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Review DAV Snowboardbergsteigen 10.-15.1.2016

Kulinarische Spitzleistung mit 1m Neuschnee!

Der erste Grundkurs in dieser Saison wäre beinahe abgesagt worden. Denn in der Woche davor waren es gerade mal 30cm Schnee am Berg :(  Doch die Prognosen waren vielversprechen – akribisch hab ich fast täglich das globale Wetter gecheckt nach Chancen auf den ersten Schnee! Und tatsächlich – wir sollten Traumwetter bekommen: jeden Tag Neuschnee. Allein innerhalb der Woche ab 1.500h gut 80cm. Wir haben dafür keine Sonne gehabt und konnten auf Grund der heiklen Lage keine großen Gipfel stürmen – aber wir waren jeden Tag im Schnee und hatten tolle Abfahrten. Dazu kam eine super Gruppe, harmonisch und sehr „kochwütig“.

Es gab tolle Gerichten und am letzten Abend hat das Käsefondue mit seinem Schnaps fast den Rahmen gesprengt. Lawinentechnisch konnte man sich auch keine bessere Demo-Woche wünschen – alle sind nun Triebschnee Experten.

Ich sage Danke – für die tolle Zeit und wünsche allen schöne Touren und hohe Gipfel – seid aber nicht enttäuscht, wenn es nicht jedesmal 1m Powder geben wird.

Euer Simon

PS   wir gratulieren Johannes zu seinem neuen Prior Spearhead XTC 172 mit der geilen PLUM Bindung – und dem Meisterkoch Josef zu seinem Prior Fissile XTC 172 – eben ein Gourmet, der Sepp :-)
Eine Woche Praxistest bringt Klarheit.

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Beim Splitboard Camp CTM gibts zu gewinnen: Die Bindung Spark Surge!!!

Na wenn das nicht mal noch ein feines Goodie zum Event ist – Alle Gäste des diesjährigen Climb the Mountain nehmen auch an der Verlosung der tollen Preise unserer Sponsoren teil und die haben einiges zu bieten. Dieser Preis wird bestimmt heiß begehrt sein, die bewährte, leichte High-End Splitboard Bindung SPARK SURGE im Wert von 449 Euro!

Das tolle Modell gibt es in einer Herren- und in einer Damenvariante. Splitboards Europe hat die Surge bei diversen Camps schon getestet und könnt hier den Erfahrungsbericht Spark Surge nachlesen.

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Splitboard-Camp 19./20. Dezember 2015

LVS-Training im T-Shirt …öfter mal was Neues! Auch das letzte Camp in diesem schneearmen Dezember konnten wir dank der genialen Location im Montafon auf Splitboards absolvieren. Eins hatten wir auf jeden Fall nicht zu wenig: Sonne! So war es auch etwas zu warm aber unser Eindruck nach 2,5 Tagen: alle zufrieden – was will man mehr??

Zwei Mädels waren mit am Start, dabei auch eine Skifahrerin, die Voilé Ski getestet und für gut befunden hat. Neue Prior Ski sind als Nachschub schon unterwegs für die nächsten Camps. Die tolle gemischte Gruppe wurde ergänzt von Hund Kadisha und Womo-Besitzer Michael, hat nichts miteinander zu tun, is aber so.

In dieser Saison haben wir einen Test für jede Gruppe eingeführt – keine Sorge, nicht Ihr werdet getestet, sondern die Boards und die werden von Euch beurteilt – schließlich ist es immer aufschlussreich, wie andere das Material empfinden, oder? Die meisten Bestnoten der Teilnehmer hat diesmal Prior abgestaubt.

Wir wünschen Lutz und Jasmin viele schöne Touren mit ihren neuen Sets
und allen ein frohes Fest und einen schneereichen Restwinter in 2016!

Euer Team von Splitboards Europe
Simon

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Testprodukte beim Climb the Mountain 2016

Wir freuen uns sehr über die ersten festen Zusagen folgender Brands, deren geniale Produkte wir nach Lust und Laune beim CTM am 29.-31.1.2016 testen können:

Splitboards von:
Arbor, Burton, Jones, Nitro, Prior, Rossignol, Völkl

Bindungen von:
Rossignol/Plum, Völkl, SP Bindings, Spark

Ski von:
Prior, Rossignol, Völkl

Sicherheits-Equipment von:
Ortovox und ABS

und neu begrüßen wir LEKI, von denen wir dreiteilige und faltbare Stöcke testen können!

Schon jetzt einen herzlichen Dank an die Partner!

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Wichtiges Coaching für die Freeride Jugend: Staraufgebot bei den Freeridecamps.at powered by Raiffeisen Club

Kostenfreies Coaching by Freeride Pros für junge Riderauf wei+ƒem Hintergrund

Junge Skifahrer und Snowboarder, die fürs Freeriden brennen, sollten sich ganz flott einen Termin der „Freeridecamps.at powered by Raiffeisen Club“ raussuchen, denn das Ausbildungslevel sucht seinesgleichen: Das promintente Team aus elf Pro-Coaches wie Vizeweltmeister Flo Orley, Matthias Haunholder, Chris Schnabel oder Melissa Presslaber gibt seine langjährige Erfahrung abseits der Pisten in zwei- bis dreitägigen Camps weiter – und das kostenfrei! Die Nachwuchsfreerider im Alter zwischen 14 und 18 Jahren lernen von ihren Idolen zunächst Sicherheitsaspekte. Matze Pristach, Initiator: „Für uns ist es wichtig, die jungen Rider für die Gefahren des Sports zu sensibilisieren. Bei den Rossignol Junior Camps legen wir die ersten Schritte zur Selbstständigkeit im freien Gelände. Auf dem Junior Advanced Level werden die Sicherheitsinhalte nochmals vertieft und der Riding Style ausgebildet. Die Königsklasse des Freeride Coaching sind unsere Sweet Protection Line Camps. Dort schulen wir die bestmögliche Vorbereitung auf einen Wettkampf!“ Alle Camps inklusive Skipass sowie ABS- und LVS- und Rossignol Ski-Testausrüstung sind für die Teilnehmer kostenfrei. Ermöglicht haben das: Raiffeisen Club, Blue Tomato, Rossignol, Sweet Protection, Ortovox, ABS, Recco und Sportunion Tirol.

Infos und Anmeldung auf: www.freeridecamps.at
https://www.facebook.com/freeridecamps

TERMINE:

19. + 20. Dezember Hochfügen Sweet Protection Linecamp
13. + 14. Februar Fieberbrunn Rossignol Advanced Camp

alle Rossignol Junior Camps:
09. + 10. Januar Saalbach Hinterglemm
16. + 17. Januar Westendorf
06. + 07. Februar Axamer Lizum
20. + 21. Februar Kappl
27. + 28. Februar Lech Zürs
05. + 06. März Silvretta Montafon
12. + 13. März Hochfügen
19. + 20. März Schladming

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Alpin Camp – Freeriden im Montafon 19.-22.3.2015

Freeride Camp 4 seasons: lachen bis der Arzt kommt!

Es war schon wieder das letzte Freeride Camp für diese Saison – und wieder war es was Besonderes. Nicht nur, dass wir die Sonnenfinsternis erleben durften – nein, das Wetter bescherte uns auch 3 Tage mit 3 Jahreszeiten.

Unser 1. Tag war wie im Frühling: Genau richtig, um als Einstieg in die Camp-Tage eine gemäßigte Tour im Skigebiet Silvretta-Montafon zu unternehmen. Den Sommer haben wir übersprungen und der 2. Tag brachte dann gleich den Herbst: Anfangs Regen bis 1200 Meter, dann Schneefall mit Nebel und richtigem Whiteout am Gipfel im Gebiet um Gargellen. Und am 3. Tag war dann wieder tiefster Winter: 20 cm Neuschnee, kombiniert mit Sonnenschein. Inklusive einer super Powder-Abfahrt.

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Der hohe Frauenanteil tat sein übriges, damit dieses Camp wieder eine runde und stets amüsante Sache wurde. Klar, alle hätten sich 3 volle Tage fetten Powder gewünscht. Aber bei der aktuellen Großwetterlage war das einfach nicht drin. Dafür hat das Montafon einmal mehr bewiesen, dass man bei allen Bedingungen super Tage am Berg erleben kann.

Unter neuer Führung
Auch unserem neuen Guide, dem Matthias aus Gaissach, hat das Montafon prima gefallen. Wobei „neu“ jetzt eher relativ ist, denn er war schon Splitboarder, als viele von uns noch gar nicht wussten, dass es dieses tolle Sportgerät gibt! Er ist früher mit einem 4-teiligen Splitboard unterwegs gewesen. Zwischen einem 4-teiler und einem PRIOR Spearhead XTC mit Spark-Bindung liegen natürlich Welten. Dass Splitboarden so viel Spaß machen kann und so einfach ist, hätte man damals nicht zu träumen gewagt.

Matthias ist schon seit vielen Jahren als Guide „on Tour“, und hat auch schon Gruppen auf Schneeschuhen geführt. Daher kann er als staatlich gepr. Bergführer und Mitglied des DAV Bundeslehrteams bestätigen: „Wenn man sich mal total verausgabt hat, um den Gipfel zu machen, dann ist das Snowboard in der Abfahrt ein wahrer Segen! Denn kein Gleitsportgerät lässt sich so einfach im Gelände und bei allen Schneebedingungen fahren.“ Ein Aspekt, der nicht von der Hand zu weisen ist.

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Ski oder Board?
Da Matthias und ich mit Ski und Snowboard führen, können wir 1:1 vergleichen, und auch die Erfahrungen aus unseren Gruppen widergeben. Ich würde sogar sagen, dass jeder sportliche Erwachsene, der 1 bis 2 Winter im Skigebiet seine Erfahrungen auf dem Snowboard gemacht hat, ein ausreichend gutes Fahrlevel aufweist, um allen Bedingungen entlang des Alpenhauptkamms gewachsen zu sein. Und zwar auf einer Tour! Sogar mit Abfahrts-Spaßfaktor obendrauf.

Stellt man jedoch jemanden auf Ski, dann dauert es ein Vielfaches länger, bis er sich sicher im Gelände bewegen kann. Ob die Abfahrt jemals Spaß macht, bleibt offen. Ein Phänomen, das sich immer wieder beobachten lässt: Die ersten Tage auf einem Snowboard sind die Hölle, doch dann ist mitunter recht schnell ein wirklich gutes Level erreichbar. Ganz im Gegensatz das Skifahren: Schneepflug kann quasi jeder schon am ersten Tag – doch bis ein wirklich guter Skifahrer aus einem wird, dauert es sehr lange.

Aber was soll’s, das ist wie mit Rotwein: Schmecken muss er – ganz einfach! Zum Glück kann jeder sein Tourensportgerät selber aussuchen, das ihm am besten liegt. Egal, ob Splitboard oder Ski.

Vielen Dank an die tolle Gruppe, die mit 3 Humanmedizinern für viele Lacher sorgte. Mit Geschichten aus dem Mediziner-Alltag, und erst recht mit Geschichten, die das Leben so schreibt.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Freeride Camps in der Saison 2015/16!
Euer Splitboards Europe Team
Matthias und Simon

Danke auch Steffi für einen Teil der Bilder!

 

Axamer Lizum Splitboard Camp

Splitboards Europe in Axamer Lizum 13.-15.3.2015

Nur zu gern sind wir zum zweiten Mal mitsamt unserem Splitboard-Pool in die Axamer Lizum gefahren, schließlich bietet das „weiße Dachl“ von Innsbruck nicht nur eine schneebegünstigte Lage für Alpinskifahrer und Freerider sondern auch geniale Tourenmöglichkeiten. Das Skigebiet Axamer Lizum selbst hat Splitboards Europe für ein Beginner Camp gebucht. Eine tolle Idee, die die Freeride- und Tourenkompetenz der Destination stärkt und auch in Splitboarderkreisen bekannt macht.

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Das Gebiet und die Teilnehmer profitieren von unserer Kernkompetenz, der eingespielten Organisation und dem kompletten Splitboards Europe Testpool inklusive LVS-Ausrüstung für 10 Teilnehmer. Der Testpool umfasst das neueste und qualitativste Splitboard-Material am Markt. Unser Anspruch war klar: Wir wollten den neuen Snowboard-Tourengehern ein unvergessliches Wochenende bieten, bei dem alle Fragen rund um Splitboards in Theorie und Praxis geklärt werden und das Freeride-Potential von Axamer Lizum genutzt wird.

Beeindruckend sind in der Axamer Lizum neben tollen Freeridehängen auch ein hammer Panorama mit Blick in die Tiroler Bergwelt. Man steht auf rund 2.300m – schlürft entpannt nen Kaffee auf der größten überdachten Sonnenterasse der Alpen und blickt wie in ein Schaufenster der unzähligen Tourenmöglichkeiten – und das bei Traumwetter.

Der Samstag war straff organisiert und wie bei allen Beginner Camps stand das Fahren der Splitboards (je mehr desto besser) sowie erste Gehversuche im Gelände und LVS-Praxis auf dem Programm. Am Sonntag holten wir uns Verstärkung durch einen staatlichen Guide, um vom Local die besten Spots gezeigt zu bekommen

Unser Ass im Ärmel war das das Skigebiet Axamer Llizum selbst, den mit den Liften konnten wir bequem auf 1.800 starten und uns ganz auf die Erfahrungen am Berg konzentrieren.

Alle Teilnehmer haben ein traumhaftes Splitboard-WE in der Axamer Lizum verbracht und auch für uns war es ein Vergnügen, in diesem Touren-Eldorado Gast sein zu dürfen. Hier noch ein Surftipp zum Thema Freeriden in Axamer Lizum.

Das machen wir nächstes Jahr wieder!
Euer Splitboars Europe Team
Simon & Dirk

 

Beginner Camp-Report 6.-8.2.2015: 3x Alex, 2x Bernd, 2x Michael

Irgendwie war gar nicht klar, wer nun kommt: Alex hat sich und 3 Freunde angemeldet – und am Ende hatten wir 2 Bernd’s und 2 Michael’s „on Board“. Egal, umso entspannter war nämlich die komplette Teilnehmerschar an sich. Dank Edgar, der noch seine Tochter Leonie mitgebracht hat, waren mit Corinna auch noch 2 Mädels dabei.

Aber damit nicht genug: Geleitet wurde das Camp diesmal von Team-Mitglied Dirk, der hat gleich noch seine Freundin Rosemarie mit eingepackt. Mit den 3 hübschen Mädels und der Herrentruppe waren wir ein ganz ansehnlicher Club von 13 Leuten. Alles in allem: Mal wieder die besten Voraussetzungen für ein kurzweiliges Camp!

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Freitag wie immer: Boards und Bindungen aussuchen und einstellen, Materialkunde usw. Viel zu schnell war der erste Abend rum. Samstag war wettertechnisch leider recht mau. Aber die Begeisterung für die Splitboards ließ doch die Sonne scheinen – zumindest in den Gesichtern unserer Camp-Teilnehmer/innen.

Andi hat das so formuliert: „Simon, du machst uns zwar heute glücklich, mit so tollen Boards fahren zu dürfen. Aber auch unglücklich, weil Zuhause stehen keine so tollen Boards. Und jetzt müssen wir alle eins kaufen …“
Gerne zitiere ich auch Bernd: „Mir ist klar, wenn ich ein Splitboard kaufe, dann bei dem Händler, der alles Material am Lager hat, nen super Preis und die meiste Erfahrung. Das geht nur bei Splitboards Europe!“ – Danke, dem habe ich nichts hinzuzufügen.

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Super Laune also wieder, die nur von dem nervigen Föhnsturm getrübt wurde. Ein bisschen besorgt waren wir, ob wir von Schruns aus mit den Seilbahnen wieder zurück zum Grasjoch kommen würden. Nicht, dass am Ende die neue Panoramabahn wegen zu starkem Wind außer Betrieb ist. Aber so schlimm kam es nicht – und wohlbehalten haben wir auch den Rückweg mit den „technischen Aufstiegshilfen“ geschafft.

Die LVS-Übung im PIEPS-Testfeld war auch wieder ein voller Erfolg. Und zwar insofern, dass den Teilnehmern/innen klar wurde: Trotz modernster Geräte ist es eben nicht „einfach mal nur suchen …“

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Insgesamt kam Samstag und Sonntag rund 10 cm Neuschnee zusammen, der erste seit 16 Tagen. Daher war er von allen sehr willkommen! Und die von Patrcik geführte Tour am Sonntag überzeugte alle: ein Splitboard muss her!

Danke auch an diese toll organisierte Truppe! Lauter super Snowboarder dabei, mit denen viele schöne Gespräche und interessante Diskussionen über Shapes und Bauweisen geführt werden konnten.

Euer Splitboards Europe Team
Dirk, Patrick und Simon

Splitboard Camp-Report 15.-20.2.2015: DAV Kurs Skibergsteigen mit dem Splitboard

Vom kleinen Houdini, Alpinisten und weiteren „sonnigen Gemüts-Artisten“ …

Zunächst klang die Teilnehmerliste ganz normal: 3 Frauen, 5 Männer. Das versprach eine ausgewogene, angenehme Stimmung in der Gruppe. Pünktlich um 14 Uhr standen dann auch fast alle vorm Hüttle – bei Sonnenschein, winterlichen Temperaturen und genug Schnee. Fast alle? Naja, nur leicht verspätet traf dann auch noch unser „Schwaben-Pärchen“ ein: Anja und Christian. Denn wie so oft Leben, kommt das Beste eben zum Schluss!

Anja, ihres Zeichens Wortjongleurin par excellence, hat die ganze Woche über mit ihren Wortspielereien für so manchen Lacher, zumindest aber für viele Schmunzler gesorgt. Und Christian hat schon mal an einem unserer beliebten Beginner-Test-Camps teilgenommen, hat sich danach ein Venture Splitboard bei uns gekauft – und ist mittlerweile nun auch schon Touren-erfahren.

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Bestens war der Wetterbericht für die Camp-Woche: Viel Sonne … dazu Lawinenwarnstufe von 1-2. Also alles, was das Tourengeherherz begehrt. Zumindest fast alles – denn diese seltene Konstellation hatte schon länger keinen Neuschnee mehr gesehen. Das hieß für mich: die letzten Powder-Geheim-Flecken in den Bergen des Montafon zu finden!

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Der Montag startete dennoch ganz entspannt: mit Freeriden im Skigebiet Silvretta Montafon und den Basics in Sachen LVS-Praxis. Manche Leser hier, die noch nie bei einem unserer Camps waren, fragen sich vielleicht, warum wir immer am ersten Tag ins Skigebiet gehen? Der Grund ist ganz klar: Hier können wir uns einen ersten Eindruck vom fahrtechnischen Level der Gruppe verschaffen. Das dient unserer eigenen Sicherheit – aber vor allem auch der unserer Gäste. Dazwischen gibt’s immer ein wenig Theorie: Diesmal wurde dank Alexandra aus jeder Theorie-Einheit ein angeregter Dialog – denn ihr gehen die Fragen nie aus.

Dienstag die erste Tour, mit allen möglichen Elementen eines Tourentages. Wir hatten eine Route geplant, wo mehrfach umgebaut werden musste. Also ein paar Mal rauf – und wieder runter. Manche nennen das auch „Jojo-Touring“ 😉 Da wird das Umbauen schneller zur Routine und geht immer flotter von der Hand. Der Lohn dafür: wir bekamen auch ein paar Höhenmeter schönen Powder unters Board. In dem Zusammenhang muss ich nochmal auch für zukünftige Teilnehmer/innen an die Kurs-Voraussetzung erinnern: sicheres On- und Off-Piste-Fahren.

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Abends war im Hüttle großes Kino angesagt, der „kleine Houdini“ Viktor konnte mit hammermäßigen Karten-Tricks begeistern.

Mittwoch ging es dann in die Silvretta. Dort musste noch Powder liegen! Aber um in den zu kommen, galt es, gut 1000 HM aufzusteigen. Die Aussicht auf Powder wirkte wie die sprichwörtliche „Möhre vor dem Esel“ – alle kamen oben an. Bei gewohnt tiefblauem Himmel lagen vor uns die Hänge, die wir suchten. Da bringt einen nur ein Splitboard hin! Seinen Ausklang fand dieser super Tourentag dann auf der Bielerhöhe bei einem Bier und noch mehr Sonne auf der Terrasse – der Sonnenterrasse. Hey Anja, der ist doch auch gut, oder? 😉20150219_143645

Der große Showdown am Donnerstag: alles wurde auf eine Karte gesetzt, maximales Risiko für maximalen Spaß! Risiko natürlich nur bezogen auf die Powder-Ausbeute! 100 % CO2-frei starteten wir eine Tour direkt vom Hüttle aus. Das hieß, erst einmal rund 800 HM aufzusteigen, um mit viel Glück nordseitige Powderhänge erreichen zu können. Aber das Glück ist mit den Mutigen! Am Ende waren es etwa 1000 HM Aufstieg für rund 150 HM unberührten, jungfräulichen Powder! Das war es uns wert – und für die Umwelt sowieso.

Am Ende hat es allen gefallen, jede(r) weiß nun, wo er steht, und manche müssen noch an ihrer Fahrtechnik üben. Aber jede(r) weiß nun auch, dass sie/er eigenständig leichte bis mittelschwere Touren planen kann. Ziel erreicht – und obendrauf hatten wir das beste Wetter dieser Saison: Jeden Tag Sonne satt!

Danke für die sonnigen Tage mit euch! Bis bald am Berg, wenn es wieder heißt: Splitboooooooards EUROPE!!!

Euer Simon

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Beginner Camp-Report 6.-8.2.2015: Über Blondinen und Mr. Ortovox

Das vorletzte Beginner-Test-Camp war es schon wieder! Die Zeit rast … Am Start waren diesmal vier Frauen und sechs Männer – alle attraktiv und die meisten blond.  :-)

Fast hätten wir also die Fifty-fifty-Verteilung bei den Geschlechtern gepackt. Denn Torsten sah angezogen mit knallgrünem Ortovox-Overall auch schon recht feminin aus. Aber letztendlich war er doch etwas zu füllig. Wie ihr seht: der Spaß bei unseren Camps kam mal wieder nicht zu kurz! Fast war es schon wie ein „Lachseminar“ …

Samstag bot sich uns ein Traumwetter. Und dazu gab es dann noch einen „Traumguide“: nämlich mich … Mr. Splitboards höchstpersönlich. Ursprünglich war Team-Mitglied Dirk für den Samstag eingeplant, aber der war kurzfristig verhindert. So blieb als Ersatz nur der Chef. Kein Problem, machen wir doch! Für die Frauen war das natürlich ein Glücksfall..  hüstl

Aber wir haben nicht nur Witze gemacht, sondern sind auch mit den Splitboards unterwegs gewesen. Und was gehört dazu? Logisch – Lawinenkunde und der Umgang mit dem Sicherheits-Equipment. Hier sorgte die Trainingsrunde im erst kürzlich eröffneten PIEPS-Suchfeld am Silvretta Grasjoch abermals für großes Staunen. Schnell sind 5 Minuten bei der Suche vergangen … und jeder wusste nachher, wo er LVS-technisch steht: am Anfang seiner Touren-Karriere.
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Die Splitboards kamen auch nicht zu kurz, intensiv wurden ihre Eigenschaften auf und neben den Pisten unter die Lupe genommen. Fazit: Läuft!

Leider hat aufkommender Schneefall den Sonntag dann nicht mehr in ganz so schönem Licht erscheinen lassen. Aber wir dürfen nicht jammern: jede Flocke ist willkommen! Denn ohne könnten wir diesen herrlichen Sport ja erst gar nicht ausüben.

Liebe Teilnehmer, vielen Dank für die tolle Stimmung! Eigentlich wird ja immer viel gelacht am Hüttle, aber diesmal war‘s irgendwie besonders viel … mit und über unsere Blondies. 😉

Bis bald mal wieder und noch viele schöne Touren für euch!
Euer Splitboards Europe Team
Simon und Andi

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