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Tourentipp für Splitboarder: Hanauer Hütte

Ausgangspunkt: Boden bei Elmen (Außerfern)
Dauer: 2,0 h
Aufstieg:  630 Hm
Schwierigkeit: mittel
Ausrichtung: N

Ein freies März-Wochenende nahte und die angezeigten Schneehöhen der Messstationen in Tirol lenkten unseren Blick Richtung Außerfern. Da die steigenden Temperaturen ab Mittag schon recht prekäre Lawinensituationen erwarten ließen, war für uns klar, dass eine Anreise von Innsbruck aus sehr früh beginnen werden müsste. Wer steht schon gerne am Wochenende früher auf, als unter der Woche zum Arbeiten? Um uns somit die morgentliche Anreise zu ersparen, beschlossen wir Freitag Abend los zu ziehen und in den Bergen auf einer Hütte zu nächtigen. Ein Erwachen in den Bergen ist definitiv besser! Unsere Wahl fiel somit auf die Hanauer Hütte, denn dort wurde ein Winterraum versprochen. Dick bepackt mit Proviant für Abendessen, Frühstück und Jause sprangen wir ins Auto und machten uns auf den Weg zu unserem Ausgangsort „Boden“ auf einer Höhe von 1356. Schnell die Prior Boards aufgefellt, Stirnlampe an und los gings. Es hatte mittlerweile schon stark angefangen zu schneien und der Schnee war aufgrund der Temperaturen knapp an der 0-Grad Grenze sehr pappig. Nach beinahe 2 Stunden erreichten wir die Hanauer Hütte auf 1922. Obwohl es nur knapp 600 Höhenmeter waren, machte sich die Distanz ins Tal an der „Aufstiegs“-Zeit bemerkbar. Aufgrund des Schneefalls wars schon sehr schwer die Spuren unserer Vorgänger nicht zu verlieren. Die Dunkelheit war hierbei keine große Hilfe…

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Oben angekommen waren wir erstmals positiv überrascht von dem Luxus, welcher uns erwartete. Das Matratzenlager bat genügend Platz für eine ganze Fussballmannschaft. Der Raum zum Essen und Kochen war getrennt vom Schlafraum, weshalb wir Spätankömmlinge die bereits schlafenden Bergkameraden nicht stören mussten. Wir fühlten uns eher wie in einem Chalet. Früh aufgestanden ging es nach reichhaltigem Frühstück los Richtung Parzinnspitze. Als wir los starteten war alles noch in eine Nebeldecke gehüllt und es ließ sich nur anhand des GPS/Kompasses die richtige Spur Richtung Gipfel ermitteln. Doch Frau Holle meinte es gut mit uns und machte für uns schön Pause und es eröffnete sich ein schöner „Bluebird“.
So war der Aufstieg ein Genuss. Wir beschlossen auf der Ostseite des Gipfels auf zu steigen um dann um den Gipfel stapfend hinten Nordseitig abfahren zu können. Dies kam sowohl dem Aufstieg als auch der Abfahrt zugute. Sicher aufsteigen und im Powder abfahren. Die Sonne war nämlich schon sehr stark.
Nach der Abfahrt des Nordhangs beschlossen wir nochmal schnell auf zu fellen und die Scharte zwischen Schneekarlesspitze und Dremelspitze für eine weiter Abfahrt in Angriff zu nehmen. Oben angekommen übermannte uns der Übermut und wir glaubten noch ein wenig eine Rinne rauf zu stapfen.
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Schon nach den ersten 20 Metern bemerkten wir eine eigenartige dünnere Gleitschicht, welche wir nur in dieser Kammregion bemerkten. 5 Schritte später löste sich der Hang vor uns ab und glitt 30m Richtung Tal. Zum Glück brach dieses unmittelbar vor uns ab und niemand wurde erfasst. Wir brachen sofort ab und begannen die Abfahrt Richtung Hanauer Hütte.
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Dort erwartet uns bereits eine Kollegin mit einem „Alpencocktail“ mit streng geheimen Zutaten 😉 Mit diesem ließen wir den Tourentag genüsslich ausklingen und genossen noch die letzten Sonnenstrahlen.
Anschließend beschlossen wir die Abfahrt zum Parkplatz durchs Tal an zu treten. Ein absolut gelungener Kurztrip mit komfortabler Nächtigung, spitzen Abfahrten und leider auch einem Schreckmoment!
Das Team von Splitboards Europe v.l.n.r. Volker, Olli, Boris, Stephan, Eliane, Simon und Dirk

Dank vom Team Splitboards Europe und Tipps: Splitboardausrüstung richtig „übersommern“

Mit einem Service-Tipp verabschieden wir uns (vorerst) in die Sommersaison.
Der Winter war für Splitboards Europe trotz des teilweisen Schneemangels sehr gut verlaufen:

Wir freuen uns, dass 252 Teilnehmer bei unseren 20 ausverkauften Splitboard Camps Spaß on Board hatten,
dass der wohl alpenweit größte Testpool mit 40 Boards ständig im Einsatz war
und mehrere Hundert Splitboards über uns ein neues Zuhause gefunden haben – fast vierstellig, die Zahl knacken wir nächstes Jahr 😉

Wir sagen DANKE!
Wir wünschen Euch einen herrlichen Sommer, bleibt gesund, genießt das Leben und wir sehen uns beim nächsten Schnee!
Herzliche Grüße von EuremSplitboards Europe Team!

Das Team von Splitboards Europe v.l.n.r. Volker, Olli, Boris, Stephan, Eliane, Simon und Dirk

Das Team von Splitboards Europe v.l.n.r. Volker, Olli, Boris, Stephan, Eliane, Simon und Dirk

 

Last but not least hier unsere Tipps zur Lagerung und Pflege der Splitboardausrüstung im Sommer, DENN!
sollte im Oktober wie letztes Jahr wieder auf einmal der Monsterschnee fallen, sei bereit – und Deine Ausrüstung auch.

Damit Du nicht beim ersten Aufstieg der Saison böse überrascht wirst, hier ein paar Tipps zum Übersommern:

Splitboard-Felle über den Sommer richtig lagern
Mit der richtigen Lagerung der Splitboard-Felle während des Sommers kann sogar deren Haltbarkeit erhöht werden. Klebt die beiden trockenen Felle direkt mit Klebeseite auf Klebeseite zusammen und rollt sie dann ein, NICHT falten. Dann ab mit den Fellen in einen Plastiksack, prima, wenn er luftdicht verschlossen ist. So kann der Kleber nicht austrocknen. Den Sack dann an einem dunklen, trockenen Ort aufbewahren. Für den Winter gilt wieder: Das einfachste Handling und die fellschonenste Methode mit den von uns entwickelten Fellsäcken, den Skinnies, siehe Shop.

Wer die Contour Hybrid Felle hat, findet HIER Service Tipps.

Das Splitboard gut gewachst über den Sommer einlagern. Das ist in dem Fall wichtiger als bei “normalen” Snowboards, denn wenn man in der neuen Wintersaison seine erst Tour geht und die Felle auf eine trockene Base zieht, saugt diese regelrecht den Kleber auf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Scheisse. Ebenso ist es sinnvoll, den Belag auszubessern vor dem heiß Wachsen. Das überschüssige Wachs, das Schutz gegen Oxidation bietet, sollte nicht entfernt werden.

Die Kanten sollten vor dem Einlagern mit einem Kantenschleifer abgezogen werden, um sie vor Flugrost zu schützen.

Schrauben an Bindung und Interface checken.

Der beste Lagerplatz für Dein Splitboard ist ein trockener, kühler Raum im Keller.

Batterien aus dem LVS-Gerät nehmen.

Zusätzliche Ausrüstung wie Schuhe, Helm, Skibrille, Handschuhe und Protektoren vor dem Einlagern gründlich reinigen und trocknen, um sie vor Schimmelpilzen zu schützen.

Wenn die Boots herausnehmbare Innenschuhe haben, diese rausnehmen und alles gut trocknen lassen. Vor der Lagerung die Schuhe leicht zuschnüren, so dass sie in Form bleiben.
Produkttipp zum Trocknen von Snowboardschuhensmell well – lustiger Name, also what the hell is smell well?
Das sind „Wunderbeutel“, die Ihr einfach in die Boots steckt und die Gerüche neutralisieren. Denn sie nehmen Feuchtigkeit auf und neutralisieren den pH-Wert. Das mögen Bakterien gar nicht und ziehen Leine. Zudem ist smell well frei von schädlichen Chemikalien, nicht-allergen und umweltfreundlich.

Das gleiche gilt für die Bekleidung. Entweder Jacke und Hose in eine Fachreinigung geben oder selbst in der Maschine waschen. Aber Achtung: Es sollten nur Schonwaschmittel und keine Weichspüler benutzt werden.

Produkttipp zum Waschen von Hardshells: fibertec pro wash – können wir empfehlen, da es nicht nur ein Spezialwaschmittel zur schonenden Reinigung von Funktionsbekleidung ist und die Funktionen wie Atmungsaktivität erneuert sondern auch noch umweltfreundlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird – also der Waschgang die Umwelt auch nicht unnötig belastet.

Wichtig ist auch die Imprägnierung der Winterbekleidung, die am besten mit einem Spray aufgetragen und durch anschließendes Einbügeln mit geringer Hitze fixiert wird. Auch hier gibt es umweltverträgliche Produkte wie die von fibertec.

Goggle, also Ski/Snowboardbrille so verstauen, dass das empfindliche Glas bzw. dessen Beschichtung nicht leiden.

Und dann… ab mit dem Surfboard aufs Wasser :-)

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Tourtipp für Splitboarder: Gallruth

Ausgangspunkt: Gemeinde Kaunerberg – Unterfalpetan (1.635 m)
Dauer: ca. 4,5 h
Aufstieg: ca. 1.000 Hm, 7 km
Schwierigkeit: mittel
Ausrichtung: SW – W – N

Im März wurden wir von Bernie (vielen Dank an dieser Stelle;-) auf ein Tourenwochenende auf der Hütte im Kaunertal eingeladen. Nach später Ankunft stieß uns beim Öffnen der Tür schon der Ripperl-Duft in die Nasen, welche wir gleich als Stärkung für die bevorstehende Tour bis zum letzten Rest aufputzen mussten. Nach einer doch recht kühlen und kurzen Nacht begrüßte uns morgens vom Fenster aus unser Tourenziel – Gallruth. Den optischen Eindruck, dass es ein ziemlich langer Hatscher werden wird, bestätigten am nächsten Tag unsere Oberschenkel.

Wir starteten von der Hütte aus zuerst die Gleitsportgeräte tragend, aber bereits nach 200 Metern konnten wir unsere Prior-Boards anschnallen und dem Wirtschaftsweg und später einen Steig durch den Wald folgend, die weite Strecke innerhalb von ca. einer Stunde bis zum Eingang des Tunnels hinter uns bringen. Stirnlampen auspacken und hinein in die ungewisse Dunkelheit. Nach einer halben Stunde in teils gebückter Haltung und unzähligen Ausfallsschritten, um Lacken auszuweichen und die Schuhe trocken zu halten, erblickten wir wieder Licht am Ende.

Wir bewegten uns nun über Almwiesen wieder in der bevorzugten Fortbewegungsart vor und brachten drei Steilstufen zuerst in Richtung Süd, dann in Richtung Ost hinter uns. Nach jeder Geländestufe eröffnete sich wieder feines Abfahrtsgelände und die Motivation stieg wieder, trotz der körperlichen Mühen. Schlussendlich entschieden wir uns aufgrund des langen und mühsamen Rückwegs bis zur Hütte auf einer Höhe von ca. 2.500 m und nach 4, 5 Stunden Aufstieg dafür, die Felle in den Rucksack zu packen und über das herrliche Gelände wieder Richtung Tunnel zu fahren. Bei der Hütte angekommen wurde prompt das wohlverdiente Bier gezapft und die letzten Minuten in der Sonne Energie getankt, bevor wieder die Dunkelheit und Kälte im Tal Einzug hält.

 

 

TEAM S.P.L.I.T. Tipp
Das Skigebiet Kaunertaler Gletscher trumpft mit einer unglaublichen Freeride-Variante auf. Nach Liftunterstützung (Nöderjochlift) sind die letzten 100 Höhenmeter aus eigener Kraft zu erledigen. Anschließend wartet eine Abfahrt mit über 1.000 Höhenmeter auf euch. Der Einstieg ist etwas steiler und teilweise überwechtet, dann folgt schönes kupiertes Gelände, mal steiler mal flacher. Unten links haltend wird man nach der Fahrt durch eine Engstelle, in der ein Bach fließt (Achtung: Lawinenhänge oberhalb beachten), in flachem Gelände und folglich auf der Gletscherstraße wieder ausgespuckt.

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Splitboard Powder Adventure 2016 – im Schatten des Mont Blanc 4.810m

Das erste Camp unserer neuen Kategorie powder adventure war wunderschön! powder adventure bedeutet, wir legen erst kurz vorher fest, wo es zum Splitboard Abenteuer hin geht – wir suchen uns aus dem gesamten Alpenhauptkamm die Location aus mit dem besten Powder und dem besten Wetter.

Das Ganze war dieses Jahr schwerer als gedacht, denn powder in dem warmen Winter war eh Mangelware – zudem sorgte eine extrem ausgeprägte Sahara-Strömung in den Tagen vor dem Camp für mehr als nur Kopfzerbrechen. Einzige Chance: so hoch wie möglich. Wir hatten die Hoffnung, dass Frankreich mit seinen Westalpen etwas geschützter vor der Saharaluft sein könnte und dass wir nordseitig zwischen 2.600 – 3.300m noch gute Chancen haben müssten. Gewohnt haben wir auf 1.800m – in einem Tal der 3 vallee. Ebenso war in unserer Prognose eine Kaltfront, die 3-4 Tage vorher, über 50cm Neuschnee versprach und danach wieder Sonnenhoch…
Frankreich wir kommen!

Bei der Ankunft: 10°C auf 1.800m und unser schönes Appartment stand in der wiese :-(
aber man erkannte, oben schauts besser aus!

Nebel und null Sicht waren am ersten morgen keine sehr aufbauende Wetterlage. Der prognostizierte Neuschnee schrumpfte auf 10 – 20cm  je näher der Tag kam. Wir cruisten also bei ca. 10 Meter Nebelsicht durch das größte Skigebiet der Welt um mal die Lage zu checken und die Bereiche anzufahren, die wir dann am nächsten Tag zum Freeriden nutzen wollten.

Ab 2.800m kam die Sonne raus – yuhu! Das Schneeprofil auf ca. 3.200 m nordseitig ergab gute Verhältnisse – aber auch dort war es zu warm gewesen. nur der versprochene Neuschnee konnte noch Abhilfe bringen.

Zum Glück war die Gruppe tip top – fast alle waren schon mal bei einem unserer Camps gewesen – kannten sich sogar zum Teil und somit war es fast familär. Die Unterkunft war 4 sterne deluxe, 2 super elegante Appartments mit Wellness, Sauna usw. Gekocht haben wir selber und morgens wurden frische croissants und baguettes gekauft. Kulinarisch wie Gott in Frankreich.

Dann kam unser Glück – der 2. Tag brachte etwas Niederschlag und wir konnten first lines ziehen!
Dazu gab es eines der schönsten Panoramas der Alpenwelt, direkt im Schatten des Mont Blanc – zum Greifen nahe. Gletscherwelten taten sich auf – ein Traum, ein wahres adventure :-)
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Wir hatten eine super schöne Zeit, abends wurde bis spät gespielt, jeden Tag super fein gegessen und Berge sowie Schnee waren trotz Saharastaub sehr fein. es ist vor allem die gute Zeit am Berg mit solch tollen Menschen, die aus einem kurzen Trip ein unvergessenes Abenteuer macht :-)

vielen dank an euch – habt einen schönen Sommer

Splitboards Europe
Simon

 

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Ortlerrunde mit dem Splitboard

Zu Ostern 2016 hatten wir nochmal ein echtes alpines Splitboard-Schmankerl im Angebot:

Bergführer Oli Specht war für splitboards.eu mit einer kleinen Gruppe im Ortlergebirge unterwegs. Oli’s Resümee: 6 motivierte Boarder, unmotivierte Harscheisen und Eispickel, gut und schlecht gelauntes Wetter, tolle Hütten und jeder Art von Schnee haben ne spannende Runde gebracht – insgesamt ne runde Sache. Allerdings war Kreativität gefragt bei den Bedingungen, wir mussten eigentlich jeden Tag umswitchen wegen Materialdefekt oder Wetter, so ergab die Tour:

1.tag marteller hütte bombenwetter
2.tag cevedale skidepot brancahütte wetter hat zu gemacht
3.tag palon de la mare brancahütte
4.tag cima san ghiacomo pizzinhütte
5.tag gps-blindflug mit abfahrt am seil zum auto zurück…

Nächsten Winter wird Oli wieder dreimal mit Splitboards Europe auf Hochtour gehen, die Planungen laufen…
die Splitboard Camps 2016/17 findet Ihr ab Sommer hier: www.splitboards.eu/touren

Wir sehen uns!
Oli

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Freeride Weltmeister FWT 2016 wurden in Verbier gekürt

ALLE RESULTATE VOM SWATCH XTREME VERBIER 2016 HIER!

GESAMTRANGLISTEN SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2016 HIER!

Gratulation an die Snowboard Vize-Weltmeister Flo Orley und Anne-Flore Marxer, die grandiose Lines hingelegt und pures Snowboarden gezeigt haben! Flo macht es richtig, er geht wenn es am schönsten ist und widmet sich nach seinem mega-erfolgreichen Contest-Leben dem Segeln mit der Familie, Alles GUTE!

Verbier, Schweiz, 3. April 2016 Es hat nicht sollen sein: Widrige Wetterbedingungen haben heute die Absage des Wettbewerbs der Skifahrer beim 21. SWATCH XTREME VERBIER erzwungen. Da im Rahmen des vorgesehenen Zeitfensters keine Wetterbesserung in Sicht ist, wurde der Contest komplett abgeblasen. Damit zählt der Gesamtstand in der SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2016 (FWT) nach den ersten vier Events. Neuer Freeride-Weltmeister ist Loic Collomb-Patton (FRA). Fabio Studer aus Koblach (AUT) belegte in der Endabrechnung Platz drei und holte damit das beste Resultat eines österreichischen Skifahrers in der Geschichte der FWT.

Am gestrigen Samstagmorgen konnten die Wettbewerbe der Skifahrerinnen, Snowboarderinnen und Snowboarder noch durchgeführt werden. Dabei wurden Eva Walkner (AUT), Estelle Balet (SUI) und Sammy Luebke (USA) zu den neuen FWT-Weltmeistern gekrönt. Die Xtreme-Siege holten Jaclyn Paaso (USA), Estelle Balet (SUI) und Sammy Luebke (USA). Snowboard-Legende Flo Orley (AUT) beendete seine Karriere mit Platz zwei beim Xtreme und sicherte sich den Vizeweltmeistertitel.

Im Laufe des Samstags wurden die Sichtbedingungen dann immer schlechter, sodass die Skifahrer nach stundenlangem Warten auf dem Gipfel unverrichteter Dinge wieder abfahren mussten. Heute dann das gleiche Spiel: Zunächst die Hoffnung auf ein Sonnenfenster und dann immer schlechtere Wind- und Wetterbedingungen. Schließlich entschlossen sich die Veranstalter zur vollständigen Absage des Ski-Contests. Ein Novum, wie der Gründer der FWT, Nicolas Hale-Woods, erklärt: „In 21 Jahren ist es das erste Mal, dass wir eine der Disziplinen in Verbier canceln mussten. Aber es war heute aufgrund der Lichtverhältnisse nicht sicher. Der Wind hat außerdem die Schneeverhältnisse im Hang stark beeinträchtigt. Jetzt sind vier Tage Föhn vorhergesagt, danach soll es schneien – wir wissen nicht, wie dann die Bedingungen am Bec sind. Das sind einfach zu viele Unbekannte.“

Nach der Entscheidung durften drei Fahrer jubeln: Der neue Weltmeister Loic Collomb-Patton (FRA), der nach 2014 zum zweiten Mal die FWT gewinnt, der zweitplatzierte Newcomer Logan Pehota (USA) und Fabio Studer (AUT) als Dritter. Der Koblacher ist der erste österreichische Skifahrer in der FWT-Historie, dem der Sprung aufs Treppchen gelingt – bislang waren die vierten Plätze von Stefan Häusl 2011 und Matthias Haunholder 2009 die besten Saisonergebnisse. Studer selbst war 2013 bereits Fünfter der Gesamtwertung gewesen. Trotz des Erfolgs bedauerte er die Absage: „Es ist voll schade, dass der Contest nicht durchgeführt werden konnte. Aber die Wetter- und Sichtbedingungen haben es einfach nicht erlaubt. Ich bin happy über meinen dritten Platz im Allover-Ranking und freue mich darauf, nächste Saison wieder angreifen zu können!“

Felix Wiemers (GER) aus Biedenkopf beendet die Saison auf Platz sieben, Stefan Häusl aus Strengen (AUT) auf Rang acht.

Alle News zur Freeride World Tour unter www.freerideworldtour.com

Qualifiziert für die SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2017:

Ski Herren
1.Loic Collomb-Patton (FRA), 6900
2. Logan Pehota (USA), 6500
3. Fabio Studer (AUT), 5280
4. Kristofer Turdell (SWE), 4815
5. Leo Slemett (FRA), 4780
6. Reine Barkered (SWE), 4560
7. Felix Wiemers (GER), 4500
8. Stefan Häusl (AUT), 4300
9. Jérémie Heitz (SUI), 4295
10. Ivan Malakhov (RUS), 4275
11. Dennis Risvoll (NOR), 4090
12. Drew Tabke (USA), 3955
13. Julien Lopez (FRA), 3830
14. Benedikt Mayr (GER), 3640

Snowboard Herren:
1. Sammy Luebke (USA) – 9700
2. Florian Orley (AUT) – 7260
3. Jonathan Penfield (CAN) – 6580
4. Christopher Galvin (USA) – 6535
5. Camille Armand (FRA) – 6525
6. Ralph Backstrom (USA) – 6365
7. Sascha Hamm (GBR) – 4470

Ski Damen:
1. Eva Walkner (AUT) – 9400
2. Jaclyn Paaso (USA) – 8255
3. Arianna Tricomi (ITA) – 8080
4. Matilda Rapaport (SWE) – 7605
5. Nadine Wallner (AUT) – 6935
6. Evelina Nilsson (SWE) – 6190
7. Lauren Cameron (CAN) – 4725

Snowboard Damen:
1. Estelle Balet (SUI) – 9400
2. Anne-Flore Marxer (FRA/SUI) – 9180
3. Marion Haerty (FRA) – 8140
4. Elodie Mouthon (FRA) – 7780
5. Mikaela Hollsten (NOR) – 5405

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Venedigerrunde mit dem Splitboard

März 2016//  Letzte Woche war wieder Bergführer Oli Specht mit ein paar Boardern für Splitboards Europe unterwegs. Oli berichtet: Ziel war diesmal die Gebirgsgruppe um den Venediger. Schneemäßig wars typisch anspruchsvoll für die Jahreszeit: Von Powder bis Bruchharsch war alles dabei, aber die Teilnehmer haben die Splitboards gut überall durchgepflügt. Auch das Wetterhat von strahlend blauem Himmel am Großen Geiger bis Föhnsturm überm Hochnebel am Großvenediger alles gezeigt, was es drauf hat!

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Unsere Splitboard-Truppe hatte auf jeden Fall viel Spaß und ich freue mich schon auf die nächste Runde über Ostern im Ortlergebirge!

Euer Oli

Die großartige Bildergalerie siehe unten.

Wer das Camp nächstes Jahr mitmachen möchte, findet hier schonmal das Programm:

Samstag:
Eigene Anreise ( Fahrgemeinschaften bilden! )
Aufstieg Essen Rostocker Hütte 2208m ( 800hm Aufstieg )

Sonntag:
Gipfel östl. Simonyspitze 3488m ( 1300hm Aufstieg )

Montag:
Gipfel: Gr. Geiger 3360m (1200hm Aufstieg ) Abfahrt zur Kürsinger Hütte auf 2549m

Dienstag:
Gipfel: Großvenediger 3666m ( 1100hm Aufstieg ) Abfahrt zur Johannishütte auf 2121m

Mittwoch:
Gipfel: Gr Happ 3350m ( 1200hm Aufstieg ) Abfahrt zum  Parkplatz

Vorraussetzung:
Kondition für 1200 hm Aufstieg
Erfahrung im Umgang mit LVS
Sicheres Fahren im Gelände

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Review DAV Aufbaukurs Winterbergsteigen Splitboard März 2016

Berliner Weisse mit Schuss und Gloria

Das Beste kommt zum Schluss und für wahr, der DAV Aufbaukurs ist für mich eine tolle Sache zum Saisonende. Mehr Reichweite, bis 1.500 hm, die Teilnehmer sind schon tourenerfahren und eine kleinere Gruppe ( max 6 ). Das Camp war zwar seit Dezember ausgebucht, aber einer musste doch kurzfristig absagen, daher noch exklusiver, zu 5 :-) und davon 2 Frauen mit Claudia und Saskia!

Noch dazu quasi international: 2 aus Berlin, 1x England/London, 1x München und 1x Darmstadt – also sehr bunt gemischt. Niklas war der Koch und zauberte fast jeden Abend was Feines. Claudia, die aber in London oft mit Gloria verwechselt wird, kochte gerne mit und war die Fitteste, da sie Marathon läuft. Meist hatten wir super Wetter aber natürlich auch einmal Whiteout, den wir voll auskosteten, denn es war ja Aufbaukurs und da zählen die Gipfel – auch wenn man nichts sieht.

So haben wir fast jeden Tag einen Gipfel gemacht. Highlight war natürlich die Silvretta. Da hat man sich auf eine einfachere Tour geeinigt, und dafür umso schneller sich der Feierabend Halbe am Hotel Piz Buin gewidmet, sehr schön!

Tolle Abfahrten, Powder – schöne Gipfel, gesellige Abende – was will man mehr. Das Montafon hat sich so präsentiert wie die ganze Saison: Dass man aus dem Vollen schöpfen kann – hier war jedenfalls ein Winter wie immer – einfach schön und unvergesslich!

An alle einen aufrichtigen Dank für die schönen Tage, wünsche euch allseits schöne Touren.
Euer Simon

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Camp Review: DAV Grundkurs 28.2.-4.3.2016

Hessen und gutes Essen in der Überzahl !

Obwohl es ja heisst: schlechte Strasse, nichts zu essen, das ist Hessen! …und wir gleich 3 Hessen am Hüttle hatten – war das selbstgekochte Essen ein kulinarisches Highlight mit Salat und selbstgemachtem Dessert!

Zum Glück war auch wieder eine Frau dabei, Frauke hat sich tapfer geschlagen und konnte bei allen punkten dank ihrer natürlichen und unkomplizierten Art. Nein, es gab kein „Mädchen“ in der Gruppe – alle top fit – super gelehrig und bei der großen LVS-Übung alle traumhaft schnelle Zeiten. Unser Vegetarier musste so einiges einstecken – nahm es aber mit Humor. Lustige Leute am Berg, die austeilen und einstecken können, sind der Garant für Spass und Bauchweh vor Lachen.

Nun bei soviel Lob und alles super – was war denn schlecht, leider das Wetter. Am ersten Tag stand das Hüttle noch im Grünen ( die Gesichter entsprechend 😉

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Am 2. war alles weiss und es schneite oft! Zum Glück gab es auch mal ein Sonnenloch – aber eben leider keinen ganzen Tag lang sondern nur immer kurzzeitig. Machte aber nichts! Wir haben das Beste draus gemacht, es wurde bis spät am Abend an den Boards geschraubt, Touren geplant und gerade mal am letzten Abend war Zeit für Mäxle! Siegerin overall? Unsere Frauke :-)

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Herzlichen Glückwunsch auch an Frauke zur ihrem neuen PRIOR Brandywine XTC 154, dem Niko zu seinem PRIOR Backcountry XTC 172, dem Jörg zu seinem PRIOR Khyber XTC 165 und dem Björn und dem Andreas zu ihrem Völkl 167w.

Mit allen gehe ich gerne wieder auf Tour – ich hoffe man sieht sich wieder!
Euer Simon

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Eigenes Splitcamp durchgezogen: Erik, der schwäbische Wikinger und seine Männer – Teil II

Bereits zum 2. Mal hat Erik im Montafon seine Mannen versammelt und dieses mal auch die Funktion des Reiseleiters übernommen. Erik hat einfach das ganze Freeride II Camp gekauft und 7 weitere Freunde waren schnell gefunden. Das waren dann auch fast die gleichen vom letzten Winter. Aber eben nur fast, denn mit Alex und Martin kam noch mehr sportliches Blut in die Gruppe!

Der erste Tag ging fürs Einfahren und Material erproben drauf – schnell war klar, dank dem sch… Föhn müssen wir höher hinaus als die üblichen 2.500 Meter. Gesagt getan. So haben sich alle am nächsten Tag in der Silvretta eingefunden um die 3000er Grenze zu knacken. Wurde im letzten Winter noch über 600hm Aufstieg gejammert, so haben sich nun alle durch die 900hm gebissen und noch genug Power gehabt, für ne Hammer Powder Abfahrt! Träume wurden war.

Ein weiteres Highlight waren Axels Rouladen. Also echt mal „Bell Cousin“ auf höchstem Niveau – zart wie Butter! Mit der Grundlage konnten alle am letzten Tag noch den Riedkopf und die Rotspitze erklimmen! Die Rotzspitze allerdings nur unter Protest des Reiseleiters und mir, denn uns hätte Riedkopf gereicht und dafür die Abfahrt zur Barga mit Pizza und Sonne an der Holzwand – aber nein , unsere „frischen Alpinisten“ mussten ja auch noch auf die Rotspitz und dann durch den Wald den Sommerweg zu Fuss runter

Fazit: Tolle gesellige Abende, mit Spass und Spiel ( Erik ist Mäxle Meister ), tolles Essen und tolle Abfahrten – Freeriden im Montafon eben!

Danke an alle!
2014/15 > 600hm
2015/16 > 900hm –
dann next Season 1.200
:-)
Splitboards Europe Team
Matthias und Simon