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Review Climb the Mountain 2017 – Erfolgreicher Splitboardtest über den Wolken

Das dritte Mal durften wir mit dem größten Splitboard-Testevent der Alpen zu Gast sein auf der Bieler Höhe in der Silvretta, genauer gesagt im Berggasthof Piz Buin. Und wieder wurden wir mit 3 Tagen Sonne belohnt und im Gasthof verwöhnt mit geradezu einem 6-Gänge-Menu. Dazu waren so viele Firmenvertreter wie noch nie vor Ort und machten den Testablauf mega entspannt, dazu unten mehr. Diesmal haben auch alle am Freitag die Anreise mit Gondel und Tunneltaxi geschafft, nur so kommt man in den Genuss auf 2000 Metern Höhe zu schlafen… und vom Frühstücksraum gleich in die grandiose Bergwelt zu „fallen“.
Alle Fotos des Events seht Ihr übrigens auf der Facebookseite Climb the Mountain

Der Samstag im Zeichen des Splitboards

Nach dem üppigen Frühstücksbuffet am Samstag konnte gleich ab Haus ausgeliehen werden und am quasi eigenen Schlepplift wurden die Fahreigenschaften der Splitboards und Bindungen getestet werden. Die kurzen Wege und die eingespielten Schrauberteams ermöglichten es, dass wir am Nachmittag öfter hörten: „jetzt habe ich alles getestet, was ich wollte“ – so soll es ein :-)  Nach der Mittagspause wies Dirk die Einsteiger in die Aufstiegstechnik ein, so dass am Tag darauf jeder mit einem Grundwissen an der Tour teilnehmen konnte.

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Unsere Partner

Neben dem Team von Splitboards Europe, die die Boards vorbereiteten von Arbor, Burton, Prior und  Pathron sowie Bindungen von SP United, waren sieben weitere Partner vor Ort. Victor Perise präsentierte Salomon Boards und Spark Bindungen. Er scheute keine Mühen und war extra mit seiner Freundin von Barcelona angereist. Außerdem betreibt Victor auch das www.splitboardmag.com
Französischen Charme brachten die Jungs Tal und Jeremy von Plum mit auf den Berg. Von Plum konnten sowohl Boards als auch Bindungen getestet werden. Die traumhaft schönen Holzdecks von der deutschen Schmiede Pogo brachte Ben unter die Leute. Der routinierte Tobi Bär überzeugte viele von der Qualität der 2018er Rossignol Modelle, vor allem die weiblichen Teilnehmer von den Diva Splitboards. Jones Boards und Karakoram Bindungen sind ein Begriff und entsprechend hatte Willi viel zu schrauben.

Der Andrang bei Stephans LVS-Gerätevergleich mit Pieps, Arva und Ortovox war so groß, dass wir ausnahmsweise dafür das Spaßrennen gecancelt haben. Sicherheit geht schließlich vor. Dann hieß es entspannen und saunieren… Kräutersauna, Finnische Sauna, Infrarotkabine. Ruheraum mit Zirbenstube und Panoramablick auf die Silvretta. We like!

Wahnsinnspreise bei der Tombola

Nach dem Abendessen wurde es seeeehr spannend: Die Verlosung mit echt fetten Preisen stand bevor. Hauptpreise: PRIOR Splitboard Khyber im Wert von 989 Euro! Spark Bindung ARC! Sowie die praktischen Felle Contour Hybrid! Und weitere wie die begehrte Holzbrettl von Pogo, die tolle Fußmatte von Jones oder die Sicherheitsschlösser von Safeman. Am Ende nahm jeder Teilnehmer mindestens ein Geschenk mit nach Hause.

Besuch von Aline Bock

Damit der Highlights nicht genug, als Ehrengast war Freeride Weltmeisterin Aline Bock angereist, die ihren Film WAY EAST zeigte und danach mit viel Elan die ganzen Fragen beantwortete. Im Film verbinden sie und die Freeskierin Lena Stoffel ihre Leidenschaft für Wintersport und Surfen mit der Frage, wie geht es den Menschen in Japan wirklich nach dem Tsunami, fünf Jahre nach Fukushima. Aline erzählte nachdenkliche und lustige Anekdoten und gab praktische Reisetipps für Japan. Am Tag darauf begleitete sie uns auch bei der Tour in die Silvretta.

Gebucht – bekommen: Traumtour in der Silvretta

Aufgeteilt in mehreren Gruppen ging es Sonntag endlich bei Sonne in die tolle Bergwelt der Silvretta. Bei Lawinenwarnstufe 2 gaben die Bergführer viele Informationen zur Schneedecke, dem Gelände und der Spurwahl. Da die meisten Splitboard-Einsteiger waren, ließen es die Guides langsam angehen und bei gemütlichen 500 Höhenmetern konnten viele Fragen beantwortet werden. Trotz verblasener Stellen war die Abfahrt erstaunlich gut und alle kehrten heil und glücklich zurück zum Berggasthof Piz Buin oder gleich Richtung Tunneltaxi. Sehr komfortabel: In der Zeit hatten die fleißigen Helfer Stephan, Olli und Dirk von Splitboards Europe bereits das gesamte Gepäck ins Tal transportiert. So dass jeder gleich durchstarten konnte auf den Heimweg nach einem ereignisreichen und trotzdem sehr entspannten Wochenende in den Bergen, das unsere freundliche Splitboard Community wieder vergrößert hat. Wir danken allen Teilnehmern und Partnern für die good vibes und den Spaß!!!

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Splitboards Europe unterstützt Safe On Snow – Lawinenkurse von Frauen für Frauen

Die größte Auswahl an Splitboard Ausrüstung für Frauen ist bei Splitboards Europe zu finden. Entsprechend groß ist die Freude im Unternehmen, spezielle Safety Camps für Frauen unterstützen zu können, als Partner von SOS:

SAFE ON SNOW heißt das neue Lawinensicherheitsprojekt der Freeride -Weltmeisterinnen Eva Walkner und Aline Bock sowie der Vize-Weltmeisterin Jackie Paaso. Dieser Lawinenkurs ist speziell an Frauen jeden Alters gerichtet und soll das Bewusstsein für alpine Gefahren schärfen.  SAFE ON SNOW macht ab diesen Herbst in Österreich, der Schweiz und Deutschland halt.

Geboren wurde die Idee schon vor längerer Zeit, diesen Herbst ist es endlich soweit: „Wir haben schon oft darüber gesprochen mehr in diese Richtung zu unternehmen. Uns ist es zum einen ein Bedürfnis mehr Frauen für unseren Sport zu begeistern und zum anderen sehen wir es auch als unsere Aufgabe motivierte Freeriderinnen auf die alpinen Gefahren hinzuweisen. Eine gute Ausbildung ist enorm wichtig so können viele Lawinenunfälle vermieden werden. Die Sicherheit muss immer oberste Priorität haben“, so die Österreicherin Eva Walkner.

Vorbild ist das erfolgreiche amerikanische Modell, SAFE AS Clinics, welches 2012 ebenfalls von weiblichen Freeride-Profis gegründet wurde. Jackie Paaso war auch hier eine der Initiatoren: „Wir haben SAFE AS ins Leben gerufen weil wir die Notwendigkeit gesehen haben, eine Lawinen-Weiterbildung für Frauen anzubieten“ erklärt die in Schweden lebende US-Amerikanerin. „Unser Ziel für Europa ist es, mehr Frauen für unseren Sport zu begeistern, eine Community zu kreieren und einen spannenden Workshop abzuhalten“, fügt die in Österreich lebende deutsche Snowboarderin Aline Bock hinzu.

Das Besondere: der Kurs wird von Profi-Freeriderinnen oranisiert und abgehalten die auf eine Jahrelange Erfahrung zurückblicken. Neben dem Sicherheitsaspekt am Berg ist auch das Thema FRAU ein wichtiger Punkt „Wir Profis haben als Frauen einen Weg gefunden in einer männerdominierten Branche wahrgenommen und respektiert zu werden, nicht alle Frauen haben dieses Selbstvertrauen. Jeder Freerider sollte sich so gut ausbilden um selber Entscheidungen treffen zu können anstatt sich auf andere zu verlassen. Das Wort von uns Frauen zählt genauso viel wie das von unseren männlichen Kollegen“ erklärt Paaso.

Teilnehmen kann jede Frau die gerne abseits der gesicherten Pisten unterwegs ist oder sich einfach weiterbilden möchte. Egal ob auf Skiern, auf dem Snowboard oder beim Tourengehen. Die Teilnehmerinnen erwartet ein Tag vollgepackt mit spannender Theorie und Erfahrungsberichten. Es wird der Umgang mit dem LVS-Gerät erlernt bzw. aufgefrischt und Notfallszenarien werden geübt. Die Arlberger Skiführerin Angelika Kaufmann wird das Team als Hauptguide unterstützen. Sie blickt auf eine Jahrelange Erfahrung zurück und ist ein absoluter Profi am Berg. Außerdem mit dabei, die Bergrettung sowie die Lawinenhundestaffel. „Uns ist es wichtig den Kurs spannend zu gestalten damit möglichst viel hängen bleibt.“ so Walkner.

Termine:
bei den Termin in D + A: 100€ Early Bird rate available until 15/11/2016
Kitzsteinhorn (Österreich) am 27. November 2016 zu 120€
Pitztal (Österreich) am 2. Dezember 2016 zu 120€
Zugspitze (Deutschland) am 3. Dezember 2016 zu 120€
Laax (Schweiz) am 18. Dezember 2016 zu 130 CHF

Mehr Informationen unter www.safeonsnow.org/   oder www.facebook.com/safeonsnowclinics

 

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Mit Geigerzähler zum Splitboarden: WAY EAST

WAY EAST- Der neue Film von Aline Bock und Lena Stoffel
Die 20-minütige Dokumentation wird ab Herbst 2016 bei Filmfestivals und Events zu sehen sein, don’t miss!

Konichiwa Japan – Surf & Snow in Hokkaido 

Wenn aus Reiselust Leidenschaft wird, wenn sich die Sinne weiten und die Horizonte öffnen, dann schlagen auch die Herzen zweier Abenteuerinnen höher. Nach ihrer Norwegen-Reise im vergangenen Jahr, hieß es für Aline Bock und Lena Stoffel auch dieses Jahr wieder: Koffer packen und los! Nach WAY NORTH folgt mit WAY EAST ein weiteres spannendes Projekt der beiden Soulsurferinnen. 

Komplett ausgerüstet mit Ski, Snow-, Split- und Surfboards und gemeinsam mit einem kleinen Team aus Local Guide, Kameramann und Photographen, begaben sich Aline Bock und Lena Stoffel im Frühjahr 2016 nicht nur auf die Suche nach Japan-Pow und dem perfekten Surf, sondern auch nach der Realität von Fukushima. „Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen, wie verschmutzt das Meer nach dem Reaktor-Unfall tatsächlich ist und vor allem, was die Bevölkerung vor Ort zu diesem Thema zu sagen hat“, erklärt die ehemalige Freeride Weltmeisterin Aline Bock.
Mit jeder Menge Information der Surf Rider Foundation, Greenpeace und einem Geigerzähler im Gepäck, reisten Aline und Lena schließlich im März 2016 in den Norden der Insel Hokkaido. „Aufgrund den Meeresströmungen waren die Surfspots, die wir auf Hokkaido aufgefunden haben, strahlungsmässig unbedenklich,“ erklärt Aline. „Somit konnten wir uns beim Surfen einzig und allein auf das 2- 4 Grad kalte Wasser konzentrieren.“

Dass dieser Trip alles andere als ein Wellness-Urlaub entpuppte, bestätigt auch Freeskierin Lena Stoffel: „Neben dem Surfen in eiskaltem Wasser, zählte auch das Snow-Camping auf unseren Berg Touren zu unseren größten Herausforderungen.“ Mit Zelten und Campingausrüstung gewappnet machte sich die Crew auf den Weg, die Westküste Hokkaidos von Jotei bis zum Meer mit Skiern und Splitboards zu erkunden.

Windböen von bis zu hundert Stundenkilometern, sechzig Liter schwere Rucksäcke, Nebel und klirrend kalte Nächte im Zelt brachten das Team so einiges Mal an ihre Grenzen. „Auch, wenn es zwischenzeitlich sehr hart war, so hat uns diese Reise noch einmal mehr aufgezeigt, über welche Kraft und Energie die Natur verfügen kann und wie sehr wir uns als Menschen ihren Bedingungen anpassen müssen,“ so Lena Stoffel.

Grandiose Aussichten, unberührte Landschaften, perfekte Lines und paradiesische Wellen – die zwei Sportlerinnen haben mit ihrer Reise auch ein Stück Land zurückerobert, das seit dem Fukushima-Unglück zum weißen Fleck auf der Landkarte geworden war. Mutige Frauen, die ihre Komfortzone verlassen und dafür das Glück WAY EAST gefunden haben.

Dieser Trailer macht neugierig:
Die 20-minütige Dokumentation wird ab Herbst 2016 bei Filmfestivals und Events zu sehen sein, don’t miss!

W A Y E A S T | Trailer (4K) from Mathias Kögel on Vimeo.

About Aline Bock:

As a former freestyle snowboarder, Aline quickly discovered her strengths in combining the playful elements of freestyle and freeriding. With her creative choices on the lines she rides along with her strong performance on all mountains, Aline became Vize World Champion the first year of joining in the Freeride World Tour and claimed the title of the Freeride World Tour Champion in 2010. Since then, the German snowboarder has been focusing on big mountain and backcountry film projects, traveling to the most beautiful freeride resorts on the planet. www.alinebock.de

 

About Lena Stoffel:

With her roots in alpine racing Lena Stoffel went her way further to Freestyle/Freeride skiing. She still competed in several Freeride and Freestyle competitions during her studies in Innsbruck,. Her main achievements were a 5th place at the X-Games in Tignes in Slopestyle  in 2010 and winning the Austrian Open in 2011. As an olympic hopeful, she spent her last few years fighting back after two major knee injuries to prepare for the Olympics in 2014. Unfortunately she did not have enough time in the end to get back to her skiing level she had before. Lena is now focusing on film- and photo projects.

 

Travel time: March 7th – April 2nd , 2016

Locations: Hokkaido, Japan / Rishiri, Japan

photographer´s credit:  Aaron Jamieson

Split & Freeride Camps mit Völkl und Aline Bock

Wer sein Splitboard-Knowhow diesen Winter noch erweitern will, hat bei dem eintägigen Event www.climb-the-mountain.com die Gelegenheit dazu oder bei den 3tägigen Split & Freeride Camps mit Aline Bock.

Genial: Nicht nur, dass Du nagelneue Völkl Splitboards der Saison 2014/2015 zum Testen bekommst, Du gehst auch mit der Freeride Weltmeisterin Aline Bock auf Tour!
Gemeinsam mit einem ortskundigen Bergführer geht es auf eine Entdeckungsreise in unerforschtes Neuland. Neben den Völkl Snowboards liefern Marker, Deeluxe und Ortovox die entsprechenden Produkte für unbegrenzten Freeride Spaß zum Gratis Ausprobieren.

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Plätze gibts noch bei diesen Völkl Split & Freeride Camps:
04. – 06. April 2014 Ski-optimal Hochzillertal Kaltenbach
25. – 27. April 2014 Stubaier Gletscher
01. – 04. Mai 2014 Stubaier Gletscher

Alle Infos unter
www.voelkl-snowboards.com
www.facebook.com/splitcamps

Es kann nur eins geben: Das Freeride-Überlebenshandbuch

Dieses Buch gehört zum Tourengeher und Freerider wie das schlaue Buch zu Tick Trick und Track. Ok, Du musst es nicht immer bei Dir tragen aber ich wage es vorauszusagen: Du wirst es lesen. Das fällt denkbar leicht, denn Struktur und Inhalt vom Freeride-Überlebenshandbuch haben Suchtpotential. Voller spannender, teilweise krasser Erfahrungen namenhafter Rider wie Xavier De Le Rue, Glen Plake, Jeremy Jones, Flo Orley, Stephan Häusl, Aline Bock und vielen mehr. Außerdem ist mit Stephan Bernhard und Melanie Schönthier eine kompetente Redaktion verantwortlich für die Inhalte rund um Risikomanagement, die Planung von Lines, Ausrüstung, mentale und physische Vorbereitung oder wo der beste Powder der Welt liegt.

Ein geschickter Schachzug der Autoren ist die Struktur: Jeweils auf zwei Seiten ist ein Thema auf den Punkt gebracht. So will man automatisch immer MEHR und muss sich in keiner Weise zum Lesen „aufraffen“ wie es bei dicken wissenschaftlichen Lawinenwälzern der Fall ist.

Fünf Kapitel
füllen die rund 140 Seiten:
Elementare Gegner
Mentale Herausforderungen
Physikalische Grenzen
Technische Schwierigkeiten
Ferne Ziele

Durchgängig einheitlich gestaltet ist auf jedem Zweiseiter eine Grafik, die das jeweilige Thema veranschaulicht. Ich bin ein Fan von einheitlicher Struktur und weiß, wieviel Arbeit das ist. Trotzdem habe ich persönlich mir manchmal – selten – ein deutlicheres Foto gewünscht.

Der Untertitel mit Songpotential bleibt im Kopf hängen „Better be ready when the shit goes down“ und diente auch schon als Untertitel beim Surftrip-Überlebenshandbuch der gleichen Autoren.
allora, DAS perfekte Weihnachtsgeschenk, was meint Ihr?

Erhältlich demnächsts bei uns und via freeride-survival-guide.com für 16,95 Euro