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Powder Adventure 2017

Ein ungewöhnlich warmes Märzende, machte es nicht leicht die passende Location zu finden. Entlang des gesamten Alpenhauptkamms war die 0°C Grenze auf gut 3.000m gestiegen. Dazu wenig Niederschlag und wenn dann als Regen. Daher galt es, eine Region zu finden, die viel Schnee abbekommen hat und dieser extrem warmen Phase am meisten entgegen zu setzen hatte. Da bot sich der Osten von Österreich an. Das kleine Skigebiet Rauris meldete z.B. noch 2m Schnee. Zieht man davon mal nen 1/2 m Messtoleranz ab :-) – dann bleiben noch gut 1,5m. Die Hohen Tauern sollten es werden. Miriam vom Ammererhof   – selber Splitboarderin mit einem Prior Brandywine – schwärmte mir schon seit längerem immer vor, wie schön es bei ihnen sei. Gut – das wollten wir uns mal anschauen und der National Park Hohe Tauern hört sich eh tipp topp an. Da es dort aber keinen Lift gibt, wurde noch Obertauern dazu genommen, …

den vollständigen Bericht seht Ihr HIER im Splitboards Shopblog

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Tourtipps für Splitboarder rund um Sulden und den Ortler

Allgemeine InfosDSCN9960
Die Bergwelt ist mit ihren fast Viertausendern wie Ortler und Königsspitze beeindruckend schön und die Orte versprühen gemütlichen Südtiroler Charme samt entsprechendem kulinarischen Angebot. In Sulden ist auch das kleine aber sehenswerte Messner Mountain Museum samt lebender Yaks – keine Sorge die sind draussen 😉

Freeriden
Das Skigebiet Sulden bietet nette unpräparierte Varianten wie Nr. 5 und 11, aber auch zwischen den Pisten ist mit der entsprechenden LVS-Ausrüstung manches zu entdecken. Das Gebiet ist nicht riesig aber für einen kurzen Urlaub mit Freeride- und Skitourtagen wunderbar geeignet. Zudem sind die Liftpasspreise noch human.
Lawinenlagebericht findet Ihr in der Talstation der Gondel.
Was uns auch gut gefallen hat: Ein fix installiertes Avalanche Training Center (ATC) im Skigebiet Sulden neben der Madritschhütte. Hier könnt Ihr jederzeit mit beliebig vielen Personen LVS-Übungen durchführen. Die Besonderheit hier: An der Steuerzentrale, siehe Bild rechts, könnt Ihr einstellen: Anzahl der Verschütteten und Zeitvorwahl. Wenn mit der Sonde ein aktivierter Sender (= quasi Verschütteter) getroffen wird, ertönt ein Tonsignal. So kann man sogar auch mal allein auf Suche gehen und trainieren…

Splitboardtouren
Anspruchsvolle Tourengeher werden hier auf jeden Fall fündig – dank der vielen Gletscher und hohen Berge gibt es einige Touren, die viel Erfahrung, Ausdauer und entsprechende Ausrüstung erfordern. siehe auch Rother Skitourenführer Vinschgau

Wer es bissl ruhiger angehen will, dem seien unsere Tipps empfohlen:

Ab Trafoi zum Schafberg (2935m)
ab Furkelhütte: Aufstieg 800 hm, Abfahrt 1450 m

Wir haben uns gemäß besagtem Rother Skitourenführer ins Nachbartal aufgemacht und sind ab Trafoi (20 Autominuten von Sulden) mit dem historisch anmutenden Sessellift bis zur Furkelhütte gefahren (öffnet erst 9 Uhr, Ticket 11€). Von hier hat man bereits einen phänomenalen Ausblick auf Ortler, Trafoier Eiswand bis zum Sommerskigebiet Stilfserjoch/Trafoi. Wir sahen aber auch gleich am Hang gegenüber (Bild1 unten) die Auswirkungen einer recht breiten Lawine, die zwei Tourengeher offenbar die Woche erst ausgelöst hatten. Nach Rücksprache mit dem Liftpersonal wählten wir eine relativ harmlose Aufstiegslinie mit dünner Schneedecke auf dem Grat Richtung Schafberg. Alles was schätzungsweise Richtung Nordost ausgerichtet war, war bereits abgegangen, oft auch mit Spontanlawinen. Wir blieben vorsichtig und fuhren auf der Aufstiegsspur zurück, schließlich warteten schon die Liegestühle auf der Furkelhütte.

Ab Sulden zur Suldenspitze (3375m)
ab Schaubachhütte: rund 800 hm Aufstieg

Da trotz rückläufigem „ewigen Eis“ doch einige Tourenziele rund um Sulden nur über Gletscher zu erreichen sind, habe ich mich bei einer geführten Tour angemeldet. Die Alpinschule Ortler bietet jede Woche Touren an, Anmeldung erfolgt im Tourismusbüro, ab 80€/Person inkl. Verleih Klettergurt.
Mit Gondelunterstützung gehts bis zur Schaubachhütte (2573m) und dann in gemütlichem Tempo recht bald in vergletschertes Gelände. Mit etwas Kondition können wohl auch Einsteiger diese Tour gehen, es sind keine besonderen Schwierigkeitsgrade auf dem Weg. Als Splitboarder gilt wie immer: Harscheisen dabei haben! auch wenn der Bergführer vorher meint, brauchen wir nicht. Von der Suldenspitze hat man einen genialen Rundumblick, vor allem aber auf den wunderschönen Nachbarberg Königsspitze. Man könnte noch weiter auf den Cevedale steigen, doch wir machen uns abfahrbereit und genießen die laaange Abfahrt ins Tal.

Mehr Infos zu Sulden im Powdermagazin, das digitale kostenfreie Mag!

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Tourentipp Split: Unterwegs im Lechquellengebiet

Nach den Schneefällen im Nordstau die letzten Wochen haben wir uns als Tourenziel für dieses Wochenende einen der Niederschlagsmagneten in Österreich für unsere Tour ausgesucht: Der hintere Bregenzerwald um das Gebiet des Zitterklapfen. Der Startpunkt der Tour befindet sich nach dem Tunnel hinter Schoppernau auf der rechten Seite, wo oft schon einige Autos von Tourengehern parken (auf ca. 900m). Zu Beginn des Aufstiegs handelt es sich um eine wahre Genuss-Skitour, sanft ansteigend über Almwiesen hinauf zur Oberschalzbachalpe (1296m).
Weiter geht es dann durch den Wald in das Tal hinein, welches immer enger wird. Hier eröffnen sich einem dann tolle Blicke zu beeindruckenden Eisfällen auf der Ostseite des Tales. Es geht weiter flach ins Tal hinein bis man eine markante, steile und enge Rinne sieht, die sogenannte Ruchwanne. Die gilt es dann zu besteigen, bis man auf dem Joch ist. Die Rinne ist zur rechten Seite von einer senkrechten Felswand abgeschlossen. Am Joch angekommen geht es immer auf dem Rücken in SO-Richtung auf den Gipfel des Ruchwanneneck (2170m) zu.
Von oben bieten sich dann großartige Blicke über das Gebiet des Zitterklapfen. Insgesamt haben wir für den Aufstieg ca. 3.5h gebraucht. Von hier aus gibt es nun verschiedene Abfahrtsmöglichkeiten, entweder entlang der Aufstiegsspur, oder auch auf der Rückseite hinunter direkt nach Au/Schoppenau.  Wir entscheiden uns für die Abfahrt entlang der Aufstiegsspur, hinunter durch die steile Ruchwanne. Besonders im oberen Teil der Abfahrt ist es nordostseitig und schattig, und daher finden wir hier noch sehr guten Pulver. Jauchzend geht es hinab durch das Tal und durch den Wald mit ein paar kleineren Jumps und Pillows, bis wir wieder glücklich unten am Parkplatz ankommen. Insgesamt eine landschaftlich reizvolle Tour, die bis auf eine kurze Forstweg-Passage ideales Skigelände auf breiten Waldschneisen und Almwiesen zu bieten hat.
Tour Facts
Ausgangsort: Postbus Haltestelle Schoppernau-Schalzbach
Endort: Ruchwanneneck
Höhenmeter Aufstieg: 1300hm
Höhenmeter Abfahrt: 1300hm
Dauer: ca. 4-5h
Fotocredit: Daniel Hug | terragraphy.de

Review Pitztal Wildface 2017

Das Pitztal Wild Face 2017 kürt bekannte Gesichter zu Siegern
Mehr Frauen sind gefragt!!

Das Pitztal liefert in Sachen Freeride auf Bestellung. Immer wenn sich Ende Februar die Szene hinten im Tal zum Pitztal Wild Face trifft, dann steht Frau Holle auf den Tag genau parat. So auch wieder am 25. Februar zur 7. Auflage des Freeride Extreme Contests. Diesmal war der Linke Fernerkogel Schauplatz des Action geladenen Wettbewerbes. Das Zielgelände in der Eisarena am Mittelbergferner bot für Rider und Zuschauer eine faszinierende Kulisse und bot den perfekten Rahmen für diesen Event. Nur ganz oben auf den Siegertreppchen sah man wieder alt Bekannte. Tobias Heinle (Ski) und Matthias Jorda (Snowboard) hatten schon öfters die beliebte Wurzelsepp-Trophäe vom Pitztal mit nach Hause genommen.

Seit 2010 wird am Mittagskogel im hintersten Pitztal das Pitztal Wild Face Freeride Extreme ausgetragen. Bereits zum zweiten Mal in Folge mussten die Veranstalter heuer auf Grund der Schneesituation auf eine andere Strecke ausweichen. Da es am Pitztaler Gletscher aber genug Möglichkeiten zum Freeriden gibt, war schnell eine Ersatzstrecke gefunden und stand eine Verschiebung oder Absage nie zur Diskussion. Der 3.278 Meter hohe Linke Fernerkogel bot das ideale Gelände und die perfekten Bedingungen für diese Art von Contest. Das Pitztal Wild Face ist ein 2-Sterne-Bewerb der Freeride Wold Qualifier Serie, aber der einzige in Österreich, der auf Zeit ausgetragen wird. Hier zählt nur Geschwindigkeit, und die fordert über diese Distanz ordentlich Kondition.

In sagenhaften 2:55,68 raste der Allgäuer Wild Face Seriensieger Tobias Heinle über die 828 Höhenmeter und 2,5 Kilometer und nahm dabei seinem stärksten Konkurrenten Lokalmatador Frederik Eiter fast 11 Sekunden ab. Die zwei Freunde liefern sich jährlich beim Pitztal Wild Face ein hartes Duell. Nach 2015 war es wieder einmal Heinle, der den Pitztaler Frederik Eiter und alle anderen auf die Plätze verwies. Heinle verdient im Winter als Skiführer am Arlberg seine Brötchen, im Sommer ist er Almhirte in der Schweiz. Obwohl nichts an die legendäre Mittagskogel-Abfahrt herankomme, habe ihm die diesjährige Strecke gefallen, meinte er. „Skitechnik und Ausdauer sind hier wichtig“, so Heinle. Den zweistündigen Aufstieg habe er gemütlich im Himalaya-Tempo in Angriff genommen. Sein insgesamt 3. Sieg beim Pitztal Wild Face ist für ihn Grund genug, trotzt seiner 29 Lenze nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen. Lieber eine höhere Startnummer hätte gerne der Pitztaler Frederik Eiter gehabt. „Die Strecke war durch den gestrigen Schneefall sicher am Anfang noch langsamer“, meinte er, der mit Nummer 25 ins Rennen gegangen war. Er gönne seinem Freund Tobi Heinle aber den Sieg. Den 3. Rang in der Kategorie Ski Herren sicherte sich bei seinem ersten Pitztal Wild Face Start Überraschungsmann Hannes Namberger. Der Polizist ist gemeinsam mit Tobias Heinle im Lehrteam des DSLV und wurde von ihm dazu „angestiftet“.  Der undankbare 4. Platz ging an Andreas Hörterer (GER), der nach Platz drei im Jahr 2015 und Platz zwei 2016 gerne einmal das oberste Treppchen für sich in Anspruch genommen hätte. Großes Pech hatte der deutsche Freeride World Tour Rider Felix Wiemers. Übermotiviert kam er mit Vollgas um die Ecke und dabei in der Traverse zu tief heraus, so dass er die Ski abschnallen und etwas aufsteigen musste. Platz 33 gab es daher nur für ihn.

Auch bei den Snowboardern sah das Pitztal Wild Face 2017 einen alt bekannten Sieger. Matthias Jorda (GER) konnte bei seinem 6. Pitztal Wild Face heuer seinen 3. Sieg einheimsen. Der Sieger von 2015 Koen Goris aus Belgien hatte diesmal das Nachsehen und erreichte nur Platz zwei. „Eine geile Strecke“, meinte Jorda. Die Traverse habe das Rennen vor allem für die Snowboarder spannend gemacht.

Bei den Damen mangelte es heuer an Starterinnen. Nur 6 Ladies wagten sich auf die Strecke vom Linken Fernerkogel. Bei den Snowboarderinnen machten sich zwei Österreicherinnen den Sieg aus, den Elisabeth Dünser auf einem Prior Splitboard für sich verbuchen konnte. Die Bulgarin Elena Mitrengova gewann bei den Skifahrerinnen in ihrer zweiten Contestsaison zum ersten Mal und verwies die beiden deutschen Mädels Vera Lentner und Petra Zeller auf die Plätze zwei und drei.

www.pitztal-wildface.com und https://www.facebook.com/pitztal.wildface

Fotocredit: Daniel Hug | terragraphy.de

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Review Climb the Mountain 2017 – Erfolgreicher Splitboardtest über den Wolken

Das dritte Mal durften wir mit dem größten Splitboard-Testevent der Alpen zu Gast sein auf der Bieler Höhe in der Silvretta, genauer gesagt im Berggasthof Piz Buin. Und wieder wurden wir mit 3 Tagen Sonne belohnt und im Gasthof verwöhnt mit geradezu einem 6-Gänge-Menu. Dazu waren so viele Firmenvertreter wie noch nie vor Ort und machten den Testablauf mega entspannt, dazu unten mehr. Diesmal haben auch alle am Freitag die Anreise mit Gondel und Tunneltaxi geschafft, nur so kommt man in den Genuss auf 2000 Metern Höhe zu schlafen… und vom Frühstücksraum gleich in die grandiose Bergwelt zu „fallen“.
Alle Fotos des Events seht Ihr übrigens auf der Facebookseite Climb the Mountain

Der Samstag im Zeichen des Splitboards

Nach dem üppigen Frühstücksbuffet am Samstag konnte gleich ab Haus ausgeliehen werden und am quasi eigenen Schlepplift wurden die Fahreigenschaften der Splitboards und Bindungen getestet werden. Die kurzen Wege und die eingespielten Schrauberteams ermöglichten es, dass wir am Nachmittag öfter hörten: „jetzt habe ich alles getestet, was ich wollte“ – so soll es ein :-)  Nach der Mittagspause wies Dirk die Einsteiger in die Aufstiegstechnik ein, so dass am Tag darauf jeder mit einem Grundwissen an der Tour teilnehmen konnte.

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Unsere Partner

Neben dem Team von Splitboards Europe, die die Boards vorbereiteten von Arbor, Burton, Prior und  Pathron sowie Bindungen von SP United, waren sieben weitere Partner vor Ort. Victor Perise präsentierte Salomon Boards und Spark Bindungen. Er scheute keine Mühen und war extra mit seiner Freundin von Barcelona angereist. Außerdem betreibt Victor auch das www.splitboardmag.com
Französischen Charme brachten die Jungs Tal und Jeremy von Plum mit auf den Berg. Von Plum konnten sowohl Boards als auch Bindungen getestet werden. Die traumhaft schönen Holzdecks von der deutschen Schmiede Pogo brachte Ben unter die Leute. Der routinierte Tobi Bär überzeugte viele von der Qualität der 2018er Rossignol Modelle, vor allem die weiblichen Teilnehmer von den Diva Splitboards. Jones Boards und Karakoram Bindungen sind ein Begriff und entsprechend hatte Willi viel zu schrauben.

Der Andrang bei Stephans LVS-Gerätevergleich mit Pieps, Arva und Ortovox war so groß, dass wir ausnahmsweise dafür das Spaßrennen gecancelt haben. Sicherheit geht schließlich vor. Dann hieß es entspannen und saunieren… Kräutersauna, Finnische Sauna, Infrarotkabine. Ruheraum mit Zirbenstube und Panoramablick auf die Silvretta. We like!

Wahnsinnspreise bei der Tombola

Nach dem Abendessen wurde es seeeehr spannend: Die Verlosung mit echt fetten Preisen stand bevor. Hauptpreise: PRIOR Splitboard Khyber im Wert von 989 Euro! Spark Bindung ARC! Sowie die praktischen Felle Contour Hybrid! Und weitere wie die begehrte Holzbrettl von Pogo, die tolle Fußmatte von Jones oder die Sicherheitsschlösser von Safeman. Am Ende nahm jeder Teilnehmer mindestens ein Geschenk mit nach Hause.

Besuch von Aline Bock

Damit der Highlights nicht genug, als Ehrengast war Freeride Weltmeisterin Aline Bock angereist, die ihren Film WAY EAST zeigte und danach mit viel Elan die ganzen Fragen beantwortete. Im Film verbinden sie und die Freeskierin Lena Stoffel ihre Leidenschaft für Wintersport und Surfen mit der Frage, wie geht es den Menschen in Japan wirklich nach dem Tsunami, fünf Jahre nach Fukushima. Aline erzählte nachdenkliche und lustige Anekdoten und gab praktische Reisetipps für Japan. Am Tag darauf begleitete sie uns auch bei der Tour in die Silvretta.

Gebucht – bekommen: Traumtour in der Silvretta

Aufgeteilt in mehreren Gruppen ging es Sonntag endlich bei Sonne in die tolle Bergwelt der Silvretta. Bei Lawinenwarnstufe 2 gaben die Bergführer viele Informationen zur Schneedecke, dem Gelände und der Spurwahl. Da die meisten Splitboard-Einsteiger waren, ließen es die Guides langsam angehen und bei gemütlichen 500 Höhenmetern konnten viele Fragen beantwortet werden. Trotz verblasener Stellen war die Abfahrt erstaunlich gut und alle kehrten heil und glücklich zurück zum Berggasthof Piz Buin oder gleich Richtung Tunneltaxi. Sehr komfortabel: In der Zeit hatten die fleißigen Helfer Stephan, Olli und Dirk von Splitboards Europe bereits das gesamte Gepäck ins Tal transportiert. So dass jeder gleich durchstarten konnte auf den Heimweg nach einem ereignisreichen und trotzdem sehr entspannten Wochenende in den Bergen, das unsere freundliche Splitboard Community wieder vergrößert hat. Wir danken allen Teilnehmern und Partnern für die good vibes und den Spaß!!!

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Thema Splitboardpflege, Wachsen und Felle

Wir werden immer wieder mal gefragt, ob die neuen Splitboards vor dem ersten Einsatz gewachst werden müssen, wegen der Felle und sonstwie. Antwort: Nein, müssen sie nicht. Neue Splitboards kommen ab Werk ready to go. Sollten aber dann regelmäßig gewachst werden – pflegt es besser als Euer Snowboard  😉

Wir empfehlen das spezielle Wachs von der kleinen Firma Zipps: Splitboard Wachs
Damit kannst du  wachsen ohne den Fellen zu schaden, entgegen Heisswachs, davon ist immer zuviel drauf uns das gehts dann in den Kleber der Felle. Mehr Infos findest Du unter dem Link.

Zum praktischen Fell-Handling empfehlen wir die Fellsäcke Skinny, damit stellst Du am Berg garantiert den Rekord im sicheren Verstauen der Felle auf und hast sie auch immer schnell wieder parat.

 

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Tourentipp Split: Rund um den Arlberg mit Elisabeth Dünser

Snowboardlehrerin Elisabeth Dünser war letzte Saison soooo glücklich über ihr Prior Brandywine und endlich nicht mehr mit Schneeschuhen aufsteigen zu müssen, dass sie gleich eine Dokumentation ihrer Split-Abenteuer verfasste, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Auf jeden Fall scheint Elisabeth die richtige Adresse zu sein, falls Ihr mal Tourentipps am Arlberg braucht :-)

 

Meine 1ste Tour mit Splitboard war Maroi-Kopf, Stuben, St. Anton am Arlberg, 

THJUHUIIII, kein bootpacking!!!  22.02.16

Erste Splitboardtour mit meinem Freund Hagen. Lawinenstufe 3, Schnee war schwer, und es war etwas gefährlich. Ein Rutsch ging ab, wie man auf dem einen Pic sieht. Sind dann nordseitig im Schatten hoch. Das gehen fühlte sich Anfangs neu und etwas komisch an, lief wie ein Pinguin, aber Hagen hat mir gleich eine harte, gute Schulung gegeben, wie man richtig läuft, und wie man die Spitzkehren macht.

Tour: Rossfallscharte – Malfontal – Pettneu 24.02.16

Hatten super schönes Wetter, aber sehr, sehr windig und kalt vor allem oben am Sattel, das Ummontieren war eine Challenge mit dem Wind! 😉 *frozen fingers*  Aufstieg dauerte 45 Min. schnaufte wie ein Postross, Abfahrt ins Malfontal war ein Traum, 30 cm Neuschnee, geile turns, 5 Gämse haben wir gesichtet, alles zusammen ein Hammer Tag!

Tour: Knödelkopf – Peitschelkopf, Stuben am Arlberg

Morgens wars sehr neblig, vor allem in Stuben & sehr, sehr windig, am schlimmsten war das lifteln mit der Albona 2 Bahn. Wir waren eine 5 Köpfige Crew, von Deutschland, Neuseeland, Australien, alles dabei! 😉 Rund um den Knödelkopf war noch Nebel, den es aber nach 20 min. verzogen hatte und wir genossen den Blick auf das wunderschöne Nebelmeer! Wir sahen einen Schneehasen und dachten erst es ist ein Schneebroken bis er sich aufwärts bewegte! Auf dem Peitschelkopf haben wir gejaust und sind dann runter nach St. Christoph gefahren, war ein super run, kleine Hügel, kleine jumps, einfach nur genial, und natürlich eine Suuuper Crew! Schnee war gut, weiter unten ein bisschen schwerer, an sehr steilen Hängen kleine Slides, sonst nichts. 1-2 Bier an der Squarebar und dann gings ab zur Arbeit.

Tour: Knödel – Peitschel – Wirth, Stuben am Arlberg 10.03.16 

Erste Tour alleine, tolles Wetter, nur Sonnenschein! Es waren perfekte Touren- Bedingungen. Genoss die Ruhe in vollen Zügen, und vor allem – keine Menschen. Runter nach Christoph übern Playground, soo viel Spass da runter! Wächten, kleine Jumps, ein richtiger Spielplatz! :)

Tour: Maroi-Kopf – Wildebene – Verwalltal, Stuben am Arlberg 15.03.16

Hagen, Thomas und ich. Stuben, Albona 1 Bahn, Albona 2, Albonagrat-Bahn, und dann auffi auf den Maroi. Das Wetter war morgens recht gut, später zugezogen. Aufstieg Maroi: 20 min. Dann nach rechts rüber gequert Richtung Wildebene. Aufstieg ca. 1,5 h, war sonnig bis kurz vor dem Gipfel, die letzten 200m mussten wir Bootpacken, wusste zuerst nicht, wie es am geschicktesten ist, die 2 Boardhälften zu tragen, hab dann aber eine gute Lösung gefunden. Wetter wurde deutlich schlechter, Schnee, Wind. Sahen ein Rudel Gämse. Dann gings runter ins Verwalltal, Schneeverhältnisse wechselten ständig, Powder, Bruchharsch, Firn, alles war dabei! 😉 Verwallweg hinaus, scootching ooohne Ende, dann Bus nach Anton und nach Hause unter die warme Dusche! :)

Tour: Rendl, Darmstätterhütte, St. Anton am Arlberg

Super sonniger, schöner Tag, Ich und Rhys. Lawienenwarnstufe 3, Rendlbahn, Riffel 1 & Riffel 2 hoch, links rübergequert unter der Rossfallscharte, der schlechteste Schnee in der ganzen Saison für mich, fieser, beschissener Bruchharsch, aber wir habens gemeistert, dann Marsch über den Stausee, Sonne brannte heiss herunter. Die Steine sahen aus, ob sie gleich aus dem Schnee heraus schiessen, hat sau cool ausgeschaut! Aufstieg war sehr gemütlich, ca. 2 h. Ankunft Darmstätter Hütte, haben gejaust, den Scheibler bewundert und erkundigten gleich den Winterraum, schauten ob Holz da ist, da Rhys nächste Woche oben übernachten wollte.  Schnee wurde schnell schwer gegen Nachmittag, besonders an den Sonnenhängen, nichts wie runter! Mitgenommen hab ich einen Sonnenbrand und einen fetten Smile für die Arbeit danach!

Tour: Hinterrendl – Steep Shoot – Kappl – Pettneu am Arlberg 24.03.16

Crew: Hagen, Simon, Melli und ich. First lifts like nearly always, Wetter sollte laut Bergfex sehr gut sein, aber Wolken und Nebel wollten sich oben leider nicht verziehen. Hatten geplant, den Hohen Riffler zu erklimmen, aber mussten unseren Plan bei einem Kaffee zu einem Shoot Richtung Kappl abändern. Endlich verzog sich der Nebel und los gings! Down  Hinterrendl, 1/2 h Bootpack up auf den Sattel,  links gehalten und runter ins Malfontal. Tourten das Face hoch, zu dem North-Shoot! Machten so lang wie es ging Spitzkehren aber es wurde zu steil, die letzten 150m mussten wir gerade hoch bootpacken. Lawinenwarnstufe 2, aber mir kam es gefährlicher vor, ich war die letzte und machte den Fehler, dass ich in der Mitte der Spur ging, statt auf der Seite wo noch mehr Schnee war, da er in der Mitte schon zu sehr abgerutscht ist —> verschiedene Schneelagen, unten kleine Eiskugeln, oben feiner Schnee. Hatte keinen guten Halt und mir ging etwas der Reiss, wenn ich ehrlich bin, war sehr angespannt!! Dann eeendlich oben!! noch 200m weiter und wir waren da, auf dem Joch wo´s links rüber geht nach Kappl! Kurzer Snack und runter gings in dem geilen Shoot, awesome Pow!! :) Abfahrt dann durchs Malfontal nach Pettneu und mit dem Bus zu uns nach Hause. Danach Beer, Barbecue, Steak, Dessert, Wine & everyone had the biggest smile on the face, WHAT A DAY!!!

Tour: Rendl – Klettersteig – Malfontal – Edmund Graf Hütte (Übernachtung im Winterraum) – Malfontal – Pettneu am Arlberg 31.03.- 01.04.16

Crew: ich und Hagen. Wetter: Föhnig, später sehr windig, teils sonnig, teils bewölkt, am späten Nachmittag Wetterumschwung. Schneeverhältnis: Nassschnee, hohe Rutschgefahr, Lawinenwarnstufe: 2, ca. Höhenmeter 600. Die Tour hat nicht sonderlich gut angefangen, hab meine Stöcke vergessen und den Skipass hatte ich in der anderen Jacke :( Mein Schatz war nicht sehr erfreut. Die Bahnfahrten verliefen ohne Worte, aber sobald wir den Klettergurt umschnallten, war auch die gute Stimmung wieder da! 😛 Wir gingen die Hälfte des Klettersteiges, da wir einen unverspurten nordseitigen Shoot gefunden haben, den nie jemand fährt! Es waren zwar nur 10-12 Schwünge aber immerhin, es hat sich schon nach 3 rentiert, aber einen Kratzer von einem bedeckten Felsen hab ich mitgenommen. Dann Hinterrendl, Sattel, runter Malfontal, Schnee war sehr sehr schwer und nass, das schon um 11:00 Mittags,  bei der Materialseilbahn: Hoch die Felle rauf mit Schnelle! gingen sehr zügig hoch, da die Sonne bissig und stark an die Hänge brannte. Sahen 5 Gämse und waren um 13:15 auf der Edmundgraf-Hütte. Haben gejaust, die Sonne genossen, und bald auch die ersten Lawinen gehört. Danach widmeten wir uns dem Winterraum und der lieben Feuerstelle, da das Wetter umgeschlagen hatte. Der Wind wurde immer stärker und stärker. Er kam schlussendlich durch den Kamin in die Hütte und uns kam das ganze Feuer entgegen, vor allem der Rauch!! Mit Tränen vom Rauch, Husten, und einem verrauchten Winterraum schlugen wir uns stundenlang herum, bis ich eine Idee hatte: Blech, Eisen, irgendwas musste gegen Windrichtung beim Kamin befestigt werden. Konnten in der Hütte und rund herum nichts finden, aber dann kam mir die Idee: SCHAUFEL vom Lawinenset! Kabelbinder und Draht aus Hagens Survival-Kit, und ab aufs Dach! TATATATTAAAAA, es funktionierte wie am Schnürchen, und Schaufel, Kabelbinder, Draht, retteten uns die Nacht!!! :) Kerzenschein, Dinner-Hutstyle mit Landjäger, Käse, Brot und selbstgemachte Müsliriegel, Gipfelbuch, Lesen, einen warmen Winterraum, geschlafen wie ein Baby, besser gehts nicht! Die 3. Essensration wurde früh morgens verputzt, und zügig gings runter ins Malfontal nach Pettneu, da es nicht wirklich gefroren ist über die Nacht. Mit Skibus nach Anton, wir stanken wie 2 alte, geräucherte Hütten, die Leute kannten sich nicht aus, bis uns einer fragte, wo wir herkommen! 😉 GENIALE, ABENTEUERLICHE, TOUR!!!

Tour: Portlahorn – Damüls – Bregenzerwald 29.04.16

Spontanaktion Ende April! Heimattour im schönen Damüls mit Peter und Benni.

Wetter: TOP, strahlendblauer Himmel, warm. Lawinenwarnstufe: 2, Schneeverhältnisse: Schwerer Schnee, teils Firn, Frühling, Murmeltiere sind wieder munter.  Aufstieg Oberdamüls, Pension Hertehof 1 1/2 h,  Abfahrt: Richtung Jägerstüble, Furka.

Ausklang: Pension Hertehof mit Mittagessen, Bier, Cafe und Familie :)

 

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ABS bietet seine P.RIDE-Airbags zur Miete – einfache Abwicklung, schnelle Lösung

München, Januar 2017 – Pünktlich zum ersten Schnee des Jahres bietet ABS Lawinenairbags ab sofort allen Kunden die Möglichkeit, das innovative Partnerauslösungssystem im Modell P.RIDE auch zu mieten. Dadurch erleichtert der Marktführer allen Wintersportlern, sich und seine Begleiter beispielweise nur für ein Wochenende in den Bergen mit dem System auszustatten und dabei aktive, vorauswirkende Kameradenhilfe zu leisten. Damit möglichst viele Wintersportler von diesem Plus an Sicherheit profitieren, wickelt ABS das Angebot wird ganz praktisch und einfach über die eigene Homepage ab.

Auf https://abs-airbag.com/de/p.ride/miete könnt Ihr zwischen den drei Rucksackgrößen 18L, 32L und 45+5L und den zwei Farben deep blue und ocean blue wählen, der Mietpreis ist immer derselbe. Im Anschluss werden Wunschzeitraum und Anzahl bestimmt. Pro Versand können bis zu drei Rucksäcke ausgeliehen werden. Die Lawinenairbags werden danach inklusive Rückversandschein bequem nach Hause geliefert und stehen für Ausflüge in den Schnee zur Verfügung. Die Mindestmietdauer beträgt ein Wochenende (Freitag bis Montag) und kostet 88,50 Euro. Es kann beliebig um weitere Tage für je 29,50 Euro verlängert werden. Entschließt man sich innerhalb von 30 Tagen nach Mietende zum Kauf eines P.RIDE Modells im Fachhandel oder Online Shop, werden bis zu fünf Tagesmietsätzen pro Rucksack rückvergütet. Geschäftsführer Peter Aschauer ist der Meinung, „Uns ist es wichtig ist, den Kunden zu zeigen, dass sie bei sämtlichen Wintersportaktivitäten abseits der gesicherten Pisten vorausschauend planen sollten und alles dafür tun müssen, eine Lawinenverschüttung zu vermeiden. Der ABS P.RIDE ist der einzige Lawinenairbag, bei dem ich den Airbag meiner Kameraden auslösen und damit eine Verschüttung verhindern kann. Mit dem einfachen Verleihsystem hat jeder, der keinen Lawinenairbag besitzt, trotzdem die Chance damit auf Tour zu gehen“. Auch werden auf diese Weise alle angesprochen, die bereits ein P.RIDE Modell besitzen, und mit jemanden unterwegs sind, der ebenfalls von dem Plus an Sicherheit profitieren will und es gerne vorab kennenlernen und ausprobieren möchte.

Weitere Infos zur Abwicklung der Miete: https://abs-airbag.com/de/p.ride/miete

 

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Splitboard-Verleih in München beim DAV – by Splitboards Europe

Bei den Geschäftsstellen des Alpenvereins in München am Hauptbahnhof und am Marienplatz könnt Ihr Splitboards von uns ausleihen und hier gleich online sehen, welche Modelle von PRIOR etc. verfügbar sind, wo sie abzuholen sind und Ihr könnt sie reservieren:

https://www.davplus.de/ausruestungsverleih/online-buchung 

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Die DAV Splitboard Camps leitet Simon Graf von Splitboards Europe. Es gibt drei verschiedene:

  • DAV Splitboard Alpin Camp Beginner  (Saison 16/17 ausgebucht)
  • DAV Splitboard Alpin Camp Advanced (Plätze noch bei einem Termin frei)
  • Testevent „Climb the Mountain“ für DAV Mitglieder (Beginner UND Advanced)  (Plätze noch frei)

Details zu den Camps und freie Plätze seht Ihr DAV Splitboard Camps

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NEU! Alle Jugendmitglieder der JDAV können kostengünstig 2 Splitboard-Sets von uns im Ausrüstungslager Preysingstr. 71 / 1.Stock 81667 München
ausleihen, Infos dazu hier: www.jdav-muenchen.de/ausruestungslager.html

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Nuovo! Il nostro Splitboard Shop in lingua Italiana

Da Splitboards Europe trovate la massima scelta di splitboards, bindings ed accessori per donne ed uomini. Offriamo solo prodotti che abbiamo testato per vari mesi. Da piu di 10 anni Splitboards Europe offre piu di 20 Splitboard Camps ogni stagione. Il nostro base camp “Huettle” é situato nel Montafon dove ogni fine settimana trova luogo un camp per gruppi principianti o con esperienza. Ci sono ancora altri camps per esempio sui ghiacciai di Hintertux e Stubai, Axamer Lizum ed altri. Il nostro testival piu grande é “climb the mountain” con piu di 70 splitboards e un grande programma freeride.

Il nostro Splitboard Shop in lingua Italiana:  www.splitboards.eu/italia/