Splitboardtouren in Bayern – im Pistenbereich

Diesen Winter haben wir unser Bundesland Bayern in Ermangelung von „Grenzüberschreitungen“ von einigen neuen Seiten kennengelernt. Und das ist gut so. Hier meine persönlichen Splitboard Tipps in Bayern.

Auf die Schnelle… Pistentouren. Relativ sicher – relativ daher, da die Pisten nicht gesichert sind, wenn auch das Skigebiet nicht geöffnet ist, siehe den Vorfall am Lenggrieser Brauneck, wo im Januar 21 eine Lawine vom Garland abging. Sowieso gilt immer
CHECK LAWINENLAGEBERICHT
– klar Garmisch Hausberg. Mein Tipp: gleich links halten Richtung Bayernhaus, wo man herrlich sitzen und den Ausblick genießen kann. Oder gleich weiter zur Kreuzspitze und erst auf der Abfahrt vorbeischauen.
Übrigens auch sehr gut per BAHN erreichbar!! also Regionalbahn, klar. Spart man sich auch die 15 Euro Parkgebühren
Oberammergau Kolben – auch 15 Euro Parkgebühren. War besser präpariert diesen Winter als Garmisch, was den Vorteil hat, dass der Schnee länger liegt für die Abfahrt und auch nicht so buckelig ist – macht mir normalerweise nichts aber mit totaler Vereisung eben doch. Mein Tipp: ca. 300 Meter vor der Hütte links halten (ich kann nicht gut schätzen, aber ihr seht was ich meine), dann kommt Ihr auf einen schmalen Steig, der bei entsprechenden Bedingungen an genialen Eiszapfen vorbeiführt. Ab der Hütte hoch Richtung Zahn.
Lenggries Brauneck. Viele Aufstiegsmöglichkeiten.
Hohenschwangau Tegelberg – erst über den Schutzengelweg und dann die relativ steile Piste hoch. Sehr fein bei Neuschnee, da die Abfahrt dann auch genügend steil ist.
Grünten im Allgäu. Das Allgäu bietet immer eine herrliche Aussicht auf das hügelige Voralpenland.

Mehr Details und Tourtipps zu verschiedenen Regionen siehe auch
Splitboard Touren | Splitboard Journal / de (splitboarding.eu)

Notfall App für Bayern, Tirol, Südtirol

App: SOS-EU-Alp 

Mit der neuen, kostenlosen SOS-EU-Alp App kann beim Bergsport – aber auch im Tal – schnell und einfach ein Notruf abgesetzt werden, der samt Standortdaten (GPS-Koordinaten) und Kontaktdaten (direkte Telefonnummer) an die jeweilige Rettungsleitstelle übermittelt wird. Die App funktioniert auf allen Android- und iOS-Geräten. Mit der App können auch die nächstgelegenen Defibrillator-Standorte in Österreich abgerufen werden. Die Daten werden dann übers Internet (sofern verfügbar) oder über eine SMS an die für die Region zuständige Leitstelle übermittelt.

Die App kann ab sofort im App- auf iOS bzw. Playstore auf Android-Geräten heruntergeladen werden. Auch eine Testmeldung ist möglich.
App Store iOS: apple.co/2klqArO
Play Store Android: bit.ly/2k2Guah

Auf der Website des DAV findet Ihr weitere Infomationen: Notfall-App SOS-EU-ALP

Die Funktionsweise der SOS-EU-Alp:

Für Bayern hat das Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit e.V. die Kooperation und Einführung der APP in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Innenministrium und den Rettungsleitstellen initiiert. Das Kuratorium ist ein Netzwerk der führenden Alpinverbände in Deutschland.