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In Obertauern lohnt es sich im Schnee zu graben

Wie wäre es, vom Sowboarden mit einem nagelneuen BMW X3 nach Hause zu fahren – so ganz legal, das alte Auto kann man ja immer noch holen. Kein Scherz, in Obertauern ist das möglich bei der „größten Schatzsuche der Alpen“, dem
Gamsleiten Kriterium am 14. April 2018.

Die Gamsleiten an sich ist schon eine Reise wert: Die steilste Buckelpiste in den Alpen ist eine Herausforderung. Zudem hat Obertauern auch für Tourengeher einige Varianten zu bieten, hier sieben Tipps auf outdooractive.com

Und Freeride Infos findet Ihr im Spotcheck Obertauern der Ausgabe 32 vom powdermgazin.de .

Freeride_obertauern-(2)Selbst wenn in den Tälern schon die Schneeglöckchen und Krokusse blühen, sind in Obertauern als höchstgelegener Wintersportort im Salzburger Land gute Schneebedingungen und Hüttenbetrieb bis 1. Mai 2018. Also auf Mitte April zum Gamsleiten Kriterium, so kommt Ihr an den Hauptgewinn:

Sobald das Startsignal gegeben wird, wedeln mehr als 1.000 glückliche Schatzgräber, die ein Ticket ergattern konnten, die legendäre Piste hinunter und beginnen anschließend fieberhaft das abgesteckte Areal oberhalb der Talstation umzugraben. Rund 30 Schatzkisten sind im Schnee versteckt, jede versehen mit attraktiven Sachpreisen oder hochwertigen Reisegutscheinen.
Aber eigentlich sind alle auf der Jagd nach dem Hauptpreis, dem Schlüssel zu einem nagelneuen BMW X3, der in einer der Schatullen tief im Schnee vergraben ist.
Bereits am Vorabend der Schatzsuche, am 13. April, werden bei der großen Gamsleitenparty
mit Ö3 Disco die Startnummern verlost.

Die limitierten Teilnahmetickets für die große Schatzsuche sind um 50,- Euro im Tourismusverband Obertauern oder auch online unter www.obertauern-tickets.com erhältlich.

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Schnee satt beim Big Mountain Hochfügen am 10. Februar 2018

Athleten hautnah erleben beim 4-Sterne-Contest im Rahmen der Freeride World Qualifier Tour

Am 9./10. Februar treffen sich in Hochfügen/Zillertal zum 8. Mal die internationalen Jungstars der Freeride-Elite zum legendären Big Mountain Contest, der mit 4 Sternen klassifiziert ist. Schnee satt lautet dieses Jahr die Devise in der 40 Grad steilen Ostwand im Freeride-Mekka Hochfügen. Die 70 besten Nachwuchs-Skifahrer und -Snowboarder sind heiß darauf, der Jury und dem Publikum spektakuläre Runs zu zeigen.

Dazu Snowboarder Alexander Hoffmann, Gewinner Big Mountain Hochfügen 2017 und Starter 2018: „Das Face ist eigentlich wie ein Funpark für Freerider. Es gibt sehr gute Take offs, es gibt viele technische Passagen und einfach viele Gelegenheiten Spaß zu haben. Es ist für Jeden was dabei. Auf der anderen Seite ist es sehr anspruchsvoll, weil man von oben nicht in den Hang einsehen kann und viele Sprünge und Abschnitte blind anfahren muss.“ On top bietet das 4-Sterne-Qualifier-Event den Athleten die Chance auf satte Punkte. Diese entscheiden am Tourende, wer sich für die begehrte Freeride World Tour (FWT) qualifiziert. Sicher ist schon jetzt: Die Höchstpunktzahl vergeben Partygäste und Athleten gleichermaßen bei der legendären Alaska Night zum Eventauftakt am Freitagabend. Sie bietet in einmaliger Kulisse aus Lichterzauber, Lagerfeuer und frisch gemixtem Sound exklusiv die Möglichkeit mit den internationalen Jungstars der Freeride-Elite in familiärer Atmosphäre gemeinsam zu feiern. Zuerst mitfiebern, dann mitfeiern lautet am Contest-Tag das Motto: Nach den Runs geht es am Samstag zur Siegerehrung und anschließenden Party in die Kristallbar. Für alle, die Freitag und Samstag selbst ihre Lines in den Powder ziehen wollen, steht auf dem Testival-Gelände im Rahmen der Expo Area an der 8er-Gondel Talstation kostenfrei Ausrüstung von Leki und Julbo zur Verfügung, außerdem Ski von Dynastar, Armada und Elan sowie Snowboards von Libtech und GNU.

Anreise und mehr Infos auf der Eventwebsite Big Mountain Hochfügen:

www.bigmountain-hochfuegen.com

www.facebook.com/bigmountain.hochfuegen/


Freitag, 9. Februar 2018

ab 9:30 Uhr                   Expo Area und Testival Wo: Parkplatz „8er-Gondel“ Hochfügen

ab 15.30 open end        Alaska Night. Wo: Parkplatz „8er-Gondel“ Hochfügen

18.00                           Startnummernvergabe des Big Mountain Hochfügen 2018

Samstag, 10. Februar 2018

ab 9 Uhr                       Contest Hochfügener Ostwand

Für die Zuschauer ist die Sonnenterrasse der „8er-Alm“ reserviert

Inkl. heißen Beats und bester Verpflegung vom Hüttenteam

9:30 bis 16 Uhr             Expo Area mit Testival Wo: Parkplatz „8er-Gondel“ Hochfügen

ab 16 Uhr                    Siegerehrung mit anschließender Party auf der Kristallbar

Sonntag, 11. bis 13. Februar 2018

Reservetage und Wetterfenster lt. Reglement

Highlights 2017 Video:

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Safety für Freeride Rookies mit Freeridecamps.at

Kostenfreies Backcountry-Coaching von Freeride Pros für Jugendliche powered by Raiffeisen Club Tirol

Sieben Freeridecamps.at stehen ab Januar für Freerider ab 15 Jahren auf dem Plan, davon sechs der begehrten kostenfreien Junior Camps. Daher heißt es, jetzt noch einen Platz ergattern! Snowboarder und Freerider auf Skiern schätzen beim Coaching besonders die Erfahrung der Pro Rider und Coaches wie Vizeweltmeister Flo Orley, Matthias Haunholder, Chris Schnabel oder Melissa Presslaber. Zudem sind die zweitägigen Camps kostenfrei. Auf drei verschiedenen Niveaus führen die Inhalte und Anforderungen der Camps von den ersten Schritten zur Selbstständigkeit im freien Gelände bis hin zur konkreten Vorbereitung auf die Contestszene. Hauptinhalt der Camps ist, dass die jungen Fahrer für die Gefahren des Sports sensibilisiert werden. Das erste Rossignol Junior Camp findet am 13./14.01.2018 in der Axamer Lizum statt.

Auf dem Advanced Camp werden die Sicherheitsinhalte nochmals vertieft, wobei dafür ein absolviertes Junior Camp oder ein Alter über 18 Jahre Voraussetzung ist.

Die von Flo Orley organisierten Line Camps sind die Königsklasse der Camps. Orley: „Dort unterstützen wir die Teilnehmer, ihr nächstes Level im Backcountry zu erreichen und sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten.“

Alle Junior und Advanced Camps inklusive Skipass sowie LVS- Leihausrüstung, Ortovox Leih-Avabag und Rossignol Ski Testmöglichkeit sind für die Teilnehmer kostenfrei. Ermöglicht haben das: Raiffeisen Club Tirol, Blue Tomato, Rossignol, Sweet Protection, Ortovox, Recco, Citroen Hanl und Sportunion Tirol, sowie unsere Skigebietspartner.

Website: www.freeridecamps.at     

Registration:  registration@freeridecamps.at, Tel: +43 699 195306 19
Gewinnspiele gibt’s auf Facebook: 
www.facebook.com/freeridecamps

und mehr Impressionen auch auf Instagram: #freeridecamps

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Logo Freeridecamps_ClubMehr Details zu den Camp-Levels:

Base Five Prep for Snow CAMPS by Freeridecamps.at

Gemeinsam mit Base Five werden die PREP FOR SNOW Camps in Innsbruck durchgeführt. Dabei werden Snowboarder und Freeskier mit einem speziell abgestimmten Trainingsprogramm top fit gemacht. Die Basefive Location in der Universitätsstraße 5 liegt im Herzen Innsbrucks und dank der super motivierten Trainer rund um Phil starten die Wintersportler so fit wie nie in die Saison. Der Trainingsplan sieht zwei Einheiten pro Woche mit Gleichgesinnten gemäß aktuellem Leistungsstand und individuellem Ziel vor. Die Prep for Snow Camps werden von Basefive veranstaltet.

Rossignol Junior Camps by Freeridecamps.at

Fette Runs in Verbindung mit risikobewusstem Erleben – Die Junior Camps sind der Einstieg in die Welt des Freeridens. Das Pro Team mit Matthias „Hauni“ Haunholder, Chris Schnabel und vielen Anderen bringt den Rookies an zwei Tagen die Grundlagen für eine sichere Zeit im Gelände bei. Vom Lawinenlagebericht über den richtigen Umgang mit dem LVS-Gerät und weiterer Sicherheitsausrüstung, sowie dem angemessenen Verhalten im Gelände werden alle wichtigen Punkte behandelt. So machen Powderhänge, Cliffs und natürliche Kicker Spaß… und Riding Tipps gibt‘s inklusive. Voraussetzungen: 15-18 Jahre alt und ausreichende Offpiste Riding Skills für alle Schneebedingungen.

Rossignol Advanced Camps by Freeridecamps.at

Cliffdrops, High Speed Powder Turns – und natürlich Sicherheit. Wer sich nach dem Junior Camp noch intensiver mit den Gefahren am Berg auseinandersetzen will, ist bei den Advanced Camps richtig. An zwei Tagen mit den Pros der österreichischen Freerideszene ist viel Potential zur Weiterentwicklung und zur Sensibilisierung, um Gefahren richtig einzuschätzen. Außerdem stehen die Coaches mit Tipps zur Seite, welche Ausrüstung man benötigt und wie man sie verwendet. Voraussetzungen: Absolviertes Junior Camp oder über 18 Jahre alt sowie sicheres und flottes Riden im anspruchsvollen Gelände.

Flo Orley Line Camps by Freeridecamps.at

Die Freeride World Tour im Visier! Wer es ernst meint und in die Freeride Contestszene einsteigen will, hat hier die Chance, von den Besten zu lernen: Flo Orley, Freeridelegende und Vizeweltmeister der World Tour, trainiert mit den Nachwuchs Pros zwei Tage für das nächste Level. Bei Theorie und Praxis lernt man, die persönliche Linie zu finden und den Run zu visualisieren. Auch Videofeedback, Judgingkriterien und noch vieles mehr stehen auf dem Programm. Voraussetzungen: Über 18 Jahre alt und fortgeschrittenes Riding Level. Kosten: 50€ pro Person.

Die PRO – Coaches von freeridecamps.at im Winter 2017/18:

Flo Orley, Chris Schnabel, Matthias Haunholder, Michi Mayrhofer, Melissa Presslaber, Simon Wohlgenannt, Björn Heregger,  Irian van Helfteren, Phil Anker, David Pitschmann, Erich Flatscher, Harald Koidl und Gerhard Stocker. Neu im Team: Sabine Schipflinger und Bernd Krainbucher

SHORT FACTS

  • freeridecamps.at gibt es seit 2010
  • Teilnahme bei den Safety Levels kostenlos
  • Skipass inkludiert
  • Gratis Test-Equipment: Ortovox LVS-Ausrüstung & Avabag, Recco-System und Rossignol Ski
  • Goodiebag der Partner
  • Maximal 16 Teilnehmer pro Camp
  • Mindestalter 15 Jahre

SPONSOREN

  • Raiffeisenclub Tirol
  • Blue Tomato
  • Rossignol
  • Sweet Protection
  • Ortovox
  • Recco
  • Citroen Hanl
  • Wojnar’s
  • Sportunion Tirol

 

PARTNER SKIGEBIETE

Axamer Lizum, Freeride City Innsbruck, Heiligenblut, Kleinwalsertal, Lech-Zürs, Saalbach, Westendorf, Kaunertal, Alpachtal

PARTNER
Base Five, Flo Orley, Snowsafe, Kaunertal Opening

MEDIENPARTNER
Bergstolz, Skiing, Snowboarder MBM, Golden Ride, Prime, Downdays, Powder Magazin, Linehunters

VERANSTALTET VON
VEREIN FREISTIL                    office@freeridecamps.at                                 Tel: +43 699 19530619
Anmeldung:                         registration@freeridecamps.at                      Tel: +43 650 5551717

 

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Radio 7 für und mit Splitboards Europe im Montafon

Dicke Flocken und Sturm mit Orkanböen haben den ursprünglichen Plan verhindert, mit dem Ulmer Sender Radio 7 im Gebiet Silvretta Montafon die ersten Splitboard-Schritte zu tun. Da unsere Base, das Hüttle bereits 1/2 Meter Schnee hat, ging es für die Reportage gleich mal spontan vom Hüttle aus. Der Redakteur Ralf ist zum Glück ein guter Skifahrer und so konnten wir die ersten Powderlines zu unserer Base ziehen. Ralf hat mehr erfahren über das Splitboarden allgemein sowie unser Event Climb the Mountain im Besonderen, DENN wenn die Sendung Anfang Januar ausgestrahlt wird, werden 2 Plätze Beginner Ticket verlost sowie 2 Plätze Day Ticket!!! also bleibt on Board!
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Splitboard-Verleih in München beim DAV – by Splitboards Europe

Bei den Geschäftsstellen des Alpenvereins in München am Hauptbahnhof und am Marienplatz könnt Ihr Splitboards von uns ausleihen und hier gleich online sehen, welche Modelle verfügbar sind, wo sie abzuholen sind und Ihr könnt sie reservieren:

https://www.davplus.de/ausruestungsverleih/online-buchung 

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Die DAV Splitboard Camps leitet Simon Graf von Splitboards Europe. Es gibt drei verschiedene:

  • DAV Splitboard Alpin Camp Beginner
  • DAV Splitboard Alpin Camp Advanced
  • Testevent „Climb the Mountain“ für DAV Mitglieder (Beginner UND Advanced)

Details zu den Camps und freie Plätze seht Ihr DAV Splitboard Camps

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NEU! Alle Jugendmitglieder der JDAV können kostengünstig 2 Splitboard-Sets von uns im Ausrüstungslager Preysingstr. 71 / 1.Stock 81667 München
ausleihen, Infos dazu hier: www.jdav-muenchen.de/ausruestungslager.html

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Splitboard Boots – Die kleine Kaufberatung

Burton Tourist Splitboard Boot
Burton Driver X Splitboard Boot

ein Kommentar von Simon Graf

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Wer mit dem Splitboarden beginnt, dem steht eh gerade eine größere Anschaffung ins Haus. Deswegen und wegen der meist gute Passform, sollten die vorhandenen Softboots einfach weiter genommen werden. Der Kauf von neuen Softboots kommt dann automatisch in der nahen Zukunft. Ich verfolge den Softboots Sektor nun schon seit vielen Jahren und spreche jede Saison mit vielen Teilnehmern über das Thema – es ist einfach sehr vielschichtig und hat schon viele unnötige Produkte hervorgerufen.

Daher haben wir auch die letzten 2 Jahre keine Softboots mehr im Programm gehabt, weil es schlicht und ergreifend keinen gab der uns so richtig gefiel. Vor allem die „speziellen“ Splitboards Boots, steigeisenfest – haben uns persönlich nicht zugesagt. Allgemein hab ich das Gefühl, dass mancher Splitboarder eine Softboot-Steifigkeit sucht, die es nur beim Hardboot gibt – warum denn dann Softboot fahren? Auch die ewige Diskussion über Soft- oder Hardboot hat eher philosophischen als alpinistischen Charakter. Es gibt aktuell sogar einen Splitboard Softboot, der ist so hart, das man nicht vernünftig mit ihm aufsteigen kann. Bereits nach 15 Minuten schmerzen die Schienbeine, da gehe ich mit meinem Skitourenboot bequemer.

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Ich persönlich bin die letzten Jahre mit dem Driver-X (Angebot: 284,25 €) gegangen und wirklich Hochalpines mit meinem Skitourenhardboot und einer Hardbootbindung auf meinem Split. Wer also nicht jedes Wochenende einen 4.000er macht, sondern 1-2 pro Saison, der kann mit einem guten Softboot, Vibramsohle und den Körbchen Steigeisen von Grivel alle Gipfel erreichen, die er möchte. Vor allem hat er einen Softboot mit einem Softboot Rideverhalten in der Abfahrt. Wer das nicht möchte, der greift zum Hardboot.

Als mir Burton dann zur letzten Saison den Tourist (VK 379 €) für Tests gab, war ich gespannt. Der Driver-X ist einen Tick härter als der Tourist. Mein persönliches Fazit: Perfetto! Ich ziehe den Boot morgens an – gehe 6h den Berg rauf – fahre ab und das alles mit der gleichen Schnürung vom Morgen. Daher hab ich mich entschieden, den Tourist und Softboots wieder ins Programm von Splitboards.eu zu nehmen. Neben dem Driver-X, einer der besten Splitboard Boots am Markt. Die Größen haben wir schon entsprechend angepasst, wer also sonst eine 42-43 hat, dem passt genau der 42-43. Wir werden unser Bootsortiment die nächsten Jahre weiter ausbauen – da wir aufgrund der aktuellen Entwicklung Bedarf sehen euch auch hier zu beraten. Das Beispiel vom Eingang – der aktuelle Softboot der nicht schmerzfrei bergauf geht – und weitere Fehlentwicklungen haben gezeigt, dass es auch in dem Bereich mehr braucht als eine nette Idee von Theoretikern in der Produktentwicklung – nämlich Praxis am Berg.

 

Ride Hera Boots für Damen

ein Kommentar von Eliane Droemer

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Splitboarden erfordert einen höheren Anspruch an Boots als Snowboarden. Fürs Splitboarden müssen die Füße, Sprunggelenke und Schienbeine maximal gepampert werden – was nicht bedeutet, maximal weich, sonder Passform Passform Passform. Denn Aufstieg und Abfahrt erfordern absolut festen Halt. Wenn sich bei jedem Schritt der Fuß im Schuh bewegt, habt ich auch mit besten Socken in kürzester Zeit Schürfstellen. Der feste Halt darf wiederum nicht zu fest sein, also keinerlei Druckstellen hervorrufen. Und natürlich sollen die Boots warm sein! Aber beim Aufstieg nicht zu warm. Tja, wir sind anspruchsvoll und wollen es bleiben.

Eine griffige Sohle ist sehr sinnvoll zum Hiken und last but not least GANZ GANZ wichtig: Beim Umbau am Berg muss es schnell gehen! und ich will die Handschuhe nicht ausziehen um die Boots einzustellen! Und genau der Anspruch brachte mich auf die Idee, das Boa-System von Ride zu testen. Warum Ride? Das Modell Hera beispielsweise verfügt über 2 Boa-Seilzüge, jeweils einer zum Einstellen des oberen bzw. unteren Teil der Boots. Der monumentale Vorteil von Boa? Am Gipfel zwei Sekunden drehen – fix! Müheloses, exaktes Einstellen der Boots. Und einmal fixiert, lockert sich auch nichts mehr. Quasi Softboots für den Aufstieg, Hardboots für die Abfahrt in einem.

Toller Fersenhalt inklusive: Beim Festdrehen schiebt sich die Ferse in den Boot, das bedeutet: Bei jedem Turn ist die Kraftübertragung so direkt wie möglich. Einziger Wermutstropfen bei der Schale: Die Sohle könnte noch griffiger sein, beispielsweise eine Vibram Sohle. Das wäre das I-Tüpfelchen für Splitboarderinnen.
Ride Hera

Nicht nur auf das Äußere achten

Auch das Innenleben vom Ride Hera ist nicht zu verachten. Der Liner (Innenschuh) ist aus sehr angenehmen, thermoformbarem Material, sprich er passt sich der Fußform an. Auch hier ist das Schnürsystem leicht zu handeln. Zwei verschieden starke EVA-Lagen der Innensohle sorgen jeweils für die richtige Dämpfung und Unterstützung.

Farben: schwarz oder tan (Abbildung), VK 279 €
Der Hera ist u.a. im freeridershop.de bestellbar

 

 

 

Das Team von Splitboards Europe v.l.n.r. Volker, Olli, Boris, Stephan, Eliane, Simon und Dirk

Dank vom Team Splitboards Europe und Tipps: Splitboardausrüstung richtig „übersommern“

Mit einem Service-Tipp verabschieden wir uns (vorerst) in die Sommersaison.
Der Winter war für Splitboards Europe trotz des teilweisen Schneemangels sehr gut verlaufen:

Wir freuen uns, dass 252 Teilnehmer bei unseren 20 ausverkauften Splitboard Camps Spaß on Board hatten,
dass der wohl alpenweit größte Testpool mit 40 Boards ständig im Einsatz war
und mehrere Hundert Splitboards über uns ein neues Zuhause gefunden haben – fast vierstellig, die Zahl knacken wir nächstes Jahr 😉

Wir sagen DANKE!
Wir wünschen Euch einen herrlichen Sommer, bleibt gesund, genießt das Leben und wir sehen uns beim nächsten Schnee!
Herzliche Grüße von EuremSplitboards Europe Team!

Das Team von Splitboards Europe v.l.n.r. Volker, Olli, Boris, Stephan, Eliane, Simon und Dirk

Das Team von Splitboards Europe v.l.n.r. Volker, Olli, Boris, Stephan, Eliane, Simon und Dirk

 

Last but not least hier unsere Tipps zur Lagerung und Pflege der Splitboardausrüstung im Sommer, DENN!
sollte im Oktober wie letztes Jahr wieder auf einmal der Monsterschnee fallen, sei bereit – und Deine Ausrüstung auch.

Damit Du nicht beim ersten Aufstieg der Saison böse überrascht wirst, hier ein paar Tipps zum Übersommern:

Splitboard-Felle über den Sommer richtig lagern
Mit der richtigen Lagerung der Splitboard-Felle während des Sommers kann sogar deren Haltbarkeit erhöht werden. Klebt die beiden trockenen Felle direkt mit Klebeseite auf Klebeseite zusammen und rollt sie dann ein, NICHT falten. Dann ab mit den Fellen in einen Plastiksack, prima, wenn er luftdicht verschlossen ist. So kann der Kleber nicht austrocknen. Den Sack dann an einem dunklen, trockenen Ort aufbewahren. Für den Winter gilt wieder: Das einfachste Handling und die fellschonenste Methode mit den von uns entwickelten Fellsäcken, den Skinnies, siehe Shop.

Wer die Contour Hybrid Felle hat, findet HIER Service Tipps.

Das Splitboard gut gewachst über den Sommer einlagern. Das ist in dem Fall wichtiger als bei “normalen” Snowboards, denn wenn man in der neuen Wintersaison seine erst Tour geht und die Felle auf eine trockene Base zieht, saugt diese regelrecht den Kleber auf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Scheisse. Ebenso ist es sinnvoll, den Belag auszubessern vor dem heiß Wachsen. Das überschüssige Wachs, das Schutz gegen Oxidation bietet, sollte nicht entfernt werden.

Die Kanten sollten vor dem Einlagern mit einem Kantenschleifer abgezogen werden, um sie vor Flugrost zu schützen.

Schrauben an Bindung und Interface checken.

Der beste Lagerplatz für Dein Splitboard ist ein trockener, kühler Raum im Keller.

Batterien aus dem LVS-Gerät nehmen.

Zusätzliche Ausrüstung wie Schuhe, Helm, Skibrille, Handschuhe und Protektoren vor dem Einlagern gründlich reinigen und trocknen, um sie vor Schimmelpilzen zu schützen.

Wenn die Boots herausnehmbare Innenschuhe haben, diese rausnehmen und alles gut trocknen lassen. Vor der Lagerung die Schuhe leicht zuschnüren, so dass sie in Form bleiben.
Produkttipp zum Trocknen von Snowboardschuhensmell well – lustiger Name, also what the hell is smell well?
Das sind „Wunderbeutel“, die Ihr einfach in die Boots steckt und die Gerüche neutralisieren. Denn sie nehmen Feuchtigkeit auf und neutralisieren den pH-Wert. Das mögen Bakterien gar nicht und ziehen Leine. Zudem ist smell well frei von schädlichen Chemikalien, nicht-allergen und umweltfreundlich.

Das gleiche gilt für die Bekleidung. Entweder Jacke und Hose in eine Fachreinigung geben oder selbst in der Maschine waschen. Aber Achtung: Es sollten nur Schonwaschmittel und keine Weichspüler benutzt werden.

Produkttipp zum Waschen von Hardshells: fibertec pro wash – können wir empfehlen, da es nicht nur ein Spezialwaschmittel zur schonenden Reinigung von Funktionsbekleidung ist und die Funktionen wie Atmungsaktivität erneuert sondern auch noch umweltfreundlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird – also der Waschgang die Umwelt auch nicht unnötig belastet.

Wichtig ist auch die Imprägnierung der Winterbekleidung, die am besten mit einem Spray aufgetragen und durch anschließendes Einbügeln mit geringer Hitze fixiert wird. Auch hier gibt es umweltverträgliche Produkte wie die von fibertec.

Goggle, also Ski/Snowboardbrille so verstauen, dass das empfindliche Glas bzw. dessen Beschichtung nicht leiden.

Und dann… ab mit dem Surfboard aufs Wasser :-)

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Tourtipps für Splitboarder rund um Sulden und den Ortler

Allgemeine InfosDSCN9960
Die Bergwelt ist mit ihren fast Viertausendern wie Ortler und Königsspitze beeindruckend schön und die Orte versprühen gemütlichen Südtiroler Charme samt entsprechendem kulinarischen Angebot. In Sulden ist auch das kleine aber sehenswerte Messner Mountain Museum samt lebender Yaks – keine Sorge die sind draussen 😉

Freeriden
Das Skigebiet Sulden bietet nette unpräparierte Varianten wie Nr. 5 und 11, aber auch zwischen den Pisten ist mit der entsprechenden LVS-Ausrüstung manches zu entdecken. Das Gebiet ist nicht riesig aber für einen kurzen Urlaub mit Freeride- und Skitourtagen wunderbar geeignet. Zudem sind die Liftpasspreise noch human.
Lawinenlagebericht findet Ihr in der Talstation der Gondel.
Was uns auch gut gefallen hat: Ein fix installiertes Avalanche Training Center (ATC) im Skigebiet Sulden neben der Madritschhütte. Hier könnt Ihr jederzeit mit beliebig vielen Personen LVS-Übungen durchführen. Die Besonderheit hier: An der Steuerzentrale, siehe Bild rechts, könnt Ihr einstellen: Anzahl der Verschütteten und Zeitvorwahl. Wenn mit der Sonde ein aktivierter Sender (= quasi Verschütteter) getroffen wird, ertönt ein Tonsignal. So kann man sogar auch mal allein auf Suche gehen und trainieren…

Splitboardtouren
Anspruchsvolle Tourengeher werden hier auf jeden Fall fündig – dank der vielen Gletscher und hohen Berge gibt es einige Touren, die viel Erfahrung, Ausdauer und entsprechende Ausrüstung erfordern. siehe auch Rother Skitourenführer Vinschgau

Wer es bissl ruhiger angehen will, dem seien unsere Tipps empfohlen:

Ab Trafoi zum Schafberg (2935m)
ab Furkelhütte: Aufstieg 800 hm, Abfahrt 1450 m

Wir haben uns gemäß besagtem Rother Skitourenführer ins Nachbartal aufgemacht und sind ab Trafoi (20 Autominuten von Sulden) mit dem historisch anmutenden Sessellift bis zur Furkelhütte gefahren (öffnet erst 9 Uhr, Ticket 11€). Von hier hat man bereits einen phänomenalen Ausblick auf Ortler, Trafoier Eiswand bis zum Sommerskigebiet Stilfserjoch/Trafoi. Wir sahen aber auch gleich am Hang gegenüber (Bild1 unten) die Auswirkungen einer recht breiten Lawine, die zwei Tourengeher offenbar die Woche erst ausgelöst hatten. Nach Rücksprache mit dem Liftpersonal wählten wir eine relativ harmlose Aufstiegslinie mit dünner Schneedecke auf dem Grat Richtung Schafberg. Alles was schätzungsweise Richtung Nordost ausgerichtet war, war bereits abgegangen, oft auch mit Spontanlawinen. Wir blieben vorsichtig und fuhren auf der Aufstiegsspur zurück, schließlich warteten schon die Liegestühle auf der Furkelhütte.

Ab Sulden zur Suldenspitze (3375m)
ab Schaubachhütte: rund 800 hm Aufstieg

Da trotz rückläufigem „ewigen Eis“ doch einige Tourenziele rund um Sulden nur über Gletscher zu erreichen sind, habe ich mich bei einer geführten Tour angemeldet. Die Alpinschule Ortler bietet jede Woche Touren an, Anmeldung erfolgt im Tourismusbüro, ab 80€/Person inkl. Verleih Klettergurt.
Mit Gondelunterstützung gehts bis zur Schaubachhütte (2573m) und dann in gemütlichem Tempo recht bald in vergletschertes Gelände. Mit etwas Kondition können wohl auch Einsteiger diese Tour gehen, es sind keine besonderen Schwierigkeitsgrade auf dem Weg. Als Splitboarder gilt wie immer: Harscheisen dabei haben! auch wenn der Bergführer vorher meint, brauchen wir nicht. Von der Suldenspitze hat man einen genialen Rundumblick, vor allem aber auf den wunderschönen Nachbarberg Königsspitze. Man könnte noch weiter auf den Cevedale steigen, doch wir machen uns abfahrbereit und genießen die laaange Abfahrt ins Tal.

Mehr Infos zu Sulden im Powdermagazin, das digitale kostenfreie Mag!

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Tourentipp Split: Unterwegs im Lechquellengebiet

Nach den Schneefällen im Nordstau die letzten Wochen haben wir uns als Tourenziel für dieses Wochenende einen der Niederschlagsmagneten in Österreich für unsere Tour ausgesucht: Der hintere Bregenzerwald um das Gebiet des Zitterklapfen. Der Startpunkt der Tour befindet sich nach dem Tunnel hinter Schoppernau auf der rechten Seite, wo oft schon einige Autos von Tourengehern parken (auf ca. 900m). Zu Beginn des Aufstiegs handelt es sich um eine wahre Genuss-Skitour, sanft ansteigend über Almwiesen hinauf zur Oberschalzbachalpe (1296m).
Weiter geht es dann durch den Wald in das Tal hinein, welches immer enger wird. Hier eröffnen sich einem dann tolle Blicke zu beeindruckenden Eisfällen auf der Ostseite des Tales. Es geht weiter flach ins Tal hinein bis man eine markante, steile und enge Rinne sieht, die sogenannte Ruchwanne. Die gilt es dann zu besteigen, bis man auf dem Joch ist. Die Rinne ist zur rechten Seite von einer senkrechten Felswand abgeschlossen. Am Joch angekommen geht es immer auf dem Rücken in SO-Richtung auf den Gipfel des Ruchwanneneck (2170m) zu.
Von oben bieten sich dann großartige Blicke über das Gebiet des Zitterklapfen. Insgesamt haben wir für den Aufstieg ca. 3.5h gebraucht. Von hier aus gibt es nun verschiedene Abfahrtsmöglichkeiten, entweder entlang der Aufstiegsspur, oder auch auf der Rückseite hinunter direkt nach Au/Schoppenau.  Wir entscheiden uns für die Abfahrt entlang der Aufstiegsspur, hinunter durch die steile Ruchwanne. Besonders im oberen Teil der Abfahrt ist es nordostseitig und schattig, und daher finden wir hier noch sehr guten Pulver. Jauchzend geht es hinab durch das Tal und durch den Wald mit ein paar kleineren Jumps und Pillows, bis wir wieder glücklich unten am Parkplatz ankommen. Insgesamt eine landschaftlich reizvolle Tour, die bis auf eine kurze Forstweg-Passage ideales Skigelände auf breiten Waldschneisen und Almwiesen zu bieten hat.
Tour Facts
Ausgangsort: Postbus Haltestelle Schoppernau-Schalzbach
Endort: Ruchwanneneck
Höhenmeter Aufstieg: 1300hm
Höhenmeter Abfahrt: 1300hm
Dauer: ca. 4-5h