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Große Splitboard Camp Übersicht der Saison 17/18

Wir werden immer wieder gefragt, welches Camp für wen am Besten passt. Nun hier mal ein Überblick unserer Splitboard Test Camps Struktur.

Ziele unserer Camps:
Wir wollen allen Snowboardern die am Splitboarden / Tourengehen Interesse haben das gesamte Angebot vom Basic Einstieg ( Beginner Camps ) bis zur perfekten Tourenausbildungen ( DAV Advanced Camps ) zur Verfügung stellen. Des weiteren will unser Team allen Splitboardern die Möglichkeit bieten, ihren persönlichen Splitboards Testsieger zu ermittlen. Hier haben wir bereits eine Vorauswahl getroffen und präsentieren bzw. verkaufen euch nur die Splitboards, die unseren Ansprüchen entsprechen. Darunter findest Du dann ganz leicht dein Board und deine Bindung. Unser Team ist daruf geschult, nach deinen Wünchen und Vorgaben das richtige Test-Material für Dich zu finden. Hier kannst du aus allen namhaften Herstellern wählen: Jones, Burton, Rossignol, Prior, Arbor, Voile-USA, Never Summer, Plum und Pathron. Auch bei den Bindungen ist alles dabei was Sinn macht: Spark, Plum, Voile, SP United, Karakoram, Rossignol, Burton.

Struktur unserer Testcamps für Splitboards und Bindungen:

BASICs für Beginner: 
Du bis Snowboarder(in) und kannst bereits stabil offpist fahren. Also wirklich nur stabil bzw. kontrolliert. Das muss nicht besonders spekatulär oder schnell sein. Dies kannst du dir leicht in jedem Skigebiet z.b. bei Neuschnee zwischen den Pisten aneignen. Des weiteren Interesse am Tourengehen, sprich Aufsteigen. Wir gehen bei den Beginner Camps keine langen Touren, denn es gaht ja um das Kennenlernen. Jeder normal sportliche Snowboarder kann das locker schaffen. Du überlegst dir ein Splitboard zu kaufen, weisst aber noch nicht genau welches Board und welche Bindung zu dir passen. Wie verhalten sich die unterschiedlichen Bindungssysteme mit deinem Wunsch-Splitboard auf der Piste. Im übrigen: das beste Splitboard gibt es nicht – denn viele unserer Shapes fahren fein. Oder du hast dir bereits eine Split Ausrüstung gekauft ( idealerweise bei uns zu -20% ) und möchtest nun die vielen kleinen Tipps und Tricks erfahren. Sei es die ideale Bindungseinstellung oder der Umgang mit dem LVS Gerät. Auch die LVS Ausrüstung gibt es bei uns zu -20%

Hierzu sind alle Camps aus der Katergiorie Beginner/Test Camps geignet:

November 2017
Hintertuxer Gletscher: Die Beste Gelegenheit mit dem NEUE Material und den Testsiegern 2017 / 2018 in die Saison zu starten.

Dezember 2017
Dezember I Beginner Camp im Montafon: unser Klassiker in unserer eigenen BASE / Hütte Mitten im Montafon.
Dezember II Beginner Camp im Montafon: unser Klassiker in unserer eigenen BASE / Hütte Mitten im Montafon.

Januar 2018
Januar I Beginner Camp im Montafon: unser Klassiker in unserer eigenen BASE / Hütte Mitten im Montafon.
Januar II Beginner Camp im Montafon: unser Klassiker in unserer eigenen BASE / Hütte Mitten im Montafon.
Januar III Beginner Camp im Montafon: unser Klassiker in unserer eigenen BASE / Hütte Mitten im Montafon.

Februar 2018
CTM Beginner Camp XXL: Das Highligt des Jahres, das größte Splitboard Festival auf 2.000m. Hotel 3* mit HP, schneesicher, 100 Splitboards im TEST
Beginner PLUS: NEU – auf vielfachen Wunsch mehr als ein Beginner Camp mit Splitboards – gleich inkl. dem ersten Baustein zur eigenverantwortlichen Tourenplanung!

März 2018
Stubaier Gletscher Splitboard Camp: Im Laufe der Saison auf Splitboards aufmerksam geworden? Schneesicher im größten Gletscher Skigebiet haben wir im März noch den „Nachbrenner“ für best splitboarding.

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Splitboard Test / Testival – Climb the Mountain (CTM)
Hier waren wir auch die ersten, bereits 2006 veranstalteten wir das erste Splitboard Festival / Testival in Europa. Damals kamen ca. 15 Teilnehmer – heute haben wir ein ganzes Hotel nur für uns auf 2.000m exklusiv gemietet. Der ultimative Splitboard Test – alle namhaften Hersteller sind persönlich vor Ort von B wie Burton bis Jones und von K wie Karakoram bis Union!
Das Splitboard Test Camp XXL – das Climb the Mountain, bietet seinen Teilnehmern eine unvergleichliche Location: Eingeschneit auf über 2000 Metern Höhe liegt der Berggasthof Piz Buin am Silvretta Stausee mit Blick auf das Silvrettahorn und bildet von Freitag bis Sonntag die Basis für den großen Produkttest.

Beginner Camp XXL: CTM für alle die KEINE eigene Splitboardausrüstung haben. Am Samstag testest du aus ca. 100 Splitboards die Fahreigenschaften, nimmst am LVS Workshop teil und am Sonntag gehst du mit einem Guide und deinem Wunsch-Test-Splitboard auf Tour.  Pro Guide wird eine Gruppe mit ca. 8 Teilnehmern gebildet und jede Gruppe geht ihre eigene Tour.

NEU ab 2018: 3 CTM Pakete – für jeden das passende!

CTM Beginner Camp XXL: Das Highligt des Jahres, das größte Splitboard Festival auf 2.000m. Hotel 3* mit HP, schneesicher, 100 Splitboards im TEST
CTM Advanced: Splitboarder mit eigener Ausrüstung zum tourengehen in der Silvretta und testen.
CTM Day Ticket: Für einen Tag alles testen was dein Splitboard – Herz begehrt.

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DAV Ausbildungs Camps
Seit vielen Jahren bieten wir exklusiv für den DAV die Splitboard Ausbildungs Camps an. Diese sind exakt nach der Ausbildungsrichtlinie des DAV zum Thema Skibergsteigen entwickelt – jedoch um die Elemente Splitboards sinnvoll ergänzt. Ein großer Vorteil ist. z.b. dass der komplette Splitboards Testpool mit allen Brands wie Jones, Burton, Spark, Karakoram usw. frei zur Verfügung steht. Du kannst also mit deiner eigenen Ausrüstung teilnehmen oder dir jeden Tag eine anderes Split nehmen. Bei den Alpin Camp Basic Kursen ist es egal ob du schon Splitboard Erfahrung hast oder nicht. Des weiteren ist auch ein Tag Freeriden mit Splitboard-Testen auf der Piste eingeplant. Hier werden bis zu 8 Teilnehmer zugelassen. Die Alpin Advanced Camps haben zwar auch den kompletten Testpool zur verfügung, richten sich aber an erfahrene Splitboarder. Hier sollten man schon eigene Touren gehen können und Kondition für längere Touren mitbringen. Die Teilnehmerzahl ist auf 6 begrenzt.

Das genaue Datum wird erst mit dem Kursprogramm des DAV Sektion München veröffentlicht, auch die Anmeldung findet über den DAV Sektion München statt.

DAV Camp Basic Januar I
DAV Camp Basic Januar II
DAV Camp Basic Februar
DAV Camp Advanced März I
DAV Camp Advanced März II 

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ALPIN Camps – das Abenteuer ruft!
All unseren vielen Stammkunden und die es noch werden möchten – bieten wir mit den Alpin Camps das besondere. Vom Freeriden mit Liftunterstützung über besondere Splitboard Reiseziele bis zu hohen alpinen Zielen – für alle ist was dabei und Grund genug jedes Jahr einmal mit Splitboards Europe auf den Berg zu gehen.

Februar 2018
CTM Advanced Camp – komm mit uns in die Silvretta und gehe eigene Touren oder buche dir Tageweise einen Guide dazu.
Freeriden in Montafon I – für jeden Tag ein Liftticket und noch einen Aufstieg – das verspricht den Powder zu finden.
Freeriden in Montafon II – für jeden Tag ein Liftticket und noch einen Aufstieg – das verspricht den Powder zu finden. 

März 2018
Das Powder Adventure – die Splitboard Reise der Saison, wir fahren dahin wo Wetter und Schnee am besten sind.
Venedigerrunde I – hoher Berg, grandioses Alpines Ziel!
Venedigerrunde I – hoher Berg, grandioses Alpines Ziel!

Wir freuen uns sehr darüber, euch mit unserem Team dieses Angebot an Splitboard Testivals, Splitboard Tests, Splitboard Ausbildungen vorstellen zu dürfen. Es ist das Ergebnis jahrerlanger Erfahrung und Entwicklung am Berg. Unsere ersten Splitboard Camps veranstalteten wir vor gut 17 Jahren – damals waren wir die ersten Anbieter. Viel von unserem Wissen bei der Beratung im Verkauf kommt direkt vom Berg, von Euch. Denn es kommt vor allem darauf an, Splitboard Bindungen zu haben, die sich bei vielen Teilnehmern in verschiedenen Bedingungen bewähren – und nicht auf der ISPO oder im Laden. Unser Shop ist der Berg und dafür gehen wir jedes Wochenende von November – April mit Euch in die Berge – aus Leidenschaft und Faszination fürs Tourengehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch Dich am Berg kennen lernen dürfen, mit Deinem Split oder mit einem aus unserem Testpool.

Wir sehen uns!

Simon Graf, Gründer und Inhaber von Splitboards Europe

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Tourtipps für Splitboarder rund um Sulden und den Ortler

Allgemeine InfosDSCN9960
Die Bergwelt ist mit ihren fast Viertausendern wie Ortler und Königsspitze beeindruckend schön und die Orte versprühen gemütlichen Südtiroler Charme samt entsprechendem kulinarischen Angebot. In Sulden ist auch das kleine aber sehenswerte Messner Mountain Museum samt lebender Yaks – keine Sorge die sind draussen 😉

Freeriden
Das Skigebiet Sulden bietet nette unpräparierte Varianten wie Nr. 5 und 11, aber auch zwischen den Pisten ist mit der entsprechenden LVS-Ausrüstung manches zu entdecken. Das Gebiet ist nicht riesig aber für einen kurzen Urlaub mit Freeride- und Skitourtagen wunderbar geeignet. Zudem sind die Liftpasspreise noch human.
Lawinenlagebericht findet Ihr in der Talstation der Gondel.
Was uns auch gut gefallen hat: Ein fix installiertes Avalanche Training Center (ATC) im Skigebiet Sulden neben der Madritschhütte. Hier könnt Ihr jederzeit mit beliebig vielen Personen LVS-Übungen durchführen. Die Besonderheit hier: An der Steuerzentrale, siehe Bild rechts, könnt Ihr einstellen: Anzahl der Verschütteten und Zeitvorwahl. Wenn mit der Sonde ein aktivierter Sender (= quasi Verschütteter) getroffen wird, ertönt ein Tonsignal. So kann man sogar auch mal allein auf Suche gehen und trainieren…

Splitboardtouren
Anspruchsvolle Tourengeher werden hier auf jeden Fall fündig – dank der vielen Gletscher und hohen Berge gibt es einige Touren, die viel Erfahrung, Ausdauer und entsprechende Ausrüstung erfordern. siehe auch Rother Skitourenführer Vinschgau

Wer es bissl ruhiger angehen will, dem seien unsere Tipps empfohlen:

Ab Trafoi zum Schafberg (2935m)
ab Furkelhütte: Aufstieg 800 hm, Abfahrt 1450 m

Wir haben uns gemäß besagtem Rother Skitourenführer ins Nachbartal aufgemacht und sind ab Trafoi (20 Autominuten von Sulden) mit dem historisch anmutenden Sessellift bis zur Furkelhütte gefahren (öffnet erst 9 Uhr, Ticket 11€). Von hier hat man bereits einen phänomenalen Ausblick auf Ortler, Trafoier Eiswand bis zum Sommerskigebiet Stilfserjoch/Trafoi. Wir sahen aber auch gleich am Hang gegenüber (Bild1 unten) die Auswirkungen einer recht breiten Lawine, die zwei Tourengeher offenbar die Woche erst ausgelöst hatten. Nach Rücksprache mit dem Liftpersonal wählten wir eine relativ harmlose Aufstiegslinie mit dünner Schneedecke auf dem Grat Richtung Schafberg. Alles was schätzungsweise Richtung Nordost ausgerichtet war, war bereits abgegangen, oft auch mit Spontanlawinen. Wir blieben vorsichtig und fuhren auf der Aufstiegsspur zurück, schließlich warteten schon die Liegestühle auf der Furkelhütte.

Ab Sulden zur Suldenspitze (3375m)
ab Schaubachhütte: rund 800 hm Aufstieg

Da trotz rückläufigem „ewigen Eis“ doch einige Tourenziele rund um Sulden nur über Gletscher zu erreichen sind, habe ich mich bei einer geführten Tour angemeldet. Die Alpinschule Ortler bietet jede Woche Touren an, Anmeldung erfolgt im Tourismusbüro, ab 80€/Person inkl. Verleih Klettergurt.
Mit Gondelunterstützung gehts bis zur Schaubachhütte (2573m) und dann in gemütlichem Tempo recht bald in vergletschertes Gelände. Mit etwas Kondition können wohl auch Einsteiger diese Tour gehen, es sind keine besonderen Schwierigkeitsgrade auf dem Weg. Als Splitboarder gilt wie immer: Harscheisen dabei haben! auch wenn der Bergführer vorher meint, brauchen wir nicht. Von der Suldenspitze hat man einen genialen Rundumblick, vor allem aber auf den wunderschönen Nachbarberg Königsspitze. Man könnte noch weiter auf den Cevedale steigen, doch wir machen uns abfahrbereit und genießen die laaange Abfahrt ins Tal.

Mehr Infos zu Sulden im Powdermagazin, das digitale kostenfreie Mag!

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Venedigerrunde mit dem Splitboard

März 2016//  Letzte Woche war wieder Bergführer Oli Specht mit ein paar Boardern für Splitboards Europe unterwegs. Oli berichtet: Ziel war diesmal die Gebirgsgruppe um den Venediger. Schneemäßig wars typisch anspruchsvoll für die Jahreszeit: Von Powder bis Bruchharsch war alles dabei, aber die Teilnehmer haben die Splitboards gut überall durchgepflügt. Auch das Wetterhat von strahlend blauem Himmel am Großen Geiger bis Föhnsturm überm Hochnebel am Großvenediger alles gezeigt, was es drauf hat!

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Unsere Splitboard-Truppe hatte auf jeden Fall viel Spaß und ich freue mich schon auf die nächste Runde über Ostern im Ortlergebirge!

Euer Oli

Die großartige Bildergalerie siehe unten.

Wer das Camp nächstes Jahr mitmachen möchte, findet hier schonmal das Programm:

Samstag:
Eigene Anreise ( Fahrgemeinschaften bilden! )
Aufstieg Essen Rostocker Hütte 2208m ( 800hm Aufstieg )

Sonntag:
Gipfel östl. Simonyspitze 3488m ( 1300hm Aufstieg )

Montag:
Gipfel: Gr. Geiger 3360m (1200hm Aufstieg ) Abfahrt zur Kürsinger Hütte auf 2549m

Dienstag:
Gipfel: Großvenediger 3666m ( 1100hm Aufstieg ) Abfahrt zur Johannishütte auf 2121m

Mittwoch:
Gipfel: Gr Happ 3350m ( 1200hm Aufstieg ) Abfahrt zum  Parkplatz

Vorraussetzung:
Kondition für 1200 hm Aufstieg
Erfahrung im Umgang mit LVS
Sicheres Fahren im Gelände

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DAV Grundkurs Winterbergsteigen mit dem Splitboard 14.-19.02.16

White OUT und weitere Ausfälle – aber dennoch Sonnenschein

Die DAV Splitboardkurse sind meist alle nach ca. 2-3 Wochen ausgebucht und haben eine lange Warteliste. Daher waren noch nie weniger als 8 Teilnehmer am Start. Doch diesmal kam es anders aufgrund von drei kurzfristigen Absagen wegen Krankheit. Sebastian mit dem kaputten Knie war tagsüber mit am Hüttle – somit konnten wir die Theorie am Abend schonmal sechs Teilnehmern vermitteln, und Stephan konnten wir ab Donnerstag begrüßen.

Die ersten 3 Tage hatten wir fast immer White Out, was nicht so schlimm war, da wir genug Theorie und Praxis am Berg auf dem Plan haben, was bei schlechtem Wetter eher besser geht, als bei Sonne und Powder :-) Aber auch das White Out selber war ja schon ein eindrucksvolles Erlebnis, was zum Thema „Alpine Gefahren“ gehört und so waren in der völligen „Blindheit“ die Teilnehmer froh, sicher nach Hause geführt zu werden – ohne Verlaufen.

Aber selbst ohne Sicht hatten wir unseren eigenen Sonnenschein dabei, die einzige Frau: Carina. Zum Glück super taff und im Umgang mit Männergruppen geübt – hat sie sich tapfer durchgeschlagen und den ein oder anderen zu „Mädchen“ gemacht. Ausserdem war sie unsere Frauenbeauftragte und sorgte für einen nahezu anständige Kommunikation – was aber nur bis 1.000m funktionierte, denn darüber darf jeder sagen was er denkt.

Den Nebel und etwas Schneefall in der ersten 3 Tagen konnten wir gut ab, schließlich wussten wir verlässlich, dass der 4. Tag ein Traum werden würde – sozusagen ein Tag zum Helden zeugen – kleiner Insider…

Jedenfalls sind alle über 1.000hm auf einen namlosen Kamm auf 2.990 Meter Höhe gekommen und haben eine super Leistung abgeliefert. Bei perfektem Powder und Sonne – gepaart mit solider Lawinenwarnstufe 2 ging einiges! Dass Leo in der Abfahrt den einzigen Bach getroffen hat, war nicht seine Schuld, sondern die des Klimawandels, auf 2.500 Meter Höhe hat ein Bach im Februar ja zugefroren zu sein, nich wahr?

Super Truppe, die mich mehrere Löcher in den Bauch gefragt hat, meist konstruktiv und daher sehr belebte Diskusionen.

Allen vielen Dank und allen eine grandiose weitere Tourenkariere – mit eigenem Material!

Glückwunsch an Stephan, der sein nagelneues BC 165 Quad eingeweiht hat – natürlich am würdigen POWDER Tag.

Euer Simon

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So war das Freeride Camp! Traumhafte Stille – mit Powder, Föhnsturm und Sonne

Die Erwartungen vor dem ersten Splitboard Freeride Camp dieser Saison waren heruntergeschraubt – zu viele schlechte Schneemeldungen, zu viel warmes Wetter, da kamen doch Zweifel auf. Aber 1. ist auf das Montafon eben Verlass und 2. Wissen wir, wo der beste Schnee zu finden ist!

Wir hatten jeden Tag entweder Sonne oder Schneefall – genial. Selbst aus der Wintersport-Hochburg Hamburg (kein Scherz! Da sind wirklich viele) haben zwei Splitboarder die weite Reise angetreten, das nenne ich Liebe zum Berg! Und auch von unseren Stammkunden haben sich wieder erfreulich viele angemeldet, dabei „Miss CTM“ Suse, „Miss Wettergespühr“ Julia, und „Funtomas“ auf seinem 170er Khyber.

Ob es an der Gelassenheit der Wiederholungstäter lag oder am ruhigen Gemüt unseres Veganers – es war jedenfalls ein lässig-entspanntes Camp – so ruhig, dass ich immer wieder ein Genuss-Schweige-Bier ausrief. Aber unsere Luft brauchten wir eh zum Snowboarden: Gleich am ersten Tag im Whiteout waren wir die einzigen weit und breit im Aufstieg zum St. Antönier Joch. Da sich keine bessere Sicht einstellen sollte, entschied sich die Gruppe für Grundlagen Training mit 900 hm Aufstieg. Da Matthias und ich das Gelände schon so oft gegangen sind, dass wir es blind kennen, war auch die weniger als 10 Meter Sicht kein Problem.

So haben wir jeden Tag den Verhältnissen angepasst und Tag 3 wurden wir auch stark belohnt: Viele tolle Runs, viele tolle Bilder und viel traumhafte Stille – das trifft es ganz gut.

Danke an die ganze Gruppe, hat sehr viel Spaß gemacht und dürft alle wiederkommen 😉  Euer Splitboards Europe Guide Team
Matthias und Simon

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Review DAV Snowboardbergsteigen 10.-15.1.2016

Kulinarische Spitzleistung mit 1m Neuschnee!

Der erste Grundkurs in dieser Saison wäre beinahe abgesagt worden. Denn in der Woche davor waren es gerade mal 30cm Schnee am Berg :(  Doch die Prognosen waren vielversprechen – akribisch hab ich fast täglich das globale Wetter gecheckt nach Chancen auf den ersten Schnee! Und tatsächlich – wir sollten Traumwetter bekommen: jeden Tag Neuschnee. Allein innerhalb der Woche ab 1.500h gut 80cm. Wir haben dafür keine Sonne gehabt und konnten auf Grund der heiklen Lage keine großen Gipfel stürmen – aber wir waren jeden Tag im Schnee und hatten tolle Abfahrten. Dazu kam eine super Gruppe, harmonisch und sehr „kochwütig“.

Es gab tolle Gerichten und am letzten Abend hat das Käsefondue mit seinem Schnaps fast den Rahmen gesprengt. Lawinentechnisch konnte man sich auch keine bessere Demo-Woche wünschen – alle sind nun Triebschnee Experten.

Ich sage Danke – für die tolle Zeit und wünsche allen schöne Touren und hohe Gipfel – seid aber nicht enttäuscht, wenn es nicht jedesmal 1m Powder geben wird.

Euer Simon

PS   wir gratulieren Johannes zu seinem neuen Prior Spearhead XTC 172 mit der geilen PLUM Bindung – und dem Meisterkoch Josef zu seinem Prior Fissile XTC 172 – eben ein Gourmet, der Sepp :-)
Eine Woche Praxistest bringt Klarheit.

Splitboard Camp-Report 15.-20.2.2015: DAV Kurs Skibergsteigen mit dem Splitboard

Vom kleinen Houdini, Alpinisten und weiteren „sonnigen Gemüts-Artisten“ …

Zunächst klang die Teilnehmerliste ganz normal: 3 Frauen, 5 Männer. Das versprach eine ausgewogene, angenehme Stimmung in der Gruppe. Pünktlich um 14 Uhr standen dann auch fast alle vorm Hüttle – bei Sonnenschein, winterlichen Temperaturen und genug Schnee. Fast alle? Naja, nur leicht verspätet traf dann auch noch unser „Schwaben-Pärchen“ ein: Anja und Christian. Denn wie so oft Leben, kommt das Beste eben zum Schluss!

Anja, ihres Zeichens Wortjongleurin par excellence, hat die ganze Woche über mit ihren Wortspielereien für so manchen Lacher, zumindest aber für viele Schmunzler gesorgt. Und Christian hat schon mal an einem unserer beliebten Beginner-Test-Camps teilgenommen, hat sich danach ein Venture Splitboard bei uns gekauft – und ist mittlerweile nun auch schon Touren-erfahren.

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Bestens war der Wetterbericht für die Camp-Woche: Viel Sonne … dazu Lawinenwarnstufe von 1-2. Also alles, was das Tourengeherherz begehrt. Zumindest fast alles – denn diese seltene Konstellation hatte schon länger keinen Neuschnee mehr gesehen. Das hieß für mich: die letzten Powder-Geheim-Flecken in den Bergen des Montafon zu finden!

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Der Montag startete dennoch ganz entspannt: mit Freeriden im Skigebiet Silvretta Montafon und den Basics in Sachen LVS-Praxis. Manche Leser hier, die noch nie bei einem unserer Camps waren, fragen sich vielleicht, warum wir immer am ersten Tag ins Skigebiet gehen? Der Grund ist ganz klar: Hier können wir uns einen ersten Eindruck vom fahrtechnischen Level der Gruppe verschaffen. Das dient unserer eigenen Sicherheit – aber vor allem auch der unserer Gäste. Dazwischen gibt’s immer ein wenig Theorie: Diesmal wurde dank Alexandra aus jeder Theorie-Einheit ein angeregter Dialog – denn ihr gehen die Fragen nie aus.

Dienstag die erste Tour, mit allen möglichen Elementen eines Tourentages. Wir hatten eine Route geplant, wo mehrfach umgebaut werden musste. Also ein paar Mal rauf – und wieder runter. Manche nennen das auch „Jojo-Touring“ 😉 Da wird das Umbauen schneller zur Routine und geht immer flotter von der Hand. Der Lohn dafür: wir bekamen auch ein paar Höhenmeter schönen Powder unters Board. In dem Zusammenhang muss ich nochmal auch für zukünftige Teilnehmer/innen an die Kurs-Voraussetzung erinnern: sicheres On- und Off-Piste-Fahren.

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Abends war im Hüttle großes Kino angesagt, der „kleine Houdini“ Viktor konnte mit hammermäßigen Karten-Tricks begeistern.

Mittwoch ging es dann in die Silvretta. Dort musste noch Powder liegen! Aber um in den zu kommen, galt es, gut 1000 HM aufzusteigen. Die Aussicht auf Powder wirkte wie die sprichwörtliche „Möhre vor dem Esel“ – alle kamen oben an. Bei gewohnt tiefblauem Himmel lagen vor uns die Hänge, die wir suchten. Da bringt einen nur ein Splitboard hin! Seinen Ausklang fand dieser super Tourentag dann auf der Bielerhöhe bei einem Bier und noch mehr Sonne auf der Terrasse – der Sonnenterrasse. Hey Anja, der ist doch auch gut, oder? 😉20150219_143645

Der große Showdown am Donnerstag: alles wurde auf eine Karte gesetzt, maximales Risiko für maximalen Spaß! Risiko natürlich nur bezogen auf die Powder-Ausbeute! 100 % CO2-frei starteten wir eine Tour direkt vom Hüttle aus. Das hieß, erst einmal rund 800 HM aufzusteigen, um mit viel Glück nordseitige Powderhänge erreichen zu können. Aber das Glück ist mit den Mutigen! Am Ende waren es etwa 1000 HM Aufstieg für rund 150 HM unberührten, jungfräulichen Powder! Das war es uns wert – und für die Umwelt sowieso.

Am Ende hat es allen gefallen, jede(r) weiß nun, wo er steht, und manche müssen noch an ihrer Fahrtechnik üben. Aber jede(r) weiß nun auch, dass sie/er eigenständig leichte bis mittelschwere Touren planen kann. Ziel erreicht – und obendrauf hatten wir das beste Wetter dieser Saison: Jeden Tag Sonne satt!

Danke für die sonnigen Tage mit euch! Bis bald am Berg, wenn es wieder heißt: Splitboooooooards EUROPE!!!

Euer Simon

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Camp-Report 1.-6.2.2015 DAV Grundkurs Winterbergsteigen

Männerpartie im Montafon – ohne Hemmingway, aber mit Gidi!

Viele Jahre zurückversetzt fühlte ich mich, in die Anfangszeiten unserer Splitboardcamps, als ich die Teilnehmerliste zu diesem DAV Grundkurs Winterbergsteigen genauer angeschaut habe: keine einzige weibliche Teilnehmerin, nur Männer!

Mindestens genauso lange ist es her, dass ein heute berühmter Mann ins damals kaum erschlossene Montafon kam: niemand geringeres als Ernest Hemmingway! In den Jahren 1926 und 1927 verbrachte er einige Zeit hier in Schruns. Und schrieb an seinem Bestseller, der ihm den Durchbruch brachte: „Fiesta“.

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Literarisch war unsere Woche zwar letztendlich nicht weiter, aber dafür Hochalpin. Das können wir auch besser als Bücher schreiben! Täglich hatten wir einen „aktuellen 3er“ zu beachten, so der Lawinenlagebericht (LLB). Da wurden den Teilnehmern die Grenzen des tourentechnisch Möglichen schnell deutlich gemacht. Täglich Warnungen in den Nachrichten bzgl. der heiklen Lawinensituation – die aber eben einem 3er entsprach.

Dennoch kann bei entsprechender Touren- und Routenwahl in so einem großen Gebiet wie dem Montafon locker jeden Tag eine Tour gegangen werden, ohne sich dabei unnötigen Gefahren auszusetzen. Das hatte am Ende der Woche jeder verinnerlicht.

Wettermäßig hatten wir auch richtig Glück! Rund 40 cm Neuschnee, dann schön kalt, und alles bei meist guter Sicht. Die Jungs waren richtig heiß. Und jeden Abend auch fest am Schrauben: fast jedes Board kam zum Einsatz. Heiß begehrt waren wieder unsere coolsten Teile: das Spearhead 172 und das Fissile 172, beide von PRIOR. Des lieben Friedens willen habe ich dann mal lieber mein eigenes noch zur Verfügung gestellt und bin auf Ski los. Denn eines gilt immer: Für die Gäste nur das Beste!

Kulinarisches Wochen-Highlight war das große BBQ – ein halbes Rind gab‘s. Denn echte Männer brauchen nur Fleisch, offenes Feuer und Bier! Alex hat die Steaks auf unserem großen Gas-Grill perfekt gegrillt. Und alle wurden mehr als satt! Dass noch bis nachts um 1 geschnapselt wurde, merkte „Mann“ bei der großen LVS-Übung am Freitag kaum. Männer eben! Schnaps ist Schnaps und Schul‘ ist Schul‘!

War zwar schade, dass keine Frau mit am Start war. Aber wir haben das ganz gut kompensiert. Dennoch: Jede Woche brauch ich kein reines Männer-Camp! Außer Gidi ist dabei, der macht zur Not auch das Mädchen. :-)

Bleibt mir nur noch eins: Vielen Dank an euch alle! Und ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder!

Splitboards Europe Team
Euer Simon

DER Splitboard-Camp Report DAV 23.-28.2.14 ALPINISTEN PUR!

DAV Grundkurs Snowboardbergsteigen

Eine alpinistische Gruppe mit 3 Frauen und 4 Männern hat sich zum letzten DAV Grundkurs Camp am Hüttle eingefunden, denn jeden Tag wurde ein Gipfel gemacht! Mit sonnigen 10 C° wurden sie empfangen und die erste Theorie Einheit konnt auf der Sonnenterasse vom Hüttle gehalten werden. Natürlich hab ich den Powder ab 1500m versprochen und mir wurde Glauben geschenkt.

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Alle Teilnehmer haben von der Option, sich ein Splitboard zu leihen Gebrauch gemacht und keiner hat es bereut. Im Gegenteil, Clemens hatte schon Erfahrung mit Kurzski und war nach der ersten halben Stunde Feuer und Flamme vom Splitboard Ski. Aber eins nach dem anderen.

Montag:
Zum Einstieg stand die Madrisella 2.450m auf dem Programm, die man leicht aus dem Skigebiet Slivretta Montafon erreichen kann. Spektakulär ihr Grad bis zum Gipfelfuss. Teilweise so schmal, das geradeso ein Paar Ski bzw. Splitboard Platz hat. Da war es zum erstenmal ruhig, bzw. bei den Abfahrten um so lauter am Berg. Gerd wuchs über sich hinaus und stand 15 hm freie Abfahrt mit einem Urschrei. Belohnt wurde das Ganze mit rund 1200 hm Abfahrt und dem erstem Powderhang für die Gruppe.  20140224_110053

Hier fiehl auch das erstemal (T)Ninas Freeride Stil a la Xavier de le Rue auf. Straight Line und ja keine unnützen Schwünge – krass! wenn auch nicht so ganz gewollt 😉

Dienstag:
Mit Unterstützung 20140225_154607starteten wir Dienstag auf 2.000 m und machten noch 1.000 hm per Ski oben drauf. So sind wir bei super Wetter tatsächlich alle am 2. Tag auf fast auf 3.000m gestiegen und hatten die beste und längste Powderabfahrt der Woche! Wie sollten wir das noch toppen?

Ganz einfach, mit Bier und Schnaps auf den Piz Buin – na ja, das Hotel Piz Buin 😉 Hier haben wir 8 Willis bestellt und es kamen 8 Rahmschnitzel – denn die Kinderkarte hatte auch das Gericht: Willi. Die ganze Küche hat sich gefreut, und wir haben doch noch unsere richtigen Willis bekommen!

Mittwoch:
Grenzüberschreitend in die Schweiz und 2 Gipfel an einem Tag, so stand‘s im Wunschprogramm und so wurde es gemacht. Wobei der letzte Gipfel der Schönste war. Zur Abfahrt gab es dann noch eine Lehreinheit zum Thema Fahren ohne Sicht im Gelände – das hat in der Gruppe wieder etwas Respekt vor dem Berg erzeugt. Dafür wurde der Erfolg in der Schirmbar mit Bier und Schnaps verarbeitet 😀

Donnerstag:
Der Tag ging zäh los, denn wir sassen nachts zu vor noch lange zusammen und am Morgen war schlechte Bergsicht. Da es aber immer weiter auflockerte, konnte ich die etwas müde Gruppe doch noch für über 1.000 hm begeistern und wir fanden uns wenige Stunden später am „Gipfel“ Paula P 2.470m über Gargellen wieder. Na wenn das keine Alpinisten sind!

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Freitag gab es dann noch die große LVS-Übung zum Ausklang und jeder konnte sein gelerntes Wissen in einer großen Übung beweisen. Alle haben bestanden.

Ich hatte mit der Gruppe ne super Woche und der Tag der Trennung viel schwer – aber evtl. gehen wir ja mal wieder auf Tour! Immer wieder gerne, wenn es heisst:
ALPINISTEN PUR!

Splitboards Europe
Simon

Splitboard-Tour: Rosskopf (2576 Meter) bei Hochfügen im Zillertal

kurzer Aufstieg ab Bergstation Sessellift „Hochfügen 2000“: ca. 1 h
Aufstieg direkt ab Hochfügen, am Finsingbach entlang: 3,5 h
Lawinengefahr: mittel
Karte: Kompass Blatt 28, Vorderes Zilleral

Kurzer Aufstieg: Ab Hochfügen die lila 8er Gondel „Jet“ nehmen und dann noch den 4er Sessellift „Hochfügen 2000“ bis auf 2.313 Meter. Das Board abschnallen und am Rucksack befestigen oder einfach unter den Arm klemmen – noch nicht umbauen. Vom Ausstieg des Sessellifts nach links unterhalb der Lawinenverbauung ca. 10 Minuten traversieren. Dann südseitig abfahren bis in die Senke, dort auffellen und max. 1h zum Rosskopf aufsteigen.

Abfahrt vom Rosskopf größtenteils nordseitig durch die Gipfelflanke über die Pfundsalm Mittelleger und dann am Lauf des Finsingbachs entlang. Bis man wieder im Gebiet Hochfügen rauskommt, direkt bei der Talstation der Gondel „Zillertal Shuttle“.

Foto: Richard Walch

Foto: Richard Walch

Foto: Richard Walch

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Völkl Split und Freeride Camps mit Aline Bock

Foto: Richard Walch

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