wayeast

Mit Geigerzähler zum Splitboarden: WAY EAST

WAY EAST- Der neue Film von Aline Bock und Lena Stoffel
Die 20-minütige Dokumentation wird ab Herbst 2016 bei Filmfestivals und Events zu sehen sein, don’t miss!

Konichiwa Japan – Surf & Snow in Hokkaido 

Wenn aus Reiselust Leidenschaft wird, wenn sich die Sinne weiten und die Horizonte öffnen, dann schlagen auch die Herzen zweier Abenteuerinnen höher. Nach ihrer Norwegen-Reise im vergangenen Jahr, hieß es für Aline Bock und Lena Stoffel auch dieses Jahr wieder: Koffer packen und los! Nach WAY NORTH folgt mit WAY EAST ein weiteres spannendes Projekt der beiden Soulsurferinnen. 

Komplett ausgerüstet mit Ski, Snow-, Split- und Surfboards und gemeinsam mit einem kleinen Team aus Local Guide, Kameramann und Photographen, begaben sich Aline Bock und Lena Stoffel im Frühjahr 2016 nicht nur auf die Suche nach Japan-Pow und dem perfekten Surf, sondern auch nach der Realität von Fukushima. „Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen, wie verschmutzt das Meer nach dem Reaktor-Unfall tatsächlich ist und vor allem, was die Bevölkerung vor Ort zu diesem Thema zu sagen hat“, erklärt die ehemalige Freeride Weltmeisterin Aline Bock.
Mit jeder Menge Information der Surf Rider Foundation, Greenpeace und einem Geigerzähler im Gepäck, reisten Aline und Lena schließlich im März 2016 in den Norden der Insel Hokkaido. „Aufgrund den Meeresströmungen waren die Surfspots, die wir auf Hokkaido aufgefunden haben, strahlungsmässig unbedenklich,“ erklärt Aline. „Somit konnten wir uns beim Surfen einzig und allein auf das 2- 4 Grad kalte Wasser konzentrieren.“

Dass dieser Trip alles andere als ein Wellness-Urlaub entpuppte, bestätigt auch Freeskierin Lena Stoffel: „Neben dem Surfen in eiskaltem Wasser, zählte auch das Snow-Camping auf unseren Berg Touren zu unseren größten Herausforderungen.“ Mit Zelten und Campingausrüstung gewappnet machte sich die Crew auf den Weg, die Westküste Hokkaidos von Jotei bis zum Meer mit Skiern und Splitboards zu erkunden.

Windböen von bis zu hundert Stundenkilometern, sechzig Liter schwere Rucksäcke, Nebel und klirrend kalte Nächte im Zelt brachten das Team so einiges Mal an ihre Grenzen. „Auch, wenn es zwischenzeitlich sehr hart war, so hat uns diese Reise noch einmal mehr aufgezeigt, über welche Kraft und Energie die Natur verfügen kann und wie sehr wir uns als Menschen ihren Bedingungen anpassen müssen,“ so Lena Stoffel.

Grandiose Aussichten, unberührte Landschaften, perfekte Lines und paradiesische Wellen – die zwei Sportlerinnen haben mit ihrer Reise auch ein Stück Land zurückerobert, das seit dem Fukushima-Unglück zum weißen Fleck auf der Landkarte geworden war. Mutige Frauen, die ihre Komfortzone verlassen und dafür das Glück WAY EAST gefunden haben.

Dieser Trailer macht neugierig:
Die 20-minütige Dokumentation wird ab Herbst 2016 bei Filmfestivals und Events zu sehen sein, don’t miss!

W A Y E A S T | Trailer (4K) from Mathias Kögel on Vimeo.

About Aline Bock:

As a former freestyle snowboarder, Aline quickly discovered her strengths in combining the playful elements of freestyle and freeriding. With her creative choices on the lines she rides along with her strong performance on all mountains, Aline became Vize World Champion the first year of joining in the Freeride World Tour and claimed the title of the Freeride World Tour Champion in 2010. Since then, the German snowboarder has been focusing on big mountain and backcountry film projects, traveling to the most beautiful freeride resorts on the planet. www.alinebock.de

 

About Lena Stoffel:

With her roots in alpine racing Lena Stoffel went her way further to Freestyle/Freeride skiing. She still competed in several Freeride and Freestyle competitions during her studies in Innsbruck,. Her main achievements were a 5th place at the X-Games in Tignes in Slopestyle  in 2010 and winning the Austrian Open in 2011. As an olympic hopeful, she spent her last few years fighting back after two major knee injuries to prepare for the Olympics in 2014. Unfortunately she did not have enough time in the end to get back to her skiing level she had before. Lena is now focusing on film- and photo projects.

 

Travel time: March 7th – April 2nd , 2016

Locations: Hokkaido, Japan / Rishiri, Japan

photographer´s credit:  Aaron Jamieson

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Season Starter

Nachdem der Winter weiterhin auf sich warten lässt, begaben sich Teile des Teams dieses Wochenende auf unbekanntes Terrain in den heimischen Bergen – Ziel: Nederhütte in Obergurgl, Epizentrum des Abend- bzw. Oberländischen Apres-Ski. Bereits beim Betreten der Hütte schlägt einem der wollig-warme Jagatee Duft entgegen, und die Gesichter der Hüttenbesucher sprechen Bände – hier wird gebechert.

Nach Sonnenuntergang haut dann der Hüttenwirt selbst in die Saiten, und heizt mit seinem NederhütteRock-Ensemble den zumeist betagteren Gäste ein. Mit AC/DC und ähnlichem wird die Meute zum Kochen gebracht. Und während in normalen Lokalitäten das Umfunktionieren der Tische zur Tanzfläche mit einer Drohung des Türstehers quittiert wird, fordert hier der Chef persönlich die Gäste zum Entern der Garnitur mittels Skischuhe auf. Diese und ähnliche Schmähs des Gastgebers bringen die Alm zum brodeln, und nach 3 Stunden voller Dröhnung stehen eigens organisierte Akias zum Abtransport von so manchem überalkoholisierten Gast zur Verfügung. Fazit: Wer die Wiesn im September verpasst und im Winter nachholen will und über die Feierneigung eines Pauschaltouris auf Mallorca verfügt, ist hier genau richtig aufgehoben.

Da ja bekanntlich der Weg das Ziel ist, haben wir uns natürlich auch ordentlich ins Zeug gelegt was das shredden und nicht nur das bechern angeht. Der Alpenhauptkamm vom Brenner aus Richtung Westen, wozu auch das südliche Ötztal zählt, steht derzeit mit der Mächtigkeit der Schneedecke – sofern man davon überhaupt reden kann – sicher nicht schlecht da. Talabfahrten sind zwar derzeit nicht nachhaltig für das Material, aber unser Ansatz war sowieso „earn your turns“. Wir stiegen von der Talstation Hochgurgl Richtung Wurmkogel die Piste kreuzend auf. Dank unserem vorab ausgesendeten Spotter Jörg gab es bereits einen Plan, wo im Skigebiet noch eine spaßige Abfahrt zu holen ist. Einen kurzen Hike später, standen wir auch schon bei der unbefahrenen Einfahrt zu einer bereits abgegrasten recht steilen Rinne.

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 Aber die war, geprägt von den nicht vorhandenen Erwartungen für diesen Tag, das absolute Highlight und sorgte für die kleine Portion Adrenalin, um Motivation für den Winter zu schöpfen und hat Anlass gegeben, um über neue Projekte für den wohl mit ziemlicher Gewissheit noch anstehenden Winter zu debattieren. Zumindest ist er jedes Jahr in  Betrachtung des klimatisch langjährigen Mittels noch gekommen;-)

Also an alle einen guten Start in die Saison, lasst es krachen, aber passt auf euch auf!

 

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Ride Greener präsentieren neues Filmprojekt: „3456 feet“

Ihr Film „Steps“ (siehe Blog hier Nov 2013) war eine Zäsur in der Geschichte der Wintersport-Filmproduktionen, sowohl was die Ästhetik, vor allem aber was die Produktionsweise betraf. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Ride Greener jetzt ein neues Filmprojekt vorstellen, hier bei uns seht Ihr schon den frischen edit von „3456 feet“.
Was bedeutet es für Euch, den Berg hinauf zu gehen statt mit Bahnen in Minutenschnelle auf dem Gipfel zu stehen?

3456 feet from Ride Greener on Vimeo.

Sich stundenlang Hunderte Meter einen Berg hinauf zu kämpfen, um später ein paar Sekunden hinunter zu fahren, mag für viele eine Spinnerei sein. Für einen Snowboarder kann es hingegen ein erster Schritt sein, auf seine Weise einen Beitrag gegen die gegenwärtige Umweltkrise zu leisten.

Zwischen dem Wunsch und tatkräftig etwas zu unternehmen, steht zu aller erst immer ein Weg, den man hinter sich lassen muss. Sei dieser kurz oder lang. Für einen Snowboarder kann dieser Weg schlichtweg 3456 feets bedeuten. Diese scheinbar unbedeutende Höhendifferenz, nicht mit irgendeiner Ressourcen konsumierenden Maschine in Windeseile hinter sich zu lassen, sondern ganz einfach mit seiner eigenen Kraft zu überwinden.

Und dabei bewusst, nur einmal hinunter zu fahren. Nur einmal auf den Berg zu gehen, dafür die Natur in ihrem Rhythmus zu spüren und zu respektieren.

Weitere Informationen:

Produktion: RIDEGREENER: Die gemeinnützige Organisation RIDE GREENER zeigt interessierten Wintersportlern auf, wie man seinen CO2-Footprint beim Snowboarden und Skifahren ohne grossen Aufwand reduzieren kann. Die Umwelt- und Klimabildungskampagne wurde im Herbst 2011 von passionierten Schweizer Snowboardern gegründet und setzt sich dafür ein, dass junge Wintersportler mit Umweltthemen rund um die globale Erwärmung vertraut werden. www.ridegreener.com

Filmaufnahmen: Bei den Filmaufnahmen wurde grossen Wert darauf gelegt, so wenig CO2-Emissionen wie möglich zu verursachen. Auf Flugreisen, Helikopter und Schneemobile verzichtet.

Produced and directed by Ride Greener
Edited by Matthias Berger and Christoph Gerber
Filmed by David Doom shadowplayfilms.eu
Stephan Hermann
Philipp Eyer
coupdoeil.ch

Music „Wolf Song“ by Stepehen Bartolomei, freemusicarchive.org

Sten Smola: Ride Greener und Patagonia Snowboard Ambassador Sten Smola bereist seit über 15 Jahren die Alpen vornehmlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und besteigt dabei unzählige Gipfel zu Fuss. Er verzichtet bewusst dem ewigen Schnee rund um die Welt hinterher zu fliegen, dabei leistet er seinen sehr bescheidenen Beitrag, um die globale Erwärmung nicht weiter voranzutreiben.

PRIOR Splitboard BC XTC Carbon und Spark Magneto tested by outdoorproject.com

Nicht nur aufgrund des geringen Gewichts ist das PRIOR Backcountry (BC) XTC Carbon Splitboard zusammen mit der Bindung Spark Magneto für viele die Traum-Kombi. Das Outdoor-Portal http://www.gooutproject.com/ hat das Dreamteam jetzt eine Saison lang kritisch unter die Füße genommen, lest selbst! Einfach auf das Bild klicken:

Prior Splitboard tested

Das Fazit sei hier schonmal übersetzt:
Das Prior Backcountry Split XTC ist die erste Wahl für anspruchsvolle Backcountry Freerider, ebenso wie Guides und Abenteurer, die ein extrem leichtes Board wollen, um möglichst effizient und kraftsparend aufsteigen zu können und die ebenso Top Performance für die Big Lines auf dem Weg nach unten verlangen. Wenn Du gern schnell in episch großen Bögen den Hang absurfst, wirst Du das BC Split lieben. Es reagiert schnell und ist ein agiler Allrounder der seine Stärke in großen, steilen Backcountry Lines entfaltet.

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The Prior Backcountry Split XTC is the ultimate lightweight splitboard for demanding back­country freeriders, as well as guides and explorers, who are looking for an extremely light splitboard to be more efficient and save energies when skinning and to have top performances in riding big lines. If your riding style is fast and with large arcing turns, you’ll love the BC Split. It is a quick, responsive and very agile all-rounder with the best performances on big and steep backcountry lines.

Splitboards Europe auf SAT.1

Sogar die Fernsehsender werden langsam aufs Splitboarden aufmerksam. Letzte Woche waren wir mit SAT.1 in Garmisch-Patenkirchen unterwegs und hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit! Der Beitrag kam in den 20 Uhr Nachrichten:  www.sat1bayern.de

 

 

Mit BR Puls auf Splitboards unterwegs

Kennt Ihr Puls? Der bemerkenswerte Hörfunksender vom BR, bei dem die jüngsten Redakteure des Bayerischen Rundfunks sich nahezu austoben dürfen, hört rein: www.br.de/puls
Neben Radio-untypischer Musik findet Ihr hier Themen rund um Welt, Leben, Netz, Film, Popkultur und SPORT. Und in Kürze wird’s richtig interessant, Anna von Puls war gestern mit uns Splitboarden und wir schreiben noch auf Facebook, wann der Beitrag geplant ist. Bilder bekommt Ihr hier schon vorab und es darf verraten werden: Anna fährt richtig gut Snowboard und ist vom Splitboarden angefixt, yeah! Und… wer weiß wo wir unterwegs waren?

 

Giving anything for splitboards – Interview with Simon Graf in SPLITBOARDMAG

Simon from Splitboards4Europe who started snowboard-touring in 1995 und supplies Europe with Splitboards since 2000:

„…Voilé was the first company really who produced and sold splitboards on a grand scale. They started this business approximately in the mid 90s. Our beginnings were even more exciting. But it was worth all the time and energy we invested. And to show the people how a splitboard works. Everyone was stoked when they left for home, and they told their friends about it.“

read the whole interview:
www.splitboardmag.com/giving-anything-for-splitboards/

Out now: SPLITBOARDMAG first issue of the season 13-14
The guys from the Pyrenees are back featuring 38 different splitboard manufacturers, 9 different bindings and two brands with special boots for splitboarders in their new catalog.
But this issue is not only a catalog, it features also different articles to make the reading a more pleasant experience. Roman Jagl was finally able to realize his dream of crossing the Alps with his splitboard in 6 days, Marshal Chupa offers his point of view in the Split-Art section and four different riders sharing their passion for splitboarding in our most famous section and the one we are the most proud about: Around the world. www.splitboardmag.com/magazines/splitboard-catalog-13-14/