Mr. Splitboard

Mr. Splitboard – 20 Jahre Erfahrung mit Tourenboards

Im Winter 2017/18 war er ein gefragter Interviewpartner seit auch die dpa auf den Trend „Splitboarden“ aufmerksam wurde und Simon Graf im dpa_Interview2018  als Splitboard Experte und Pionier vorgestellt wurde, der die europäischen Splitboard Szene und den Markt seit 1999 prägt. Es fasziniert immer noch wie gut das inzwischen ausgereifte System von Aufstiegs-Split und Abfahrts-Board funktioniert – und wieviele diesen Sport ausüben wollen. Und so durfte Simon etliche Male Details erklären wie auf:

n-tv.de/reise/Mit-Splitboards-gehen-Snowboarder-auf-Tour-article20258731.html

fnp.de/ratgeber/reise/Splitboards-So-koennen-Snowboarder-Touren-gehen;art329,2895600

derwesten.de/reise/splitboards-so-koennen-snowboarder-touren-gehen-id213300957.html

Als Inhaber von Splitboards Europe führt er jedes Jahr bei Camps über 200 Snowboarder ans Splitboarden heran – u.a. auch für den Deutschen Alpenverein, leitet seit 2007 den größten Shop in Europa für das Material und veranstaltet eines der größten Testevents mit über 100 Splitboard-Modellen, das Climb the Mountain.

Bereits seit 1999 geht Simon Graf mit dem Splitboard auf Tour. Zunächst als Pro-Rider und 2003 schließlich als Teilhaber von Voilé Europe. Im Jahr 2004 legte er mit dem Bau vom Hüttle im österreichischen Montafon den Grundstein für die Splitboard Base. Und er gründete 2007 Splitboards Europe, den Onlineshop, der ganz Europa mit der größten Auswahl an Splitboard Sets und Zubehör beliefert.

Simon ist offizieller Ausbilder der DAV-Splitboard-Kurse. Gemeinsam mit dem DAV hat er die Ausbildungs-Module Skibergsteigen mit dem Splitboard entwickelt. Er selbst ist ausgebildet als „Tourenführer Skibergsteigen“.

Buchbar: Ein Splitboard Camp, exklusiv geleitet von Mr. Splitboard

Wer für eine extra Gruppe oder in einem speziellen Gebiet ein Splitboard Camp buchen möchte, wende sich direkt an Simon Graf unter info@splitboards.eu

Die Vorteile:

Maximales Know-how: Mr. Splitboard klärt alle Fragen
Qualitatives neuestes Material verschiedener Splitboard Systeme
Erfahrung mit Logistik und Organisation für einen reibungslosen Ablauf
Marketingpaket inklusive: PR & Social Media
auf Wunsch auch Buchungsabwicklung

Wie kann ein Ablauf aussehen?

Freitag Nachmittag Materialkunde Splitboard
Freitag Abend Lawinenkunde Theorie
Samstag Freeriden und Splitboard testen im Skigebiet
Samstag Nachmittag LVS Praxis
Sonntag Skitour unter der Leitung eines Bergführers

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Referenzen:

Silvretta Montafon
Silvretta Bieler Höhe
Axamer Lizum
Hintertuxer Gletscher
Stubaier Gletscher

www.splitboards.eu/test-camps/

Mr. Splitboard Historie in Bildern:

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Stubaier Splitboard Camp 09.03-11.03.18

Das Marketing Team vom Stubaier Gletscher, in Person der Markus, haben dieses super Camp ermöglicht. Es war in Punkto Schneehöhe das mächtigste der ganzen Saison. VIER METER Schnee, das hatten wir schon lange nicht mehr.

Am Freitag Abend trafen alle Teilnehmer pünktlich gegen 17h in unserer Base, dem Hotel Happy Stubai ein. Es war eine super Gruppe von Hannover bis Buchs (CH), die sich zu diesem besonderen Erlebnis einfand. Am nächsten Morgen ging es dann direkt auf den Gletscher.

Da aber manche (wir nennen keine Namen) bis spät in die Nacht feierten, verzögerte sich der Start um 30 Minuten. Daher war genug Zeit für eine Bild mit dem Splitboards Europe Pickup vor der Talstation der Eisgratbahn. Im übrigen ein Hammerteil!

Oben am Berg zog es leider immer weiter zu, so dass die Sicht sehr eingeschränkt war. Daher wurde am Vormittag getestet was das Zeug hält, solange man noch was sah! 2 Stunden rockten alle Teilnehmer (ausser Andi :-D!) die Splitboards am Gletscher – bis es zum Mittagessen ging. Stilvoll – so mussten die Splits nicht draussen bleiben, da wir ja immer auf unseren Stuff besonder aufpassen! Ganzen nebenbei, wurde noch gut Werbung gemacht.

Im Restaurant mit einer super Kulisse, konnte man köstlich speisen und zusehen, wie draussen Sturm und Schneeschauer tobten. Daher wurde die wichtigste Übung: „Umbau der Splitboards„, bei realen Schlechtwetter, also Gipfelbedingungen, direkt vor dem Restaurant gemacht.

Die letzte Stunde, nach der LVS Praxis, konnte jeder noch frei fahren – bis wir dann aus der Höhe wieder in Tal kamen zum gemütlichen Ausklang eines tollen Tages, mit viel Wissen, jede Menge Diskusionen über Shapes, Bindungen, LVS Praxis, das Heiko  Hochtal sowie Theorie der Lawinenkunde.

Für den Sonntag war Föhnsturm mit Orkanböen angesagt, unklar ob das Gletscher Gebiet überhaupt den Liftbetrieb aufnehmen konnte. Aber auch wenn die Lifte laufen würden, wäre es keine gemütliche erste Splitboard Tour geworden. Da man zwischen 2.500m – 3.000m mit voller Wucht dem Föhnsturm ausgeliefert wäre. Daher schlug unser Local Guide, der Betzi, eine Almtour im Stubaital vor. Man muss die Berge und das Wetter respektieren, daher verzichteten wir schweren Herzens auf eine Stubaier Gletscher Tour und machten eine gemütliche Almtour, auch mit 700hm aber fast ohne Sturm, der oben heftig ausgefallen ist, wie das Bild der Föhnwalze Richtung Gletscher eindrucksvoll zeigt:

Da es die ersten 700hm für die Teilnehmer in ihrer Splitboard Tourenkariere waren, hat eine Almtour allemal gereicht.

Zumal unser Local Guide Betzi sehr viel Infos zu Tourenplanung, LLB und Gehtechnik vermittelte. Aber auch für ihn war es lehrreich, mit Mr. Splitboards auf Tour zu sein. Da er mit dem Ski unterwegs ist, obwohl Snowboarder der ersten Stunde, dachte er noch, ein Splitboard Umbau dauere 10 Minuten :-) Eine kleine Demo am Gipfel mit Umbau in beide Richtungen (Walk -> Ride und Ride -> Walk) innerhalb von 30 Sekunden hat ihn eines besseren belehrt.
Also der Umbau ist kein Grund, nicht doch mit dem Splitboard zu führen.

Leider war der Schnee recht weich und durchfeuchtet, vom Föhn und der Sonne, die nämlich uns, exakt hinter der Föhnwlaze verwöhnte. Da waren dann doch alle glücklich und froh, das wir die 700hm hatten!

Die etwas mauen Schneeverhältnisse, wurden duch das kulinarsiche Angebot der ALM wet gemacht. Eines meiner Lieblings Bergessen, Kaspressknödel, gab es hier in ausgezeichneter Qualität toller Variante – tipp topp! Dazu erläuterte Bezi den LLB und wechselseitig gaben wir Guides jede Menge Ratschläge und Tipps um die Themen, Splitboards, Touregehen, Tourenwahl sowie Lawinenkunde. Eine tolle Sache, so eine bewirtschaftete Alm. Für diesen speziellen Tag genau richtig, aber ohne die heftigen Naturgewalten, wäre der Gletscher halt doch das größere Abenteuer gewesen.

Das machen wir dann 2019, beim nächsten Stubaier Gletscher Splitboard Camp!

Betzi hat schon zugesagt, dann mit Splitboard den Local Guide zu machen!

Vielen lieben Dank an die tolle Gruppe. Es gilt wieder mal:
Snowboarder, die den Berg hochlaufen wollen, sind nur super nette und interessante Menschen.
Danke an das Marketing vom Stubaier Gletscher, ohne die es dieses besondere Camp nicht geben würde.

Euer Simon

 

 

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Powder, Sonne und 80 Splitboarder on Board @ CLIMB THE MOUTAIN

Manchmal passt einfach alles und die good vibes bereiten allen Beteiligten ein Traum-Wochenende in den Bergen. Dieses Jahr: Endlich wieder über 2 Meter hohe Schneewände wenn man aus dem Tunnel auf der Silvretta Bielerhöhe kommt! Wir hatten uns schon in der Gondel bekannt gemacht, irgendwie war gleich klar, wer zu den Splitboardern gehörte. Auf die Gondel folgt das berühmt-berüchtigte Tunneltaxi und als dieses auf der Höhe ins strahlende Sonnenlicht fährt und nur noch schneebedeckte Gipfel zu sehen sind, grinsen alle wie die Honigkuchenpferde und strapazieren die Handykameras bis wir feststellen, dass wir auch nicht besser als die Asiaten sind.

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room with a view – so einen Blick habt Ihr vom Berggasthof Piz Buin. Foto: Rossi Tobi Bär

Der Gasthof Piz Buin von Familie Oberschmid ist nicht schwer zu finden – schließlich gibt es hier auf 2040 Metern Höhe nur 2 Hotels und kaum mehr Gebäude. Erhaben thront der Berggasthof am zugefrorenen Stausee und wird gleich voller Begeisterung in Beschlag genommen. Wer vorausschauend sein Snowboard mitgenommen hatte, konnte gleich Freitag nachmittags noch seine Lines in „unseren“ Testhang ziehen, der gleich beim Haus mit einem Schlepplift erreichbar ist. Hier kann natürlich nicht von einem Skigebiet die Rede sein. Der Hang ist einfach lang und steil genug, dass man sehr gut verschiedene Boards hier testen UND vergleichen kann. Das ganze passiert immer am Testtag Samstag beim CLIMB THE MOUNTAIN, wenn die ganze Mountain Expo aufgebaut ist. Am Freitag kann sich eben wer will gemütlich eincruisen und aus dem frischen Powder rausholen was geht.

 

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Splitboarder Welcome

Um 17 Uhr treffen wir uns alle und lernen die ganze Gang kennen: Die über 60 Gäste, das Team von Splitboards Europe und die Vertreter der Hersteller – diesmal mit Tobi von Rossignol, Ben von Konvoi, Michael von Never Summer, Victor und Dan von Spark, Willi von Jones und mit der weitesten Anreise Tal und Dodo von Plum – wobei die beiden Franzosen an diesem Abend erst mal im Nachbartal bei Galtür unfreiwillig nächtigen mussten. Es gilt nämlich die Tücke von Navigationsgeräten zu beachten, die einem im Winter über die Silvretta Hochalpenstraße schicken wollen – die ist im Winter gesperrt. Also: Die Talstation Partenen ist im Winter NUR über Bludenz erreichbar.

Kulinarische Highlights

Nach Klärung des Programms und aller Fragen dürfen wir endlich uns endlich dem abendlichen Menü von Küchenchef Manfred im Berggasthof Piz Buin widmen, und das ist immer sensationell:
Umfangreiches Salatbuffet
verschiedenen Suppen zur freien Auswahl
ebenso manchmal noch Nudeln oder auch auch Kartoffelsalat vorab
Hauptgericht aus gutbürgerlicher Küche, immer 3 zur Auswahl und delikat zubereitet
wer dann noch nicht vollkommen glücklich sein sollte, knickt spätestens beim Nachtisch ein, diesmal hatten wir einen Abend Kaiserschmarrn

Da wir den Gasthof komplett für unser Event gebucht hatten, ist es einfach, nach dem Essen beim gemütlichen Bier oder Wein die anderen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen, haben wir doch alle eine große Leidenschaft: Snowboarden!

105 Splitboards und eine Menge Ausrüstung

20180202_M06_Testpool_105Gleich ab 9 Uhr morgens nach dem Gruppenfoto geht es los: Munteres Testen von Splitboards, Bindungen, Stöcken und später beim „Aufstiegs-Workshop“ auch Fellen und Harscheisen bzw. beim LVS-Workshop von Safety Ausrüstung. Rund 20 Tagesgäste sind noch hinzugekommen und so ist es ein lebhafter Austausch von Material und ein Kommen und Gehen – da der Lift ja gleich nebenan ist, bleibt kein Board lang unterwegs und fast jeder kann alles testen, was ihm/ihr beliebt. Von 12 Uhr an heißt es: Eine Stunde Pause – und zwar für alle, denn der „Liftboy“ macht Pause 😉 Aber es gibt Schlimmeres als auf der Sonnenterasse beim Piz Buin eine sensationelle Kaspressködelsuppe samt leichtem Weißbier zu verzehren oder? Am Nachmittag heißt es wieder ran an die Produkte von:

Arbor, Burton, Jones, Konvoi, Never Summer, Plum, Prior, Rossignol, Salomon und Weston Snowboards.
Plum, Rossignol/Plum, Spark und Karakoram Bindungen
Tourenequipment von Arva, Countour, G3, Kohla, Ortovox und Pieps

Wer sein Traum-Splitset gefunden hat, sollte sich sputen, denn das Lager von Splitboards Europe lichtet sich bereits.

Spannung und Entspannung

Nach Genuss von Kräuter- und finnischer Sauna und dem wiederholten umfangreichen Abendessen wird es spannend. Unter allen Teilnehmern des CTM werden bei der Tombola unglaubliche Preise verlost:20180202_M08_Preisverleihung_033

1 Rossignol Sushi Splitboard

1 Prior Splitboard

1 Spark Bindung

1 Boardständer von Konvoi

2 Felle von G3

1 Fell von Contour

2 Schaufeln von Voilé

und viel mehr findet bei der spaßigen Auslosung neue Besitzer.
Nach so viel Aufregung gibts wieder Entspannung bei unserem Freeride Filmabend mit 2 Splitboard Filmen von Rossignol und Spark, die uns in andere Powderländer entführen.

Sonntag = Sonne + Powder

20180202_CTM18_M08_Preisverleihung_075Wenn man inmitten weißer Berggipfel frühstückt und die Bergführer schon warten, gibt es kein Halten mehr und ein Gewusel sondergleichen entsteht. Jeder will auf Tour und seine Sachen fertig gepackt abstellen, was tagsüber vom Team Splitboards Europe transportiert werden soll. Dann geht’s endlich raus, in Gruppen aufgeteilt und wahlweise mit oder ohne Bergfüher auf eine der vielen Tourmöglichkeiten in die Silvretta. Wir fahren mit dem Bus ein Stück Richtung Gondel und steigen durch ein traumhaftes Tal auf zur Kromer Scharte. Die Neulinge haben Gelegenheit, alle Fragen loszuwerden und sich ans Aufsteigen mit Splitboard zu gewöhnen. Die Fortgeschrittenen Gruppen machen mehr Höhenmeter – aber alle erwartet an diesem Tag eine Wahnsinns-Abfahrt durch den lockeren Pulverschnee, der in der Nacht bei deutlichen Minusgraden gefallen ist. Die Honigkuchenpferde lassen wieder grüßen. Am Nachmittag fahren alle wieder mit der Gondel nach Partenen hinunter, wo man bereits vom fleißigen Team von Splitboards Europe sein Gepäck in Empfang nehmen kann. Es gibt ein großes Verabschieden auf dem Parkplatz so manche neuen Shred Buddies haben sich gefunden und verabreden sich bereits für die nächsten Abenteuer on Board.

Wir danken allen Teilnehmern, es war uns ein Fest!!

Simon, Stefan, Dirk, Ollie und Eliane
sowie Julian Kurtenbach, dessen sensationelle Fotos zu sehen sind auf:

www.facebook.com/CTM4splitboarder/

Pogo-Kirgisien

Splitboarding in Kirgistan von Martin Sammet

Mit meinem Freund Ptor Spricenieks hat Pogo in den letzten 2 Jahren den Freerideski Wolverine entwickelt. Ptor ist eine Skilegende in Kanada, der schon unglaubliche Erstbefahrungen hingelegt hat. Checkt die Dokumentation über ihn: Dreamline . Ich kenne ihn seit Ewigkeiten von meinem Lieblingsskigebiet La Grave, wo er regelmäßig die coolsten Lines in den Schnee zaubert, die man dann beim einstündigen Hochfahren in der Teleferique bewundern kann.

Er war es dann auch, der mir Bilder von einem aussergewöhnlichen Gebirge zeigte, die sofort mein Interesse weckten. Er ist Headguide in Kirgistan für 40 Tribes, die weltweit aussergewöhnliche Ski- und Snowboardtouren anbieten.
Gegründet wurde 40 Tribes von Ryan Koupal, der auch Mitinhaber der Splitboardbindungsfirma Phantom ist. Der Name ist eine Anspielung auf die 40 autonomen Stämme, die früher das kirgisische Gebiet bevölkerten. Das Projekt soll auch den Einheimischen Einnahmequellen im Winter bieten, der Tourismus spielt sich ansonsten nur in den wärmeren Monaten ab.
Im Frühjahr 2017 war es dann soweit, Ryan, der inzwischen auf einer Splitversion der Pogo Wingergun 173unterwegs war, hatte uns eingeladen, eine Woche in seinen Jurten zu verbringen. Wir hatten schnell eine kleine Gruppe Freiwilliger zusammengestellt, die sich auf das Abenteuer einlassen wollten. Ben, Tim und Sophia waren mit von der Partie. Ergänzt wurde die Truppe durch 3 Freunde auf Skiern aus La Grave, Kurt, Peter und Joost, der die Initiative „let’s keep it Wild“ ins Leben gerufen hatte, und damit weltweit in allen großen Print und Onlinemedien vertreten war.

Ben, Tim und Sophia waren schon vorgeflogen, da sie eine weitere Woche Zeit hatten und etwas mehr von dem wilden Land Kirgistan erkunden wollten. Mein Flug ging über Istanbul, wo ich Kurt, Joost und Peter traf, nach Bischkek, der kirgisischen Hauptstadt. In Istanbul sassen wir gemütlich im Flieger und hatten schon das Sicherheitsblabla hinter uns, als plötzlich das Kommando „alles wieder aussteigen, in Bischkek ist Schneesturm“ kam.  …

Den vollständige Artikel und traumhafte Bilder seht ihr im Pogo Blog: https://www.pogo.biz/blog/cat/news

und wem die Boards gefallen sollte sich auch den www.longboardshop.de  anschauen.

 

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Tourentipp Split: Marsch und Friedrich im Paznaun

Im Februar gab es nach einer langanhaltenden Schönwetterphase den lang ersehnten Niederschlag. Davor hatten sich ja bereits Frühjahrsverhältnisse in Form von Firn ab Mittag eingestellt. Also waren aufgrund der bereits sinkenden Schneedecke und schlussendlich bescheidenen Neuschneeprognose die Erwartungen eher verhalten. Aber das Kaiserwetter motivierte uns dennoch dazu, uns ins Gebirge zu stürzen.
Da nirgendwo ordentlich Schnee gefallen war, machten wir uns am Sonntag auf zu einer Tour im Paznauntal. Wir waren dort bereits einmal im Sommer zum Biken – große Empfehlung an dieser Stelle; gemütlicher Forstweg zum rauftreten, Abkühlung im Bergsee, kulinarischer Genuss auf der Hütte und teilweise ansprochsvolle Trailgaudi beim Abfahren) kannten diese Tour aber nicht vom Winter.

Start ist in Piel, ein Weiler nach Ischgl, und dort geht’s vom Parkplatz (ca. 1.450 m) entweder dem Forstweg folgend (= Abfahrt) oder abkürzend über den kurzweiligen Sommerzustieg, der  teilweise ziemlich steil, eisig, wurzlig und steinig war, ab der Baumgrenze über kupiertes Gelände zur Friedrichshafener Hütte (ca. 2.330 m). Diese ließen wir aber rechter Hand liegen und marschierten mit dem Ziel der Hohen Köpfe vor unseren Augen weiter über Almgelände durch Mulden und über Kuppen. Beim Aufstieg merkten wir schon, dass die letzte Schönwetterphase ziemlich an der Schneehöhe genagt hatte und wir kommen mit den Stöcken immer wieder bis auf den steinigen Untergrund durch – also wohlüberlegte Routenwahl bei der Abfahrt, um Mensch und Material zu schützen.
In einem Kessel offenbarten sich ostseitige steile unbefahrene Rinnen und Mulden, welche durch den auflebenden böigen Wind schon etwas eingeblasenen waren und rechter Hand von uns Osthänge, die von älteren Schneebrettern und frischen Lockerschneelawinen gespickt waren. Somit wurde beim Aufstieg der Entschluss gefasst die Normalroute zu nehmen, welche uns in einen bereits eingefahren nordseitigen Hang direkt vom Gipfel mit Neuschnee überraschte. Nach einer ausgiebigen Pause auf der Terasse der (im Winter unvewirtschafteten) Hütte, nahmen wir die weitere Abfahrt über anfangs recht steile Wiesenhänge und anschließend dem flach verlaufendem Forstweg in Angriff.
Diesen Klassiker im Paznauntal können wir sowohl im Winter als auch im Sommer uneingeschränkt empfehlen, speziell, wenn man in dieser schönen aber doch touristischen Region Tirols für längere Zeit ist und genug von Menschenmassen hat.

Tour Facts
Ausgangsort: Parkplatz Piel bei Ischgl
Endort: Parkpaltz Piel
Höhenmeter Aufstieg: 1.068 hm
Höhenmeter Abfahrt: 1.068 hm
Dauer: ca. 3 – 3,5 h

 

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Review Climb the Mountain 2017 – Erfolgreicher Splitboardtest über den Wolken

Das dritte Mal durften wir mit dem größten Splitboard-Testevent der Alpen zu Gast sein auf der Bieler Höhe in der Silvretta, genauer gesagt im Berggasthof Piz Buin. Und wieder wurden wir mit 3 Tagen Sonne belohnt und im Gasthof verwöhnt mit geradezu einem 6-Gänge-Menu. Dazu waren so viele Firmenvertreter wie noch nie vor Ort und machten den Testablauf mega entspannt, dazu unten mehr. Diesmal haben auch alle am Freitag die Anreise mit Gondel und Tunneltaxi geschafft, nur so kommt man in den Genuss auf 2000 Metern Höhe zu schlafen… und vom Frühstücksraum gleich in die grandiose Bergwelt zu „fallen“.
Alle Fotos des Events seht Ihr übrigens auf der Facebookseite Climb the Mountain

Der Samstag im Zeichen des Splitboards

Nach dem üppigen Frühstücksbuffet am Samstag konnte gleich ab Haus ausgeliehen werden und am quasi eigenen Schlepplift wurden die Fahreigenschaften der Splitboards und Bindungen getestet werden. Die kurzen Wege und die eingespielten Schrauberteams ermöglichten es, dass wir am Nachmittag öfter hörten: „jetzt habe ich alles getestet, was ich wollte“ – so soll es ein :-)  Nach der Mittagspause wies Dirk die Einsteiger in die Aufstiegstechnik ein, so dass am Tag darauf jeder mit einem Grundwissen an der Tour teilnehmen konnte.

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Unsere Partner

Neben dem Team von Splitboards Europe, die die Boards vorbereiteten von Arbor, Burton, Prior und  Pathron sowie Bindungen von SP United, waren sieben weitere Partner vor Ort. Victor Perise präsentierte Salomon Boards und Spark Bindungen. Er scheute keine Mühen und war extra mit seiner Freundin von Barcelona angereist. Außerdem betreibt Victor auch das www.splitboardmag.com
Französischen Charme brachten die Jungs Tal und Jeremy von Plum mit auf den Berg. Von Plum konnten sowohl Boards als auch Bindungen getestet werden. Die traumhaft schönen Holzdecks von der deutschen Schmiede Pogo brachte Ben unter die Leute. Der routinierte Tobi Bär überzeugte viele von der Qualität der 2018er Rossignol Modelle, vor allem die weiblichen Teilnehmer von den Diva Splitboards. Jones Boards und Karakoram Bindungen sind ein Begriff und entsprechend hatte Willi viel zu schrauben.

Der Andrang bei Stephans LVS-Gerätevergleich mit Pieps, Arva und Ortovox war so groß, dass wir ausnahmsweise dafür das Spaßrennen gecancelt haben. Sicherheit geht schließlich vor. Dann hieß es entspannen und saunieren… Kräutersauna, Finnische Sauna, Infrarotkabine. Ruheraum mit Zirbenstube und Panoramablick auf die Silvretta. We like!

Wahnsinnspreise bei der Tombola

Nach dem Abendessen wurde es seeeehr spannend: Die Verlosung mit echt fetten Preisen stand bevor. Hauptpreise: PRIOR Splitboard Khyber im Wert von 989 Euro! Spark Bindung ARC! Sowie die praktischen Felle Contour Hybrid! Und weitere wie die begehrte Holzbrettl von Pogo, die tolle Fußmatte von Jones oder die Sicherheitsschlösser von Safeman. Am Ende nahm jeder Teilnehmer mindestens ein Geschenk mit nach Hause.

Besuch von Aline Bock

Damit der Highlights nicht genug, als Ehrengast war Freeride Weltmeisterin Aline Bock angereist, die ihren Film WAY EAST zeigte und danach mit viel Elan die ganzen Fragen beantwortete. Im Film verbinden sie und die Freeskierin Lena Stoffel ihre Leidenschaft für Wintersport und Surfen mit der Frage, wie geht es den Menschen in Japan wirklich nach dem Tsunami, fünf Jahre nach Fukushima. Aline erzählte nachdenkliche und lustige Anekdoten und gab praktische Reisetipps für Japan. Am Tag darauf begleitete sie uns auch bei der Tour in die Silvretta.

Gebucht – bekommen: Traumtour in der Silvretta

Aufgeteilt in mehreren Gruppen ging es Sonntag endlich bei Sonne in die tolle Bergwelt der Silvretta. Bei Lawinenwarnstufe 2 gaben die Bergführer viele Informationen zur Schneedecke, dem Gelände und der Spurwahl. Da die meisten Splitboard-Einsteiger waren, ließen es die Guides langsam angehen und bei gemütlichen 500 Höhenmetern konnten viele Fragen beantwortet werden. Trotz verblasener Stellen war die Abfahrt erstaunlich gut und alle kehrten heil und glücklich zurück zum Berggasthof Piz Buin oder gleich Richtung Tunneltaxi. Sehr komfortabel: In der Zeit hatten die fleißigen Helfer Stephan, Olli und Dirk von Splitboards Europe bereits das gesamte Gepäck ins Tal transportiert. So dass jeder gleich durchstarten konnte auf den Heimweg nach einem ereignisreichen und trotzdem sehr entspannten Wochenende in den Bergen, das unsere freundliche Splitboard Community wieder vergrößert hat. Wir danken allen Teilnehmern und Partnern für die good vibes und den Spaß!!!

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Snow Safety Conference 2016 – jetzt auch mit Splitboardprogramm

Sicherheit im Schnee – Snow & Safety Conference in Lech Zürs von 1.-3.12.2016

Die Veranstaltung zu Saisonbeginn ist vielmehr als eine Konferenz mit ihren Vorträgen, Diskussionen und dem vielfältigen Outdoor-Programm zum Thema Sicherheit im Schnee. Lech Zürs gründete diese offizielle Plattform für Experten und Besucher da „Tiefschneefahren tief verwurzelt ist in unserer Skikultur und damit auch der sichere Umgang mit dem Schnee“.
Neu im Programm:
SPLITBOARD EXPERIENCE – Lawinenkunde & Splitboardtechnik: Müheloses Tourengehen und gewohntes Snowboard-Feeling beim Freeriden. Chris Schnabel (intothewhite.at) übermittelt euch im ersten Teil der Splitboard Experience vor allem praktische Schnee- und Lawinenkunde und zeigt euch den richtigen Umgang mit dem Splitboard.
Zur Praxis gehören der Test von Ski und Sicherheitsequipment, Freeride und LVS-Training mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern oder den Profis der Freeride-Szene wie bei dem Gratis Guiding für Jugendliche oder dem Mädels Freeride Coaching mit Lorraine Huber. Es lohnt sich das Programm zu studieren, mit seinen vielen kostenfreien Angeboten sowie praktischem Coaching ab 55€.

Lech Zürs – Das Freeridepotential ist der echte Luxus

Snow Safety Conference im Dezember 2015. Beim Blick auf die Berge denke ich angesichts der nicht gerade üppigen Schneelage: Das wird wohl eher Pistenrutschen als Freeriden. Doch ich sollte mich täuschen. … Am Abend zuvor hatte ich wie gebannt den Vortrag von Rudi Mair und Patrick Nairz verfolgt über „Lehren aus dem heimtückischen Winter 2014/15“. Das schon kultige Experten-Duo des Lawinenwarndienstes Tirol referierte ebenso spannend wie lehrreich. Und auch bei dem heutigen „Einser“ im Lagebericht ist klar, dass trotzdem alpine Gefahren bestehen. Allein daher freut sich unsere kleine Gruppe an Snowboardern auf den „örtlichen“ Guide, der sich mit unverkennbar holländischem Akzent als Bas Elhorst vorstellt. Mit ihm erleben wir unerwartet einen genialen Freeridetag und kommen in den Genuss eines ebenso kundigen, wie umsichtigen als auch fordernden Guidings. Unsere Boards berühren kaum die Pisten des Gebietes, nach und nach steigert Bas die Anforderung und ebenso unsere Mundwinkel. Nach dieser Erfahrung ist klar, wenn es hier bei vergleichsweise wenig Schnee schon so viele feine Routen gibt, dann müssen die propagierten 200 Tiefschneekilometer am Arlberg auch bald erkundet werden. Und natürlich – mit Guide.

Alles zum Freeriden in Lech Zürs und zur SSC unter www.lech-zuers.at/winter/

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Splitboard Shop Website neu und übersichtlich gestaltet

Du suchst ein neues Splitboard Set oder Zubehör wie Felle, Splitboard Bindungen oder willst Spaß und Erfahrung bei einem Splitboard Camp sammeln? Dann wirst Du jetzt im neu gestalteten größten Splitboard Shop Europas fündig:

Splitboards Europe präsentiert unter  www.splitboards.eu/ uebersichtlich und funktional alle wichtigen Produkte und Themen rund um Splitboards.

PRAKTISCH:
Der Konfigurator für den Kauf eines Splitboard Sets (Board, Bindung, Interface, Felle, Steigeisen) ist neu gestaltet. Ihr bekommt jetzt automatisch die passende Auswahl und den reduzierten Setpreis angezeigt und habt immer Eure Auswahl auf einen Blick sichtbar.

WICHTIG für alle Bestandskunden:
Die Passwörter konnten aus Datenschutzgründen nicht mit „umziehen“. Dein Kundenkonto besteht nach wie vor, Du musst nur ein neues Passwort einrichten. Das geht so: hier www.splitboards.eu/account
gebt Ihr Eure Emailadresse ein und klickt   >> Passwort vergessen
so bekommt Ihr ein neues PW zugesendet

BEGEHRT
Die Plätze bei unseren Splitboard Camps und Touren gehen schon weg wie warme Semmeln. Wir haben extra neue Reisen organisiert wie jetzt auch am Hintertuxer Gletscher, gleich zu Beginn der Saison! Damit habt Ihr die Chance, als erste das Splitboard Material der Saison 2016/17 zu testen, auf gehts! Hier all unsere Camps bei unseren geschätzten Partnern von Silvretta Montafon, Axamer Lizum, Hintertuxer Gletscher und hochalpine Herausforderungen in weiteren Gebieten : www.splitboards.eu/test-camps/

SERVICE
* Splitboards ohne Versandkosten
* 3 Jahre lang kostenfrei Ersatzteile
* bei Splitboard Sets bis zu 20% sparen
* von 17 Jahre Splitboard Erfahrung profitieren
* Material-Pflegetipps, Tourenvorschläge und mehr Infos in unserem Splitboard Blog

Wir wünschen allen Splitboardern einen wunderbaren Winter, check your risk und bleibt gesund!

 

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Ortlerrunde mit dem Splitboard

Zu Ostern 2016 hatten wir nochmal ein echtes alpines Splitboard-Schmankerl im Angebot:

Bergführer Oli Specht war für splitboards.eu mit einer kleinen Gruppe im Ortlergebirge unterwegs. Oli’s Resümee: 6 motivierte Boarder, unmotivierte Harscheisen und Eispickel, gut und schlecht gelauntes Wetter, tolle Hütten und jeder Art von Schnee haben ne spannende Runde gebracht – insgesamt ne runde Sache. Allerdings war Kreativität gefragt bei den Bedingungen, wir mussten eigentlich jeden Tag umswitchen wegen Materialdefekt oder Wetter, so ergab die Tour:

1.tag marteller hütte bombenwetter
2.tag cevedale skidepot brancahütte wetter hat zu gemacht
3.tag palon de la mare brancahütte
4.tag cima san ghiacomo pizzinhütte
5.tag gps-blindflug mit abfahrt am seil zum auto zurück…

Nächsten Winter wird Oli wieder dreimal mit Splitboards Europe auf Hochtour gehen, die Planungen laufen…
die Splitboard Camps 2016/17 findet Ihr ab Sommer hier: www.splitboards.eu/touren

Wir sehen uns!
Oli

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Camp Review: DAV Grundkurs 28.2.-4.3.2016

Hessen und gutes Essen in der Überzahl !

Obwohl es ja heisst: schlechte Strasse, nichts zu essen, das ist Hessen! …und wir gleich 3 Hessen am Hüttle hatten – war das selbstgekochte Essen ein kulinarisches Highlight mit Salat und selbstgemachtem Dessert!

Zum Glück war auch wieder eine Frau dabei, Frauke hat sich tapfer geschlagen und konnte bei allen punkten dank ihrer natürlichen und unkomplizierten Art. Nein, es gab kein „Mädchen“ in der Gruppe – alle top fit – super gelehrig und bei der großen LVS-Übung alle traumhaft schnelle Zeiten. Unser Vegetarier musste so einiges einstecken – nahm es aber mit Humor. Lustige Leute am Berg, die austeilen und einstecken können, sind der Garant für Spass und Bauchweh vor Lachen.

Nun bei soviel Lob und alles super – was war denn schlecht, leider das Wetter. Am ersten Tag stand das Hüttle noch im Grünen ( die Gesichter entsprechend 😉

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Am 2. war alles weiss und es schneite oft! Zum Glück gab es auch mal ein Sonnenloch – aber eben leider keinen ganzen Tag lang sondern nur immer kurzzeitig. Machte aber nichts! Wir haben das Beste draus gemacht, es wurde bis spät am Abend an den Boards geschraubt, Touren geplant und gerade mal am letzten Abend war Zeit für Mäxle! Siegerin overall? Unsere Frauke :-)

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Herzlichen Glückwunsch auch an Frauke zur ihrem neuen PRIOR Brandywine XTC 154, dem Niko zu seinem PRIOR Backcountry XTC 172, dem Jörg zu seinem PRIOR Khyber XTC 165 und dem Björn und dem Andreas zu ihrem Völkl 167w.

Mit allen gehe ich gerne wieder auf Tour – ich hoffe man sieht sich wieder!
Euer Simon