Kunden Feedback zu Splitboard Hardboot Setup

Wir danken Fabian aus der Schweiz für den tollen Erfahrungsbericht.
Er hat übrigens folgendes Setup:
Board Plum Prems
Spark Dyno DH Bindung
Kohla Felle

Lieber Simon,

alles ist gut angekommen, vielen Dank! Am Wochenende hatte ich gleich die Gelegenheit, das Board zu testen. Ich war mit meinem Kollegen Markus (er auf Ski) im Safiental. Dieses sehr abgelegene Tal in Graubunden hat auf seiner westlichen Seite ausgedehnte sanfte Hänge, die wie zum Skitouren gemacht sind. Vielleicht hast du ja schon mal davon gehört oder warst selbst schon dort 🙂

Wir sind am Samstag angekommen und gleich zum Piz Guf aufgestiegen. Bis dahin alles sehr easy. Gehen ist wunderbar mit den sehr beweglichen Skischuhen von Atomic und den Tech-Bindungen. Wir waren schnell unterwegs. Die letzten 200 m bis zum Gipfel haben wir uns geschenkt, weil dieser zu dem Zeitpunkt komplett umnebelt war und wenig lohnenswert aussah. Umbauen super easy, genau wie die Abfahrt. Das Plum Board fährt sich sehr lässig trotz seiner Groesse und hat viel Auftrieb. Wenn man die Skischuhe etwas weiter auf macht, sind sie fast wie Softboots. Schneebedingungen waren von oben bis unten sehr gut.

Nach einem kleinen Bierli und einem Kaffee in der Beiz im Tal wurde das Wetter besser und wir haben uns entschieden, noch mal Richtung Piz Tomuell / Wissensteinhorn aufzusteigen und dabei das Zelt einzupacken. Unterhalb des Grates der zum Gipfel führt wurde es langsam dunkel und wir haben unser Camp mit super Panorama nach Nordost und Windschutz gegen Süden aufgebaut. Wir hatten Glück mit einer sternenklaren Nacht, siehe angehängte Fotos. Das geteilte Board eignet sich wie man sieht auch sehr gut zum Zelt abspannen bei 50 kmh Wind 😉

So schwer bepackt war das Gehen schon etwas schwieriger. Ich glaube man tendiert dann dazu, sich nach vorne zu neigen und der verschobene Schwerpunkt hilft nicht bei der Traktion. Außerdem sind wir (wie viele andere vor uns anscheinend auch) einer sehr eigenartigen, verwirrt wirkenden Spur gefolgt, die ab und zu aus der Not heraus unangenehm steil wurde. Bei Spitzkehren ist es mir mehrmals passiert, dass die Tech Toes ausgelöst haben und ich plötzlich ohne Ski am Fuß da stand. Es war zwar das erste Mal für mich mit dieser Art von Bindung und vielleicht habe ich zu viel seitliche Kräfte ausgeübt, aber ich fand das schon eigenartig und nervig muss ich sagen. Liegt vielleicht aber auch nur an meiner noch nicht vorhandenen Technik. Kannst du mir dazu vielleicht was sagen? Hast du schon mal gehört, dass das anderen passiert ist mit den Tech Toes?

[Antwort von Simon: ich bin auch nur früher mit den Dynafit gegangen. Da war es so, das wenn der hebel auf Ride stand, man im Walk Modus den Ski verloren hat. evtl. haben die Tech Toes den selben mechanismus]

Am nächsten Morgen waren die Schneebedingungen aufgrund des Windes nicht wieder zu erkennen: Oben sehr störanfällige Triebschneeansammlungen (haben drei kleine Rutsche auf Entfernung ausgelöst), und unten jetzt recht hart. Aber auch das für das Board überhaupt kein Problem. Fühle mich sehr sicher damit, kein Vergleich zu meinem Alten.

Im Großen und Ganzen ist das Board genau das, was ich gesucht habe: Sehr effizient im Aufstieg, spielerisch in der Abfahrt, vielen Dank nochmal für eure gute Beratung! Ich kann das nächste Weekend kaum erwarten!

Ganz liebe Gruesse
Fabian

Review CTM Splitboardtestival 2019

CLIMB THE MOUNTAIN seit 2006

Wenn die Silvretta/Bieler Höhe ein ganzes Wochenende wieder fest in Splitboarder Hand ist, dann ist CLIMB THE MOUNTAIN, eines der größten Splitboard Testivals in den Alpen mit über 100 Boards zum Anfassen und Fahren. Die sensationelle Location im und um den Berggasthof Piz Buin konnten wir jetzt schon zum 5. Mal genießen und hatten dazu noch ein Riesenglück mit dem Wetter: Über vier! Meter Schnee, angenehme Temperaturen, weiter leichter Schneefall gemixt mit Sonne, ein Traum.

Das Aufgebot an Brands, die ihr exzellentes Material zur Verfügung stellten, war so groß wie noch nie. Wir sagen BIG THANKS TO Dodo und Tal von Plum, Willi von Jones, Tobi von Rossignol, Martin von ABS, Ben von Konvoi, Max von Rome, Markus von Amplid, Denis von Burton sowie Ralf und Derk von Never Summer sowie an Arbor und Pathron. Safety-Ausrüster waren unsere bewährten Partner Arva, Ortovox und Pieps.
Außerdem konnnte sich JEDER Gast über einen Tombola Preis freuen, der Hammer waren natürlich das verloste Splitboard von Prior, die Spark Bindung, die Felle von G3, Kohla und Contour und die Stöcke von Kohla.

Was macht das CTM aus? Wohnen zwischen Berggipfeln, Speisen wie Gott in Vorarlberg, Informieren über ALLES was mit Splitboarden zu tun hat, Lachen mit Gleichgesinnten sowie TESTEN TESTEN TESTEN, und das ist einzigartig bei uns: Du kannst so viele Shapes wie sonst nirgends am Testtag Samstag fahren und Sonntag mit dem Board Deiner Wahl eine Traumtour in der Silvretta gehen.

Tipp: Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, am besten im Herbst anmelden. Das CTM ist in der Regel zwei Monate vorher ausgebucht.
Deine Wahl:
***Camp für Beginner inkl. Material für beide Tage und mit geführter Tour und Workshops.

***Camp für Advanced inkl. Testtag

***Tagestickets für den Testtag um verschiedene Shapes auf ihre Fahreigenschaften hin zu vergleichen

http://www.climb-the-mountain.com/

Weitere Bilder  auf
www.facebook.com/splitboards.europe
www.instagram.com/splitboards.eu/

Splitboards und Softboots für große Schuhgrößen

Für große Füße empfehlen wir folgende Splitboard Modelle aus unserem Shop

Große Füße SET ( ab 46 EU Straßenschuhe )
Prior                     BC ab 165
Pathron               Scratch 159w 164w, Powder 162, Powder 167
Jones                   Solution wide,   Attendant 168
Voile                    Spartan ab 162
PLUM                  alle
Never Summer WEST 16x

In Kombination mit einem Wide Board, sind diese besonders großen Softboots für Splitboarder geeignet:

Schuhgröße 49:

Nitro Team TLS Boots

Deeluxe Alpha

Ride Bigfoot

Tourenstöcke für Splitboarder

Hier die Auswahl an 3teiligen Tourenstöcken, die wir von Splitboards Europe mehrere Monate lang getestet und in unser Sortiment aufgenommen haben.
Alle Details siehe   splitboards.eu/ausruestung/tourenstoecke/

Grivel Trail Vario Pole
109 €
Gewicht pro Stock: 255 g
Packmass: 53cm
Max. Länge: 130cm

Rossignol Touring Pro  – KLEINSTES PACKMASS
129 €
Gewicht pro Stock: 250 g
Packmass: 40cm
Max. Länge: 125cm

Voilé Tourenstöcke 3-teilig Camlock
115 €
Gewichtpro Stock: 310 g
Packmass: 63cm
Max. Länge: 135cm

Kohla Peak Alpine
79,90 €
Gewichtpro Stock: 325 g
Packmass: 66cm
Max. Länge: 135cm

Kohla Evolution Emotion Pro
99 €
Gewicht pro Stock: 285 g
Packmass: 66cm
Max. Länge: 135cm

Snow Safety Conference News 18/19

Die Snow Safety Conference in Lech Zürs jedes Jahr zu Beginn der Saison eignet sich perfekt für ein persönliches Safety Update für Tourengeher und Freerider sowie zum Testen neuer Produkte wie von ABS Airbag und Pieps, deren Vertreter auch vor Ort sind. Und vor allen Dingen, um den Rettungsablauf im Falle von alpinen Gefahren einfach nochmal zu trainieren… Denn ein „wie war das nochmal?“ können wir uns nicht erlauben wenns ernst wird.

Was die Veranstaltung in Lech Zürs aber besonders macht, sind die abendlichen Angebote und die Gäste: An zwei Abendenden locken kostenfreie und von namhaften Experten geführte Vorträge oder Diskussionsrunden, die spannende Analysen mit Beispielen aus der Praxis zum Thema „Sicherheit im Schnee“ verbinden. Da sich alle danach an der Hotelbar in der Alpenrose Zürs einfinden, ist in lockerer Runde immer ein interessanter Austausch mit Akteuren der Freeride und Ski-/Splitboardtour-Szene möglich. Sei es mit Snow Safety Experten wie den Mitarbeitern vom Lawinenwarndienst Tirol, Rudi Mair, Patrick Nairz und Christoph Mitterer, die regelmäßig zu den Vortragenden der SSC zählen, Mitarbeitern vom SLF oder Weltklasseathleten, von denen mehrere zu den Lokalmatadoren zählen wie Lorraine Huber, Stefan Häusl oder Björn Heregger. Dieses Jahr ergänzte eine spannende Frau die Vortragsrunde: Die Schweizerin Geraldine Fasnacht erweiterte das Safety Thema um Fragen zu Risk Managment aus ihrer Erfahrung als professionelle Freeriderin und Wingsuit Pilotin. Da ich das Glück hatte, im Veranstaltungshotel Alpenrose zu schlafen, konnten ich mit Geraldine beim Frühstück ein interessantes Gespräch zu den Themen Ego, Bauchgefühl und reale Gefahr führen. Das Hotel ist sehr empfehlenswert, näher am Event gehts nicht, zum Entspannen bieten sich Hallenbad und Saunalandschaft an, Kulinarik und Service sind hervorragend.

Stimmen am SSC Wochenende zusätzlich die Schneebedingungen, kommt man in den Genuss von exzellenten Arlberger Freeride Abfahrten mit lokalen Guides oder den Freeride Profis, die IMMER eine geniale Route im Backcountry finden.

LLB Lawinenlagebericht
Wie sagte es Lukas Ruetz in seinem Vortrag bei der SSC am Samstagabend: Würde der LLB von allen Tourengehern und Freeridern genau gelesen und verstanden (nicht nur die Gefahrenstufe), gebe es merklich weniger Lawinenunfälle. Er hielt einen Vortrag zu praktischer Nivologie, also Schneekunde und seinen Namen solltet Ihr Euch merken. Der sehr junge und sympathische Mann aus dem Tiroler Sellraintal gräbt an die 120 Schneeprofile auf seinen über 140 Touren pro Saison. Seine ganzen Qualifikationen mit Anfang 20 hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, ich beschränkte mich hier mit der Empfehlung seiner Website, wo viele interessante Inhalte zum Thema sind: www.lukasruetz.at

Lawinen.report
Wer in der Region Tirol, Südtirol oder Trentino eine Tour plant, kann jetzt schon am Vortag ab 17 Uhr den LLB abrufen, der seit dieser Saison auch grenzüberschreitendes Kartenmaterial bietet.
Mehr Details zu diesem weltweit einzigartigen Projekt, genannt, Albina haben wir HIER gesammelt. Merke: Genaue Tourenplanung am Vortag mit LLB, Landkarte, Wetter- und Ausrüstungscheck und Ihr seid auf einem guten Weg. Meine Empfehlung: Um die immer wieder kehrenden Begrifflichkeiten des LLB schneller zu erfassen und auch um die Entwicklung der Schneedecke über den Verlauf des Winters besser zu verstehen, einfach jeden Tag in den LLB für das präferierte Gebiet schauen, so kann man gleich seine eigene Einschätzung aufgrund des Wetters gegenprüfen und die Vorfreude steigern.
Hilfreiche Apps:
avalanche.report  Tirol, Südtirol und Trentino in einem LLB
www.snowsafe.at (einzelne LLBs für D, AT, Island, Norwegen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Venetien)
www.whiterisk.ch/de/ Schweiz

Safety Training bei der SSC Lech Zürs //kostenfrei
Ist im Grunde jede Saison einmal durchzuspielen, quasi Mental- und Praxistraining in einem. Ob Ihr es mit Freunden an einem chilligen Nachmittag durchführt oder bei einem der vielen Veranstalter, die inzwischen kostenfreies LVS-Training anbieten. Zum einen ruft man sich den Ablauf in Erinnerung, zum anderen übt man, mit der Ausrüstung umzugehen.
Stichworte: LVS-Gerätecheck und Funktionsweise des Geräts, Handhabung Sonde und richtig schaufeln will auch gelernt sein. Grobsuche, Feinsuche, Punktortung. Das alles wäre ohne Übung und vor allem in einer höchst stressigen Situation nicht so einfach effektiv durchführbar, trotz heutigem Stand der Technik. Wir hatten Freitag gleich nach unserer Ankunft Gelegenheit zum Safety Training, so dass wir den Samstag zum Snowboarden nutzen konnten.

Wettlauf gegen die Zeit
Das Training für eine schnelle Rettung ist deshalb so wichtig weil
1. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Verschütteten nach 18 Minuten rapide sinkt
2. Rettungsteams im Durchschnitt 90 Minuten benötigen um an der Unfallstelle zu sein
3. Kameradenrettung die Lebensversicherung ist, denn die schnellstmögliche Ortung und Hilfe.

Lawinen-Notfallszenario mit Mehrfachverschüttung //kostenfrei
mit Stefan Rössler, österr. Bergführerausbilder
Die Teilnahme ist sehr empfehlenswert, zumal man nicht alle Tage Gelegenheit hat eine professionell vorbereitete Mehrfachverschüttung – hier mit „verschütteten“ Puppen – zu trainieren. Hier wird’s komplex, die Aufgabenstellung war: Zwei Gruppen von Tourengehern müssen sich organisieren um mehrere Personen zu retten. Wie viele verschüttet sind, ist ungewiss, ein Teil davon mit LVS, ein Teil ohne aber mit Recco und ein Teil ohne irgendwelche Sendesysteme, einer war dank Lawinenairbag von ABS nur teilweise verschüttet.
Simuliert wurde der Ablauf der Kameradenrettung (von den Personen, die ein LVS-Gerät tragen) mit Mehrfachverschüttung in Kombination mit der nachfolgenden, organisierten Rettung (von den Personen, die kein LVS-Gerät aber einen RECCO-Reflekor tragen).

RECCO – was war das nochmal
Wer kennt es nicht: Man fährt im Skigebiet und neben der Piste lockt der Powder… ah mal eben schnell einen Abstecher machen, auch wenn das LVS-Gerät im Auto liegt, nicht eingeschaltet ist oder oder oder. Fehler – keine Frage. Wenn die Schneedecke abgeht, was nicht selten direkt neben der Piste schon passiert ist – hat man im Falle der Verschüttung ein ernsthaftes Problem. Retten kann einen dann nur noch die organisierte Rettung mit dem Recco Detektor, sofern man mindestens einen Reflektor trägt.

Stefan Rössler demonstriert das Recco Detektor

Der kleine Reflektor mit nur 4 Gramm Gewicht und 6 x 1,5 cm Größe ist teilweise schon in Wintersportbekleidung und -ausrüstung eingenäht oder kann auch für etwas über 20 Euro extra gekauft werden. Empfehlenswert ist es, mehrere davon zu tragen und zusätzlich zum LVS-Gerät dabei zu haben. Denn je mehr Reflektoren man an verschiedenen Körperstellen trägt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines besseren und schnelleren Signalempfangs. Und im Gegensatz zum LVS-Gerät muss der Reflektor nicht eingeschaltet, gewartet oder aufgeladen werden und verliert über Jahre keine Signalstärke – und schließlich stört er auch nicht, sondern ist immer unauffällig dabei. Das System ist in über 700 Skigebiete der Welt im Einsatz.
Merke: Das Recco System ist KEIN Ersatz für LVS-Gerät und Kameradenrettung! 
RECCO in zwei minuten (DE) from RECCO AB on Vimeo.

ABS Aktion „Wir geben eine aus“

Mehr Safety! Der leichteste ABS Rucksack! 160 Euro sparen!

Wie hört sich das an? Im Klartext: Wer bis 6.1.19 einen der neuen ABS  Airbag Rucksäcke s.LIGHT (Base Unit mit Zip-on) bestellt, erhält die Carbon Auslöseeinheit gratis on Top, denn die spendiert ABS!

Preisbeispiel ABS s.LIGHT:
Base Unit s.LIGHT: 549,95 €
s.LIGHT Zip-On 30 l: 149,95 €
AE Carbon: 159,95 €
Komplettes Set regulär: 859,85 €
Komplettes Set in der Aktion: 699,90 €
Preisvorteil bei Kauf einer s.LIGHT 160,00 €

Wenn Ihr die einmalige Gelegenheit nutzen wollt, findet Ihr unter diesem Link schon die Set-Zusammenstellung:  Splitboards.eu

Must see für Splitboarder: Filmabend in Rosenheim am 21.12.

Alle Snow- und Splitboarder sind herzlich eingeladen zum Augen- und Burrito-Schmaus!

Filmvorführung ODE TO MUIR (58 Min.)
präsentiert von
Jones Snowboards, Splitboards Europe und der Burrito Company
wann: Freitag, 21.12.2018 um 20 Uhr
wo: Burrito Company, Herzog-Otto-Straße 13, 83022 Rosenheim
steigert die Vorfreude auf den Schnee und die Burritos sind super lecker!

Photocredit: @andrew_miller

Der Film ODE TO MUIR mit Jeremy Jones und Elena Hight

Eine 65 Kilometer lange Splitboard-Expedition in die Traumlandschaft der kalifornischen Wildnis als Hommage an den Naturforscher John Muir: Snowboarder und Abenteurer Jeremy Jones und die zweifache Olympiateilnehmerin Elena Hight erleben das volle Programm mit Wintercamping, Bergsteigen und Big Lines im Backcountry.

„In every walk with nature, one receives far more than he seeks”, wusste schon John Muir, der erstmals die Idee der Nationalparks in den USA aus der Taufe hob. Der Entdecker und Buchautor aus Kalifornien lud Präsident Theodore Roosevelt auf eine mehrtägige Tour durch das Yosemite Valley ein und überzeugte Roosevelt von der Bedeutung des Natur- und Landschaftsschutzes.

Photocredit: @andrew_miller

 

Erste grenzüberschreitende Lawinenvorhersage startet

Grenzüberschreitende und mehrsprachige Lawinenvorhersage der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino unter www.lawinen.report

Jetzt immer schon ab 17 Uhr am Vortag abrufbar.

Gleich zwei Vorteile haben Wintersportler ab sofort: Die neue Lawinenvorhersage für die gesamte Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino nimmt unter der Internetadresse www.lawinen.report ab 17 Uhr ihren Betrieb auf. Sicherheitsrelevante Informationen zur Schnee- und Lawinensituation, umfassende Daten und Messwerte sowie Hintergrundinfos und eine konkrete Einstufung der Lawinengefahr vernetzen die drei Länder erstmalig auf weltweit einzigartige Art und Weise.

Weltweit einzigartiger Gesamtüberblick

Mit ALBINA – so heißt der neue Lawinenlagebericht – werden weltweit neue Maßstäbe im Bereich der grenzüberschreitenden Lawinenvorhersage gesetzt, wie Tirols LH Günther Platter erklärt: „Lawinen machen an geografischen Grenzen nicht Halt. Umso bedeutsamer ist es, dass es mit dem neuen Lawinenlagebericht zu einer Bündelung von Erfahrung und Wissen von Lawinenexpertinnen und –experten kommt und den Wintersportbegeisterten ein deutlicher Mehrwert geboten wird. Ein besonderer Vorteil ist außerdem, dass die Prognosen statt wie früher am Morgen des jeweiligen Tages jetzt bereits am Vortag gegen 17 Uhr veröffentlicht werden.“

Optimale Kombination mit Neuen Medien

„Tirol ist mit dem neuen grenzüberschreitenden Lawinenlagebericht wieder einmal Vorreiter bei den Sicherheitsstandards im Bergsport. Ich möchte aber an dieser Stelle ausdrücklich die Eigenverantwortung betonen. Mit dem neuen Euregio-Lawinenreport bieten wir eine noch breitere Entscheidungsgrundlage für die Tourenplanung“, betont Tirols Sicherheitsreferent LHStv Josef Geisler. Auch die Neuen Medien werden dabei entsprechend berücksichtigt. So erleichtern standardisierte Schnittstellen zu Medien und sozialen Netzwerken die Verbreitung des neuen Lawinenlageberichts. Außerdem können interessierte Informationen auch aus dem von den drei Ländern betriebenen Blog sowie über Social Media Kanäle und WhatsApp beziehen.

Eine Botschaft und drei Internetadressen

„Konkret bietet www.lawinen.report Lawinenprognosen in Grafik und Text sowie relevante Informationen zu Schneehöhe, Neuschnee, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind“, beschreibt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol, den neuen Service, den er gemeinsam mit seinen KollegInnen Michela Munari (Südtirol) und Alberto Trenti (Trentino) und den Teams der Lawinenwarndienste der drei Länder erstellt. Auch Hintergrundinformationen zu Gefahrenstufen und –mustern sind noch beinhaltet. Die Vorhersage kann übrigens um 8 Uhr morgens nochmal justiert werden, was aber nach Erfahrung von Rudi Mair nur sehr selten erforderlich sein wird.
Die Website ist auch erreichbar über
www.avalanche.report
www.valanghe.report

 

Splitboards Europe Saisonstart

Diesen Freitag, 23.11.2018 gehts los, mit unserem Beginner Camp in Hintertux starten wir in die Saison und es schaut gut aus, siehe Header.
Die Camp Plätze gingen weg wie warme Semmeln aber ein paar Camps haben noch freie Plätze. Der Berg ist unser „Shop“, hier beraten wir direkt, haben immer eine Auswahl an Splitboard Sets bei den Camps und beantworten alle Fragen. Wer eine besonders große Auswahl an Splitboard Material testen will, dem sei das Testival „Climb the Mountain“ mit über 100 Boards und vielen Bindungen, Fellen, Stöcken, Safety  etc. empfohlen. Wer im Alpenverein DAV München oder Oberland ist, der sollte sich unsere DAV Camps anschauen.

check out:  www.splitboards.eu/test-camps/

Abheben erlaubt – Freeriden und Snowkiten in Obertauern

Wer gern über Powder gleitet und mit Brettern fliegt ist in Obertauern goldrichtig. Wie die Facetten eines Edelsteins glitzert der Schnee in Obertauern meist fünf Monate lang und ermöglicht viele Spielarten des Winters. Autorin Eliane Droemer hat zwei davon getestet: Snowkiten und Freeriden.

Für Überflieger

Der Drachen hoch über mir zieht voll Gas nach rechts und – oh nein! er verliert Höhe, geht auf drei Uhr, das bedeutet er bekommt noch mehr Zug. Er zerrt mit aller Kraft an meinem Hüftgurt, ich mache wieder einmal mehrere Sprünge vorwärts. Zum Glück habe ich noch keine Skier an den Füßen. Beim Snowkiten geht es erst einmal nur darum, die Schirmkontrolle zu erlernen. Denn diese macht 90 Prozent des Könnens aus – und davon bin ich weit entfernt, noch fliegt der Drachen mit mir.

Erstmal ohne Board oder Ski
Immerhin ist auch erst rund eine Stunde vergangen, seit Snowkitelehrer Florian Schmaldienst von der HangOn Snowkiteschule meinen Mann Robert und mich an seiner Station nahe der Edelweißpiste in Obertauern begrüßt hat. Da Obertauern in einem weiten Tal, malerisch umgeben von den Skibergen rund um die Passhöhe des Radstädter Tauernpasses liegt, profitieren wir sozusagen von dem Durchzug des Windes. Zunächst sind wir die Theorie durchgegangen um zu verstehen, wie dieser Sport die Elemente Wind und Schnee verbindet. Und natürlich um die Sicherheitsaspekte zu erfahren. Von Kiten haben wir noch gar keine Ahnung, Skifahren ist immerhin schon lange in unserem Repertoire, wobei ich noch besser Snowboard fahre. Aber um Snowkiten zu lernen, empfiehlt Flo mir die Skier.

Wann immer der Schirm abzustürzen droht, versuche ich gegenzusteuern. „Arme lang!“ ruft Flo wieder einmal. Und tatsächlich: Sind die Arme lang und lenke ich die Bar (Lenkstange) locker mit der linken Hand, gehorcht der Drachen endlich. Langsam bekomme ich mehr Gefühl dafür, mein Atem wird ruhiger, und ich versuche mit kleinen Nuancen die Bar zu bewegen. Dabei beobachte ich, wie der sensible Drache reagiert und endlich habe ich endlich mehr Kontrolle, puuh! Ich habe doch ziemlich Respekt vor der Kraft des 9 qm großen, haudünnen Materials. Denn es kann mich ohne Weiteres viele Meter weit schleifen – wenn ich nicht aufmerksam bin und rechtzeitig die Sicherungsleine ziehe, damit der Zug des Kites sofort nachlässt.

Für den ersten Versuch besser Ski als Snowboard
Platz haben wir eigentlich genug wenn man von Flo’s kleiner Hütte absieht und den entfernten Strommasten. Auf die Nachfrage meines Mannes, wie gefährlich die uns werden können meint Flo lapidar: „Da miassns scho waschlnass sei.“ Das sind wir zwar nicht aber trotzdem, in den Leitungen will ich mich nicht verfangen und so übe ich weiter daran, dass ich den Kite führe und nicht anders herum. Schließlich befindet Flo uns als reif für den nächsten Schritt: Mit Kite auf die Ski. Ehrlich gesagt habe ich es mit Snowboard kurz probiert aber auf nur einer Kante zu stehen und den Schirm zu kontrollieren, ohne mal eben in einer andere Richtung skaten zu können, ist doch noch sehr schwierig. Also steig ich in die Skibindung ein, während ich den Schirm in der Luft kontrolliere. Sie stehen im rechten Winkel zur Windrichtung, so dass ich aufkanten und vom Drachen wegfahren kann. Dadurch bleibt der Zug aufrechterhalten und das bekomme ich auch gleich zu spüren. Der Kite zieht kraftvoll und die Skier gleiten dahin, schneller als mir lieb ist!

Robert jauchzt bereits und fliegt förmlich über den Schnee, zum Glück noch mit Bodenhaftung. Aufregung und Glücksgefühl nehmen ebenso Fahrt auf während ich dem Ende des Areals näher komme. Ich steuere den Schirm wieder in die entgegengesetzte Richtung und lasse meine Ski wie empfohlen folgen – geht doch! Im nächsten Moment die Ernüchterung, der Schirm kracht auf den Boden. Zu den Überfliegern zähle ich definitiv nicht. Ich verschnaufe und spüre die Anstrengung. Zum Glück beobachtet Flo uns genau und hilft immer wieder, die Kites zu starten. „Fahr die Kurven so eng wie möglich!“

Speedrace, Long-Distance oder Freestyle
Nach weiteren Versuchen sitze ich erschöpft vor Flo’s kleiner Kitehütte und frage was die nächsten Schritte sind – wenn ich wieder Kraft habe. „Üben, üben, üben.“ Vor allen Dingen auch Start und Landung des Schirms, denn das sei die gefährlichste Phase. Er plaudert noch aus dem Nähkästchen wie weit der Sport bereits entwickelt ist. Auf dem Niveau der Könner, die verschiedene Wettkämpfe bestreiten sind ungeahnte Manöver möglich. Sie fahren bis zu 100 km/h schnell oder auch mal den ganzen Berg hinauf, machen riesige Sprünge bis zu 15 Meter hoch mit akrobatischen Rotationen oder fahren Cross Parcour. Die Disziplinen sind bereits vielfältig wie beispielsweise Speedrace, Long-Distance oder Freestyle. Nur das Thema Sicherheit setzt die Limits.
Snowkite Eventtipp: Chill the Hill jedes Jahr in Obertauern um den 18. März herum je nach Wind.


Mein Fazit: Ich bin erstaunt, wieviel man in kurzer Zeit mit professioneller Anleitung lernen kann, snowkiten ist definitv aufregend und einen Versuch wert. Außerdem ist die Aussicht sehr verlockend, zum Freeriden nicht aufsteigen oder Lifte benutzen zu müssen sondern sich einfach hochziehen zu lassen. Ein Kurs ist aus Sicherheitsgründen unabdingbar und Obertauern empfiehlt sich besonders dazu, denn durch die Ausrichtung des Tals gibt es kaum eine Woche ohne schön konstanten Wind.
Für Einsteiger: HangOn Snowkiteschule Tageskurs (4h) 148 €


Für Schneeliebhaber

Uns sind noch drei weitere Tage in Obertauern vergönnt und nach dem anstrengenden Snowkiten bin ich dankbar, im großzügigen Hallenband unseres Hotels Perner meine Gelenke lockern zu können – während draußen Schnee fällt und die eh schon meterhohen Schneewände weiter aufstockt. Manch kleine Hütte sieht aus wie mit einer Sahnehaube verziert, für mich als Schneeliebhaber ein Traum! Dass Obertauern auf 1700 Metern Höhe außerordentlich schneereich ist, hatte ich bereits gehört. Diesen Winter beweist es die „Schneeschüssel“ schon optisch und seit 2016 auch wissenschaftlich: Laut Studie des Skitourismus-Forschers Günther Aigner, der für seine Arbeit die Schneemengen-Messungen der „Österreichischen Hydrografischen Landesdienste“ auswertete.

264 Zentimeter als mittlere maximale Schneehöhe
damit führt Obertauern das Ranking der schneereichsten Orte an. Mit dem höchsten Skilift bis auf 2.313 Metern Höhe kann sich der Ort zwar nicht in die Riege der um maximale Höhen buhlenden Gebiete einreihen. Aber wer braucht schon diese Superlative? Ich nicht. Ich erfreue mich viel mehr an der Lage des Ortes inmitten eines Bergmassivs, das mit 100 Kilometern Pisten und noch mehr Freeride Runs kreisförmig das Ortszentrum umgibt. „ski in ski out“ ist die Devise, die besagt, dass man mit den Liften einmal rund um den Ort fahren kann und immer wieder an den Ausgangspunkt zurück kommt und auch leicht jede Unterkunft erreicht. So hat man nahezu von jeder Stelle einen Überblick, wo man sich befindet und wie man zurück kommt. Sogar vom Hotelfenster aus sehe ich einige der Freeride Runs, die ich gerade kennenlernen durfte und suche gleich den Hang nach neuen Möglichkeiten ab.

Für Freerider

Am dritten Tag haben wir das Vergnügen, mit dem kundigen Freeride Guide David Schieferer von der „NAC Skischule am Tauern“ die Gustostückerl des Gebietes zu erkunden, mit Lifthilfe aber im Gelände abseits der präparierten Pisten. NAC steht für Northern Alps Collective und ist keine gewöhnliche Skischule sondern will vielmehr das Erlebnis Natur und Schnee individuell mit Wintersport verbinden – abseits von großen Gruppen. Genau mein Ding. Außerdem ist es immer ein dreifacher Vorteil, einen lokalen Guide zu buchen: Er oder auch sie kennt die besten Hänge im Backcountry, weiß wo die Schneequalität perfekt zum Freeriden ist und kann die Lawinenlage am besten einschätzen, da er den Schneedeckenaufbau über den Winter hinweg verfolgt hat. Also auf in die Off-Pist Perlen Obertauerns! Nach dem LVS-Gerätecheck zeigt David uns direkt mal einen langen Südhang ab dem Seekareck, den wir über einen kurzen Aufstieg (Foto 8) ab Lift erreichen. Bei dem Tree Run im unteren Teil merken wir, dass wir doch schon zu spät dran sind. Die Sonne scheint und der Schnee wird jetzt im März entsprechend schnell schwer.

Also machen wir uns auf in einen Hang unterhalb der Gamsmilchbar, der mit seiner nordseitigen Exposition feinsten Powder bietet (9). Eine traumhafte Spielwiese mit Naturpipes, Tree Runs und Rinnen tut sich auf und zum Schluss gehts über einen Bach zurück zur Talstation der Zehnerkarbahn. Nochmal! Da der Hang verschiedene Lines erlaubt, genießen wir ihn gleich ein zweites Mal. David ruft zu mir hoch: „Geht noch steiler?“ „Ja!“ Solange ein Guide mir das Vertrauen gibt, dass der Schnee hält, nehme ich mich gern steile Herausforderungen an und mein Grinsen wird immer breiter als wir danach zurück zur Bahn gehen. Wir bleiben weiter in den nordseitigen Hängen und er zeigt uns auch im Bereich der berühmten Gamsleitenbahn noch Lines, wo niemand außer uns zu finden ist.

Freeriden mit Guide
ist für mich immer wie das Öffnen einer Schatzkiste. Man erfährt so viel mehr über ein Gebiet und erlebt die Berge im Gelände intensiver. Ich merke mir alle Runs, die David uns gezeigt hat ab und werde sie sicher unter Beachtung des Lawinenlageberichts wieder fahren. Das Angebot an ausgewiesene Skirouten, die unpräpariert sind, ist noch etwas spartanisch, ich habe nur eine gefunden ab der Hundskogelbahn. Fürs Freeriden und zur Orientierung ist die kreisförmige Anordnung der Lifte um den Ort herum äußerst praktisch und man erreicht in kürzester Zeit diverse kreative Hänge. Der Freeride-Checkpoint in Obertauern ist im Bereich der Hochalmbahn zu finden.

Übernachtungstipp

Alpenhotel Perner Obertauern
Der Zugang ins Skigebiet ist direkt hinterm Haus, im Skikeller hat jeder einen eigenen abschließbaren Spind und der freundliche Service der Mitarbeiter ist herausragend. Geradezu überwältigend ist das kulinarische Angebot im Alpengasthof Perner. Die frische Qualität der Zutaten aber vor allen Dingen auch die Auswahl. Riesiges Salatbuffet, Suppe, Sushi beispielsweise als Vorspeise und weitere drei Gänge haben mich allabendlich vor eine schwere Entscheidung gestellt: Welchen Gang lasse ich aus? Mit solchen „Herausforderungen“ ist man endgültig im Urlaub angekommen. ab 117 € ÜN/HP

Bergheim Obertauern
Eine kostengünstige Alternative in dem Jugendgästehaus Obertauerns wo man auch als Erwachsener gut nächtigen kann und es auch Einzel- und Doppelzimmer gibt ab 40 € ÜN/Frühstück

Hüttentipp

Wer Après-Ski Musik mag, wird in Obertauern überall fündig. Mehr Herausforderung ist eine gemütliche Hüttenpause ohne einschlägige Beschallung, da haben wir zwei Tipps:
Die Gamsmilchbar lädt mit moderner, heller Architektur auf eine Gamsmilch und Flammkuchen ein. Bei Sonnenschein ist draußen leider auch kein ruhiges Plätzchen zu finden. Warum es immer primitive Après-Ski Songs sein müssen und nicht irgendwo mal ein chilliger Raggae, Rythm and Blues oder zumindest mainstreamiger Rock läuft ist mir ein Rätsel.
Die Talstation der Grünwaldkopfbahn punktet mit regionaler und auch vegetarischer Küche.

Planungstipps
Skibetrieb von Ende November bis Anfang Mai www.ski-obertauern.at
Kiteschule Hangon hangon-kiteboarding.com
NAC Skischule am Tauern ski.amtauern.at
Lawinenwarndienst Salzburg  lawine.salzburg.at/start.html

Fotos: Tourismusverband Obertauern, HangOn Snowkite Schule Obertauern, Eliane Droemer