Splitboard Bindung Rossignol Plum

Erfahrungsbericht – Produkttest Splitboard-Bindung Rossignol Plum

Seit geraumer Zeit entwickelt die Firma Plum an einer Splitboard-Bindung. Dahinter steckt ein Alpinist, der nun exklusiv für Rossignol produziert. 2015/16 kommt das gute Stück auf den Markt. Wir habe sie jetzt bereits getestet.

Es gibt genug Beispiele für andere Splitboard Bindungen, die einiges schlechter machen, wir erinnern uns an Atomic. Aber einen besonderen Vorteil gegenüber den anderen, funktionierenden z.B. Voilé-basierten Bindungen, konnten wir bei der Plum/Rossi auch nicht ausmachen. Sie funktioniert ähnlich zuverlässig und einfach, wie eine Voilé basierte Bindung.

Ich hatte die Rossi/Plum dabei als ich einen Aufbaukurs Skibergsteigen führte und bei einem Freeride Camp. Auch von Teilnehmern habe ich sie mal montieren lassen um auch andere Meinungen zu hören – welche hier mit einfließen.

Funktionsweise
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Sie passt selbstverständlich auf das Voilé Lochbild und ist damit auf ALLEN namhaften und Industriell gefertigten Splitboards aus unserm SHOP zu verbauen. Sie bringt alle Teile selber mit, d.h. man benötigt nur die Bindung. In ihren Grundzügen ersetzt sie die Voilé Pucks durch kleinere Aufnahmen und statt einem Splint hat sie einen Veriegelungs-Mechanismus. Also eine Art Mechanik.

Die Harscheisen können nicht an der Bindung fixiert werden und waren beim Testprodukt noch etwas fummelig. Die Harscheisen greifen nur, wenn keine Steighilfe ausgeklappt ist.

Plum Harscheisen auf dem Rossignol Splitboard montieren from Splitboards Europe on Vimeo.

Gewicht
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Sie ist relativ leicht, aber nicht so leicht wie eine Spark Magneto in Kombination mit Voilé Pucks. Da es noch ein Vorserien Modell war, möchte ich kein Gewicht angeben, denn das ändert sich ja evtl. noch.

Erst-Montage
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In der im Test zur Verfügung stehenden Vorserie war die Erst-Montage noch kompliziert. Das soll aber noch vereinfacht werden.

Handling
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Wenn mal alles passt, ist das Handling der Rossignol Plum unkompliziert und zuverlässig. Der Splint wurde durch die Mechanik ersetzt, aber diese hat einen so kleinen Hebel, dass man ihn mit dünen Tourenhandschuhen sehr wohl bedienen kann, mit Snowboardhandschuhen wird es aber schwierig. Also ist es ähnlich fummelig wie der Splint.

 

Fix Plum Binding on Rossignol Splitboard – Skimodus from Splitboards Europe on Vimeo.

Sehr gut: Vereisung war kein Thema. Die Aufnahmen sind so gebaut, dass sie eine Art Schneidefläche haben und den Schnee ggf. wegschneiden. Was nicht funktioniert hat, war die Befestigung des Highbacks und der Straps an der Base. Diese wurden locker und mussten täglich geschraubt werden. Da es sich um einen Torx Typ handelte, wäre ich ohne Spezialwerkzeug aufgeschmissen gewesen. Hier soll aber die Serienversion besser sein. Ich hoffe, dass man sich auch von dem Torx verabschiedet.

Fahrkomfort
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Die beim Testmodel noch zu langen Toe Straps werden in der Serie wohl abgestellt. Ansonsten Ratschen und Highback arbeiten gut. Kein Schnellverstell Mechanismus, was ich nicht vermisse,
da ich da eh nie dran rumfummle. Mein Highback ist so eingestellt, dass ich gut gehen und abfahren kann. Wie alle Splitboard Bindungen eine Alu Base mit Kunststoff Highback und Straps, also direkt und gut.

Rossignol Splitboard and Plum Binding – Boardmodus from Splitboards Europe on Vimeo.

FAZIT:
Die Splitboard Bindung Plum ist absolut funktionstüchtig im Backcountry. Wer sich gegen das Voilé-basierte typische Schieben der Bindung über die Pucks entscheidet, findet in der Rossi/Plum eine gute Alternative. Auf jeden Fall besser als andere mechnisch komplizierteren Ansätze. Der Preis ist höher als die Spark Voilé Kombi und spürbar höher als eine Light-Rail- oder SP Fastec Voilé Kombi. Hier gilt wie immer mein Spruch: Ist wie Rotwein, schmecken muss er :-)
Unseren Test hat die Rossignol Plum bestanden und wir werden sie in unserem Shop aufnehmen um unseren Kunden die Auswahl zu bieten, die sie verdient haben: die größte Splitboard Auswahl in ganz Europa!

Splitboards Europe Team
Simon

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Informant Lo.La für Freerider in Fieberbrunn

Lo.La rennt nicht, Lo.La verführt nicht – Lo.La gibt Insiderwissen preis. Jeden Tag aufs Neue, aktuell und detailliert. Mit diesem Wissen kann man sogar eher der Versuchung widerstehen, der Versuchung des Powders. Lokaler Lawinenlagebericht ist das Zauberwort und genutzt wird er seit der Saison 2014/15 erst- und einmalig in Fieberbrunn, um die Freeridebegeisterten zur exakten Situation der Lawinenlage im Skigebiet zu informieren. Jeden Morgen zwischen sieben und neun Uhr findet Ihr den detaillierten lokalen Lawinenlagebericht auf der Webseite der Bergbahnen Fieberbrunn 
www.bergbahnen-fieberbrunn.at  
> Wetter und Lawineninfo

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Freeride Checkroom an der Talstation der Streuböden-Gondel

 

Zusätzlich ist dort auch der amtliche Lagebericht von Tirol zu sehen, auf dem das neue System Lo.La basiert. Der riesige Vorteil von Lo.La: Es ermöglicht den Experten vor Ort auf die lokalen Gegebenheiten einzugehen und einen Lawinenlagebericht für das Skigebiet Fieberbrunn zu erstellen. Gemeinsam mit der örtlichen Lawinenkommission wird er jeden Morgen noch während dem Check im Gebiet per Tablet erstellt und gleich auf der Seite veröffentlicht. Also nutzt das Leute! Holt Euch die wertvollen Informationen vor einer Tour oder bevor Ihr im Gebiet Freeriden geht.

Local Tipps von Chris

Chris Fuschlberger, Fieberbrunner Snowboardpro und Geschäftsführer des Freeride Portals www.linehunters.com zeigt uns Routen im ungesicherten Gelände, die mit den Bergahnen erreichbar sind. Voraussetzung: Lo.La Check und die komplette Notfallausrüstung. Wer auf Nummer Sicher gehen will, lässt sich ebenfalls die besten Spots von einem örtlichen Freeride Guide zeigen. Der weiß auch, was bei den jeweiligen Schneebedingungen geht. Zum Beispiel mit den Freeride Experts von S4, ab 60 Euro. Reservierung und auch Materialverleih bei S4 Snowsports Fieberbrunn, direkt an der Talstation.

1) Wildseeloderrunde – Guide empfohlen!
Hier kommt man dem Wettkampfberg der Freeride World Tour ganz nah.
Start: Bergstation Hochhörndl Sessellift linker Hand um den Berg „Henne“ bis zum Wildseeloderhaus. Nach rechts Richtung Berg „Marokka“ queren und der klassischen Route in die erste Rinne folgen, dann zurück zur schwarzen Reckmoos Gondel.
Vorsicht bei wenig Schnee: Sharks, tückische Felsen unter der Schneedecke. Nach dem Wildseeloderhaus unbedingt nach rechts queren, da man sonst in ein Felsband geraten kann.

2) Reckmoos Süd

Start: Unterhalb der Hochhörndler Hütte links neben der Piste 12 abfahren bis zur Talstation der gelben Reckmoos Süd Gondel.
Vorsicht: Steinbruch! Nicht zu weit links fahren und auf Schilder achten.

3) Rabenkopf/Reckmoos

Start: Reckmoosgondel Bergstation, ein kurzes Stück die Piste Nr. 10 fahren und dann unter dem Rabenkopf nach rechts ins Gelände traversieren Richtung Lärchenwald. Nicht zu früh einsteigen, wo noch Latschen sind sondern erst unter dem Liftpfeiler und den Felsen. Dann parallel zur Piste durch den Lerchenwald zurück zur schwarzen Reckmoos Gondel.

4) Lärchfilzkogel
Waldabfahrt als gute Alternative bei mäßiger Sicht.
Start: Bergstation Lärchfilzkogel rechts durch den Wald und über den Forstweg zurück zur Mittelstation bzw. Gasthof Wildalpgatterl.
Vorsicht: Es gilt immer zu beachten, dass unten der Weg vorbei führt und eine Lawine nicht nur einen selber sonder auch andere gefährden würde!

alle Fotos: Eliane Droemer

Bekleidung Splitboarden

Was ziehe ich zum Splitboarden an??

Diese Frage stellen sich nicht nur Frauen und sie ist ausnahmsweise wirklich einmal von großer Bedeutung. Denn wie Ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, sind die Ansprüche an die Kleidung beim Aufstieg komplett anders als die bei der Abfahrt. Und wenn man mit dem Splitboarden, sprich Tourengehen beginnt, kommt man nicht umhin, seine „Zwiebellagen“ zu durchdenken. Schließlich ist schweissnasse Haut bei Wind am Berg nicht nur unangenehm sondern kann auch krank machen.

Regel Nummer 1: Beim Aufstieg ist weniger gleich mehr. Ich persönlich trage bei durchschnittlichen Temperaturen zum Aufstieg nur den 1st Layer und darüber gegen Wind und womöglich Niederschlag eine ungefütterte Hardshelljacke und -hose.

Was gehört nicht ins Bild? Richtig, Pelz!

Bekleidung zum Splitboarden

1 First Layer – wird direkt auf der Haut getragen und sollte dementsprechend gut Feuchtigkeit transportieren können. Baumwolle kommt hierfür absolut nicht in Frage. Meine Favouriten: eine Mischung aus hochwertigem Polyamid/Elastan-Mix und Merino – so habe ich Funktion UND Tragekomfort. Optional kann man auch noch einen zweiten 1st Layer einpacken, um am Gipfel zu wechseln. Luxuriös ist natürlich, wenn wie hier beim Falke Shirt auch noch die Nähte möglichst flach und so nicht beim Tragen des Rucksacks spürbar sind. AKTION! Ab heute sind die qualitativen Rewoolution First Layer für 2 Wochen lang um 25% reduziert – zuschlagen beim hohen Tragekomfort!

2 Skiunterhose – ist Geschmackssache bzw. „Friersache“. Manch einer wird wohl unter der Hardshell- oder Softshellhose keine First Layer-Hose tragen. Aber wenn, dann sollte sie nur 3/4 lang sein, so dass im Snowboardschuh nicht Socken und Skiunterhose stecken und Druckstellen verursachen.

3 Snowboardhose aus Hard- oder Softshellmaterial. Auf jeden Fall sollte sie mit Ventilationsreißverschlüssen versehen und nicht gefüttert sein. Hosenträger bzw. Bib sind im Powder natürlich praktisch.

4 Skisocken – ein low interest product ? mitnichten! Jeder kann über seine Füße ein Lied singen und so genau man inzwischen seine Boots aussucht, so genau lohnt es sich, auch die Socken auszuwählen. Auch wenn selbst Aldi inzwischen die Kennzeichnung für linke und rechte Socke übernommen hat – es bestehen außer dem Preis weitere Unterschiede zum Original von Falke, deren Socken die anatomische Kennzeichnung verdienen. Sie sind genau richtig eng und lang, weisen die exakte Stärke an den verschiedenen Stellen auf, rutschen nicht und halten doppelt so lange wie die in Billiglohnländern produzierten – so, und übrigens produziert das deutsche Familienunternehmen Falke ausschließlich in Europa. Ja, das ist Werbung und dazu stehe ich.

5 Feste Handschuhe für die Abfahrt. Eben die normalen Snowboardhandschuhe.

6 leichte Handschuhe für den Aufstieg.

7 Die Hardshell-Jacke – eine Wissenschaft für sich. Ob das wie bei Norrona den Preis eines Kleinwagens rechtfertigt, ist fraglich. Es geht sicher auch anders aber damit der Oberkörper warm und trocken wieder im Tal ankommt sind diese Produktmerkmale essentiell:
– atmungsaktiv, wasser- und winddicht, höchstens dünn gefüttert, Lüftungsreißverschlüsse, verstellbare Kapuze – am besten Helmkompatibel

8 Isolationsjacke. Lieber mit Primaloft-Fütterung oder ähnlichem als mit Daune, wegen besserem Feuchtigkeitstransport. Kleines Packmaß ist super, da sie beim Aufstieg in der Regel im Rucksack ist.

9 Variables Tuch, dass als Hals- oder Kopftuch benutzt werden kann. Mütze ist mir meist zu warm.

10 last but not least ein 2nd Layer, also eine zweite Lage, die zwischen 1st Layer und Isolationsjacke kommt, wenns kälter ist. Kann aus Fleece, Merino oder anderen wärmenden Materialien sein.

Habt Ihr noch Tipps? Immer her damit!

PRIOR Splitboard BC XTC Carbon und Spark Magneto tested by outdoorproject.com

Nicht nur aufgrund des geringen Gewichts ist das PRIOR Backcountry (BC) XTC Carbon Splitboard zusammen mit der Bindung Spark Magneto für viele die Traum-Kombi. Das Outdoor-Portal http://www.gooutproject.com/ hat das Dreamteam jetzt eine Saison lang kritisch unter die Füße genommen, lest selbst! Einfach auf das Bild klicken:

Prior Splitboard tested

Das Fazit sei hier schonmal übersetzt:
Das Prior Backcountry Split XTC ist die erste Wahl für anspruchsvolle Backcountry Freerider, ebenso wie Guides und Abenteurer, die ein extrem leichtes Board wollen, um möglichst effizient und kraftsparend aufsteigen zu können und die ebenso Top Performance für die Big Lines auf dem Weg nach unten verlangen. Wenn Du gern schnell in episch großen Bögen den Hang absurfst, wirst Du das BC Split lieben. Es reagiert schnell und ist ein agiler Allrounder der seine Stärke in großen, steilen Backcountry Lines entfaltet.

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The Prior Backcountry Split XTC is the ultimate lightweight splitboard for demanding back­country freeriders, as well as guides and explorers, who are looking for an extremely light splitboard to be more efficient and save energies when skinning and to have top performances in riding big lines. If your riding style is fast and with large arcing turns, you’ll love the BC Split. It is a quick, responsive and very agile all-rounder with the best performances on big and steep backcountry lines.

Splitboards & mehr – Entscheidungshilfe beim Kauf mit dem Experten Tipp

Die Produktbeschreibungen der Hersteller hören sich natürlich alle sensationell an. Da haben wir in der Vergangenheit schon hier und da justiert, um Euch mehr qualitative Informationen geben  zu können. Ab diesem Winter kennzeichnen wir zusätzlich dauerhaft getestete Produkte mit dem „Experten Tipp“. Hier erfährst Du wichtige Details aus dem praktischen Test, wenn Du das Produkt anklickst und weiter runter scrollst. Den Anfang machen folgende Produkte:

Splitboard Bindung SP
Splitboard Bindung Spark Magneto
Splitboards Prior mit XTC-Bauweise

Leicht erkennbar an unserem eigenen Siegel:
tippSiegel

 

So kommen Splitboard und Felle gut über den Sommer

Liebe Split-Freunde, ein paar Harte sind noch unterwegs und stöbern die letzten Lines in Gletschernähe auf. Wer sein Splitboard-Equipment jetzt für den Sommer einlagert, hat mit diesen Tipps mehr Spaß am Material zu Anfang nächster Saison:

PRIOR night_n

Splitboard-Felle über den Sommer richtig lagern
Mit der richtigen Lagerung der Splitboard-Felle während des Sommers kann sogar deren Haltbarkeit erhöht werden. Klebt die beiden trockenen Felle direkt mit Klebeseite auf Klebeseite zusammen und rollt sie dann ein, NICHT falten. Dann ab mit den Fellen in einen Plastiksack, prima, wenn er luftdicht verschlossen ist. So kann der Kleber nicht austrocknen. Den Sack dann an einem dunklen, trockenen Ort aufbewahren. Für den Winter gilt wieder: Das einfachste Handling und die fellschonenste Methode mit den von uns entwickelten Fellsäcken, den Skinnies, siehe Shop.

Das Splitboard gut gewachst über den Sommer einlagern. Das ist in dem Fall wichtiger als bei „normalen“ Snowboards, denn wenn man in der neuen Wintersaison seine erst Tour geht und die Felle auf eine trockene Base zieht, saugt diese regelrecht den Kleber auf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Scheisse.

Batterien aus dem LVS-Gerät nehmen.
Wenn die Boots herausnehmbare Innenschuhe haben, diese rausnehmen und alles gut trocknen lassen. Vor der Lagerung die Schuhe leicht zuschnüren, so dass sie in Form bleiben.Goggle, also Ski/Snowboardbrille so verstauen, dass das empfindliche Glas bzw. dessen Beschichtung nicht leiden.

joooo, wem fällt noch was ein??

Wir wünschen Euch einen herrlichen Sommer, bleibt gesund, genießt das Leben und wir sehen uns beim nächsten Schnee!

Herzliche Grüße von EuremSplitboards Europe Team!

skitour-magazin.de mit wertvollen Tipps

Der Blick über den Tellerrand lohnt sich oft, so auch beim Schmökern im skitour-magazin.de. Das kostenfreie Onlinemag führt immer wieder Produkttests durch, die auch für uns Splitboarder interessant sind: Aktuell ein Test von Isolationsjacken, also die berühmte 2. Lage, an die hohe Ansprüche gestellt werden: Ist sie während des Aufstiegs im Rucksack, ist kleines Packmaß und Leichtgewicht gefragt. Für die Abfahrt aber beste Wärmeleistung und Feuchtigkeitstransport.

Ebenfalls in der aktuellen Ausgabe: Tipps zur Interpretation des Lawinenlageberichts. Auch in den vorherigen Ausgaben sind immer wieder Splitboard-relevante Themen wie Tests zu LVS-Geräte, Skisocken, Energieriegel, Stirnlampen etc. aber auch Tourentipps. Alle zu sehen unter www.skitour-magazin.de/alle-ausgaben/

skitourmagazin.de

 

Spark Sabertooth Harscheisen richtig montieren, da sonst die Aufnahme brechen kann!

Leider haben wir eine Schwachstelle der neuen Spark Harscheisen entdecken
Müssen – Das genial einfache Verfahren zur Montage birgt leider dir Gefahr, das man das Harscheisen nicht weit genug in die vorgesehene Halterung schiebt. In Folge davon
bricht die Aufnahme am Harscheisen an der Kante der Führung!

Hier seht ihr ein korrekt montiertes Harscheisen. Es wurde komplett eingeschoben
(die Darstellung mit dem Pfeil und Anschlagstrich soll das verdeutlichen) und
folglich kann es den vollen Winkelweg frei bewegt werden ohne an der Aufnahme
aufzuliegen:
bild_1

Für euch zum Testen:
– Harscheisen nicht während dem Laufen montieren, denn die Gefahr, es nicht
weit genug einzuschieben ist zu groß.
– Harscheisen komplett einschieben und kontrollieren, dass es sich frei bewegen lässt,
bis es auf dem Board aufliegt. So montiert kann es nicht brechen.

Hier seht ihr, was falsch laufen kann:
bild_2

Das Harscheisen ist nicht komplett eingeschoben. (die Darstellung mit dem Pfeil und Anschlagstrich, die sich nicht berühren, soll das verdeutlichen).
Folglich liegt die Aufnahme auf und es bildet sich eine Bruchkante auf dieser Seite und zwar nur auf dieser Seite!
Hier das Problem von der anderen Seite fotografiert und mit dem erfolgten Bruch.
Ihr erkennt das an dem nicht lackierten ALU des Harscheisens:

bild_3

Alles klar ?
Wenn nicht, dann fragt uns ruhig.
Probiert es am besten zuhause mal in Ruhe aus, dann wird es schnell deutlich und ist logisch.

Wir haben noch nicht klären können, ob es sich auch beim Laufen verschieben kann und dann bricht. In dem Fall müsste Spark seine Konstruktion nochmal überarbeiten. Aber, da sind wir ehrlich, es ist eine Schwachstelle, denn es muss eine verlässliche Konstruktion sein, frei von versehentlichen Fehlbedinungen.
An dieser Stelle sei erwähnt: Das Tesla System ist der Hammer in der Handhabung, kein Zweifel.
Aber der Einsatz der Harscheisen ist und bleibt mit der Voilé Light-rail oder der SP-Splitboardbindung am besten für den Einsatz bei harten Bedingungen. Bei der SP-Splitboardbindung kann das Harscheisen im übrigen elegant von hinten eingesteckt werden und es entfällt der etwas aufwändige Splintwechsel.

Zum Glück sind wir mittlerweile in einer Situation, dass jeder frei wählen kann, worauf er seine Prioritäten legt.

Ihr könnt nicht nur aus über 38 Splitboard-Herstellern frei wählen sondern auch aus mindestens 5 verschiedenen Bindungs-Optionen für Splitboards:

1- Voile Interface mit eigener 4×4 Sofbindung
2- Voile Interface mit light-rail
3- Voile Interface mit SP splitboardbindung
4- Voile Interface mit Spark Tesla System
5- Karakoram

Dass jeder sich den Shape und die Bindung raussuchen kann, die Ihm persönlich gefällt, finde ich die beste Entwicklung der letzten Jahre.
Schöne Touren uns Allen und jede Menge POWDER!

Splitboards Europe Team
Euer Simon

Skinny von Splitboards Europe – Fell-Handling leicht gemacht

Split’s World Split’s World Party Time Excellent!

Wer schonmal am Berg bei Kälte und Sturm versucht hat, die aneinander klebenden Felle zu trennen oder mit dem Gitter zu versehen, wird den Wert der Skinnies zu schätzen wissen. Die speziellen Polyestersäcke schonen nämlich nicht nur die Klebeseite, sondern erleichtern es ungemein, die Felle zu verstauen und auch wieder aufstiegsbereit zu machen. siehe auch www.splitboards.eu/

Wie das geht?
1. Skinny über den Arm streifen
2. Fell lösen und Skinny darüberstülpen
3. Restfell auf das Skinny falten

Lager-Tipp für den Sommer:
Über den Sommer empfiehlt es sich die Felle aneinader zu kleben ( ohne Skinny ). Dadurch wird ein Austrocknen des Klebers über den langen Zeitraum vermieden.