil wird belohnt.

Powder

Für die (relativ kurze) Länge überraschend guter Float und klar über dem, was viele 155er liefern. Ein echtes 165er hat in tiefem Schnee mehr Reserven, doch bis kniehohem Schnee macht das Metamorph ordentlich Spaß.

Harte & gemischte Bedingungen

Von Bruchharsch bis Refreeze: ruhig, spurtreu, kalkulierbar; die Nose bleibt stabil, kein nervöses Flattern. Im Gegenteil, gerade im Skigebiet beim „Ballern“ war es mir fast ein Tick zu aggresiv.

Haltbarkeit

  • Materialermüdung: keine spürbaren Ermüdungen nach ~60 Touren.
  • Verschleiß: Kanten/Belag/TopSheet optisch nahezu tipptopp.
  • Hardware: keine Auffälligkeiten mit der Spark Arc Pro.

Für wen?

Tourenorientierte Rider (unisex), die Leichtigkeit, starken Kantenhalt und Agilität suchen sowie oft Mixed Conditions fahren. Das Short-&-Effective-Konzept geht auf.

Größenwahl & Setup

Wer häufig Powder > kniehoch oder viel Gepäck fährt, kann eine Nummer länger als Splitboard erwägen. Für klassische Tourentage ist 155 eine stimmige Balance. G3 Felle + Spark Arc Pro harmonieren sehr gut.

Fazit

Maximal kurz, dennoch effektiv: fährt sich in 155 wie 166, sehr guter Kantenhalt beim Auf- und Abstieg, solider Float bis kniehohen Powder, dazu hohe Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit.

Pro: sehr leicht, überdurchschnittlicher Kantenhalt, agil, „fährt länger als es ist“ 
Contra: in sehr tiefem Powder hat ein 165er Vorteile

Ich gebe es gerne zu, wenn es nicht ein Shape von Peter Bauer gewesen wäre, dann hätte ich den Langzeittest gar nicht gemacht.
Es hat sich einmal mehr bewahrheitet: Es lohnt sich, Dinge neu zu denken – und sich darauf einzulassen.

Danke Peter – hat ehrlich Spaß gemacht 🙂

https://www.splitboards.eu/splitboards/amplid

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NEU! Splitboard Test Videos 20/21

Wir bringen euch die TEST CAMPS und die Berge nach Hause!

Von 13.11. bis 3.12.2020 veröffentlich Splitboards Europe alle zwei Tage einen Splitboard Test auf Youtube! Lasst den Popcorn durch die Bude fliegen und schaut statt Horrorfilm am Freitag 13.11. um 19 Uhr die Premiere auf Youtube der
++++ Videoreihe mit den 11 GEFRAGTESTEN SPLITBOARDS ++++
im Härtetest – von und mit mr.splitboards – samt Live Chat! Ihr könnt bei mr.splitboards Simon Graf direkt Eure Fragen loswerden und einen satten Set-Rabatt abstauben. Den Anfang macht eines der beliebtesten Boards überhaupt, na was meint Ihr welches? Wir sehen uns am Freitag und ab da alle 2 Tage beim ERSTEN ONLINE SPLITBOARD TEST DER ALPEN in 20/21.

Hier Dein Splitboard Kanal, auf dem alle Testvideos erscheinen:

https://www.youtube.com/channel/UCcnDxIQKtMLiIP93kRNitTw/

Start TerminVideo
13.11.2020Jones Solution PREMIERE 19:00
15.11.2020Amplid Millisurf
17.11.2020Mr. Splitboards HMT
19.11.2020Weston Backwood Carbon
21.11.2020Arbor Coda
23.11.2020Jones Hovercaft
25.11.2020Amplid Milligram
27.11.2020Weston 10th Mountain
29.11.2020Arbor Iguchi
01.12.2020Jones Frontier
03.12.2020Amplid Tour Operator

noch mehr Infos zu den Splitboard Modellen auf www.splitboards.eu

Kunden Feedback zu Splitboard Hardboot Setup

Wir danken Fabian aus der Schweiz für den tollen Erfahrungsbericht.
Er hat übrigens folgendes Setup:
Board Plum Prems
Spark Dyno DH Bindung
Kohla Felle

Lieber Simon,

alles ist gut angekommen, vielen Dank! Am Wochenende hatte ich gleich die Gelegenheit, das Board zu testen. Ich war mit meinem Kollegen Markus (er auf Ski) im Safiental. Dieses sehr abgelegene Tal in Graubunden hat auf seiner westlichen Seite ausgedehnte sanfte Hänge, die wie zum Skitouren gemacht sind. Vielleicht hast du ja schon mal davon gehört oder warst selbst schon dort 🙂

Wir sind am Samstag angekommen und gleich zum Piz Guf aufgestiegen. Bis dahin alles sehr easy. Gehen ist wunderbar mit den sehr beweglichen Skischuhen von Atomic und den Tech-Bindungen. Wir waren schnell unterwegs. Die letzten 200 m bis zum Gipfel haben wir uns geschenkt, weil dieser zu dem Zeitpunkt komplett umnebelt war und wenig lohnenswert aussah. Umbauen super easy, genau wie die Abfahrt. Das Plum Board fährt sich sehr lässig trotz seiner Groesse und hat viel Auftrieb. Wenn man die Skischuhe etwas weiter auf macht, sind sie fast wie Softboots. Schneebedingungen waren von oben bis unten sehr gut.

Nach einem kleinen Bierli und einem Kaffee in der Beiz im Tal wurde das Wetter besser und wir haben uns entschieden, noch mal Richtung Piz Tomuell / Wissensteinhorn aufzusteigen und dabei das Zelt einzupacken. Unterhalb des Grates der zum Gipfel führt wurde es langsam dunkel und wir haben unser Camp mit super Panorama nach Nordost und Windschutz gegen Süden aufgebaut. Wir hatten Glück mit einer sternenklaren Nacht, siehe angehängte Fotos. Das geteilte Board eignet sich wie man sieht auch sehr gut zum Zelt abspannen bei 50 kmh Wind 😉

So schwer bepackt war das Gehen schon etwas schwieriger. Ich glaube man tendiert dann dazu, sich nach vorne zu neigen und der verschobene Schwerpunkt hilft nicht bei der Traktion. Außerdem sind wir (wie viele andere vor uns anscheinend auch) einer sehr eigenartigen, verwirrt wirkenden Spur gefolgt, die ab und zu aus der Not heraus unangenehm steil wurde. Bei Spitzkehren ist es mir mehrmals passiert, dass die Tech Toes ausgelöst haben und ich plötzlich ohne Ski am Fuß da stand. Es war zwar das erste Mal für mich mit dieser Art von Bindung und vielleicht habe ich zu viel seitliche Kräfte ausgeübt, aber ich fand das schon eigenartig und nervig muss ich sagen. Liegt vielleicht aber auch nur an meiner noch nicht vorhandenen Technik. Kannst du mir dazu vielleicht was sagen? Hast du schon mal gehört, dass das anderen passiert ist mit den Tech Toes?

[Antwort von Simon: ich bin auch nur früher mit den Dynafit gegangen. Da war es so, das wenn der hebel auf Ride stand, man im Walk Modus den Ski verloren hat. evtl. haben die Tech Toes den selben mechanismus]

Am nächsten Morgen waren die Schneebedingungen aufgrund des Windes nicht wieder zu erkennen: Oben sehr störanfällige Triebschneeansammlungen (haben drei kleine Rutsche auf Entfernung ausgelöst), und unten jetzt recht hart. Aber auch das für das Board überhaupt kein Problem. Fühle mich sehr sicher damit, kein Vergleich zu meinem Alten.

Im Großen und Ganzen ist das Board genau das, was ich gesucht habe: Sehr effizient im Aufstieg, spielerisch in der Abfahrt, vielen Dank nochmal für eure gute Beratung! Ich kann das nächste Weekend kaum erwarten!

Ganz liebe Gruesse
Fabian

Kunden Feedback: Jones Solution 166 die Bindung Plum Eterlou

Wir danken Pius Caduff für das detaillierte Feedback und teilen hier gern:

Hallo,

im letzen November habe ich bei Euch ein das Jones Solution 166 die Bindung Plum Eterlou mit Harscheisen und die Jones Pomoca Felle bestellt. Ich sollte ein Feedback geben nachdem ich es ausporbiert habe. In der zwischenzeit war ich auf 7 Touren damit unterwegs. Und das ausschliesslich mit Skifahrer/innen.

Nachdem ich telefonisch gute Beraten wurde bestellte ich das Set. Es kam bald an und die Montage war auch nicht all zu schwierig. Am Board gibt es nichts zu Mekern, das geht ab wie Pressluft. Es ist lang und somit manchmal etwas träger als das Hovercraft 156 welches ich normalerweise fahre. Aber in der zwischenzeit fahre ich es manchmal auch auf der Piste wenn ich lust auf speed habe.
Bei der Bindung rutschten mir oft die Toestraps über den Boot. und die Straps die zu lange waren blieben oft im Schnee hangen. Ich habe sie durch capstraps von Burton ersetzt und die zu langen Plastikdinger abgescnitten. Seither bleibt alles wo es sollte. Das Splitten des Boards und Felle aufziehen klappt sehr gut und meistens bin ich nicht der letzte.  Das laufen klappt auch sehr gut. Einige Skier sind ja breiter als die hälfte des Boards. Der zusammenbau erfordert etwas mehr Geduld. Am meisten schwierigkeiten bereitet mir das zusammensetzen des Boards. Oft bleibt Schnee zwischen den Hälften hängen. Irgendwie muss ich da noch etwas optimieren. Die Bindung montieren ist einfach wenn man die wichtigen stellen vorher von Schnee und Eis befreit. Und dann kanns schon wieder losgehen.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Auch wenn ich beim traversieren den Skifahren manchmal hinterherhinke, ich bleib beim Snowboard. Es macht einfach unheimlich viel Spass. Und wenn man an den heiklen Stellen die Stöcke zur Hand hat, kommt man oft sehr weit.

Eventuell besuche ich nächsten Winter einen Kurs bei Euch um weitere Finessen über Splittboarden zu erfahren.

Aber jetzt geniessen wir mal den Sommer. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Freundliche Grüsse

Pius Caduff

happy mit Pathron Splitboard und Plum Bindung

Wie einige von Euch schon gemerkt haben, investieren wir viel Zeit in die Beratung zu den richtigen Splitboard Produkten. Und da ist es natürlich immer schön, wenn Ihr nach dem Kauf und dem Praxistest happy seid und Feedback gebt. Sei es auf Google, Facebook oder so wie Michael, dessen Mail wir sogar veröffentlichen dürfen:

Hallo Simon,

ich konnte heute bei traumhaftem Wetter endlich mein neues Pathron Board ausprobieren und muss ehrlich sagen, das Ding ist mit der Plum Bindung echt der Hammer. Macht richtig Laune und sieht mit dem Carbon-Deck auch richtig lecker aus.

Das Anbauen und Einstellen der Bindung war relativ easy und das Plum-System ist echt überzeugend. Alles in allem ein Super-Set, vor allem für den Preis.

Vielen Dank auch nochmal für deine super Beratung und deine Geduld.
Anbei auch noch das versprochene Gipfelfoto, auch wenn es 2-3 Meter unterhalb aufgenommen wurde.
Ich wünsche Dir und deinem Team einen tollen Winter und viele schöne Touren.

Liebe Grüße und ‘nen guten Rutsch,

Michael Kutsc..

Tipp von Splitboards Europe: Wer das Set mit 20% Rabatt kaufen will wird hier fündig: Pathron Set

Happy Kunde mit Splitboard in den norwegischen Lyngen Alps

Danke an Jonas, dass wir sein positives Feedback veröffentlichen dürfen und für die tollen Bilder!

Servus Simon,

Ich wollte mich noch mal für deine kompetente Beratung beim Boardkauf bedanken.

Das von dir empfohlene Prior BC 168 mit der Völkl Fasttec Bindung kam Mitte April das erste Mal zum Einsatz und war gelinde gesagt der Hammer! Bei unseren Touren rund um die spektakulären Lyngenalps nahe Tromsö war von feinstem Powder bis zu besten Firnabfahrten alles dabei und auch bei eisigen Aufstiegen konnte ich mich immer auf das Board verlassen. Dank unglaublichem Wetter und einer gut einzuschätzenden Lawinensituation standen uns bei der Tourenplanung alle Türen offen. Unter der Woche wurden so einige der schönsten Gipfel auf und um Lyngen erkundet. Vor allem die Gipfel des Daltind (1533m) und des Store Russetind (1405) werden aufgrund ihrer unbeschreiblichen Aussicht auf die umliegenden Fjorde wohl noch lange in Erinnerung bleiben! Zusammenfassend bietet die Gegend rund um Tromsö einzigartige Tourenmöglichkeiten und sollte mit Sicherheit auf der Bucket-List jedes Splitboarders stehen!

Beste Grüße Jonas

Prior Backcountry und Boardlängen

Positives Feedback von Kunden erfreut uns so sehr, dass wir es gern teilen, wie jüngst die Nachricht von Raffael. Danke auch für die Fotos Raffael!

 

„Bin mehr als zufrieden mit dem „Prior Backcountry BC Fiberglas“ und auch der Bindung „SP UNITED Multi Entry SPLIT„. Bin leider nur in etwa 8000 hm diese Saison gegangen aber war jedes mal toll.

Bin froh dass ich auf dich gehört haben bezüglich der Boardlänge. Die extra 8cm zu meinem Pistenboard stören gar nicht.
Hab mit dem Board einen wunderschönen Auftrieb im Powder. Auch auf der Piste ist das Board sehr stabil und schön zu fahren!

Bin sehr froh dass ich mich von dir beraten lassen habe und möchte auch normal bei dir bedanken! 🙂
Nächste Saison werden mein Bruder und ich vielleich auch an einem eurer Camps teilnehmen.“

Wir würden uns freuen, wenn Ihr dabei seid! einen schönen Sommer wünscht das
Splitboards Europe Team

PRIOR Splitboard Spearhead XTC Carbon and Spark Magneto tested by outdoorproject.com

Die ganze Saison 2014/15 hat das Outdoor-Portal http://www.gooutproject.com/
das folgende Setup getestet und einen ausführlichen Bericht geschrieben:
Splitboard Prior Spearhead XTX, also mit Carbon-Konstruktion sowie der Bindung Spark Magneto. lest selbst! Einfach auf das Bild klicken:
gooutproject-1

Das Gesamturteil schonmal übersetzt:
Das Prior Spearhead XTC ist die ultimative Waffe zum Pow Shredden. Es ist ultraleicht, ideal für epische Tage, wenn Schnelligkeit und Leichtigkeit entscheidend sind. Mit dem Spearhead ist der Aufstieg effizient und Du sparst Dir die Energie für Abfahrt – DAS Setup für First tracks. Im Tiefschnee ist das Spearhead Splitboard herausragend. In jedem anderen Terrain bei verschiedenen Schneebdingungen ist das Powderboard überraschend gut, sogar auf der Piste!

Our verdict
The Prior Spearhead Split XTC is the ultimate weapon of pow
shredding. It is an ultralight powder board ideal for the days of epic dumps, when being light and fast is key. The efficient and energy saving skinning will almost certainly let you be the one drawing the first track. Our riding experience with the Spearhead has been outstanding in deep powder and surprisingly good on a variety of different terrains, including the pistes!