Fotocredit: Daniel Hug | terragraphy.de

Review Pitztal Wildface 2017

Das Pitztal Wild Face 2017 kürt bekannte Gesichter zu Siegern
Mehr Frauen sind gefragt!!

Das Pitztal liefert in Sachen Freeride auf Bestellung. Immer wenn sich Ende Februar die Szene hinten im Tal zum Pitztal Wild Face trifft, dann steht Frau Holle auf den Tag genau parat. So auch wieder am 25. Februar zur 7. Auflage des Freeride Extreme Contests. Diesmal war der Linke Fernerkogel Schauplatz des Action geladenen Wettbewerbes. Das Zielgelände in der Eisarena am Mittelbergferner bot für Rider und Zuschauer eine faszinierende Kulisse und bot den perfekten Rahmen für diesen Event. Nur ganz oben auf den Siegertreppchen sah man wieder alt Bekannte. Tobias Heinle (Ski) und Matthias Jorda (Snowboard) hatten schon öfters die beliebte Wurzelsepp-Trophäe vom Pitztal mit nach Hause genommen.

Seit 2010 wird am Mittagskogel im hintersten Pitztal das Pitztal Wild Face Freeride Extreme ausgetragen. Bereits zum zweiten Mal in Folge mussten die Veranstalter heuer auf Grund der Schneesituation auf eine andere Strecke ausweichen. Da es am Pitztaler Gletscher aber genug Möglichkeiten zum Freeriden gibt, war schnell eine Ersatzstrecke gefunden und stand eine Verschiebung oder Absage nie zur Diskussion. Der 3.278 Meter hohe Linke Fernerkogel bot das ideale Gelände und die perfekten Bedingungen für diese Art von Contest. Das Pitztal Wild Face ist ein 2-Sterne-Bewerb der Freeride Wold Qualifier Serie, aber der einzige in Österreich, der auf Zeit ausgetragen wird. Hier zählt nur Geschwindigkeit, und die fordert über diese Distanz ordentlich Kondition.

In sagenhaften 2:55,68 raste der Allgäuer Wild Face Seriensieger Tobias Heinle über die 828 Höhenmeter und 2,5 Kilometer und nahm dabei seinem stärksten Konkurrenten Lokalmatador Frederik Eiter fast 11 Sekunden ab. Die zwei Freunde liefern sich jährlich beim Pitztal Wild Face ein hartes Duell. Nach 2015 war es wieder einmal Heinle, der den Pitztaler Frederik Eiter und alle anderen auf die Plätze verwies. Heinle verdient im Winter als Skiführer am Arlberg seine Brötchen, im Sommer ist er Almhirte in der Schweiz. Obwohl nichts an die legendäre Mittagskogel-Abfahrt herankomme, habe ihm die diesjährige Strecke gefallen, meinte er. „Skitechnik und Ausdauer sind hier wichtig“, so Heinle. Den zweistündigen Aufstieg habe er gemütlich im Himalaya-Tempo in Angriff genommen. Sein insgesamt 3. Sieg beim Pitztal Wild Face ist für ihn Grund genug, trotzt seiner 29 Lenze nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen. Lieber eine höhere Startnummer hätte gerne der Pitztaler Frederik Eiter gehabt. „Die Strecke war durch den gestrigen Schneefall sicher am Anfang noch langsamer“, meinte er, der mit Nummer 25 ins Rennen gegangen war. Er gönne seinem Freund Tobi Heinle aber den Sieg. Den 3. Rang in der Kategorie Ski Herren sicherte sich bei seinem ersten Pitztal Wild Face Start Überraschungsmann Hannes Namberger. Der Polizist ist gemeinsam mit Tobias Heinle im Lehrteam des DSLV und wurde von ihm dazu „angestiftet“.  Der undankbare 4. Platz ging an Andreas Hörterer (GER), der nach Platz drei im Jahr 2015 und Platz zwei 2016 gerne einmal das oberste Treppchen für sich in Anspruch genommen hätte. Großes Pech hatte der deutsche Freeride World Tour Rider Felix Wiemers. Übermotiviert kam er mit Vollgas um die Ecke und dabei in der Traverse zu tief heraus, so dass er die Ski abschnallen und etwas aufsteigen musste. Platz 33 gab es daher nur für ihn.

Auch bei den Snowboardern sah das Pitztal Wild Face 2017 einen alt bekannten Sieger. Matthias Jorda (GER) konnte bei seinem 6. Pitztal Wild Face heuer seinen 3. Sieg einheimsen. Der Sieger von 2015 Koen Goris aus Belgien hatte diesmal das Nachsehen und erreichte nur Platz zwei. „Eine geile Strecke“, meinte Jorda. Die Traverse habe das Rennen vor allem für die Snowboarder spannend gemacht.

Bei den Damen mangelte es heuer an Starterinnen. Nur 6 Ladies wagten sich auf die Strecke vom Linken Fernerkogel. Bei den Snowboarderinnen machten sich zwei Österreicherinnen den Sieg aus, den Elisabeth Dünser auf einem Prior Splitboard für sich verbuchen konnte. Die Bulgarin Elena Mitrengova gewann bei den Skifahrerinnen in ihrer zweiten Contestsaison zum ersten Mal und verwies die beiden deutschen Mädels Vera Lentner und Petra Zeller auf die Plätze zwei und drei.

www.pitztal-wildface.com und https://www.facebook.com/pitztal.wildface

Fotocredit: Daniel Hug | terragraphy.de

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Einzigartig in Europa: Safety Camps für Jugendliche von freeridecamps.at

Kostenfreies Backcountry-Coaching von Freeride Pros für Jugendliche powered by Raiffeisen Club Tirol

Freerider ab 15 Jahren aufgepasst: Die Termine der begehrten Freeridecamps.at stehen fest. Snowboarder und Freerider auf Skiern schätzen beim Coaching besonders die Erfahrung der Pro Rider und Coaches wie Vizeweltmeister Flo Orley, Matthias Haunholder, Chris Schnabel oder Melissa Presslaber. Zudem sind die zweitägigen Camps kostenfrei. Auf drei verschiedenen Niveaus führen die Inhalte und Anforderungen der Camps von den ersten Schritten zur Selbständigkeit im freien Gelände bis hin zur konkreten Vorbereitung auf die Contestszene. Hauptinhalt der Ausbildung ist, dass die jungen Fahrer für die Gefahren des Sports sensibilisiert werden. Das erste Rossignol Junior Camp findet am 14./15.1.2017 in Westendorf statt.

Auf dem Advanced Camp in Fieberbrunn werden die Sicherheitsinhalte nochmals vertieft, wobei dafür ein absolviertes Junior Camp oder ein Alter über 18 Jahre Voraussetzung sind.

Das von Flo Orley organisierte Line Camp ist die Königsklasse der freeridecamps.at. Orley: „Dort unterstützen wir die Teilnehmer, ihr nächstes Level im Backcountry zu erreichen und sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten.“

Alle Junior und Advanced Camps sind kostenfrei inklusive Skipass sowie LVS-Ausrüstung und Rossignol Ski Testmöglichkeit. Ermöglicht haben das Raiffeisen Club, Blue Tomato, Rossignol, Sweet Protection, Ortovox, ABS, Recco und Sportunion Tirol sowie die Skigebietspartner.

Website: www.freeridecamps.at
Registration:  registration@freeridecamps.at, Tel: +43 650 5551717
Gewinnspiele gibt’s auf Facebook: www.facebook.com/freeridecamps
und mehr Impressionen auch auf Instagram: #freeridecamps
TERMINE 2016/17:freeridecamps_club

  07.+ 08. Oktober  Kaunertal Opening                      LVS Workshop
03.10.-18.12. Innsbruck                                                Base Five            Prep for Snow Camps
10. + 11. Dezember Freeride City Innsbruck             Flo Orley             Line Camp
14. + 15. Januar Westendorf                                        Rossignol            Junior Camp
21. + 22. Januar Saalbach Hinterglemm                 Rossignol            Junior Camp
11. + 12. Februar Fieberbrunn                                     Rossignol            Advanced Camp
18. + 19. Februar Lech Zürs                                         Rossignol            Junior Camp
04. + 05. März Hochfügen                                          Rossignol            Junior Camp
18. + 19. März Axamer Lizum                                    Rossignol            Junior Camp

Die PRO – Coaches von freeridecamps.at im Winter 2016/17:

Flo Orley, Chris Schnabel, Matthias Haunholder, Michi Mayrhofer, Melissa Presslaber, Simon Wohlgenannt, Björn Heregger,  Irian van Helfteren, Phil Anker, David Pitschmann, Erich Flatscher, Harald Koidl und Gerhard Stocker.

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Freeride Weltmeister FWT 2016 wurden in Verbier gekürt

ALLE RESULTATE VOM SWATCH XTREME VERBIER 2016 HIER!

GESAMTRANGLISTEN SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2016 HIER!

Gratulation an die Snowboard Vize-Weltmeister Flo Orley und Anne-Flore Marxer, die grandiose Lines hingelegt und pures Snowboarden gezeigt haben! Flo macht es richtig, er geht wenn es am schönsten ist und widmet sich nach seinem mega-erfolgreichen Contest-Leben dem Segeln mit der Familie, Alles GUTE!

Verbier, Schweiz, 3. April 2016 Es hat nicht sollen sein: Widrige Wetterbedingungen haben heute die Absage des Wettbewerbs der Skifahrer beim 21. SWATCH XTREME VERBIER erzwungen. Da im Rahmen des vorgesehenen Zeitfensters keine Wetterbesserung in Sicht ist, wurde der Contest komplett abgeblasen. Damit zählt der Gesamtstand in der SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2016 (FWT) nach den ersten vier Events. Neuer Freeride-Weltmeister ist Loic Collomb-Patton (FRA). Fabio Studer aus Koblach (AUT) belegte in der Endabrechnung Platz drei und holte damit das beste Resultat eines österreichischen Skifahrers in der Geschichte der FWT.

Am gestrigen Samstagmorgen konnten die Wettbewerbe der Skifahrerinnen, Snowboarderinnen und Snowboarder noch durchgeführt werden. Dabei wurden Eva Walkner (AUT), Estelle Balet (SUI) und Sammy Luebke (USA) zu den neuen FWT-Weltmeistern gekrönt. Die Xtreme-Siege holten Jaclyn Paaso (USA), Estelle Balet (SUI) und Sammy Luebke (USA). Snowboard-Legende Flo Orley (AUT) beendete seine Karriere mit Platz zwei beim Xtreme und sicherte sich den Vizeweltmeistertitel.

Im Laufe des Samstags wurden die Sichtbedingungen dann immer schlechter, sodass die Skifahrer nach stundenlangem Warten auf dem Gipfel unverrichteter Dinge wieder abfahren mussten. Heute dann das gleiche Spiel: Zunächst die Hoffnung auf ein Sonnenfenster und dann immer schlechtere Wind- und Wetterbedingungen. Schließlich entschlossen sich die Veranstalter zur vollständigen Absage des Ski-Contests. Ein Novum, wie der Gründer der FWT, Nicolas Hale-Woods, erklärt: „In 21 Jahren ist es das erste Mal, dass wir eine der Disziplinen in Verbier canceln mussten. Aber es war heute aufgrund der Lichtverhältnisse nicht sicher. Der Wind hat außerdem die Schneeverhältnisse im Hang stark beeinträchtigt. Jetzt sind vier Tage Föhn vorhergesagt, danach soll es schneien – wir wissen nicht, wie dann die Bedingungen am Bec sind. Das sind einfach zu viele Unbekannte.“

Nach der Entscheidung durften drei Fahrer jubeln: Der neue Weltmeister Loic Collomb-Patton (FRA), der nach 2014 zum zweiten Mal die FWT gewinnt, der zweitplatzierte Newcomer Logan Pehota (USA) und Fabio Studer (AUT) als Dritter. Der Koblacher ist der erste österreichische Skifahrer in der FWT-Historie, dem der Sprung aufs Treppchen gelingt – bislang waren die vierten Plätze von Stefan Häusl 2011 und Matthias Haunholder 2009 die besten Saisonergebnisse. Studer selbst war 2013 bereits Fünfter der Gesamtwertung gewesen. Trotz des Erfolgs bedauerte er die Absage: „Es ist voll schade, dass der Contest nicht durchgeführt werden konnte. Aber die Wetter- und Sichtbedingungen haben es einfach nicht erlaubt. Ich bin happy über meinen dritten Platz im Allover-Ranking und freue mich darauf, nächste Saison wieder angreifen zu können!“

Felix Wiemers (GER) aus Biedenkopf beendet die Saison auf Platz sieben, Stefan Häusl aus Strengen (AUT) auf Rang acht.

Alle News zur Freeride World Tour unter www.freerideworldtour.com

Qualifiziert für die SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2017:

Ski Herren
1.Loic Collomb-Patton (FRA), 6900
2. Logan Pehota (USA), 6500
3. Fabio Studer (AUT), 5280
4. Kristofer Turdell (SWE), 4815
5. Leo Slemett (FRA), 4780
6. Reine Barkered (SWE), 4560
7. Felix Wiemers (GER), 4500
8. Stefan Häusl (AUT), 4300
9. Jérémie Heitz (SUI), 4295
10. Ivan Malakhov (RUS), 4275
11. Dennis Risvoll (NOR), 4090
12. Drew Tabke (USA), 3955
13. Julien Lopez (FRA), 3830
14. Benedikt Mayr (GER), 3640

Snowboard Herren:
1. Sammy Luebke (USA) – 9700
2. Florian Orley (AUT) – 7260
3. Jonathan Penfield (CAN) – 6580
4. Christopher Galvin (USA) – 6535
5. Camille Armand (FRA) – 6525
6. Ralph Backstrom (USA) – 6365
7. Sascha Hamm (GBR) – 4470

Ski Damen:
1. Eva Walkner (AUT) – 9400
2. Jaclyn Paaso (USA) – 8255
3. Arianna Tricomi (ITA) – 8080
4. Matilda Rapaport (SWE) – 7605
5. Nadine Wallner (AUT) – 6935
6. Evelina Nilsson (SWE) – 6190
7. Lauren Cameron (CAN) – 4725

Snowboard Damen:
1. Estelle Balet (SUI) – 9400
2. Anne-Flore Marxer (FRA/SUI) – 9180
3. Marion Haerty (FRA) – 8140
4. Elodie Mouthon (FRA) – 7780
5. Mikaela Hollsten (NOR) – 5405

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Splitboard-Tour Wankspitze, 2209 m

Gehzeit: 2 – 2,5 h
Höhenmeter: 1092
Exposition: S, SW
Lawinengefahr: beim Aufstieg gering
Ausgangsunkt: Gasthof Arzkasten (1151 m) am Holzleitensattel / Mieminger Plateau

Als Kontrast zum drohenden Arbeitsmontag noch ein kleines Resume unseres Erlebten vom Samstag (07.02.2015).
Der Entscheidungsprozess begann schon am Freitag Abend. Es stellte sich natürlich wie immer die Frage wohin man seine, von der Arbeitswoche geplagten Füße hinschleifen wird, um möglichst viel des allseits geliebten „SweetPows“ zu erwischen.
Da die Lawinensituation jedoch nach wie vor als prekär einzustufen war, beschlossen wir vorerst keine mega Tour an zu starten. Da die Region um unsere Homebase Innsbruck jedoch schon ziemlich von unseren Powder-Mitstreitern „abegegrast“  erschien, beschlossen wir uns mal ein wenig in Richtung der westlichen Nordalpen umzusehen. Diese Region hatte ja schon einige Male an einem kleinen Südstau mitgenascht.
Wir entschieden uns dann für eine Tour auf die Wankspitze, da diese auch bei angespannterer Lawinensituation noch gut befahrbar war. Zusätzlich verlockend war dort, dass man sich am Gipfel noch entscheiden konnte, welche Abfahrt man wählen möchte. Einerseits konnte man die sichere Abfahrt über den Aufstiegsrücken wählen und andererseits konnte man die Westflanke nach einer kleinen Kletterpartie befahren. Die „Mieminger“ nannten diese Abfahrt liebevoll schlichtweg „Hölle“.
Auf am frühen Morgen, rein ins Auto und ab zum Mieminger Plateau. Am Parkplatz beim Gasthof Arzkasten starteten wir los und zum Erstaunen stellten wir fest, dass bei unserer, doch recht stattlich herangewachsenen Gruppe von 8 Leuten, nur 2 Skifahrer dabei waren. An Splitboard Material war hier alles dabei. Von Spark R&D über SP  bis Voilé  Bindung und Interface. Die Boards waren von Prior und Jones. Jedoch einer der Gruppe feierte die Renaissance seines alten Freerideboards. Dieses wurde unters Skalpell, pardon Kreissäge gelegt und somit in Form eines Splitboards reinkarniert. Was es nicht alles gibt 😉

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Der Aufstieg begann durch lieblich kupiertes Gelände vorbei an üppig winterlich, mit Schnee dekorierten Bäumen. Der Wetterbericht hatte eigentlich vorhergesagt, dass sich der Nebel im Laufe des Vormittags auflösen sollte, jedoch davon war noch weit und breit keine Spur. Erst als wir die Baumgrenze erreichten, „lichtet“ sich der Nebel und die ersten wärmenden Strahlen funkelten durch.
Nach ein paar Höhenmetern mehr eröffnete sich ein gewaltiges Panorama über das Inntal. Das Tal versank unter einer grauen Nebeldecke. Die ersten spöttischen Meldungen über die Daheimgebliebenen in der Nebelsuppe gingen die Runde. Nach ca 2 Stunden und knapp 1100 Höhenmetern war der Aufstieg hinter uns und wir machten uns hungrig an die mitgebrachten Leckereien. Der eine klassisch mit Wurstbrot – der andere protzig mit mediterranen eingerolltem Omelette vom Vorabend…

IMG_3620Fast eine halbe Stunde später erreichte das letzte Splitboarder Grüppchen den Gipfel. Schnell fanden diese natürlich Rechtfertigungen warum deren Aufstieg so lange dauerte. Lag natürlich alles am Material und nicht an der Kondition… der Schuldige war natürlich das schwere Voile Interface 😉
Nach der Stärkung begann die Beratung in der Gruppe über die Abfahrt. Sollten wir die Aufstiegsspur wählen oder uns in die „Hölle“ wagen? Eine andere Gruppe vor uns schien diese Entscheidung jedoch schon getroffen zu haben. Es befanden sich bereits einige Spuren im Westhang. Nur ein Teil von uns beschloss dann den Abstieg in die Rinne zum Westhang zu bestreiten. Schnell war der Name „Hölle“ auch erklärt. Eine kleine Kletterprüfung musste absolviert werden um zur gewünschten Abfahrt zu gelangen. Ein wenig Geschick und Schwindelfreiheit war hier schon gefordert.
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Danach rein in die Bindung und einzeln abfahren. Die Abfahrt war anfangs noch ein wenig eng aber nach ca 50 m öffnete sich die Rinne und ein wunderbares Feld öffnete sich.
Wenige Schwünge, hoher Speed, ein paar Pow-Sprays, ein obligater „Wihaaaww!!“-Schrei und schon ist man unten. Dafür sollen die 2 Stunden Aufstieg und die Kletterpartie gewesen sein? Der permanente Smile im Gesicht bestätigte dies jedoch.

IMG_3629JA, es ist es absolut wert!

Hochkarätige Freeride Events in Österreich

Für Euren Terminkalender, wer Profi-Rider life erleben oder selber shredden will, findet in Österreich dazu einige sehr interessante Möglichkeiten:

Axamer Lizum OPEN am 14. Februar 2014

Das Axamer Lizum OPEN by OPEN FACES bietet die Chance, sich direkt für den 3-Stern-Contest zu qualifizieren. Ein sonst sehr mühsamer Weg, welcher sich über mehrere Saisonen ziehen kann, wird damit abgekürzt. RiderInnen können sich durch eine besondere Performance für eine Wildcard empfehlen. Wie viele Startplätze für den Hauptbewerb vergeben werden, hängt von der Leistung der RiderInnen ab. Wieder gilt: Um eine Wildcard zu ergattern, sollte man den Judges beweisen, dass man bereit für ein 3-Stern-Face ist.

Foto: OpenFaces/AXAMERLIZUM/Markus Greber (MG)

Foto: OpenFaces/AXAMERLIZUM/Markus Greber (MG)

Nach der Verschiebung des Freeride-Wochenendes in der Axamer Lizum startet die Wertung der Austrian Freeride Series nun mit dem Zwei-Stern-Contest, am 25. Jänner in Kappl. Beim OPEN FACES ** Kappl-Paznaun beginnt dann auch die Jagd auf den Österreichischen Freeride-Meistertitel, über den  die Punkte aus den 10 in Österreich stattfindenden Freeride World Qualifier entscheiden.

AUSTRIAN FREERIDE SERIES-Kalender 2014:

25.01.2014 – 2** OPEN FACES KAPPL-PAZNAUN
01.02.2014 – 1* OPEN FACES HOCHKÖNIG
08.02.2014 – 4**** BIG MOUNTAIN HOCHFÜGEN
14.-16.022014 – 3***OPEN FACES AXAMER LIZUM // 14.02.2014 Axamer Lizum OPEN by OPEN FACES
21.-23.02.2014 – 2** BIG MOUNTAIN GOLDECK
27.02.-02.03.2014 – 2** PITZTAL WILD FACE
09.03.2014 – 1* OPEN FACES UTTENDORF-WEISSEE GLETSCHERWELT
15.03.2014 – 3*** OPEN FACES SILVRETTA MONTAFON + Splitboard Event CTM gleicher Tag, gleiche Location
22. + 23.03.2014 – 3*** X OVER RIDE Kitzsteinhorn
29.03 2014 – 4**** OPEN FACES OBERGURGL-HOCHGURGL

 

Es kann nur eins geben: Das Freeride-Überlebenshandbuch

Dieses Buch gehört zum Tourengeher und Freerider wie das schlaue Buch zu Tick Trick und Track. Ok, Du musst es nicht immer bei Dir tragen aber ich wage es vorauszusagen: Du wirst es lesen. Das fällt denkbar leicht, denn Struktur und Inhalt vom Freeride-Überlebenshandbuch haben Suchtpotential. Voller spannender, teilweise krasser Erfahrungen namenhafter Rider wie Xavier De Le Rue, Glen Plake, Jeremy Jones, Flo Orley, Stephan Häusl, Aline Bock und vielen mehr. Außerdem ist mit Stephan Bernhard und Melanie Schönthier eine kompetente Redaktion verantwortlich für die Inhalte rund um Risikomanagement, die Planung von Lines, Ausrüstung, mentale und physische Vorbereitung oder wo der beste Powder der Welt liegt.

Ein geschickter Schachzug der Autoren ist die Struktur: Jeweils auf zwei Seiten ist ein Thema auf den Punkt gebracht. So will man automatisch immer MEHR und muss sich in keiner Weise zum Lesen „aufraffen“ wie es bei dicken wissenschaftlichen Lawinenwälzern der Fall ist.

Fünf Kapitel
füllen die rund 140 Seiten:
Elementare Gegner
Mentale Herausforderungen
Physikalische Grenzen
Technische Schwierigkeiten
Ferne Ziele

Durchgängig einheitlich gestaltet ist auf jedem Zweiseiter eine Grafik, die das jeweilige Thema veranschaulicht. Ich bin ein Fan von einheitlicher Struktur und weiß, wieviel Arbeit das ist. Trotzdem habe ich persönlich mir manchmal – selten – ein deutlicheres Foto gewünscht.

Der Untertitel mit Songpotential bleibt im Kopf hängen „Better be ready when the shit goes down“ und diente auch schon als Untertitel beim Surftrip-Überlebenshandbuch der gleichen Autoren.
allora, DAS perfekte Weihnachtsgeschenk, was meint Ihr?

Erhältlich demnächsts bei uns und via freeride-survival-guide.com für 16,95 Euro